Fäden des Glücks: Roman | Nähen und große Gefühle in einer malerischen norddeutschen Kleinstadt | Inklusive Nähanleitung von Näh-Queen Marit Warncke, bekannt durch »Make ma!«
Nach dreizehn Jahren kehrt die ausgebrannte Unternehmensberaterin Karla in das Gutshaus ihrer Kindheit in Mecklenburg-Vorpommern zurück – mit dem Plan, es zu renovieren, zu verkaufen und endlich ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Doch die Rückkehr nach Lüttenbü weckt alte Erinnerungen an zerbrochene Freundschaften, Familienkonflikte und an Rasmus, ihre erste große Liebe. Als ausgerechnet er Karla bei den Sanierungsarbeiten hilft, flammen nicht nur alte Gefühle auf, sondern auch die Frage, ob sie wirklich schon mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat. Eine alte Nähmaschine auf dem Dachboden entfacht in Karla die längst vergessene Leidenschaft fürs Nähen – und mit ihr den Wunsch nach einem anderen Leben. Stück für Stück öffnet sie das Haus und ihr Herz und beginnt, an eine Zukunft jenseits der Großstadt zu glauben. Doch dann bringt die Wahrheit über ein altes Familiengeheimnis ihr Glück erneut ins Wanken.
Der neue gefühlvolle Roman von Marit Warncke, Geschäftsführerin von »Make ma!«, einem Hamburger Laden für Nähbedarf und Betreiberin vom gleichnamigen Youtubeaccount. Lass dich begeistern von der nostalgischen Atmosphäre des norddeutschen Örtchens Lüttenbü und mach dich bereit für tolle Nähprojekte und noch mehr Romantik!
Seit Jahren war Karla nicht mehr in Lüttenbü. Nach jenem letzten Sommer dort haben sich ihre Eltern scheiden lassen. Karlas Vater an ein Jobangebot an der Columbia angenommen und Karla ist mit ihrer Mutter in Deutschland geblieben. Karla hat BWL studiert, weil sie eine sichere Grundlage haben wollte. Nun wohnt sie in Frankfurt am Mein und hat einen sicheren Job. Nun hat sie einen kapitalen Bock geschossen und ist draußen. Und dann hat sie auch noch eine Zahlungsaufforderung über Grundsteuer im Postkasten, dabei hat sie kein …. Moment mal, ihr verstorbener Vater hat ihr doch das Haus in Lüttenbü vermacht.
Der Tod eines Elternteils ist immer ein einschneidendes Ereignis, selbst wenn der Kontakt beinahe abgerissen war. Leider haben die Eltern nie zu einem entspannten Umgang gefunden. Warum ihr Vater das Haus, dass ihnen nicht viel Glück gebracht hat, nicht einfach verkauft hat, hat Karla nie so richtig verstanden. Nun fällt ihr die Aufgabe zu und sie macht sich auf den Weg in die alte Ferienheimat, in der sie sich immer so wohl gefühlt hat. Dieses heimelige Gefühl stellt sich sofort wieder ein als Karla ankommt. Je mehr sie das Haus verkaufsfertig herrichtet, desto mehr Zweifel kommen ihr. Und dann trifft sie auch noch ihre Ferienliebe Rasmus wieder.
Beim Anblick des Covers kann man verstehen wieso sich Karla in ihrer alten Ferienheimat so wohl fühlt. Die alte Nähmaschine schein während der ganzen Zeit auf sie gewartet zu haben. Und die schönen Farben erinnern an Frühling.
