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Alle weg: Mein Winter an der Adria

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Wann beginnt eigentlich die Nebensaison? Wenn die Staus Richtung Norden länger werden? Der Strand keinen Eintritt mehr kostet oder die Restaurants Ruhetage einführen? In Pinos legendärer Bar in Grado beginnt sie exakt dann, wenn der Fernseher endlich wieder läuft. Und die Stammgäste den Sommer resümieren, über Politik streiten, die Fußballergebnisse und lokale Kriminalfälle diskutieren, füreinander kochen, Pläne schmieden, lachen, laut diskutieren und am Ende immer auf das Leben anstoßen.
Stefan Maiwald nimmt uns mit in seine hell erleuchtete »Bar in Italien«, den Zufluchtsort vor Bora, beißender Kälte und dem Winter-Blues.

190 pages, Kindle Edition

Published September 24, 2025

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Stefan Maiwald

82 books3 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for LeserinLu.
332 reviews39 followers
October 5, 2025
Wie schön, ein neues Buch von Stefan Maiwald in den Händen zu halten! Draußen stürmt und regnet es, und da kommt „Alle weg. Mein Winter an der Adria“ wie gerufen. Schon der schöne Leineneinband und der Klappentext passen perfekt zur Jahreszeit – ein Buch, das man sich am liebsten mit einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa gönnt, ein Buch wie ein Winterfreund!

Maiwald zeigt seine Wahlheimat Grado diesmal von einer Seite, die sonst verborgen bleibt: wenn die Touristen verschwinden und die Einheimischen unter sich sind. Mit seinem gewohnt charmanten, plaudernden Ton erzählt er von dieser besonderen Jahreszeit, in der das Leben an der Adria leiser, aber keineswegs langweilig wird. Ich mag seine Beobachtungen über die Menschen, Pinos Bar und das kleine Glück des Alltags sehr – und es war schön, einige bekannte Gesichter aus früheren Büchern wiederzutreffen.

Maiwalds Anekdoten sind lebendig und unterhaltsam. Besonders gut gefallen haben mir die Abschnitte über italienische Kaffeekultur und die weihnachtlichen Bräuche der Gradeser. „Alle weg“ liest sich insgesamt leicht und flüssig, außerdem mochte ich die winterliche, ruhige Stimmung. Sicher ist das Buch auch ein schönes Geschenk im Winter für Italienfans.
Profile Image for Lisa Sophie.
80 reviews
January 7, 2026
Für alle, die gerne an der Adria Urlaub machen oder gemacht haben und mehr über das alltägliche Leben in einer italienischen Kleinstadt am Meer erfahren möchten.
Das Buch besteht aus vielen kurzen Geschichten aus dem Leben des Autors.
Profile Image for Gitti.
1,171 reviews
September 28, 2025
Stefan Maiwald nimmt uns mit in die norditalienische Stadt Grado – nicht im Sommer, wenn Touristenströme die Gassen füllen, sondern im Winter, wenn Ruhe einkehrt und das wahre Leben beginnt.

Das Buch ist eine Sammlung von Beobachtungen, Anekdoten und liebevoll beschriebenen Momenten aus dem Alltag der Einheimischen. In Pinos Bar, dem inoffiziellen Zentrum des Geschehens, wird diskutiert, gelacht, gestritten und philosophiert – über Politik, Fußball, das Wetter und das Leben selbst. Und auch die eigenen Ziele verliert er nicht aus den Augen: Gegen seine Frau im Tennis nicht ganz so grandios verlieren, wie es sonst immer der Fall war.

