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The New Fascist Body

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The success of new far-right movements cannot be explained by fear or rage alone – the pleasures of aggression and violence are just as essential. As such, racism is particularly intense when it is erotically charged, migration presenting as a sexual threat to white women being one of many examples. Germany’s strikingly successful right-wing political party Alternative für Deutschland is, according to the historian Dagmar Herzog, characterized by this “sexy racism”, with its second main feature being that of an obsessive anti-disability hostility – both elements resonating strongly with Nazism. In The New Fascist Body, Herzog connects her analysis of fascism’s libidinous energy with its animus against bodies perceived as imperfect. Only by studying the emotional and intellectual worlds of past fascisms can we understand and combat their current manifestations.

Dagmar Herzog is Distinguished Professor of History and the Daniel Rose Faculty Scholar at the Graduate Center, City University of New York. Her many books include The Question of Unworthy Life: Eugenics and Germany‘s Twentieth Century (2024), Cold War Freud: Psychoanalysis in an Age of Catastrophes (2017) and Sex after Fascism: Memory and Morality in Twentieth-Century Germany (2005).

With an afterword by Alberto Toscano, author of Late Fascism: Race, Capitalism and the Politics of Crisis (Verso, 2023).

120 pages, Paperback

Published September 24, 2025

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About the author

Dagmar Herzog

62 books33 followers
Dagmar Herzog (born 1961) is Distinguished Professor of History and the Daniel Rose Faculty Scholar at the Graduate Center, City University of New York. She has published extensively on the histories of sexuality and gender, psychoanalysis, theology and religion, Jewish-Christian relations and Holocaust memory, and she has edited anthologies on sexuality in the Third Reich, sexuality in twentieth-century Austria, and the Holocaust.

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Displaying 1 - 21 of 21 reviews
Profile Image for Ninia LaGrande.
110 reviews127 followers
April 17, 2026
Kurzer, aber extrem guter Read. Herzog schreibt über die Fokussierung der Rechten auf behinderte Menschen, vor allem so genannte geistige Behinderungen und psychische Erkrankungen. Sie erklärt die Historie der Euthanasie und die Rolle der protestantischen Kitche diesbezüglich, vor allem im Dritten Reich. Akademisches Wording, hat meinen Kopf extrem inspiriert.
Profile Image for Anne.
37 reviews5 followers
April 8, 2026
an Stellen zu viel angerissen und dann auch nicht eindeutig begründet, aber spannende Quellen (mit Bildern!!) und Nachwort hat geholfen alles zu verstehen und habe den Impuls mitgenommen mich mehr mit der Geschichten von behinderten Menschen auseinanderzusetzen
Profile Image for Nicola.
30 reviews3 followers
January 1, 2026
Seems ironic that the fascist political shitshow these past few years is the reason for this wave of new, lucid works on the matter.
Profile Image for lensky.
57 reviews
April 13, 2026
so many interesting strands of thought, but unfortunately a lot of them did not get brought home imho - also, there were a lot of arguments that were not particularly new to me as a German. my biggest take from it is the affect-political dimension of right wing ideologies, was very interested in the historical perspective of the strategic utilisation of lust and pleasure in fascist politics and brought some new angles to think about this horrible shitshow we're experiencing rn
Profile Image for Jan ☀️.
53 reviews20 followers
March 4, 2026
Die Historikerin Dagmar Herzog beschäftigt sich in ihrem Buch mit der Bedeutung des menschlichen Körpers für rechte Bewegungen.

Die Autorin widmet sich den Themen Sexualität und Behinderung, wobei der Fokus auf der Haltung der (neuen) Rechtsextremen gegenüber Menschen mit Behinderung liegt.

Bis auf einzelne Denkanstöße hatte der Essay für mich persönlich keinen großen Mehrwert. Das liegt einerseits daran, dass die Autorin Aussagen trifft, die weit von einer objektiven Momentaufnahme der Wirklichkeit entfernt sind, andererseits daran, dass vieles von dem, was sie berichtet, bereits bekannt war.

Die Autorin erkennt zu Recht, dass die AfD die Macht der Lüste richtig erkannt hat und diese instrumentalisiert, während Parteien der Mitte bis dato – abgesehen von Einzelfällen – darauf verzichteten. Die AfD appelliert bewusst durch Rhetorik und Bildsprache an sexuell frustrierte Wähler und schürt Ängste vor ausländischen Männern, die deutsche Frauen schwängern (und vergewaltigen) und dadurch eine Veränderung der ethnischen Identität herbeiführen.

Das Phänomen ist nicht neu. Der vor 111 Jahren produzierte Film The Birth of a Nation war der erste Film (der mir bekannt ist), der ebenfalls die Bedrohung der „weißen Reinheit“ angesichts der vermeintlichen Gefahr zeichnete, die von Fremden ausgeht.

