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Von Marcos zu Marcos: Die Philippinen seit 1965

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Über 30 philippinische und deutschsprachige untersuchen die gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Philippinen. Ein Fokus liegt auf der geostrategischen Lage des Landes im asiatisch-pazifischen Raum.

Seit 2022 regiert Präsident Ferdinand Marcos Jr. und knüpft an die Ära seines Vaters an, der ab 1965 eine historisch beispiellose Familienherrschaft begründete. Mit der Verhängung des Kriegsrechts 1972 schaltete Marcos Sr. seine Gegner aus und etablierte einen "konstitutionellen Autoritarismus". Die Ermordung des Oppositionsführers Benigno Aquino 1983 beschleunigte eine innen- und wirtschaftspolitische Krise, die 1986 zum (vorläufigen) Ende der Marcos-Herrschaft führte.

Der erwartete gesellschaftliche Aufbruch weckte unter Millionen Filipinos, von denen viele im Ausland leben, Hoffnungen auf Freiheit und ein besseres Leben. Doch kehrte die einstige Herrscherfamilie wieder an die Macht zurück. Zum 60. Jahrestag der Marcos-Herrschaft ziehen die Buchbeiträge Bilanz.

388 pages, Kindle Edition

Published September 8, 2025

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Profile Image for Frank.
599 reviews125 followers
November 2, 2025
Beim Lesen kommt einem das alles entweder "irgendwie bekannt" oder aber "wenig spektakulär" vor- oder beides zusammen. Im Detail sind manche Beiträge sicher informativ, aber es will einfach kein historisch- politisch unterfüttertes Bild der Philippinen und ihrer Rolle im Pazifik entstehen. Natürlich kann der informierte Leser zwischen den einzelnen Beiträgen Beziehungen herstellen, die irgendwann auch ein "Bild" ergeben. Aber was für eins? An sich ist es verdienstvoll Aktivist/innen zu Wort kommen zu lassen, aber so, wie der Band aufgebaut ist, liest sich der Text wie eine Länderanalyse von Amnesty International. Frei nach dem Motto: Was haben wir gewollt, was ist daraus geworden? Die Rolle der USA wird erwähnt, China wird erwähnt, Japan kommt vor, von den Kommunisten erfährt man, dass sie zerstritten sind und stalinistische Methoden zelebrierten, usw. usf. Was soll mir das alles? Ich hatte auf eine fundierte Darstellung der Konflikte des Landes im Verhältnis zu seinen Nachbarn gehofft, auf einen erhellenden Text also, wie ihn z.B. S. Thome über Taiwan vorgelegt hat, stattdessen habe ich genau genommen eine Sammlung von Wikipedia- Artikeln bekommen. Das ist schade, weil gelegentlich aufscheint, dass die Autoren sich auskennen und mehr zu liefern in der Lage gewesen wären. So aber bleiben wesentliche Zusammenhänge unterbelichtet, gerade weil zu viele nicht unwesentliche Details geboten werden. Wer gar also nichts von der Konfliktgeschichte der Philippinen weiß, wird vielleicht ein wenig eingeweiht werden; wer aber seit Jahren Nachrichten hört, findet nur etwas detaillierter bestätigt, was er schon wusste. Das ist ein bisschen wenig und im Ganzen enttäuschend. Aber vielleicht las es auch nur an meiner Erwartungshaltung, die enttäuscht wurde. Wer mag und an der Region, die immer wichtiger wird, interessiert ist, kann das ja für sich überprüfen.
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