Das Buch ist sehr atmosphärisch, man kann sich Grado im Winter gut vorstellen. Wer allerdings mehr als Anekdoten über die Bewohner erwartet wird hier eher enttäuscht werden. aber alles in allem ist das Buch ein gelungener Einblick in den Winter eines italienischen Touristenortes.
Profile Image for Johanna Berger.
125 reviews5 followers
September 25, 2025
Nebensaison!
Wir waren in Grado schon mal im Mai und auch mal im September, aber noch nicht in der wirklich ungustiösen Zeit für Touristen zwischen Oktober und April. Dann hat ja auch unser Stamm-Campingplatz Al Bosco geschlossen. Und die Steppenhexen fegen durch die Landschaft. Nein! Tun sie nicht, sagt Stefan Maiwald. Das Ärgste an Wetter, das wir erlebt haben, war ein Wolkenbruch mit nachfolgendem Dauerregen bei Ankunft. An Zeltaufbau war nicht zu denken. Glücklicherweise waren Freunde vor uns angekommen. Die Kinder durften in ihrem Wohnwagen nächtigen, wir Erwachsenen im Vorzelt im Klapp-Liegestuhl. Ein bleibendes Erlebnis.
Seit dreißig Jahren fahren wir regelmäßig nach Grado, bei Pino waren wir noch nie. Das ist Stefan Maiwalds Lieblingsbar, gepriesen in seinem neuen Buch über das Leben in Grado in der Nebensaison. Die beginnt, wenn in der Bar der Fernseher wieder läuft und sich die Einheimischen über die Skandale des Sommers unterhalten. Über das Krokodil in der Lagune, die wunderbare Auferstehung des Gradeser Fußballvereins oder über das beste Gulasch in Mitteleuropa (der Erdteil, zu welchem sich Grado wie selbstverständlich zählt). Am Strand liegend habe ich mich öfters gefragt, ob es den Cocobello-Mann auch noch gibt, wenn der Strand leer ist. Stefan Maiwald klärt auf. Auch über die schlimme Bora:
„Die Bora weht drei Tage, bevor sie nachlässt. Und wenn sie den vierten Tag weht, dann ist das der Beginn eines neuen Drei-Tage-Zyklus.“
Stefan Maiwald hält seine Kapitel kurz, knackig und persönlich. Seine Fortschritte beim Tennis sind ebenso Thema wie die Rubbellos-Preise oder die Einkäufe fürs üppige Weihnachtsessen. Sehr unterhaltsame Beobachtungen fernab vom Weltgeschehen.
In kleinen Schlückchen und Häppchen zu genießen, wie ein aperitivo und antipasti zum nächsten Grado-Urlaub.
Die Sehnsucht nach Grado wächst jedenfalls. Gottseidank fahren wir nächstes Jahr wieder hin! Davor kochen wir noch das Gulasch von Gulasch-Lele (Rezept im Buch).
Profile Image for tansmariechen.
372 reviews2 followers
October 14, 2025
Im September 2025 hat Stefan Maiwald gemeinsam mit dem Molden-Verlag der Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG das Buch „Alle Weg, Mein Winter an der Adria“ herausgebracht. Hochwertig im Format Hardcover liegt es gut in der Hand. Es vermittelt mir den Eindruck ich säße in einer Bar und würde auf das Meer schauen. Meine Seele entspannt sich auf den ersten Blick.
Von Stefan Maiwald habe ich schon einige Werke gelesen. Ich mag seinen Schreibstil und habe auch seinen Blog abonniert. Aus diesem Grund freue ich mich auf seine neue Erzählung. Er ist mit einer Italienerin verheiratet und hat zwei Töchter. Grado ist seine Wahlheimat.
Ich schlage das Buch auf und beginne zu lesen. Mein erster Eindruck trifft auf die innere Gestaltung der Erzählung. Es geht ebenso hochwertig weiter. Das freut mich, denn ich lege viel Wert auf eine durchdachte Lektüre.
Die Geschichte startet im September. Lesend folge ich Stefans Text durch das Jahr. Kurze Kapitel führen mich durch Pinos Bar, über den Tennisplatz und durch das Leben in seiner Wahlheimat. Ich begleite den Autor beim Einkaufen, schmunzele gemeinsam mit ihm über die Kassiererin und frage mich, ob sein Winterprojekt gelingen wird. Er möchte seine Frau im Tennis schlagen.
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben genieße ich diese unaufgeregte Erzählung wie einen Kurzurlaub. Die ca. 200 Seiten lese ich langsam, damit ich mich möglichst lange mit ihnen beschäftigen kann. Ehe ich mich versehe, bin ich bereits im Frühjahr angekommen.
Alles in allem hat Stefan Maiwald mit seinem Buch „Alle Weg, Mein Winter an der Adria“ ein unaufgeregtes Werk auf den Büchermarkt gebracht, dass es sich zu lesen lohnt. Herzlich, humorvoll und mit einem liebevollen Blick auf die deutsch-italienischen Unterschiede vergeht die Lesezeit wie im Fluge. Von mir bekommt der Autor fünf verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich eine winterliche Auszeit an der Adria gönnen möchten.
Profile Image for Franzi.
182 reviews1 follower
September 27, 2025
Die Urlaubssaison neigt sich dem Ende zu. Die Sonnenschirme werden endgültig eingeklappt, die Sonnenliegen weggeräumt und die Sommerbräune irgendwann nur noch eine schöne Erinnerung an den Urlaub, die Touristen reisen wieder ab. Wer bleibt, sind die Einwohner dieser Urlaubsorte. Zeit durchzuatmen, neue Pläne zu schmieden, ein Resümee über die Saison zu ziehen und sich auf den Winter vorzubereiten. Wie die Einwohner von Gardo die Nebensaison begehen, davon erzählt Stefan Maiwald.
Und das tut er sehr charmant und mit viel Witz. Und so wie er liebevoll augenzwinkernd die Eigenarten seiner Mitmenschen aufs Papier bringt, nimmt er sich selbst auch nicht ganz so ernst. Das finde ich einen sehr angenehmen Zug von ihm, weil ich nichts schlimmer finde als Autoren, die auf andere mit dem Finger zeigen und selbst immer perfekt dastehen. Man merkt aber durch die Zeilen, wie sehr er seinen Mitmenschen zugetan ist. Dementsprechend liebevoll sind die Geschichten auch geschrieben, egal ob es um Lokalpolitik oder schrullige Eigenarten geht. Und sie machen auch ein wenig Lust, sich im Oktober in Pinos Bar zu setzen und bei einem Glas Wein Lokalfußball zu schauen.
Wenn man die Vorgängerbände kennt, hat man sicherlich noch mehr Spaß an dem Buch und versteht den einen oder anderen Witz noch etwas besser. Aber Maiwald ist sehr darum bemüht, alle Leser abzuholen und nicht nur Insiderwitze zu machen.
Profile Image for Lesezeichenfee.
511 reviews6 followers
October 16, 2025