Die Autorin deutet auf der anderen Seite allerdings auch an …

"Das sexualisierte Heraufbeschwören von Gefahren (mittler-weile in der Mitte des politischen Spektrums angekommen, von den Christdemokrat*innen bis zu den Grünen)° hat einem Modus ungehemmter Prahlerei, einem Reich der Schadenfreude den Weg geebnet."

Und genau hier zeigt sich leider der große Kritikpunkt an dem Essay. Der Autorin gelingt es nicht zu differenzieren – vielleicht möchte sie es auch nicht. Nicht jeder Umgang mit übergriffigen Männern (auch mit migrantischem Hintergrund) ist per se rassistisch und unbegründet. Das nicht zu erkennen beziehungsweise nicht erkennen zu wollen, ist genau der Nährboden für das Wachstum rechtspopulistischer Parteien, die von sich behaupten, die einzigen zu sein, die unangenehme Fakten aussprechen.

Nicht nur die Erotisierung des weiblichen, weißen Körpers steigt, sondern auch die Stigmatisierung von Menschen mit Behinderung. Diese obsessive Beschäftigung mit Behinderung macht die Autorin anhand des folgenden Beispiels fest:

„Die AfD bedient sich dabei der klassischen Narrative der Behinderungsfeindlichkeit – schon vor dem Nationalsozialismus weit entwickelt, aber im Dritten Reich mit massiver Propaganda und besonderer Grausamkeit verfolgt –, indem sie auf bewährte affektive Strategien setzt, insbesondere das Aufrufen von Ekel und wirtschaftlichen Sorgen. Diese Kombination zeigte sich mit besonderer Deutlichkeit in einer formalen ‚Anfrage‘ an die Bundesregierung aus dem Jahr 2018 zur (fabrizierten) Problematik, dass in migrantischen Familien vermeintlich überdurchschnittlich viele Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen geboren würden – aufgrund der erneut imaginären Verbreitung ‚inzestuöser‘ Ehen zwischen Blutsverwandten unter Flüchtlingen. Tatsächlich greift diese muslimfeindliche Behauptung ein früheres antisemitisches Motiv aus den 1920er-Jahren auf, als behauptet wurde, dass unter Jüdinnen und Juden unverhältnismäßig viele Kinder mit kognitiven Einschränkungen geboren würden, was auch in diesem Fall auf die angebliche Verbreitung von Ehen zwischen Blutsverwandten zurückgeführt wurde.“

Ich weiß nicht, ob ich beim Lesen Nackenschmerzen bekommen habe; ich bin mir allerdings sicher, dass ich kräftig den Kopf geschüttelt habe. Die Autorin behauptet nicht nur, dass inzestuöse Beziehungen in nahöstlichen Familien fabriziert seien, sie geht sogar einen Schritt weiter und meint, darin ein antisemitisches Motiv zu erkennen. Ich möchte der Autorin keine ideologische Selbstgerechtigkeit vorwerfen – vielleicht ist sie einfach wenig oder gar nicht informiert.

Inzestuöse Beziehungen sind in vielen Familien im Nahen Osten Realität. Meine gefühlte und erlebte Realität sagt mir, dass man fast in jeder zweiten Familie einen solchen Fall finden würde. Die meisten meiner Freunde mit Migrationshintergrund und ich kennen mindestens einen Fall in der Familie, in dem es zu Blutsverwandtenehen gekommen ist. Dass solche Konstellationen medizinisch mit einem erhöhten Risiko für bestimmte genetische Erkrankungen verbunden sein können, gilt als biologisches Basiswissen. Das Ansprechen dieser Problematik ist ein großes Anliegen junger Progressiver im Nahen Osten.

Nur deutsche linke Aktivisten und Wissenschaftler scheuen sich, reale Probleme zu benennen, und überlassen damit das Feld den Rechtsextremen, die zwar für sich genommen legitime Fragen stellen, diese jedoch mit klar rassistischen Absichten verbinden.

Die Autorin stellt fest, dass die Faszination für den Körper mittlerweile ganz neue Qualitäten erreicht habe. Anhand einiger Beispiele möchte ich illustrieren, wie schwach die Aussagekraft mancher Argumente der Autorin aus meiner Sicht ist.

Die These der Autorin lautet: Die Rede von Intelligenz sei ein Beweis dafür, „dass manchmal – wie wir unter anderem von der vor Kurzem verstorbenen Denker*in Lauren Berlant lernen können – kleinste, aber ungewöhnlich platzierte Details besonders symptomatisch und aufschlussreich sind“.
Gemeint ist damit, dass das Sprechen über Intelligenz ein Indikator für eine gesellschaftliche Faszination, gar einen Fetisch für hohe Intelligenz sei – verbunden mit einer Abwertung von Menschen mit geringerer Begabung oder mit Behinderung.

Als Beispiel nennt die Autorin einen Text von Welt-Herausgeber Ulf Poschardt, der in einem Meinungsartikel kurz nach dem 7. Oktober sagte, dass die Hamas dies „im Geiste von Amon Göth, Heinrich Himmler oder Josef Mengele (minus deren teuflischem IQ)“ getan habe.

