Weihnachtszauber in Herzerwärmend und so romantisch!
Für Bratschistin Viola hält Weihnachten diesmal eine Herausforderung der anderen Art Statt an der Londoner Oper zu spielen, wird sie als Leiterin des Krippenspiels an eine Grundschule in Notting Hill »ausgeliehen«. An Notfalleinsätze ist Viola dank ihrer quirligen Cousinen ja gewöhnt – aber muss es ausgerechnet ein Anwalt sein, der sie beim Bändigen der Grundschüler unterstützt? Immerhin hatte Viola nach ihrer letzten Trennung geschworen, dass nie wieder ein Anwalt auch nur in ihre Nähe kommt. Dummerweise ist Nate nicht nur ausgesprochen attraktiv, sondern auch der Vater der kleinen Hauptdarstellerin...
Julie Caplin also writes contemporary romance as Jules Wake.
Julie Caplin is addicted to travel and good food. She’s on a constant hunt for the perfect gin and is obsessively picky about glasses, tonic and garnishes. Between regular gin tastings, she’s been writing her debut novel which is set in just one of the many cities she’s explored over the years.
Formerly a PR director, for many years she swanned around Europe taking top food and drink writers on press trips (junkets) sampling the gastronomic delights of various cities in Italy, France, Belgium, Spain, Copenhagen and Switzerland. It was a tough job but someone had to do it. These trips have provided the inspiration and settings for the trilogy, The Little Cafe in Copenhagen, The Little Brooklyn Bakery and the The Little Paris Patisserie.
Das Buch ist sehr mit Altersangaben und -unterschieden, sowie ausfächernden Farbdetails beschäftigt. Dauernd klingt etwas nach einer Matheaufgabe: fünf Kinder, zwei davon so, drei davon so, eins ist sechs, das andere doppelt so alt, eins iwar vor zwei Jahren noch fünf, acht Leute steigen in die Bahn, sechs gucken mich an… Dann sagt Nate zu seiner Tochter, die so klein ist, dass sie statt Banane „Bandane“ sagt, sie sei zu schwer, um auf den Arm genommen zu werden? Bitte was? Die langen inneren Monologe, die Art und Weise, wie über Gefühle und Frauen gesprochen wird, missfielen mir zutiefst. Irgendwie wirkt die Protagonistin Viola infantil.
Ingesamt war Schreibstil nicht so meins, aber das ist Geschmacksache. Die Hörbuchsprecherin hat eine tolle Stimme, aber neigt in ihrer Darbietung leider des Öfteren zu einem unnatürlichen Sprachduktus, den man sonst nur aus synchronisierten US Filmen kennt. So war bei mir leider nach den ersten paar Stunden die Luft raus…
Danke an NetGalley und Saga Egmont für das kostenlose Rezensionsexemplar!