Toller witzig-leichter Schreibstil

Stefan Maiwald beschreibt in diesem Buch die italienischen Wintermonate, wenn die Touristen weg sind. Mir gefallen die Orte besser, wenn die meisten Touris weg sind und es ruhiger zu geht.
Das Buch selber gefällt mir sehr gut. Es ist liebevoll dekoriert, mit Lesebändchen. Außen wie innen finde ich es schön, so auflockernd. Es passt wunderbar zum Schreibstil.

Der Schreibstil ist locker, leicht und echt total witzig. Wie er die Gegebenheiten in Italien beschreibt, zum Beispiel das Winterjackenthema gefiel mir sehr gut. Also ich konnte das Buch einfach so lesen. Und hätte ich früher angefangen, hätte ich es an einem Tag ausgelesen gehabt. Auch die Unterschiede, wie gekocht wird, was und wer alles hilft, fand ich sehr faszinierend.

Die kurze Zusammenfassungen/Kommentare im Buch zu einigen Kapiteln gefällt mir. Am Besten Seite 52: Gleichförmigkeit wird völlig unterschätzt, es ist das Beste, was einem passieren kann.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Also wer ein Geschenk braucht für Weihnachten, das ist ein locker, leichter, witziger Roman, der gut in diese Jahreszeit passt. 5 Feensternchen


87 reviews2 followers
October 4, 2025
Geruhsamer Winter

Wenn die Sommerhitze abklingt, die letzten Tourist:innen der Nebensaison den Strand verlassen haben und wieder die Ruhe einkehrt, dann beginnt in der kleinen Lagunenstadt Grado zwischen Venedig und Triest der Winter. Der ist nämlich für den Autoren, der seit 20 Jahren dort lebt, nicht durch die Jahreszeiten definiert, sondern durch das Gefühl der Einkehr und den Wechsel der Gesprächsthemen in seiner Lieblingsbar.
Diese Gesprächsthemen und die einsetzende Beschaulichkeit beschreibt er sehr atmosphärisch und beim Lesen stellt sich direkt ein Gefühl der Gemütlichkeit ein. Man lernt einige unterhaltsame Charaktere aus dem Örtchen kennen (manche haben auch schon in den anderen Büchern des Autoren eine Rolle gespielt) mit all ihren Eigenheiten, lernt etwas über das Leben abseits des Tourismus in Grado und über italienische Feiertage. Zudem ist das Cover wirklich sehr schön gestaltet - ein Buch für gemütliche Herbst- und Winterstunden.
36 reviews
October 21, 2025
Eine Brise Italien im Herbst