Die Autorin interpretiert das als den Versuch, „dem Selbstwertgefühl des deutschen Publikums zu schmeicheln“. Es erscheine außerdem „doch recht armselig, stolz zu sein angesichts des (angeblichen) IQs soziopathischer Verbrecher, die nun mal Deutsche waren“.

Ich reagiere leider sehr energisch auf das, was ich als Selbstgerechtigkeit empfinde, und auf die Tendenz deutscher Linker, ihren Mitmenschen das moralisch Grauenvollste zu unterstellen. Für mich ist das eines der größten Probleme unserer Zeit, das maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Rechtsextreme in der Mitte der Gesellschaft solchen Aufwind bekommen haben.

Poschardt hat – abgesehen davon, dass er im deutschsprachigen Raum eines der größten Feindbilder für linksliberale Kreise ist – aus meiner Sicht nichts Falsches gesagt. Er hat lediglich darauf hingewiesen, dass man mindestens wahnsinnig oder sehr dumm sein müsse, um einen Anschlag von der emotionalen Dimension eines 9/11 gegen den militärisch stärksten Staat im Nahen Osten durchzuführen. Vor zwei Tagen erst gelang es den Israelis, 48 Mitglieder der iranischen Führung durch zwei Anschläge zu töten, unter anderem den Religionsführer Ayatollah Khomeini. In diesem Sinne kann man argumentieren, dass die Köpfe der Hamas strategisch äußerst kurzsichtig gehandelt haben müssen. Der durchschnittliche Leser versteht, was Poschardt meint. Die Autorin hingegen scheint es bewusst missverstehen zu wollen.

An einer anderen Stelle wirft sie Mathias Döpfner vor, sich antisemitischer Motive zu bedienen, weil er den überdurchschnittlichen Erfolg jüdischer und israelischer Wissenschaftler lobt.

Den Höhepunkt einer aus meiner Sicht ideologisch motivierten, bewussten Fehlinterpretation bildet jedoch folgendes Beispiel, das so anschaulich ist, dass man gedanklich mehrmals um die Ecke gehen muss, um überhaupt etwas Kritikwürdiges darin zu finden:

Ein weiteres Beispiel sieht die Autorin in der Diskussion um den Kulturkampf, den Trump gegen die Eliteuniversitäten der USA führte, sowie in dem darauffolgenden – strategisch nachvollziehbaren, aber auch noblen – Angebot deutscher Universitäten an Wissenschaftler, dass sie selbstverständlich in Deutschland einen Platz hätten, um ihre Forschung in Freiheit und ohne politische Verfolgung fortzuführen.

"Der Präsident der TU München setzte noch eins drauf: Unter der Feststellung, dass „wir natürlich immer an internationalen Spitzenkräften interessiert" sind, betonte er, dass die Universität sich nur
»auf die absolute Weltspitze in strategisch
wichtigen Fachbereichen" konzentrieren werde. Derartige Bemerkungen erschienen völlig harmlos und banal, wenn die Wortwahl nicht so beunruhigend nah an derjenigen von Trump zur Flugsicherheit wäre."

Also halten wir fest: Diejenigen, die Wissenschaftlern, die unter Druck stehen, eine zweite Chance anbieten, stehen zumindest sprachlich nahe bei dem Autokraten, der aus rassistischen Motiven Menschen aus verschiedenen Ländern pauschal die Einreise in die USA verbietet und darüber hinaus die Wissenschaft so unter Druck setzt, dass ein solches Angebot überhaupt erst notwendig wird.

Die Autorin vermittelte den Eindruck, dass sie – wie viele Akteure unserer Zeit – die Welt durch ein ideologisches Milchglasfenster betrachtet und dadurch zwangsläufig ein unscharfes Bild erhält, das mit der Realität nicht immer übereinstimmt. Problematisch wird es dann, wenn man diese Bildlücken nach Belieben und entsprechend eigener Interessen füllt.

Ganz interessant fand ich die Erläuterungen zur historischen Entwicklung der Stigmatisierung von Menschen mit Behinderung. Die Position der katholischen und vor allem der protestantischen Kirche zu Zwangssterilisationen sowie ihre Rechtfertigungen für das Vorgehen des NS-Regimes zwischen 1933 und 1939 waren sehr informativ.

Ernüchternd für die Kirchen war die Erkenntnis, dass die Nationalsozialisten im Gegensatz zu den Kirchen nicht an einer Rückkehr von der „jüdischen Liberalisierung“ interessiert waren, sondern vielmehr auf eine inoffizielle Weiterführung offener Sexualpraktiken abzielten – allerdings verbunden mit einer strengen Rasseneugenik.

Auch heute herrscht in der neuen Rechten eine Doppelstrategie, die kaum widersprüchlicher sein könnte: Einerseits appelliert man an Konservative, denen der Zeitgeist zu schnell voranschreitet (Stichwort: man kann nichts mehr sagen; wobei sie manchmal mit der Aussage richtig liegen) gleichzeitig spricht man überzeugte Ideologen an, die eine Sehnsucht nach einem „reinrassigen arischen“ Deutschland hegen, in dem Erotik und Sexualität zugleich allgemein verfügbar sein sollen.

