Cocktails am Wochenende, Journaling in der cozy Altbauwohnung und unverbindlicher, heißer Sex
Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One Nights Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist ü Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will - Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?
Elektrisierender Millennial-Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Sophia Como
Dieses Buch hat mich in meiner tiefsten Leseflaute gefunden und gerettet! Ein absolutes Jahreshighlight. Ein Roman mit Tiefe & verschiedenen Charakteren in denen man sich ggf. wiederfindet. Der Schreibstil ist wirklich toll - ich bin in einen Lesefluss gekommen, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte weil ich unbedingt wissen wollte wie sich die Geschichte und die Charaktere entwickeln.
Dieses Buch beinhaltet Themen, mit denen wir (als Frauen) vermutlich alle bereits in irgendeiner Art und Weise konfrontiert wurden. Das ist auch der Grund, wieso mir dieses Buch teilweise so aus der Seele gesprochen hat! Das Thema rund um komplizierte Familien- und Beziehungsstrukturen fand ich sehr spannend und vor allem authentisch umgesetzt, denn es hätte halt wirklich eine Geschichte sein können, die man im Freundeskreis erlebt oder erzählt bekommt 💭 “Halbwach” ist realitätsnah, ungeschönt und wie versprochen eben kein Liebesroman.
Fazit: Meiner Meinung nach hat Sophia Como damit ihr Genre gefunden - große Empfehlung! ✍🏼☺️
Super tolles Buch, toller Schreibstil und ich liebe es, wenn wir aus einem POV lesen, der nicht glatt gebügelt ist. ⭐️ Für volle 5 Sterne reicht es für mich trotzdem nicht, ich finde es waren zu viele Konflikte für ein Buch, die dann gegen Ende alle doch sehr schnell gelöst werden mussten. Außerdem haben mir die Gespräche mit der Therapeutin nicht 100% gefallen.. das hatte eher sowas von „ich erklär dir die Welt“ Trotzdem kann ich’s auf jeden Fall empfehlen und bin vor allem mit dem Ende wirklich richtig happy!
Man, hat mich das genervt. Weil ich mich so sehr wieder erkenne. Mein jüngeres Ich. Mein untherapiertes Ich. Dem Ich, das sich noch alles egal machen konnte und dachte, dass das richtig cool wäre. Diesen ewigen Wettkampf, wem die Sache gleichgültiger ist. Das hat mich so genervt, mich noch einmal in diese Person hineinzuversetzen, die ich nie wieder sein wollte. Doch die Schutz-Mechanismen in Zoe und ihr Weg der Befreiung von selbigen haben wirklich erschreckende Ähnlichkeit mit meinem eigenen Prozess. Einige ihrer Aussagen in den Therapiesitzungen könnte ich 1 zu 1 genau so in meinen Sitzungen getroffen haben. Vielleicht habe ich das sogar. Ihre Entwicklung ging leider, wie in der Literatur, die ich so kenne ziemlich üblich, mal wieder unrealistisch schnell, dafür war das Ende um so realistischer - Danke dafür, ich hatte schon befürchtet, dass das in eine falsche Richtung geht - und das hätte mich noch mehr aufgeregt. Nun gut, ich weiß gar nicht, wie ich das hier abschließen soll. Zoe ist ich, ich bin Zoe, doch das ging mir alles ein wenig zu schnell, ein wenig zu einfach.
Lange schon kein 5-Sterne-Highlight gehabt, aber Sophia Como it is!
Zu meiner aktuellen Lebensphase passt dieses Buch echt wie die Faust aufs Auge. Deshalb kam es zur rechten Zeit.
Der Schreibstil von der Autorin ist erste Sahne. Man kommt schnell durch und bekommt kurze Kapitel geliefert. Hierbei verfolgen wie Zoé - also nur eine POV.
Grundsätzlich ist hier echt alles drin, womit das Buch auch vermarktet wird. Thema Bindungsangst ist hier groß geschrieben. In der heutigen Generation „Dating“ merkt man dieses Thema echt arg. Ich finde es wirklich gut umgesetzt, wie wir die Geschichte und den Wandel von Zoé mitbekommen.
Ich bin also ein ziemlich großer Fan dieses Buches. 🤌🏼♥️
„ Du denkst in Kategorien von Lohn & Strafe. Nähe als Währung. Vertrauen als Risiko, das sich auszahlen muss. Aber das ist kein Handel, Zoe! Vertrauen ist ein Prozess, kein Vertrag. Es bedeutet nicht, dass der andere bleibt. Es bedeutet, dass du bleibst, selbst wenn er geht!“
„Halbwach“ ist ein ganz besonderes Buch. Die Unsicherheit, das Suchen nach dem eigenen Platz und das Gefühl, irgendwie noch nicht ganz angekommen zu sein, werden so ehrlich beschrieben, dass ich mich beim Lesen oft darin wiedergefunden habe.