Dennoch spürt man schnell, dass Karla den abrupten Abschied von damals noch nicht ganz verarbeitet hat. Man hofft, dass da noch eine Aufarbeitung möglich ist. Und die romantischen Momente zwischen ihr und Rasmus prickeln so schön. Das es über die Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern einiges zu lernen gibt, erfährt man in einem fesselnden Nebenstrang. Manchmal hat man den Eindruck, dass einige Worte zu häufig benutzt werden. Das ist zum Glück nur ein flüchtiger Moment. Schön ist es zu lesen, wie Karla genau genommen durch das alte Haus wieder zu Lebensfreude findet. Die liebenswerten Dorfbewohner tragen ein Übriges zum Lesevergnügen bei. Dann bliebt nur noch zu hoffen, dass Karla und Rasmus noch eine bessere Chance erhalten als in ihrer Jugend. Ein schöner Roman mit mehr Tiefe als man auf den ersten Blick annehmen könnte.
Herzerwärmend - ja, vorhersehbar, jedoch perfekte Urlaubslektüre und man fühlt sich sofort "umarmt" von dem alten Gutshaus. Wie eine warme Decke und eine gute Tasse Tee. Schön.
Das war mein erstes Buch der Autorin und heute stelle ich es Euch vor.
✨Zitat
„Eine Aufgabe, die vor ein paar Stunden noch einigermaßen machbar erschienen war, sich aber jetzt wie ein Virus vervielfacht hatte. Statt schnellem Entrümpeln und Putzen hatte ich es jetzt auch noch mit einem kaputten Rohr und drei unter Wasser stehenden Räumen zu tun. Meine Augen brannten vor Ärger.“
✨Inhalt
Karla verliert ihren Job als Unternehmensberaterin und fährt kurzentschlossen an den Ort ihrer Kindheit, wo die Familie immer noch ein altes Gutshaus besitzt. Ihr Ziel ist es, das Haus präsentabel zu gestalten und zu verkaufen. Aber die Erinnerungen an ihre Nähleidenschaft von damals prasseln auf sie ein und sie begegnet ihrer Jugendliebe Rasmus…
✨Meinung
Das ist ein sehr schönes und positives Buch, das man gut lesen kann. Für mich persönlich gab es Höhen und Tiefen, das empfindet aber jeder unterschiedlich.
Richtig begeistern konnte ich mich für alles, was mit dem Nähen und dem alten Gutshaus zusammenhängt. Das war sehr cozy und hat mich abgeholt. Auch wie Karla ihre neue Freundin in Lüttenbü unterstützt, hat mir echt das Herz gewärmt. Gleiches gilt für den Plottwist bzgl. der Sache (sorry, ich möchte Euch nichts spoilern 😅😂).
Ansonsten hat sich das Buch für mein Empfinden etwas verzettelt, es war doch sehr viel los. Damals / Heute; alte Geheimnisse; die plötzlich auftauchen, zerbrochene Freundschaften, schwieriges Verhältnis mit den Eltern und vieles mehr. Manchmal reicht es, wenn ein Buch gemütlich und cozy mit einem wichtigen Schwerpunkt ist und nicht mit allen Mitteln versucht, alles abzudecken 😅😅. Ich habe etwas anderes bekommen, als ich erwartet habe (was völlig okay ist).
Meine Hauptkritikpunkte sind denke ich hauptsächlich persönlicher Natur und ich kann mir gut vorstellen, dass das anderen nicht so geht. Ich mochte Karla leider nicht. Nicht die jugendliche Karla und nicht die erwachsene Karla. Sie hat mich als Charakter nicht überzeugen können. Ich habe lange überlegt, warum genau und bin zum folgenden Ergebnis gekommen: die erwachsene Karla benimmt sich zum Großteil sehr sehr kindlich. Gleichzeitig bekommt sie scheinbar vor Ort Superpowerkräfte. Sie ist ausgebrannt laut Klappentext, hat keine Arbeit mehr, dennoch hat sie direkt massig Energie für richtig heftige Sanierungsarbeiten.
Das kindliche Benehmen wird größtenteils in der Beziehung zu Rasmus deutlich. Sorry girls, ich glaube, dass ich den Plot „ich war als Teeny in ihn verliebt und später sind wir dann zusammengekommen“ nicht mehr so gut aushalten. Natürlich kommt das bestimmt mal vor, das spreche ich der Geschichte nicht ab. Aber in den Büchern kommt es mittlerweile zu oft vor, ist zu glatt, zu unrealistisch und leider leider verlieren mich dann die Geschichten auf halber Strecke.