Am Ende ihres Essays fasst die Autorin ihre Kernaussage auf eine Weise zusammen, die für sich genommen schlüssig und nachvollziehbar erscheinen kann und als Grundlage für weitere Diskussionen dienen könnte – auch wenn es schnell dünn wird, sobald man tiefer in ihre Erläuterungen und Begründungen eintaucht:

„Mit dieser Historie im Hintergrund können wir erkennen, dass die dringliche, beharrliche Insistenz der AfD auf die Trennung von Kindern mit und ohne Behinderungen – mit der Auswirkung, dass Behinderung für die Mehrheitsgesellschaft größtenteils unsichtbar bleibt – als nicht sonderlich geheime zusätzliche Agenda das bewusste Einschärfen von Unfreundlichkeit verfolgen mag. Mit anderen Worten ginge es um die absichtliche, durchaus systematisch verfolgte Bemühung, einen Wandel auf der Gefühlsebene herbeizuführen: den Kindern die so außerordentlich kostbaren menschlichen Fähigkeiten zu Empathie und Solidarität auszutreiben, mit denen sie auf die Welt kommen.“

Aus dem Nachwort von Albert Toscanini fand ich folgende Analyse interessant:

"Unter Bezugnahme auf Baynton schreibt David Roediger:
[...] im Kampf für gleiche Rechte mussten Afroamerikaner*innen, Frauen und Migrant*innen argumentieren, dass sie nicht behindert sind. Wenn ihre Rechte respektiert werden sollten, musste die „Normalität" von Schwarzen gegen Behauptungen etabliert werden, dass sie als Gruppe nicht ausreichend intelligent und vernunftbegabt seien und zu körperlichen Fehlbildungen neigten beziehungsweise zu einer Tendenz zur Behinderung", wenn sie frei wären. Um wählen zu können und Besitz- und andere Bürgerrechte zu erlangen, mussten Frauen zeigen, dass sie nicht irrational, hysterisch oder schwach waren und
dass es sie nicht „monströs" machte, die
ihnen traditionell zugewiesenen Bereiche zu verlassen. Migrant*innen mussten beweisen, dass sie nicht schwachsinnig waren, keine Krank-heitsquellen darstellten und nicht außerhalb einer Norm für mentale Gesundheit lagen, die unter anderem über Heterosexualität definiert wurde.
Ausgenommen davon, solche defensiven Argumente vorbringen zu müssen, waren weiße Männer. Tatsächlich war die Grundlage des Experiments einer Republik nicht nur die Unabhängigkeit der neugeschaffenen Nation, sondern auch ihrer weißen männlichen Bürger.
Zunehmend wurde auch besitz-losen weißen Männern das Wahlrecht an-erkannt, so dass race und Gender nun explizit Rechte begründeten - auch ohne Wohlstand konnte „Weißsein als Besitz" in der Regel die vollen politischen Bürgerrechte garantieren.
Weiße Männer stellten die Tauglichen dar: mit ihrer „Saat" bearbeiteten sie produktiv das Land, womit die siedler-koloniale Enteignung der Indianer*innen begründet wurde; sie waren im Besitz und in der vermeintlichen Kontrolle ihrer eigenen Arbeit; herrschten über den Haushalt; beherrschten Sklaven;
konnten wählen."

Fraglich fand ich allerdings die folgende Behauptung:

"Auch da, wo er hyperindividualisiert auftritt -über qualvoll personalisierte Fitness-regimes, Nahrungsergänzungsmittel und Routinen der „Selbstfürsorge" - verbindet ein eugenischer Faden einen Großteil neolibe-raler „Körperkultur" mit faschistischen Potenzialitäten. Wie Klein feststellt: „Schon die Idee, dass Menschen ,optimiert werden können und sollten, ist für eine faschistische Weltanschauung geradezu prädestiniert.
Denn wenn die eigene Ernährung besonders sauber ist, liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Ernährung anderer Leute besonders schmutzig ist. Wenn man selbst geschützt ist, weil das eigene Immunsystem stark ist, kann das im Umkehrschluss bedeuten, dass andere ungeschützt sind, weil sie schwach sind. Wenn man selbst optimiert ist, sind andere per Definition suboptimal. Defizitär.
Fast schon entbehrlich."

Ich verstehe die Faszination mancher Linker für den Gedanken, aus einem Soll ein Sein ableiten zu wollen – statt umgekehrt. Aber Menschen sind nicht gleich, und das ist auch gut so. Diese Pluralität aufgrund der herrschenden Individualität bereichert unsere Gesellschaft. Und es gibt nun einmal objektive Maßstäbe, um bestimmte Sachurteile über bestimmte Merkmale treffen zu können.

