Jeder träumt von Arbeit, die Spaß macht und sinnvoll ist. Dark Horse Innovation weiß, wie es geht: In der von 30 Vertretern der Generation Y gegründeten Berliner Agentur für Innovationsentwicklung gibt es Ideen-Sprints statt Meeting-Marathons, gemeinsame Entscheidungen ohne Chef und einen Preis für die besten Fehler. Im digitalen Wandel setzen sie auf kooperative Zusammenarbeit, individuelle Flexibilität und radikale Selbstentfaltung und werden so zum Trendsetter der Arbeit im 21. Jahrhundert.
Self advertisement, interspersed with some good ideas for new working models in the 21st century and insights into Generation Y. How should work look like today, digital transformation, design thinking, how to self-organize, cooperative working models, individual flexibility. Nothing deep or detailed and definitely not a how-to-guideline for new work. Shallow, entertaining, works as a first look into a new topic.
#TGIF ist ein weltbekannter Ausdruck - die Freude darüber, dass endlich Freitag ist und wir uns ins heilige Wochenende stürzen können. Wie könnten wir es aber schaffen, dass wir uns auf den Montag freuen? Wo wir doch den Großteil der Woche mit Arbeit verbringen?
Eine Berliner Agentur mit 30 Mitarbeiter:innen erzählt, wie sie ihr Unternehmen im Sinne der "New Work" strukturiert haben und stellen recht radikal scheinende Ansätze in den Raum. Eine Organisation ohne Hierarchie. Fehler werden ausgezeichnet. Unlimited Urlaub. Jede Arbeit wird gleich bezahlt. Jede:r ist gleichermaßen beteiligt am Unternehmen. Man kommt und geht, wann man will. Nicht nur Projekte werden mit Design Thinking erarbeitet, auch das Unternehmen selbst wird dadurch erdacht.
Ich sehe hier schon die ein oder anderen Zehennägel einrollen und ein Impuls des "Aber!"'s aufstoßen. Skepsis, die wächst - wenn man Mitarbeiter:innen so viel Freiheit gibt, werden sie doch unproduktiv! Mir kommt hier das Flair einer Kommune auf!
Der Punkt ist, solch eine Arbeitskultur mag etwas idealistisch klingen, aber es funktioniert ja. Die Schilderungen sind kein Traum, sondern gelebte Realität. So zeigt die Dark Horse Innovation anschaulich und kurzweilig, wie die Ansprüche der Generation Y zu einer Chance werden und wie Freiheit in unendliche Motivation und Verantwortungsbewusstsein der Arbeitnehmer:innen verwandelt wird. Geben und Nehmen at its best.
Eine Warnung aber: es ist wahrlich keine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man dies ins Unternehmen implementieren kann. Eher eine Inspiration, eine Brandrede. Für manche reicht dies schon aus.
in der grundaussage gut, neue, gemeinschaftliche arbeitskultur, design thinking, work-life-blending, die beispiele sind aber selten konkret, vieles bleibt vage als konzept beschrieben, aber wie zum beispiel ein konkretes projekt von beginn bis zum abschluss läuft bleibt unklar, viele ideen sind inzwischen auch in allen großen unternehmen standard und daher auch nicht besonders kreativ (und vielleich auch effektiv, weil sie nur kopiert werden), auch würde es mich interessieren, ob es nach den 30 gründern neue mitarbeiter gegeben hat oder allgemein, wie sie damit umgehen
A book about design thinking, thirty young people and how they run a company together. Interesting insights of how collaboration within a modern company can look like. A lot of stories, not much theory. Nice and easy to read.
Die Dark Horse Innovation ist eine Gruppe junger, intelligenter Leute aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft. Doch eines haben sie gemeinsam. Sie wollen etwas bewegen. Bei einem gemeinsamen Studium lernten sie sich kennen und beschlossen ihr Unternehmen zu gründen. In ihrem Buch "Thank god it's monday" stellen sie sich vor. Das Buch war sehr unterhaltend, locker geschrieben, von einer jungen Generation für eben diese. Jedoch erschien es mir in großen Teilen wie ein Werbetext oder der 200 Seiten lange Part der "über uns"- Sektion auf einer Homepage. Klar, die Gedanken sind innovativ, gut und regen zum nachdenken an, auch die Beispiele aus ihren bisherigen Erfahrungen sind unterhaltend, doch alles in allem war dies kein Ratgeber. Manchmal fragte ich mich. was der Zweck des Buches ist? Abgesehen von Selbstbeweihräucherung natürlich. Davon gibt es definitiv nicht zu wenig auf den 208 Seiten. Ich fand das Buch ganz nett, war aber nach einer Weile doch mehr und mehr gelangweilt und irgendwann sogar etwas genervt von dieser nicht enden wollenden Selbstvermarktung. Als Ratgeber sehe ich es definitiv nicht.
30 Absolventen der Generation Y gründen ein Unternehmen, wenden darin eine Reihe neuer Methoden aus dem Bereich des Design Thinking nicht nur auf Kundenprojekte, sondern auch auf die eigene Firma an. Und erzählen davon. Anfangs fand ich das Buch eine etwas lose Aneinanderreihung von Geschichten, mir fehlte der rote Faden. Der ist auch bis zum Schluss nicht aufgetaucht, es machte aber zunehmend weniger aus dass er nicht da ist. Ein kurzweiliges Buch voller schöner Denkansätze und Impulse darüber, wohin sich Arbeit in den nächsten paar Jahren entwickeln kann.
Ich selbst bin übrigens aus der Vorgängergeneration, denke aber schon immer in "Y".