✨Fazit
Nicht unerwähnt lassen möchte ich den schönen Humor, der mich immer wieder hat lächeln lassen. Das Nähthema ist großartig umgesetzt. Alles andere ist einfach Geschmacksache!
Meine Meinung Manche Bücher fühlen sich an wie ein ruhiger Nachmittag mit einer Tasse Tee – genau so ging es mir mit Fäden des Glücks. Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in Karlas Welt und wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Karla kehrt nach dreizehn Jahren in das Gutshaus ihrer Kindheit zurück – erschöpft, ausgebrannt und mit dem festen Vorsatz, alles schnell hinter sich zu lassen. Renovieren, verkaufen, neu anfangen. Doch wie so oft im Leben ist die Vergangenheit nicht einfach abzuschließen. In Lüttenbü wird sie mit alten Erinnerungen konfrontiert: schmerzhafte Familienkonflikte, verlorene Freundschaften und vor allem mit Rasmus, ihrer ersten großen Liebe. Gerade die Begegnungen zwischen Karla und Rasmus haben mich besonders berührt. Da ist so viel Ungesagtes, so viel Geschichte zwischen ihnen – und gleichzeitig diese leise Hoffnung, dass vielleicht doch noch nicht alles verloren ist. Ich habe richtig mitgefühlt, gehofft und manchmal auch ein bisschen mitgelitten. Was ich besonders schön fand: die Entwicklung von Karla. Am Anfang wirkt sie müde vom Leben, fast ein wenig verloren. Doch je mehr Zeit sie in dem alten Haus verbringt, desto mehr findet sie zu sich selbst zurück. Die alte Nähmaschine auf dem Dachboden ist dabei für mich ein ganz besonderes Symbol – für Kreativität, Erinnerungen und den Mut, neue Wege zu gehen. Diese kleinen, stillen Momente haben das Buch für mich besonders gemacht. Der Schreibstil von Marit Warncke ist wunderbar leicht und flüssig, sodass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Alles liest sich sehr angenehm, ohne jemals oberflächlich zu wirken. Gerade die Beschreibungen des Gutshauses und der Umgebung haben bei mir richtig Bilder im Kopf entstehen lassen – ich hatte das Gefühl, selbst durch die Räume zu gehen. Auch die Nebencharaktere sind liebevoll gezeichnet und geben der Geschichte noch mehr Tiefe. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, und genau das macht das Ganze so lebendig und authentisch. Und dann ist da noch dieses Familiengeheimnis, das nach und nach ans Licht kommt und die Geschichte noch einmal in eine ganz andere Richtung lenkt. Dieser Teil hat für mich zusätzlich Spannung hineingebracht und gezeigt, wie sehr die Vergangenheit das Heute beeinflussen kann. Fäden des Glücks ist für mich eine rundum gelungene Wohlfühlgeschichte mit Tiefgang. Ein Buch über zweite Chancen, über das Loslassen und darüber, den Mut zu finden, auf das eigene Herz zu hören. Es hat mich berührt, zum Nachdenken gebracht und einfach gut unterhalten.
Manchmal im Leben muss man auch einfach mal was riskieren!
Karla fällt aus allen Wolken als sie einen Steuerbescheid im Briefkasten vorfindet den sie erstmal gar nicht zuordnen kann. Bis ihr klar wird das es hier um die Kosten eines alten Gutshauses geht was sie von ihrem Vater geerbt hat.
Dieses Haus steht in Mecklenburg-Vorpommern. Dort hat Karla gemeinsam mit ihren Eltern alle ihre Ferien verbracht. Zuletzt war Karla vor 13 Jahren dort.
Da Karla gerade fristlos entlassen wurde, fasst sie den Entschluß, nach Lüttenbü zu fahren und das Haus zu renovieren um es dann schnellstmöglich zu verkaufen.