Ich glaube, hätte ich das Buch Anfang 20 gelesen, als ich selbst noch viel mehr mit diesen Fragen beschäftigt war, wären es wahrscheinlich sogar 5 Sterne geworden. Genau für diese Lebensphase steckt hier unglaublich viel Trost und Verständnis zwischen den Seiten.❤️🩹
„Halbwach“ ist ein kluges und sehr nahbares Buch, das ich allen empfehlen würde, (die gerade ihren eigenen Weg suchen.)🌟
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn "Halbwach" schlägt genau in die Kerbe an Büchern hinein, die ich aktuell am liebsten lese.
Zoe ist Autorin für Liebesromane und hat selbst kaum etwas damit zu tun. Sie liebt Unverbindlichkeiten, nur Sex, bloß keine Gefühle. Als sie Mael kennenlernt passt alles perfekt: denn auch er will keine feste Beziehung. Anfangs funktioniert das auch, doch dann verschiebt sich etwas und Zoe beginnt sich und ihr Leben zu hinterfragen.
Halbwach thematisiert so viele wichtige Themen: Bindungen, Bindungsängste, Misogynie, Feminismus und Unabhängigkeit. Die Geschichte zeigt auf, wie schwierig es ist, sich auf einen Menschen einzulassen. Wie viel Vertrauen nötig ist, um sich völlig fallen zu lassen und dass es so vielen Menschen schwer fällt, genau das zu tun.
Zoe ist eigentlich sehr intelligent und reflektiert. Sie spricht immer wieder misogyne Aussagen an, kämpft für ihre Rechte, will sich ihre Unabhängigkeit bewahren. Gleichzeitig erfüllt sie das Klischee des Pick Me Girls, verstellt sich, um zu gefallen. Denkt immer und immer wieder darüber nach, wie sie sein muss, um die Bestätigung zu bekommen, die sie sich wünscht. Sie will sich nur nicht damit auseinandersetzen wieso sie so ist. Wieso sie all diesen Verbindlichkeiten ausweicht. Wieso sie, sobald es ernst wird, einen Rückzieher macht. Wieso sie, wenn es unangenehm oder schwierig wird, abhaut.
Im Verlauf der Geschichte wird Zoe aber immer und immer wieder damit konfrontiert und nach und nach beginnt ihr mühsam aufgebautes Bild zu bröckeln.
Sophia Como erzählt dabei ruhig, klar und sehr authentisch, wie das Leben von Zoe aussieht. Sie versucht nichts zu beschönigen, zeigt alle Seiten. Alle hässlichen Gedanken aber auch die Angst und Verzweiflung. Man spürt, wie sehr Zoe will aber nicht kann. Und da will man sie irgendwann nur noch schütteln.
An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr drive gewünscht. Teilweise ist seitenlang nicht wirklich etwas passiert, was irgendwie schade war.
Das Ende fand ich gut gelöst, denn es zeigt deutlich, dass es ein weiter und schwerer Weg ist, den Zoe noch zu gehen hat. Halbwach macht klar, dass es eben nicht so einfach ist, alte Muster abzulegen. Und ist in dem Sinne nicht "fertig", das mochte ich richtig gerne. Eine tolle Geschichte, die, trotz der Schwere, auch viel Spaß gemacht hat.
Die grundsätzliche Idee von diesem Buch und auch die Vermarktung dessen waren eine 10/10. Dadurch hatte ich für meinen Teil eine hohe Erwartung, die eher weniger erfüllt werden konnte. Die ersten 70% waren wirklich schwierig zu lesen, irgendwie bin ich damit nicht so warm geworden. Es ist zu wenig (relevantes) passiert, die Hauptprotagonistin ist zeitweise so schwer nachzuvollziehen und irgendwie auch nervig?? Aber die letzten 30% haben echt reingehauen, es war ab da gut!
Leider is der Teil wo sie an sich selber arbeitet und alles aufarbeitet vor allem, zu kurz gekommen. Es wäre viel schöner gewesen, wenn man diesen Prozess länger betrachten hätte können. Es war an "unwichtigen" Stellen zu langgezogen, Dinge/Erlebnisse wurden oft wiederholt, zu viele Seiten wurden für zu wenig Handlung genutzt und am Ende hat man das Gefühl, dass alles tiefere möglichst schnell abgearbeitet werden muss. Ziemlich schade, hatte wohl zu hohe Erwartungen :(
Man konnte das Buch schnell lesen, der Schreibstil war angenehm, einige Charaktere waren gut, andere habe ich ab Seite 1 an mit Groll betrachtet. Ich hätte mir gewünscht, dass die "kritischen" (Selbst-) Situationen stärker aufgearbeitet werden und man den Prozess noch intensiver mit erleben hätte können. Wie gesagt, die letzten 30% waren voll gepackt, viele Dinge sind Schlag auf Schlag passiert und dort sind die Emotionen dann auch richtig hochgekocht. Aber hier wäre mehr Input so wichtig und gut gewesen! Zu Beginn war mir zu viel plakativer Feminismus, zu viele Sätze, von denen man ständig umgeben ist - ja, es ist nachvollziehbar und als Frau kennt man die beschriebenen Gefühle, aber es wirkt zu erzwungen - zumindest für meinen Geschmack (leider :().