Die Aufmachung des Buchs ist super mit dem mit Stoff überzogenen Hardcover und den sanften Farben. Genau so fühlt sich Winter in Italien nämlich für mich an.
Sanftes Klima, Strand gibt es trotzdem und außerdem liegt eine entspannte Atmosphäre in der Luft. Und gutes Essen gibt es eben auch! (Soll ich übers Wochenende nochmal hinfahren?)
Die Zwischenmenschlichen Vorkommnisse werden von Stefan Maiwald wie immer mit Witz und Selbstironie dargestellt. Auch finde ich nett, dass Zitate, die man sich evtl. anstreichen würde, einfach direkt herausgehoben und auf eine weitere Seite transferiert werden.
Einzig die sportlichen Informationseinlagen taugen mir so gar nicht. Auch verstehe ich die Tennis-Fehde mit seiner Frau nicht wirklich, aber unterhalten hat sie mich trotzdem.
Gerne würde ich auch einmal Pino besuchen und den Geschichten lauschen, aber leider wird mein nicht vorhandenes Italienisch dafür nicht ausreichen.
2,282 reviews13 followers
September 26, 2025
Zum Inhalt:
Die Nebensaison beginnt in Pinos Bar in Grado dann, wenn der Fernseher wieder läuft und die Stammgäste wieder über die ganz normalen Dinge wie Politik, Fußball, Kriminalfälle reden oder auch streiten. Es wird für einander gekocht, gelacht, diskutiert und aufs Leben angestoßen. Das ganz normale Leben eben wird wieder Normalzustand statt Touristenströme abzuwickeln.
Meine Meinung:
Ich mach zwar keinen Urlaub an der Adria, aber in Italien am Gardasee und so lange bin ich auch noch gar nicht zurück und ich kann mir vorstellen, dass es auch dort ähnlich abläuft. Wenn es ruhiger wird, wird es für die Italiener wieder normaler und irgendwie auch lebhafter auf andere Art und Weise. Irgendwie habe ich mich total abgeholt gefühlt von dem Buch, denn ich hatte fast das Gefühl als säße ich bei manchen Szene als stiller Beobachter daneben.
Fazit:
Schöne Geschichte
Profile Image for Claudia.
37 reviews1 follower
September 27, 2025
Jeder kennt es und alle Urlauber lieben es: Das italienische Temperament.
Doch was, wenn keine Urlauber da sind? Sind die Italiener dann genauso laut, lustig und lebensfroh?
Einige dieser Fragen beantwortet Stefan Maiwald in "Alle Weg". Er nimmt uns mit in die Nebensaison in Grado. Wir lernen die Stammkunden in Pino's Bar kennen und lieben.
Profile Image for Estrelas.
947 reviews
October 19, 2025
Stefan Maiwald lebt in Italien und ist somit unser Mann vor Ort, wenn „alle weg“ sind – in den Monaten von September bis April, wenn in Grado nur noch die Einheimischen verweilen. „Wir alle können uns ungestört unseren kleinen und großen Ritualen widmen, ob das nun Radeln oder Spazierengehen ist, Lesen oder Kartenspielen. Kein Tourist nervt mit seinen Bedürfnissen.“
Sein Erfahrungsbericht spielt mit den Figuren, die Leserinnen und Leser bereits in früheren Büchern begegnet sind – und wer sie noch nicht kennt, wird mehrfach darauf hingewiesen, was für mich etwas zu viel des Guten war. Mit einem Schuss Selbstironie reflektiert Maiwald zugleich seine eigene Position als Deutscher unter Italienern.
Das besondere Projekt, das seine Schilderungen diesmal durchzieht, sind die Tennisstunden, die er nimmt, um es mit seiner Frau aufnehmen zu können. Diese Episoden bringen zwar auch charmante Einblicke in das örtliche Leben, waren für mich aber etwas weniger spannend als die kulinarischen Abenteuer aus dem Vorgängerband.
Das stilvoll gestaltete Buch lässt uns erneut an der italienischen Lebensart teilhaben – von Aberglauben über Karneval bis zu „Zoff am Strand“. Maiwald mischt Fakten und Beobachtungen mit feinem Humor und italienischen Einschüben, wodurch eine authentische Italien-Atmosphäre entsteht.
Displaying 1 - 12 of 12 reviews

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