Diejenigen, die häufiger Sport treiben und sich gesünder ernähren, sind im Durchschnitt gesünder als andere, die das nicht tun. Dennoch sind sie nicht unbedingt glücklicher oder gar mehr wert. Die Behauptung, dieser Wille zur Selbstoptimierung sei für eine faschistische Weltanschauung prädestiniert, halte ich für aus der Luft gegriffen. Man muss gesellschaftliche Tendenzen kritisieren, die vor allem viele junge Menschen unter Druck setzen – aber solche aus meiner Sicht überzogenen Behauptungen können keine solide Grundlage für eine sachliche Diskussion sein und sollten idealerweise keine große Beachtung finden.

Leider ist das Buch für mich nicht weiterzuempfehlen.

Was ich gelernt habe, ist, dass die AfD sich nicht zu schade ist, sexistische Motive zu bedienen, und dass sie Menschen mit Behinderung nicht als gleichwertig betrachtet.
Das sind gerade nicht die größten Neuenthüllungen.

Darüber hinaus finden sich an vielen Stellen Aussagen, die ich als Leser als provokant und besserwisserisch empfand, etwa die These, die SS sei so hart gegen Homosexuelle vorgegangen, weil sie Angst vor der eigenen Homosexualität gehabt habe.

Ein paar interessante Gedanken und Fakten habe ich mitgenommen und hier festgehalten. Darüber hinaus fand ich jedoch wenig, was ich der Autorin entnehmen konnte.

Das war leider enttäuschend, weil mir das Buch von einem Freund empfohlen wurde. Jetzt zweifele ich an seinem IQ (sorry Frau Herzog)

2/5
8 reviews
February 15, 2026
Spannendes Eassy, dass zum Mitdenken anregt. Treffend fasst es Alberto Toscano im Nachwort zusammen: „Wie Herzog prägnant formuliert, zeigt sich „sexy Rassismus" in „libidinös aufgeladene [n] Botschaften, die Gefühle von Angst, Wut und Abneigung schüren oder, andersherum, ein erregendes Dominanzgefühl gegenüber rassifizierter Vulnerabilität". Zwar bestehen unterschiedliche Entwicklungslinien für die Erotisierung von Rassismus und die Stigmatisierung von Behinderung, doch ein Verständnis davon, wie sich Rassifizierung (und Genderzuschreibungen) in Behinderung einweben, kann die Überlappung bis ins Detail der „affektive [n] Naht - zwischen tödlicher Niedertracht gegenüber Menschen mit Behinderungen und dem Versprechen transgressiver libidinöser Lust" sichtbar machen, die Herzog ins späte 19. Jahrhundert
zurückverfolgt.“ Ebenso: „Das Problem, das Herzog anspricht und erkundet und das sie uns als Aufgabe stellt - nämlich die „multifunktionale Wirkmacht sowohl der Erotisierung einer behaupteten Überlegenheit als auch die erneute Insistenz auf eine Re-Hierarchisierung von menschlichem Wert" -, ist zentral für jegliche analytische und politische Auseinandersetzung mit den Formen der gegenwärtigen Reaktion.“

Dieses Essay unterstreicht eindrucksvoll, dass „antifaschistische Wissenschaft notwendig ein kollektives Unterfangen“ bleibt, um die Mechanismen, über die libidinöse Abwertung und erotisierte Überlegenheit passieren, besser zu verstehen und vor allem Gegenmaßnahmen zu entwerfen, in einer Zeit, in der der faschistische Körper, von abwertenden Zuschreibungen bis zu hin zu wellnessideologischem Selbstoptimierungszwang allgegenwärtig sind. Auch die, wenn auch kurze, theo-biopolitische Auseinandersetzung fand ich wertvoll und wird sicherlich dafür sorgen, dass ich mich mehr ins Thema einlesen werde.

Man muss wissen, dass es sich um ein kurzes Essay handelt und gar nicht erst versucht, Anspruch auf Vollständigkeit zu haben. Das sollte man vor dem Kauf wissen. Es ist dennoch äußerst lesenswert.
Profile Image for Lauri Powri.
112 reviews3 followers
December 27, 2025
Herzog's Essay erzählt von faschistischen Körperidealen und von Körpern, die durch den Faschismus unterdrückt werden. Es geht um Ableismus in der Zeit des Nationalsozialismus und auch heute, bei AfD und Trump. Das Fazit: Wir müssen dafür sorgen, dass insbesondere Kinder mit Diversität aufwachsen, um den klassistischen und rassistischen Idealen keinen Platz zu bieten. Auch das Nachwort ist sehr lesenswert, ordnet den Essay in einen aktuellen Kontext ein und bietet ein paar Erläuterungen.