Dort angekommen macht zuerst mal ein Wasserrohrbruch ihrem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung. Dazu gesellen sich noch die alten Erinnerungen an zerbrochene Freundschaften, Familienkonflikte und an Rasmus, ihre erste große Liebe und zeitgleich auch der Bruder ihrer ehemals besten Freundin Bruna.
Beim durchstöbern in dem alten Gutshaus fällt Karla ihre alte Nähmaschine in die Hände, ihre Leidenschaft für das Nähen flammt erneut auf. Sie erweckt die Maschine zu neuem Leben und merkt wie gut ihr das tut und welch entschleunigende Wirkung das Nähen auf sie hat.
Bei Karlas erstem Besuch im Dorf, stolpert sie ausgerechnet Rasmus über die Füsse, der sich daraufhin nicht aufhalten lässt Karla bei ihrem Renovierungsvorhaben zu unterstützen.
Zwischen viel Arbeit, vielen Stoffbahnen und neuen Bekanntschaften blüht Karla regelrecht auf und überdenkt ihr bisheriges Leben.
Als Karla eines Tages in dem ehemaligen Arbeitszimmers Ihres Vaters am räumen ist, fällt ihr ein altes Tagebuch in die Hände von einer ehemaligen Besitzerin dieses Hauses in Kriegszeiten. Welches Geheimnis und welch traurige und tragische Ereignisse in Verbindung mit diesem Tagebuch stehen ahnt Karla zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Mein Fazit Ein wunderschöner Roman mit symphatischen Charakteren. Es ist mir schwer gefallen dieses Buch aus der Hand zu legen, ich habe jede Seite sehr gerne gelesen.
Die erfolgreiche Suche nach einem Zuhause Auf drei Erzählebenen geht es hauptsächlich um ein altes Gutshaus mit Karla, ihren Eltern und der Nachbarsfamilie und deren Kindern Bruna und Rasmus in Lüttenbü, Mecklenburg-Vorpommern. In der Gegenwart, im März 2025, trifft nach 13 Jahren des Gebäudeverfalls die 31-jährige, arbeitslose Frankfurter Unternehmensberaterin Karla Arensberg aufgrund eines Briefes vom Finanzamt – Vollstreckungsankündigung -- alarmiert im geerbten Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert im Ort ein. In ihrer akuten Not nach einem Sanitär-Notdienst suchend, trifft sie auf Rasmus, ihre große Liebe aus dem Sommer 2012, und sie entflammt erneut. Entlang dieser Erzählebene aus ihrer verhängnisvollen Sommerferienzeit dort entwickelt sich nicht nur eine romantische Liebe zu ihm und eine tiefe Freundschaft zu Bruna. Deren Eltern, Inga und Knut Mikkelson, und deren Bewältigung von Problemen wie z.B. Depression, spielen bis in die Gegenwart eine gewichtige Rolle im Roman. Während bis zum Mai 2025 die ausgebrannte Karla über ihr altes Hobby der Näherei zu Selbstfindung und einem kreativen Neuanfang findet, entwickelt sie auch aufgrund historischer Informationen aus 1943 aus dem Büchlein der Vorbesitzerin Elise von Holmern ein besonderes Verhältnis zu diesem Anwesen. Die Ausweitung dieser Erzählebene deutscher Geschichte mit NSDAP, Flucht, Enteignung und Neubewirtschaftung dieses großen Gebäudes wäre auch interessant gewesen. Der Schreibstil rund um die Beschreibung der unvergessenen Jugendliebe gefällt, Karlas Handlungen und Träume sind schlüssig. Auch die warmherzigen Nebencharaktere geben dem Roman interessante Wendungen. Neben der Näherei wird generell die Liebe zum Handwerk betont, egal ob Backen, Tischlern oder Renovieren in Eigenregie angesagt ist.
