Tom Keeler ist seit fast zwei Tagen unterwegs, ohne Schlaf, ohne Essen, nur eine gnadenlose Busfahrt aus West-Texas in diese kleine Ackerbaustadt in Ohio. Alles wegen einer Nachricht von seiner Schwester Laura. Rätselhaft im Ton, bedeutungsschwanger. Offensichtlich konnte sie nicht frei sprechen. Aus welchem Grund auch immer fühlte sich Laura genötigt, um den heißen Brei herumzureden. Was gar nicht ihre Art ist. Wie sich herausstellt, kam Keeler etwas zu spät. Die Situation ist noch schlimmer, als er erwartet hatte. Die Probleme sind tiefgreifend und schwerwiegend. Die Korruption und Fäulnis so intensiv, dass fast nichts mehr zu retten ist. Nicht dass das ein Problem wäre – Schwierigkeiten wie diese geben Keelers Leben einen Sinn. Auch wenn es möglich ist, dass er sich diesmal mehr vorgenommen hat, als er schaffen kann.