Jump to ratings and reviews

Des équations personnelles

224 pages, Paperback

Published January 14, 2026

Loading...
Loading...

About the author

Sylvia Serfaty

5 books2 followers

Ratings & Reviews

What do you think?

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
4 (25%)
4 stars
9 (56%)
3 stars
0 (0%)
2 stars
1 (6%)
1 star
2 (12%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for A YOGAM.
3,012 reviews24 followers
January 25, 2026
Des équations personnelles – Mathe für Menschen, die eigentlich keine Lust auf Mathe haben
Sylvia Serfaty, eine der brillantesten Mathematikerinnen der Gegenwart, hat mit „Des équations personnelles“ ein Buch geschaffen, das sich ausdrücklich an diejenigen richtet, die nach der Schule den Kontakt zu dieser „Disziplin der universellen Wahrheiten“ verloren haben. Es ist kein trockenes Lehrbuch, sondern eine intime Einladung in das „Hinterzimmer“ des mathematischen Geistes.
Highlights dieser „mathematischen Beichte“
Der „Heureka“-Moment einer Fünfzehnjährigen
Alles beginnt mit einer Hausaufgabe in der elften Klasse. Während andere nach Schema F rechnen, vertieft sich Serfaty in eine abstrakte „funktionale Ungleichung“, um ein einfaches Problem zu lösen. Das Ergebnis: ein verwirrter Blick der Lehrerin und der Ausruf einer Mitschülerin: „Du bist ein Genie!“ In diesem Moment entschied Serfaty, Forscherin zu werden – vor allem, weil man dabei selbstständig in geistige Eskapaden eintauchen kann.
Wenn der Mathelehrer aussieht wie Depeche Mode
Serfaty beschreibt ihre Zeit in den Elite-Vorbereitungsklassen am Lycée Louis-le-Grand als herrlich menschlich. Ihr Lehrer, Stéphane Hoguet, trug schwarze Bomberjacken und Dr. Martens, was ihn zu einem Doppelgänger von Dave Gahan, dem Sänger von Depeche Mode, machte. Er lehrte Mathematik als „Kunst um der Kunst willen“ und zeigte, dass das, was in der Schule vermittelt wird, oft noch keine „echte“ Mathematik ist.
Die Lego-Architektur des Verstandes
Ein zentrales Motiv des Buches ist die Verbindung zwischen Kinderspiel und komplexer Abstraktion:
* Lego & Vision: Serfaty führt ihre Fähigkeit zur räumlichen Visualisierung auf stundenlanges Bauen mit Lego und Modellen zurück.
* Zahlen-Treppen: Ihren ersten ästhetischen Schock erlebte sie bei der Arithmetik, als sie Zahlen in der Basis p2 als helikoförmige Treppen aus bunten Würfeln visualisierte.
* Gegen die „Kochrezepte“: Sie kritisiert, dass Mathematik in der Schule oft nur als Sammlung von Rechentechniken vermittelt wird, wodurch die wahre Schönheit der Beweisführung verschleiert wird.
Warum dieses Buch gerade jetzt wichtig ist
In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz zunehmend eigene mathematische Beweise führt, wirkt Serfatys Zeugnis über die subjektive, menschliche Erfahrung der Mathematik fast wie ein Akt des Widerstands.
20 reviews1 follower
August 13, 2026
I read this book in French in the hope of “getting to grips with mathematics.” Unfortunately, that’s not really what I found in it.
Sylvia Serfaty mainly recounts her own journey with math, her calling, and her life as a mathematician. That’s certainly interesting in itself, but I was expecting more of a reflection or an approach that would help readers reconcile themselves with math, understand it better, or or to discover how to approach them.
The gap between my expectations and the content was therefore quite significant. I didn’t really feel like I was being guided to “get comfortable” with mathematics; rather, I felt like I was reading an account of a personal relationship with mathematics.
Perhaps this book is better suited for those who want to learn about a mathematician’s journey than for those seeking to reconnect with mathematics themselves.
Profile Image for Lu.
32 reviews
June 24, 2026
M'a réconcilié avec les mathématiques; j'ai compris dans son cerveau
Profile Image for Mercy.
169 reviews6 followers
July 25, 2026
"Cette année-là fut une année de travail intense, tellement intense que j avais le sentiment très net de vivre une période suspendue du temps, une année d'apnée où j'étais retirée du monde. Il y avait comme un voile entre moi et la réalité, entre moi et les gens qui se pressaient dans les couloirs du métro, tous ceux qui menaient une vie « normale ». Je pense que ce qui déclenchait ces sensations pouvant rappeler celles d'autres expériences longues, extrêmes et transformatrices comme celle du deuil par exemple, c'était à la fois l'intensité de l'expérience et le fait de passer la majeure partie de son temps dans cet univers de la pensée, dans ce monde platonicien des idées, comme une bulle étanche au reste; cela pouvait et peut toujours créer une forme de sentiment d'étrangeté, presque d'aliénation au monde."
Displaying 1 - 5 of 5 reviews