Karla hat ihren Job als Unternehmensberaterin in der Großstadt verloren. Jetzt hat sie Zeit, das alte Ferienhaus ihrer Kindheit zu renovieren und zu verkaufen. Im idyllischen Örtchen Lüttenbü angekommen holen sie aber nostalgische Erinnerungen, ihre Liebe zu ihrer alten Nähmaschine, ein Tagebuch aus der Vergsngenheit des Hauses sowie ihre alte Jugendliebe Rasmus ein. Der Roman vermittelt eine schöne Wohlfühlatmosphäre. Dennoch hat mich die Geschichte nicht fesseln können. Die Ereignisse und Handlungen waren für mich etwas zu sehr zusammengewürfelt und hatten zu wenig Tiefe. Die parallelen Beschreibungen der Gegenwart, der Vergangenheit vor 10 Jahren und die kurzen Einblicke in das Tagebuch der Kriegszeit versuchten zwar Spannung aufzubauen, waren für mich aber eher frustrierend. Ich konnte viele Dialoge und Gefühle nicht unbedingt nachvollziehen und habe mich teilweise auch über die Personen geärgert, dass sie ihre eigene Meinung nicht einfach aussprechen und das Ganze unnötig in die Länge ziehen. Auch die Renovierung des Hauses, mit der gleichzeitigen Wiederentdeckung der Leidenschaft zum Nähen war für mich nicht ganz real. Karla hatte ihren Job verloren, musste eine wichtige Steuer bezahlen und hatte Geldsorgen im Hinterkopf. Plötzlich schafft sie es ohne Prpbleme und scheinbar innerhalb von wenigen Tagen ein ganzes Haus eigenhändig zu renovieren und gleichzeitig verbrachte sie viele Stunden an der Nähmaschine: das hat mir zeitlich und auch physisch nicht ganz gepasst. Wenn man es aber schafft, darüber hinwegzusehen, war es eine ganz nette, wenn auch sehr vorhersehbare Geschichte.
Ich fand das Cover für dieses Buches so schön gestaltet und der Klappentext hatte mich dann restlos überzeugt : dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Marit Warnckes Schreibstil ist leicht und authentisch und nimmt einen direkt mit : so kam ich sehr gut und schnell in das Buch und die Geschichte und habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt : Karla kehrt in ihre alte Heimat nach Mecklenburg Vorpommern zurück, mit dem Vorsatz, das alte Gutshaus schnell zu renovieren und dann wieder in ihr Leben nach Frankfurt zurück zu kehren. Guter Plan – aber daraus wird erst mal nichts, denn zu ihrer alten Liebe und auflodernden Gefühlen entdeckt sie eine längst vergessene Leidenschaft für das Nähen und nach und nach fragt sie sich, ob Frankfurt wirklich der Ort ist, an dem sie leben möchte – oder vielleicht in dem alten Gutshaus selbst ? Die Figuren, die die Autorin zeichnet sind allesamt authentisch und bildhaft, so dass man sehr schnell einen tollen Bezug zu den einzelnen Charakteren empfindet. Das macht den Roman sehr lebhaft und frisch und so fliegt man von Seite zu Seite und ich muss ehrlich sagen : ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so toll und schnell verging die Lesezeit. Wer schöne Unterhaltung sucht ( und vielleicht Interesse am Nähen hat – denn hier ist sogar eine Näh-Anleitung enthalten ), der ist hier absolut richtig und ich möchte von Herzen eine Leseempfehlung aussprechen.
Fäden des Glücks ist ein Liebesroman von Marit Warncke. Auf 448 Seiten erzählt er die Geschichte der 31-jährigen Karla, die in ihre Heimatstadt zurückkehrt, um ein neues Leben zu beginnen.
Kara ist 31 Jahre alt und beschäftigt sich jeden Tag mit ihrer Arbeit, die sie nicht mag und sie enorm belastet. Schließlich gibt sie ihr Leben in der Großstadt auf und kehrt in ihr Elternhaus zurück, eine Kleinstadt in Norddeutschland. Ursprünglich plant sie, das Haus zu renovieren und es dann zu verkaufen, doch die Einwohner, der angenehme Lebensstil dort und das Wiedersehen mit ihrer ersten Liebe, Rasmus, lassen sie umdenken. Sie beschließt zu bleiben, einen neuen Job anzunehmen und ein neues Leben zu beginnen.
