Das Gesetz der Elite: Ihr Reichtum ist ihr Untergang | Thriller | Auftakt einer neuen Reihe von Italiens Erfolgsautor | Hochaktuelle Themen | Intelligente, packende Plots
Colomba Caselli und Dante Torre sind wieder da! Colomba Caselli ist ehemalige Polizistin mit einer traumatischen Vergangenheit und arbeitet als Privatdetektivin. In einem gläsernen Wolkenkratzer Mailands wird der Ex-Fußballstar Jesús Martínez tot in einer Kryosauna aufgefunden – ein technischer Defekt? Unwahrscheinlich, denn Martínez war einer der reichsten Männer der Welt. Colomba ermittelt gemeinsam mit ihrem Partner Dante Torre. Bald wird Martínez war nicht das einzige Opfer unter den Superreichen. Zeitgleich kursiert im Netz ein gefährlicher »Tötet die Reichen«. Steckt ein einsamer Rächer dahinter – oder eine geheime Verschwörung? Die Spur führt in die Welt der Mächtigen, wo Überwachung Alltag ist, aber Wahrheit Luxus. Dante und Colomba müssen all ihre Instinkte schärfen, um dem Mörder zuvorzukommen. »Sensationell. Ein einzigartiges Geschenk für die Leser. Man wird ihn in einem Rutsch durchlesen.« Jeffery Deaver Mit hochaktuellen Themen in intelligenten, packenden Plots ist Dazieri eine der wichtigsten Stimmen des italienischen Spannungsromans.
È nato a Cremona nel 1964. Diplomatosi alla scuola alberghiera di San Pellegrino terme, ha svolto numerosi mestieri – dal cuoco al facchino al rappresentante – prima di cominciare l’attività di giornalista freelance per varie testate, tra cui il quotidiano il manifesto.
Militante per anni del movimento dei centri sociali, con i quali ha collezionato botte e denunce sino al 1994, è stato tra gli autori di "Antologia Cyberpunk" (Shake edizioni), e nel 1996 ha pubblicato "Italia Overground" (Castelvecchi), saggio sull’Italia delle controculture. Nel 1999 ha esordito nella fiction con "Attenti al Gorilla" (Piccola Biblioteca Oscar), dove ha fatto la sua prima comparsa l’alter ego dello scrittore, ex leoncavallino che soffre di sdoppiamento della personalità, buttafuori sui generis, costretto dalle circostanze e da un personalissimo senso della giustizia a trasformarsi in detective senza licenza. A questo titolo hanno fatto seguito "La cura del Gorilla" (Einaudi Stile Libero Noir, 2001) e "Gorilla Blues" (Mondatori 2002).
E' presente in varie antologie di noir italiano, tra cui "Italia odia" (Piccola Biblioteca 2001) e "Il giallo e l’impegno" (Micromega 2002). Ha scritto anche una decina di sceneggiature per fumetti e il romanzo per ragazzi "Ciak si indaga" (Disney 2003). I suoi libri sono stati pubblicati con successo in Francia e in Germania. Attualmente è il direttore editoriale dei Gialli Mondatori e della Colorado Noir.
Dopo aver finito “Uccidi i ricchi”, la prima domanda che mi sono fatta è stata: Perché non ho continuato a recuperare la lettura dei libri di Sandrone Dazieri, visto che Il figlio del mago mi era piaciuto tantissimo? Già… perché… “Uccidi i ricchi” è il sequel della trilogia del padre, con protagonisti Dante Torre e Colomba Caselli.
“Fratelli e sorelle nella ricerca della vera verità, quella sempre nuda e sempre in libertà provvisoria. Avete letto sui giornali che le sei persone più ricche del mondo guadagnano come la metà più povera del mondo? Sono certo che avete pensato che non vi riguardasse. Mica stiamo da quelle parti. Mica guadagniamo un dollaro al mese. Ma quelle sei persone, e i loro amici, e i loro amici degli amici, possiedono anche voi. Scordatevi quello che vi hanno insegnato in Geografia sui confini, le nazioni… C’è una sola grande nazione e si chiama Dollaronia e a comandarla sono le persone più ricche del mondo. I primi venti hanno il potere assoluto. Comandano loro. Su tutto. Economia, guerre… Tutti voi avete in casa o usate un qualche servizio fornito da loro. Internet, medicine, armi. Tutto. Pensate di aver eletto il vostro rappresentante in qualche parlamento? Vi sbagliate. Ce l’hanno mandato loro per dare una parvenza di democrazia. Ma la democrazia non esiste a Dollaronia. E dopo quei venti, ce ne sono altri cento, meno ricchi dei primi. Sono i duchi, i principi e i conti di Dollaronia.”