Sprache ist teils sehr komplex und wissenschaftlich. Es wäre schön, wenn dieses Thema/ dieser spezielle Essay zugänglicher für alle Lesenden wäre, daher ein Punkt Abzug.
Profile Image for aktiv müde.
78 reviews5 followers
March 17, 2026
Mmm, gute Beispiele, aber generell alles sehr kurz angeschnitten und dann nur punktuell vertieft.
Generell auch kein Fan von Nachworten, fühlen sich immer an wie Schüler:innen Aufsätze, wo nochmal klar unterstrichen wird, wie viel aufgepasst wurde..
Profile Image for Gavin Armour.
643 reviews131 followers
May 13, 2026
Vielleicht ist es an der Zeit, sich in Bezug auf den gesellschaftlichen Rechtsruck, in Bezug auf den Aufstieg rechter Parteien und das Erstarken rechter Bewegungen weniger mit politischen Skandalen, Aussagen einzelner Protagonisten, Programmen, die nur schlecht übertünchen, was wirklich geplant ist und den oft inkohärenten und widersprüchlichen Talkshowauftritten von führenden wie subalternen Politiker*innen zu beschäftigen, sondern sich Aspekten zuzuwenden, die bisher weniger Aufmerksamkeit bekamen aber sehr viel über die diesen Parteien zugrundeliegenden Ideologien verraten. So wie die Beiträge in dem von Heinrich Geiselberger zusammengestellten Band OBEN RECHTS. RECHTSPOPULISMUS ALS KLASSENPROJEKT (2016) sich eben jenen benannten Parteien als einem kapitalistischen, dem Neo-Liberalismus entsprungenes Projekt nähern. Oder wie im vorliegenden Band DER NEUE FASCHISTISCHE KÖRPER (THE NEW FASCIST BODY, Original 2025; Dt. von Lisa Jay Jeschke 2025) die Historikerin Dagmar Herzog sich biopolitischen, aber auch den damit eng verbundenen sozialen und ästhetischen Aspekten faschistischer Bewegungen annimmt. Und zwar sowohl historisch als auch in Bezug auf aktuelle Parteien wie der AfD in Deutschland.

Auf schmalen 77 Seiten, unterteilt in drei größere Abschnitte untersucht Herzog die Verbindung von Sexyness, Arbeit, Rassismus, Intelligenz und einem tradierten Familienbild in Abgrenzung zu allen davon abweichenden Formen menschlichen Zusammenlebens, gleich ob gleichgeschlechtliche Ehe oder die Idee, es gäbe mehr als zwei biologisch definierte Geschlechter. Abgerundet, ergänzt und kommentiert wird der Text von einem Nachwort des italienischen Philosophen Alberto Toscano, der „Fragmente einer Theorie des spätfaschistischen Körpers“ bietet.

Im ersten Abschnitt des Texts – „Prolog: Aspekte eines postmodernen Faschismus“ – untersucht Herzog u.a. die Widersprüchlichkeiten der Positionen, die die AfD in Wahlkämpfen vertritt – oft entsprechend der Regionen, in denen gerade gewählt wird. Da werden die schon erwähnten traditionellen Familienbilder in Abgrenzung zu (post)modernen Lebensformen bevorzugt, andererseits aber auch homosexuelle Beziehungen als verteidigungswürdig herangezogen, wenn man sie gegen Muslime und deren angebliche kulturelle Prägungen in Stellung bringen kann. Herzog kann Bezüge zum historischen Nationalsozialismus herstellen, der – vor allem in der Rückschau – oft als prüde und restriktiv bezeichnet wird, tatsächlich aber einen klaren, geradezu fordernden Blick auf Erotik richtete und sich zum Ziel gesetzt hatte, „das (hetero)sexuelle Verlangen insbesondere junger Menschen zu fördern und zu stimulieren“ (S.37). Verkürzt ließen sich diese biopolitischen Maßnahmen mit dem Slogan „Schenkt dem Führer ein Kind“ zusammenfassen. Kinder – vor allem männliche – wurden gebraucht, als Soldaten, als Arbeiter, als Parteianhänger.

Wirklich gefährlich werden diese Aspekte allerdings dort, wo sie einerseits die Idee von der rassischen Überlegenheit, also dem Herrenmenschentum, bedienen, andererseits aber kurzgeschlossen werden mit der Abgrenzung zu Teilen der Bevölkerung, die als minder wertvoll zu betrachten seien – vornehmlich Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen. Die nämlich seien – sowohl körperlich als auch geistig, womit man den Begriff der Intelligenz mit einbezogen hätte – Ballast für den „Volkskörper“, der sie mitziehen müsse, obwohl sie keinen eigenen Beitrag leisten. ‚Arbeit‘ ist hier das Zauberwort. Wie schon die Nationalsozialisten, die – nachzulesen in den Beiträgen zur Thematik bspw. von Götz Aly – ein geradezu obsessives Verhältnis zur Arbeit hatten, legt auch die AfD, legen Vertreter der AfD immer wieder nah, dass die Gesellschaft durchdrungen sei von Menschen, die nicht genügend beitragen zur allgemeinen Versorgung. Gemeint sind ebenso Migranten, die angeblich faul und bequem die deutschen Sozialsysteme fluten (und dann eben keine Flüchtlinge vor Bürgerkrieg, Not und Terror mehr sind, sondern Wirtschaftsflüchtlinge, bestenfalls), als eben auch jene Menschen, die gemeinhin als behindert betrachtet werden. Björn Höcke bezog in einem Sommergespräch des MDR ganz klar Stellung gegen Inklusion und inklusive Projekte an Schulen[1].

