Unglaublich, aber Ein Insider öffnet erstmals die Akten Als ehemaliger Abgängigenfahnder bei der Kriminalpolizei Wien berichtet Christian Mader von Personen, die von heute auf morgen spurlos verschwunden sind, und erzählt mit großem Einfühlungsvermögen deren ganz persönliche Geschichte. Nicht nur spektakuläre Fälle wie das immer noch rätselhafte Verschwinden der Gabriele Barta, die Ermordung von Julia Kührer oder die jahrelangen Martyrien von Elisabeth Fritzl und Natascha Kampusch gehen ans Herz - oft sind es gerade die weniger bekannten Schicksale, die besonders erschüttern. Da ist beispielsweise Mirco, der seinen Selbstmord inszenierte, den er vermutlich nie begangen hat, oder Jon, der aus dem Seniorenheim verschwand, um in seine Vergangenheit zu reisen … All diese Menschen sind als Teil dieses Buches unsterblich, wo auch immer sie gerade sein mögen.
In diesem Buch werden insgasamt 25 Vermisstenfälle kurz auf wenigen Seiten beleuchtet. Die einzelnen Fahndungen werden mir viel zu wenig im Detail beleuchtet. Wer darüber mehr wissen möchte, dem empfehle ich SOKO im Einsatz: Der Fall Mirco und weitere brisante Kriminalgeschichten. Am Interessantesten fand ich den Anhang. Unter anderem beschreibt er die Chronologie einer Leichenidentifizierung und einen exemplarischen Obduktionsbericht. Zudem bietet er Informationen zum Verhalten, wenn jemand abgängig wird und Nichtpolizeiliche Hilfsstellen, die Informationen und Austausch für Angehörige bieten. Vielleicht eher für Österreichen interessant als für Deutsche.