Nicht jedes Buch kann den eigenen Geschmack treffen und ich bin sicher, dass es andere sehr abholen kann! Für mich war es nur leider eher semi gut.
Halbwach hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil hat mich sofort gefesselt und immer wieder zum Nachdenken angeregt. Ich konnte mich in Zoe schnell reinfühlen, ihre Verzweiflung und ihren Umgang mit all den Herausforderungen verstehen und habe mich an einigen Stellen insbesondere als Frau sehr gesehen gefühlt. Vor allem die Familien-Thematik hat mich so viel Mitgefühl empfinden lassen ❤️🩹 Lediglich die Therapie-Sitzungen waren für meinen Geschmack etwas zu plakativ geschrieben - der Inhalt aber trotzdem on point. Dafür hat das Ende mich sehr versöhnt. Empfehlung für alle, die sich für verschiedene Bindungstypen interessieren, verpackt in eine Geschichte zu Freundschaftsdynamiken, Partys und dem Erwachsenwerden.
6⭐️ !!! Ich brauch jetzt erst mal paar Tage um zu verarbeiten, was ich da gelesen habe, aber das Buch war so gut. Ich habe jede Sekunde gelebt. Es ist mal was ganz anderes als die übrigen Bücher, die ich sonst lese. Ich glaube aber genau deshalb hat mich dieses Buch so berührt. Es ist so echt, ungeschönt, manchmal auch hart, aber auch berührend.
4,5 Sterne - feministisch & modern Ein toller Roman, hab ihn verschlungen! Autorin Zoe ist ein Freigeist mit Bindungsangst und ihre Geschichte ist wie eine Therapiestunde. Es spielt in Frankfurt und ich finds klasse, dass es mich auch ohne große Liebesgeschichte mitgerissen und gefesselt hat.
Es ist ein Roman, der vor allem Millennials ansprechen dürfte, insbesondere diejenigen, die sich mit Themen wie Bindungsangst, dem inneren Kind, Nähe, Selbstfindung oder Feminismus auseinandersetzen. Die Geschichte greift viele emotionale und gesellschaftliche Themen auf, die rau, ehrlich und lebensnah erzählt werden.
Ich habe das Buch stellenweise als unbequem empfunden, allerdings im positiven Sinne. Es hat mich direkt und indirekt mit eigenen Gedanken und Erfahrungen konfrontiert und dadurch immer wieder zum Innehalten gebracht. Genau das macht dieses Buch für mich so besonders: Es regt zum Nachdenken an, ohne auch nur ansatzweise belehrend zu wirken.
Sophia Comos leichter, klarer und sehr zugänglicher Schreibstil bildet einen gelungenen Kontrast zu den teilweise schweren Themen. Dadurch liest sich der Roman trotz seiner emotionalen Tiefe angenehm und flüssig. Ich habe Zoe auf ihrer Reise zu sich selbst unglaublich gern begleitet und sie sofort ins Herz geschlossen. Ihre Entwicklung wirkte authentisch, ihre Zweifel und Gefühle waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Es war eine totale Achterbahnfahrt. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und mitgefiebert und wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Trotz aller Schwere schwingt durch die gesamte Geschichte eine gewisse Leichtigkeit und Hoffnung mit.
Auch die Figuren haben mir sehr gut gefallen und tragen maßgeblich zum Gesamteindruck bei. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir Marie, Marc, Levin, Zoes Familie (ihre Mutter, ihr Vater und ihre Schwester) sowie natürlich Mael. Mael fand ich als Figur besonders spannend, weil ich ihn und seine Rolle im Verlauf der Geschichte immer wieder neu bewertet habe. Sein Verhalten war für mich oft unvorhersehbar und nicht immer leicht nachzuvollziehen, was ihn umso interessanter gemacht hat. Als besonders wichtig und richtungsweisend habe ich jedoch Sandy empfunden. Sie war für mich eine der prägendsten Figuren und hat Zoes Entwicklung auf eine sehr besondere Weise begleitet.
