„Lauf. Damit ich dich fangen kann, kleine Schneeflocke.“
Ich bin kein Held. Ich bin das Monster, das dich verschlingt. Deine Stille ist meine Droge. Deine Nähe mein Wahnsinn. Und irgendwann wirst du schreien. Nur für mich.
Ein Monster hinter der Maske. Eine Gefangene ohne Stimme. Und eine tiefdunkle Obsession, die dich nicht mehr loslässt.
Die Grundidee von Don’t Speak ist spannend und hat mir sehr gut gefallen. Jedoch leidet die Story meiner Meinung nach an ein paar Logikfehlern. Auch der stellenweise unnatürliche Schreibstil hat mich gestört, sodass am Ende trotz guter Ansätze nur 3 von 5 Sternen bleiben.
Ich war sehr neugierig auf die Geschichte und muss sagen, sie hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist keine Geschichte für zwischendurch und man sollte sich die Triggerwarnungen unbedingt anschauen, bevor man loslegt.
Der Schreibstil ist direkt, leicht und absolut fesselnd zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch die Charaktere waren mir auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Die körperliche Anziehung zwischen den beiden ist absolut greifbar. Die expliziten Szenen sind keine bloße Beigabe, sondern haben mein Kopfkino aufgrund ihrer Intensität, auf Hochtouren laufen lassen.
Der Ort der Handlung war auch mal etwas anderes. Er wirkte isoliert und einnehmend. Dieses abgeschottete Umfeld verstärkt das Gefühl der Ausweglosigkeit und lässt die Machtspielchen noch intensiver wirken.
Wer eine Geschichte sucht, die den Fokus ohne Kompromisse auf die dunklen Aspekte eines Menschen legt und eine konstante Anspannung aufrechterhält, wird hier eine intensive Erfahrung machen