Taiwan, Anfang des 20. Der Lebensinhalt einer Frau besteht einzig darin, einen männlichen Erben zu gebären. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich diverse Bräuche und Rituale etabliert. Chieh muss mit ansehen, wie auch ihre Schwägerin immer mehr dem gesellschaftlichen Druck verfällt. Ihren einzigen Ausweg, nicht dasselbe Schicksal zu ereilen, sieht sie darin, Schülerin einer mysteriösen Priesterin zu werden. Doch kurz darauf entdeckt Chieh nach einem Albtraum kleine Handabdrücke an ihren Beinen …
Die Künstlerin Nownow hat mit Guardienne ein Historiendrama erschaffen, das fantastische Elemente gelungen mit Sozialkritik vereint. Dafür wurde ihr unter anderem Taiwans größte Auszeichnung für Comic-Kü verliehen.
--- Dieses spezielle E-Book-Format kann auf allen aktuelleren Tablets und Geräten mit Zoomfunktion gelesen werden. Dein Leseprogramm sollte die Darstellung von Fixed-Image-E-Books im EPUB3- oder mobi/KF8-Format unterstützen. Weitere Informationen findest du auf der Homepage von Egmont Manga. ---
"Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir einen Schritt nach dem anderen gehen."
A badass FMC boss-bitching her way through 19th century Taiwan.
This beautifully researched manhua blends history, feminism, and myth into a mystery story with layers of magical realism.
The storytelling can be a little confusing at times—it’s not very self-explanatory, so it takes a while to piece together the full picture of the lore and the world.
But honestly? Totally worth it. The art is absolutely stunning, and the atmosphere is unmatched.
Großartiges Werk hat mich besonders wegen der überzeugenden Historischen Darstellung und dem Genre mix mit den leicht übernatürlichen Elementen überzeugt. Empfehlung geht raus!
„Was eine Frau nicht zu tun vermag, das kann sie vollbringen, wenn sie sich in einen Geist verwandelt hat. Was für ein Glück, dass ihr das eingefallen ist.“
„Ich glaube, dass Menschen manchmal furchterregender als Geister sein können. Wenn die Gottheiten bei all dem Leid nicht helfen, warum sollten es dann die Geister tun?“
„Guardienne“ ist ein Manhua der taiwanischen Künstlerin Nownow, der mich sehr beeindruckt, aber auch mitgenommen hat. Taiwanische Volkserzählungen, Legenden und historische Ereignisse werden in diesem Werk sehr eindrucksvoll zusammengewoben und in dieser Geschichte vereint. Einer Frau werden Anfang des 20. Jahrhunderts in Taiwan nicht viel Bedeutung beigemessen; das Gebären eines männlichen Erben steht in Vordergrund, weibliche Säuglinge werden ertränkt und mit Frauen Menschenhandel getrieben. Wir begleiten die junge Chieh, die sich diesem Schicksal nicht hingeben will; sie begegnet einer Priesterin, die sie inspiriert ihren eigenen Weg zu gehen; jedoch ist das in dieser Welt garnicht so einfach und etwas weiteres Seltsames geht vor sich…Chieh entdeckt Abdrücke kleiner Hände an ihren Waden… Ich konnte diesen in sich abgeschlossenen Doppelband nicht am Stück lesen und musste auch mal eine Pause von der Geschichte einlegen, so sehr mitgenommen haben mich die Ereignisse und die durchaus auch deutlichen Darstellungen. Es fließen leichte Horror-Elemente des Übernatürlichen ein, die ihren Ursprung in den Legenden haben und die zeichnerisch sehr eindrucksvoll dargestellt werden. Die größtenteils schwarzen und düsteren Panels sind sehr ausdrucksstark und fantastisch gezeichnet, und haben mir stellenweise eine Gänsehaut beschert..!! Zur Ergänzung der ganzen Hintergründe, gibt es immer wieder mehrere Seiten mit Anmerkungen der Übersetzung oder der Lektorin, die ich sehr wertvoll fand und die deutlich zum Verständnis beigetragen haben.
Für mich ein Titel, der sehr viel Eindruck bei mir hinterlassen hat, der aber auch harte Kost ist, dessen man sich bewusst sein muss! Die Ausgabe mit ein paar Farbseiten wird diesem starken Werk mehr als gerecht!
Ich habe mir den Manhua gekauft, weil mich die Zeichnungen so angesprochen haben und der Klappentext vielversprechend klang und ich wurde nicht enttäuscht. Man wird direkt in die Story geworfen und folgt Chieh auf ihren Erlebnissen im Taiwan des frühen 20. Jahrhunderts. Wie schwer das Leben insbesondere für Frauen in der Gesellschaft zu der Zeit war, verdeutlicht der Manhua von Anfang an. Dazu ereignen sich einige mysteriöse Vorfälle, in die Chieh verwickelt wird und die sie mithilfe einer rätselhaften Priesterin klären möchte. Ich möchte von der Story gar nicht zu viel verraten, lest am besten selbst. Ich fand die Geschichte so spannend, dass ich bis zur letzten Seite voller Herzrasen da saß und den Manhua nicht aus der Hand legen konnte.