Im historischen Faschismus, in diesem Falle also dem deutschen Nationalsozialismus, wurden solche theoretischen Ansätze natürlich weitergetrieben, offener und auch brutaler verhandelt und vermittelt. Juden wurden als „unrein“ betrachtet, sie wurden – sehr früh schon – aus öffentlichen Räumen wie Badeanstalten oder Parks etc. ausgeschlossen, also von jenen Orten, an denen der gemeine Nazi „Ansteckung“ befürchtete. Auch sogenannte „Mischehen“ wurden schnell verboten. Das „deutsche Blut“ sollte nicht „verunreinigt“ werden. Die biologische Metapher lauerte allüberall, das Denken wurde gleichsam biologisiert. Diese Biopolitik in Reinkultur ist so heute (erstmal) nicht mehr möglich. Und doch kann man – Herzog verweist auf Beispiele – auch in Reden von AfD-Politiker*innen immer wieder Anleihen bei diesem Denken finden, manchmal vergleichsweise offen, meist aber verklausuliert. Und auch hier treten wieder Paradoxien auf: Dem ungeborenen Leben wird durch eine AfD-Politikerin wie Beatrix von Storch ungemeine Aufmerksamkeit zuteil, will sie das ungeborene Leben doch um jeden Preis und gegen alle Widerstände schützen, ihr sind Abtreibungsbefürworter gleichsam der Leibhaftige selbst; sind diese Kinder erst einmal geboren, lässt das Interesse an ihnen rapide nach – bis sie irgendwann als Störfaktoren wieder in den Fokus genommen und im Zweifelsfall bekämpft werden.

Es ist Herzog hoch anzurechnen, dass sie genau diese historischen Bezüge herstellt und – auch das eine Leistung – recht einfach und klar nachvollziehbar macht. Dadurch verstehen Leser*innen schnell, dass dieses Denken keinesfalls neu ist und auch 1933 nicht neu war. Es gab schon im ausgehenden 19. Jahrhundert Vorläufer rassischen wie völkischen Denkens und Bewegungen, die dieses Denken, diese Ideen verbreiteten und auch zu ideologischen Programmen ausarbeiteten. Herzog kann aber – und auch das ist ein wichtiger Aspekt – aufzeigen, dass Teile des nationalsozialistischen Denkens nicht mit dem Regime untergingen, sondern sich lange noch in der bundesrepublikanischen Gesetzgebung niederschlugen, teils bis heute niederschlagen. Es sind eben diese historischen Bezüge und Relationen, die diesen Text so aufschlussreich und lesenswert machen.

Die Verbindungen von Eros, Körperlichkeit und Körperkult, verbunden mit der Angst vor etwas Weiblichen, das vor allem Männer einer bestimmten Generation nicht nur nicht verstanden, sondern von früher Kindheit an als etwas Feindliches vermitteln bekamen, hat nicht zuletzt Klaus Theweleit in seinen berühmten MÄNNERPHANTASIEN (1977/78) hergestellt. Herzogs Forschungen – dies ist bei Weitem nicht ihr erster Text zur Geschichte und Sozialisation von Sexualität mit Schwerpunkt auf Deutschland – docken auch an diesen Untersuchungen an und erweitern sie. Ebenso kommen hier immer wieder die von Michel Foucault angestrengten Untersuchungen zur Biopolitik (Geschichte der Gouvernementalität I und II – 1977/78 und 1978/79) ins Spiel. Es wird deutlich, wie auf diesen Feldern immer schon und in der Gegenwart umso verstärkter politische Projekte definiert, ausformuliert und umgesetzt werden.

Wichtig ist es, diesen Blick auf die Politik derer zu werfen, die sich anschicken die Regierungen in den westlichen Ländern zu übernehmen – oder aber schon übernommen haben, wie bspw. in Italien unter Georgia Meloni. Ähnlich wie in den kulturpolitischen Bereichen, die sich mit den hier besprochenen teils überschneiden, wird es für entsprechende Parteien einfacher sein, hier einzugreifen und ihre Vorstellungen durchzusetzen, als im Angriff auf die Justiz und die Presse (um nur zwei der Großprojekte aller rechten Regierungen zu nennen). Letztere sind resilient, sind „harte“ Brocken, die zu schleifen nicht unmöglich ist – Polen und Ungarn unter der PiS-Partei und Orbáns Fidesz seien als warnende Beispiele genannt – jedoch dauert. Der sogenannte Kulturkampf ist weitaus einfacher zu führen (man vergleiche das Parteiprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt, wo die Partei sich anschickt im Herbst 2026 eine absolute Mehrheit zu erobern) und zeitigt zunächst bessere Ergebnisse. Genau hier – Dagmar Herzog liefert beste Beispiele – müssen Demokraten sehr, sehr wach sein. Genau an diesen Schnittstellen wird sich ein Teil dessen entscheiden, was man trotz allen Pathos´ wohl das Schicksal der liberalen, pluralistischen Demokratie und Gesellschaft nennen darf.