Dies ist ein herzerwärmender Roman. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und flüssig, die Sprache wunderschön, was ein sehr angenehmes Leseerlebnis bietet. Das Buch hat eine sehr warme Atmosphäre, und die Beschreibung der kleinen norddeutschen Stadt Lüttenbü ist sehr gelungen und weckt in mir die Sehnsucht, diese Stadt zu besuchen. Ich war noch nie in Mecklenburg-Vorpommern, aber ich könnte mir vorstellen, dieses Jahr dort Urlaub zu machen.
Karla kehrt nach 13 Jahren aus der Finanzmetropole Frankfurt zurück an den Ort zahlreicher glücklicher Ferientage mit ihren Eltern in das alte Gutshaus von Lüttenbü in Mecklenburg, um das Haus für den Verkauf herzurichten. Lüttenbü - der einzige Ort, an dem sie sich je zu Hause fühlte, an dem ihr aber auch der größte Schmerz ihres Lebens zugefügt wurde.
Dort trifft sie unerwartet nicht nur ihre große Jugendliebe Rasmus, den Mann, der ihr einst das Herz brach, sondern sie stößt auch auf ihre alte Nähmaschine, ihrem großen Hobby in Kindheitstagen, die sie längst vergessen hatte.Während Karla sich vehement gegen ihre Gefühle für Rasmus währt, gibt sie sich ihrer alten Leidenschaft für ihr vergessenes Hobby ungehemmt hin.
Die Autorin Marit Warncke, selbst erfolgreiche YouTuberin im Bereich Näh-und Strickdesign, schreibt ein herzerwärmendes Buch über eine junge erfolgreiche Unternehmensberaterin, die über ihr kreatives Hobby einen Ausweg aus der Sackgasse ihres Lebens findet. Karla gibt nicht nur dem alten Gutshaus, sondern auch ihrer alten Liebe eine zweite Chance.
Ein Buch für alle Menschen, die Mecklenburg und seine Seenlandschaft lieben, aber auch für Nähfäns und für alle, die einer alten Liebe und einem alten Haus eine zweite Chance geben würden...
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Zwischen Kompetenz und Krise Ein wunderschönes Buch. So voller Gefühle und Emotionen. Voller Liebe, Freundschaft und zweiten Chancen. Karla zurück in das Gutshaus aus ihrer Kindheit, dass ihr ihr Vater vererbt hat. Ein Haus voller Erinnerungen. Kindheitserinnerungen, die erste große Liebe. Da kommt vieles in ihr hoch. Vieles was sie bisher verdrängt hat kommt wieder an die Oberfläche. Vielleicht wird es Zeit für sie, sich mit alldem auszusöhnen und abzuschließen. Ein altes Haus voller Charme und Baustellen. Aber auch ein Haus mit Seele und Geschichte. Das erkennt auch Karla mit der Zeit. Dass ausgerechnet der Mann ihr bei der Renovierung helfen will, der ihr damals das Herz gebrochen hat, macht das Chaos nicht leichter. Im Gegenteil. Zu dem Chaos im Haus kommt nun auch noch das Gefühlschaos dazu. Dazu dann noch richtiges Kleinstadtfeeling. Einfach perfekt! Durch die Rückblenden in die Vergangenheit, bekommt man einen noch besseren Einblick, was damals geschehen ist. Man wird in Karlas Jugend zurückversetzt. Der angenehme und lockere Schreibstil hat es mir leicht gemacht in die Geschichte hineinzukommen. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen, so gefangen war ich von der Story.
gutes Wohlfühlbuch mit einer Protagonistin, die nicht meinem Typ entspricht.
