#TGIF ist ein weltbekannter Ausdruck - die Freude darüber, dass endlich Freitag ist und wir uns ins heilige Wochenende stürzen können. Wie könnten wir es aber schaffen, dass wir uns auf den Montag freuen? Wo wir doch den Großteil der Woche mit Arbeit verbringen?
Eine Berliner Agentur mit 30 Mitarbeiter:innen erzählt, wie sie ihr Unternehmen im Sinne der "New Work" strukturiert haben und stellen recht radikal scheinende Ansätze in den Raum. Eine Organisation ohne Hierarchie. Fehler werden ausgezeichnet. Unlimited Urlaub. Jede Arbeit wird gleich bezahlt. Jede:r ist gleichermaßen beteiligt am Unternehmen. Man kommt und geht, wann man will. Nicht nur Projekte werden mit Design Thinking erarbeitet, auch das Unternehmen selbst wird dadurch erdacht.
Ich sehe hier schon die ein oder anderen Zehennägel einrollen und ein Impuls des "Aber!"'s aufstoßen. Skepsis, die wächst - wenn man Mitarbeiter:innen so viel Freiheit gibt, werden sie doch unproduktiv! Mir kommt hier das Flair einer Kommune auf!
Der Punkt ist, solch eine Arbeitskultur mag etwas idealistisch klingen, aber es funktioniert ja. Die Schilderungen sind kein Traum, sondern gelebte Realität. So zeigt die Dark Horse Innovation anschaulich und kurzweilig, wie die Ansprüche der Generation Y zu einer Chance werden und wie Freiheit in unendliche Motivation und Verantwortungsbewusstsein der Arbeitnehmer:innen verwandelt wird. Geben und Nehmen at its best.
Eine Warnung aber: es ist wahrlich keine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man dies ins Unternehmen implementieren kann. Eher eine Inspiration, eine Brandrede. Für manche reicht dies schon aus.