Für mich war Halbwach das erste Buch von Sophia Como und ganz sicher nicht das letzte. Dieser Roman war für mich eine echte Bereicherung und wird mich mit seinen Themen und Denkanstößen noch lange begleiten :)
Halbwach von Sophia Como hatte absolut das Potential, eine moderne, feministische Erzählung über junge Frauen zu werden und damit einer Generation aus der Seele zu sprechen. Für mich war die Umsetzung an manchen Stellen aber leider eher halbgar.
Wir begleiten Zoe, die sich von Situationship zu Situationship hangelt und damit ihre Bindungsängste ausdrückt. Wir als Leser:innen sind die ganze Zeit in ihrem Kopf dabei, erleben ihre Zerrissenheit und ihre Struggles mit und würden sie manchmal einfach gerne schütteln. Ich glaube das war schon realistisch portraitiert. Aber: manchmal hat es sich auch angefühlt, als wäre eine Checkliste mit Buzzwords oder Instagram-Weisheiten abgearbeitet worden. Die Dichte hat mich irgendwann einfach gestört, weil es oft auch nichts wirklich neues / innovatives war. Da waren wir manche Ansätze (wie der sehr toxische Boyfriend ihrer besten Freundin) einfach zu Klischee, da hätte ich mir etwas subtileres gewünscht.
Auf der anderen Seite gibt es manche Stellen, die direkt ins Herz treffen. Die so schön geschrieben sind, dass man kurz blinzeln muss weil die rohe Wahrheit schön verpackt vor einem liegt. Vor allem die Therapeutin von Zoe gibt ihr Tipps, die wirklich gut sind.
Im großen und ganzen muss ich allerdings sagen, hat mich die Mainstory oft wenig interessiert, weil Zoe bis zu den letzten 10 Prozent gar keine Entwicklung hingelegt hat. Die Geschichte um ihre Familie fand ich da noch am spannendsten bzw. realistischsten aufgearbeitet.
An sich ein sehr modernes Buch, das bestimmt seine Leserschaft finder, für mich war es allerdings noch nicht ganz gar.
Auch wenn mir die Protagonistin zu Beginn etwas unsympathisch und kalt gewirkt hat, ist das genau das, was das Buch bewirken soll. Zoe hat eine Schutzmauer um sich gebaut, um nicht verletzt zu werden. Sie glaubt nicht an die Liebe und tut alles dagegen, sich wirklich zu verlieben und zu binden.
Besonders an dem Buch fand ich die vielen widersprüchlichen Sätze, die dennoch so viel Sinn ergeben haben. Ein Beispiel ist: "Die Erkenntnis, dass nicht jeder, der Herzen bricht, automatisch ein Herzensbrecher ist." Das Buch ist voll von diesen Widersprüchen, die ich so sehr gefühlt habe. Auch ist es genau das was ich dem Buch mochte und mich auch ein bisschen beunruhigt hat. Ich konnte die Gedanken sehr gut nachvollziehen und habe einige, vielleicht für manche nicht nachvollziehbaren Handlungen, etwas zu gut relaten können 🙈
Ein sehr gelungener Genre Wechsel der Autorin und ich bin gespannt auf mehr.
4,5 ⭐️ Ein Buch, welches einen Zoe’s Frankfurter Partyleben förmlich hineinzieht. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, alles fühlte sich sehr echt an. Ist es seltsam, dass ich Sandy als meine Therapeutin haben möchte? Einen halben Stern Abzug, weil es ein Müh zu lang ist, aber ansonsten eine große Empfehlung!
Ich habe es wirklich genossen und viele Parallelen darin gefunden. Das hätte man meiner Meinung nach besser machen können: 1. Die Therapieschilderungen wirkten teilweise etwas kitschig. 2. Ich finde, der Epilog hätte ausschließlich mit ihr enden sollen.
3.5 ⭐️ Für viele Frauen zwischen 20 und Anfang 30 glaube ich sehr reletable, mit fast schon Ratgeber-Vibes in a good way. Zwischendurch musste ich mich trotzdem etwas durchkämpfen
Dieses Buch ist so wertvoll für alle, die mitten in ihren 20ern stehen und nicht so recht wissen, wer sie eigentlich wirklich sind. Sophia Como schreibt über eine Gefühlswelt, die so echt und greifbar ist, dass dieses Buch schnell zu einem Highlight für mich wurde. Dabei finde ich besonders schön, dass es nicht für alles immer eine Lösung gibt, sondern ehrlich mit allen Problemen umgegangen wird. Der Schluss hat sich daher auch richtig angefühlt, so wie er ist. Vielleicht erkennt sich ja die ein oder andere Person in manchen Sätzen wieder und wird zum Nachdenken angeregt. Ich wurde das auf jeden Fall. Ganz große Herzensempfehlung!
Mich hat die Protagonistin leider echt genervt :( Alles an ihr (und an der Story an sich) war so vorhersehbar, so offensichtlich, platt und unreflektiert. Not my cup of tea, leider!