Anfangs empfand ich die Hauptprotagonistin als eine eher zurückgezogene Persönlichkeit, was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war. Mit der Zeit öffnete sie sich jedoch und zeigte sich von einer besseren Seite, auch wenn ich nicht glaube, dass wir beste Freundinnen werden würden.😅 Ihre Ansicht, dass wir nur einmal leben und alles in einem Moment geben können, kann ich nicht vollständig nachvollziehen. Um Risiken eingehen zu können, benötigt man meiner Meinung nach zumindest ein sicheres Fundament und eine gewisse Absicherung.☝️
Nach etwa 70 Prozent der Geschichte kam dann auch Spannung auf. Die Erzählung ist empfehlenswert für alle, die Dramen mögen. Schon ab der Mitte des Buches wurde mir klar, dass Karla eine ziemlich schwierige Vergangenheit hatte. Ihr Leben scheint aus vielen Herausforderungen zu bestehen, die vielleicht nicht immer als große Probleme erscheinen mögen.
Ich fand es jedoch großartig, dass die Intrigen um die Vergangenheit der beiden bis zum Schluss erhalten blieben.
Wir wechselten zwischen der schwierigen Vergangenheit und der heutigen Gegenwart. Das fand ich sehr spannend.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Den Roman, Fäden des Glück von der Näh – Queen Marit Warncke. Ich habe mir den Roman ausgesucht, weil eine Nähmaschine auf dem Cover ist. Carla hat in einer Kleinstadt in der ehemaligen DDR von ihrem Vater ein Gut geerbt.Bis vor dreizehn Jahren machte die Familie jedes Jahr Urlaub auf dem Gut. Sie hatte sich in den Nachbarsohn Rasmus verliebt. Aber dann kam es zu einem Krach und die Mutter führ mit ihr holter die Polter zurück.Jetzt kommt sie zurück, weil sie das Anwesen renovieren und verkaufen will. Rasmus kommt ihr wieder Nahe und hilft ihr das Haus zu erhalten. Dann findet sie ein Tagebuch der früheren Besitzerin von 1943. Die Autorin hat diese Geschichte nett geschrieben. Gut, Rasmus Entscheidungen konnte ich nicht immer folgen. Aber sie hat gut geschildert, wie Carla das Haus retten will. Am Ende gibt es dann noch eine Nähanleitung.
Das zusammengewürfelt-nichtssagende Cover, vor allem in Kombination mit dem kitschigen Titel, hätten mich in der Buchhandlung niemals angesprochen. Ich kenne auch die Autorin weder von ihren Social Media Kanälen noch von vorherigen Büchern und machte mich gänzlich ohne Erwartungen an die Lektüre.
Gleich zu Beginn haben mich der angenehme Schreibstil und die nicht allzu stereotypen Charaktere wirklich positiv überrascht und mir sind die (zugegeben vielleicht ein paar zuviele) Seiten nur so "weggeflogen".
Karla ist mir nicht völlig sympathisch und ein wenig überzogen fand ich den Anfang mit ihrem Businesslook auf dem Lande schon aber das gehört wohl zum Stil der Geschichte dazu. Auch die alten Tagebucheinträge sind etwas zu dick aufgetragen aber auch hier, kann man drüber weglesen. Das perfekte Buch um einen herzerwärmenden Sonntagabendfilm draus zu machen (und das meine ich absolut nicht zynisch).
Für jemanden wie mich die länger nichts so locker-leichtes gelesen hat ein echter Überraschungshit!
Absolutes Herzensbuch. Marit erzählt hier so viele Wahrheiten, die ich selbst oft in meinem Leben so wahrnehme. Man spürt die Herzlichkeit Lüttenbüs genau so wie die 2000er vibes in den Rückblenden. Das Buch bringt einen dazu, zu reflektieren: Was ist mir wirklich wichtig? Wer will ich sein? Dies ist ein wahrer Liebesroman - nicht nur für die Protagonisten, sondern auch an die Leserinnen selbst.