Die Geschichte dreht sich um Skye, die Weihnachten einst geliebt hat – bis ein tragisches Ereignis alles verändert. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da mir anfangs der Tiefgang fehlte und sich Skyes ausgeprägter Weihnachtshass etwas zu dominant angefühlt haben. Dadurch hat es ein wenig gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin.
Auf der anderen Seite punktet das Buch mit einem sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil und einer klaren Handlung ohne unnötiges Drama – perfekt für die Weihnachtszeit. Die Botschaft hat mich letztlich sehr berührt: Es geht um Ehrlichkeit, Vergebung, Selbstfürsorge und darum, sein Herz wieder zu öffnen. Gerade diese leisen, emotionalen Themen machen die Geschichte besonders und geben ihre Wärme.
Besonders gefallen haben mir das cozy Kleinstadt-Charme von North Berwick, die weihnachtliche Atmosphäre und die liebevoll gestalteten Nebenfiguren. Peppa, die Katze, sorgt für humorvolle Momente, und Cole ist ein großartiger Charakter, der die Geschichte wunderbar ergänzt. Die Fake-Dating-Dynamik, der Weihnachtsmarkt und die Romcom-Vibes mit einem Hauch Magie machen das Buch zu einer echten Wohlfühllektüre.
Auch wenn manche Konflikte schneller hätten geklärt werden können, mochte ich es, eigene Vermutungen anzustellen. Die Liebesgeschichte hat sehr gut gefallen. Das Ende ist warmherzig, emotional und hätte für meinen Geschmack sogar noch ein paar Seiten mehr haben dürfen. Insgesamt ist Holy Shitmas eine charmante Mischung aus Romantik, Weihnachtsstimmung und Selbstheilung – perfekt, um selbst das kälteste Herz ein kleines bisschen zu verzaubern.