[1] Das zusätzliche Problem an solchen Äußerungen ist die Tatsache, dass sie ein wirkliches Gespräch zu den Pros und Cons des inklusiven Unterrichts (um bei diesem Beispiel zu bleiben) erschweren, wenn nicht gar verunmöglichen. Denn dieser Diskurs ist notwendig, spricht man mit denjenigen, die den Begriff Inklusion mit Leben füllen, den theoretischen Ansatz umsetzen müssen, wollen und sollen.
Profile Image for JP.
42 reviews2 followers
December 16, 2025
"Thus, after the destruction of the fascist state apparatus, the fascism in the head remains..."

Historian illustrating parallels between contemporary AfD and Nazi practices of control over the physical body, perceptions of the 'perfect' body, and the erotic allure of violence.
Phenomenal account. Cannot recommend it enough.
Profile Image for Ole Liebl.
Author 2 books129 followers
January 30, 2026
Dagmar Herzog, Koryphäe auf dem Gebiet der Sexualpolitik in der Nazizeit, meldet sich mit einem kleinen Essay zurück, der den »neuen faschistischen Körper« fassen möchte. Also einen Körper oder eher ein Körperbild, das die moderne Rechte als Ideal ansieht. Dabei kommt Herzog auf die spezifische Behindertenfeindlichkeit und den abstrusen IQ-Fetisch zu sprechen, den die rechtsradikale Partei AfD in Deutschland herumtreibt. Immer wieder weist sie auf die Verschränkung von Ekel und Verachtung mit Lust und Erregung hin. Die unheimliche Kraft des Eros, das Abstoßende mit dem Anziehenden zu verbinden, könnte uns die unendliche Straflust der Rechten erklären. Ich habe den kurzen Essay (liest man in 45 min oder so) mit Gewinn gelesen, die Sprache ist konzis, die Struktur ist klar, die These schnell verständlich und dennoch tief.
Profile Image for Linda.
87 reviews5 followers
April 12, 2026
Sehr spannende Analyse über die Zusammenhänge von Sex, Rassismus und Behinderungsfeindlichkeit in der faschistischen Nazi-Ideologie. Für mich neue Ansätze. Der Bogen, wie das in der Gegenwart weitergeführt wird hakt ein bisschen, bzw. hätte man die Grundidee glaube ich klarer formulieren können. Missverständliche Verwendung von "sexy" im Sinne von 'sexualisiert' m.E. Nachwort sehr kompliziert (sprachlich), aber hier gute Verbindungen zu gegenwärtigen gsl. und pol. Entwicklungen.

Druck und Layout 10/10
Profile Image for Beeke Baier.
10 reviews
January 28, 2026
Im Lesekreis gelesen und dadurch tolle Gespräche angeregt. Spannendes Thema und Verknüpfungen, die ich noch nie gesehen hab. Ich fand aber ihre Argumentation häufig nicht ganz schlüssig. Ihre Gedanken kamen mir nicht unplausibel vor, aber manchmal so hingestellt und einen darauf warten lassend, wann sie uns endlich erzählt, wo sie denn diese Schlüsse her hat. Wahrscheinlich hätte man sich mehr in die Fußnoten reinlesen müssen.
Profile Image for Kalyana.
9 reviews
March 2, 2026
"There is, apparently, delicious pleasure in being able to cause hurt. The secret memo of fascism to its followers is not repression. On the contrary, it's a message of permission, of license and impunity. Or as political theorist Robyn Morasco notes, it's all about participation in power."
Profile Image for Rachel.
89 reviews2 followers
February 13, 2026
Very well researched, really interesting, insightful and eye-opening, plus I really appreciated the afterword too.
Profile Image for Tari.
55 reviews
February 14, 2026
Zu viel Psychologisierung der faschistischen Phänomene für meinen Geschmack, die Beispiele sind aber sehr gut gewählt.
Profile Image for Emmi.
3 reviews
April 27, 2026
Danke für dieses hellsichtige Büchlein.
Profile Image for Sabi Lola.
18 reviews
May 21, 2026
Ein tolles, kurzes Buch - teils etwas sehr hochgestochen geschrieben, aber fand es sehr spannend, schockierend und informativ!
Das Nachwort war auch echt super :)
Profile Image for Lars Meijer.
434 reviews54 followers
March 1, 2026
Een interessant werk, maar het blijft hangen in een soort introductie die nooit helemaal wordt ingelost. Ik denk dat haar langere werk meer mijn smaak zal zijn.
Displaying 1 - 21 of 21 reviews