Bastano questi periodi per far subito cogliere al lettore l’attualità di questo thriller, soprattutto nella condizione geopolitica in cui viviamo, dopo le elezioni di Trump, con Musk che muove, con il suo potere economico, le pedine sul destino del mondo. E non è solo il potere economico di Musk, ma quello di tutti i ricchi.
E in questo intreccio così intricato, il messaggio ultimo è quello di ripristinare una giustizia morale, in base alla quale, almeno, la morte sia uguale per tutti
“Dante sospira. «Perché?» […] C’è un’altra ragione, vero?» «Lo hai visto anche tu. La Aeon, la vita che fanno quelli come Glenn… Meravigliosa, colma di possibilità, senza limiti, sono i padroni del mondo, e forse un giorno i loro nipoti vivranno su Marte mentre la Terra sarà diventata una palla di fuoco. Magari è impossibile che il mondo diventi più equo, più giusto.» Tira la sigaretta, la brace gli illumina il viso trasformandolo in una maschera di cera. «Ma che la morte, almeno, sia uguale per tutti.»”
Das Cover und das Thema des Buches finde ich nach wie vor sehr ansprechend. Auch der Einstieg in das Thema und das Kennenlernen der Hauptpersonen ist dem Autor gut gelungen. Der Schreibstil ist dabei auch klar und verständlich. Dies war das erste Buch des Autoren, das ich gelesen habe. Allerdings habe ich mich schlau gemacht und herausgefunden, dass bereits eine Trilogie über die beiden Hauptcharaktere existiert. Obwohl ich Dante und Caselli erst in diesem Buch kennenlernte, waren mir beide gleich sehr sympathisch. Der Handlungsstrang war auch klar, allerdings waren mir zu viele Personen involviert. Diese lernte man dann nur am Rande kennen und konnte zu ihnen nicht wirklich eine Beziehung aufbauen bzw. konnte ich mich nicht mehr jedes Mal daran erinnern woher ich den Namen schon kannte und musste dann zurückblättern oder vorne im Verzeichnis nachschauen. Das Buch war dadurch auch nicht so spannend wie ich es mir erhofft hatte. Ich würde das Buch Fans von Dante und Caselli empfehlen, die ein weiteres Buch dieser spannenden Charaktere lesen wollen. Als "Einsteigerbuch" würde ich es nicht empfehlen.
“Uccidi i ricchi” è un thriller in cui Sandrone Dazieri dimostra la bravura della sua penna fatta di uno stile sempre in evoluzione. Sebbene la storia (molto attuale) faccia riflettere sul rapporto tra ricchi e poveri, tra giustizia e vie traverse, questo romanzo rimane un gradino indietro rispetto alla trilogia del Padre, per me indimenticabile. Colomba e Dante sono le vere perle del romanzo: due personaggi sui generis, fragili, spezzati, ma bisognosi di amore e conforto che non potranno che rimanere impressi nel lettore.
Todesfälle in der Welt der Schönen und Reichen, tot, durch tragische Unfälle oder körperliche Gebrechen aufgrund ihres Alters. Sagen jedenfalls die Ermittlungsergebnisse. Der Bruder des ehemaligen Fußballers, der sich im Kryotank die Haut in Fetzen gerissen hat und erfroren ist, glaubt nicht an Unfall, schaltet eine europaweit agierende Privatdetektei ein und will, dass durchgegriffen wird. Und siehe, die eingeschaltete Detektivin liefert schnell Hinweise auf einen möglichen Mordfall.
Fingerspitzengefühl und Raffinesse sind gefragt und das bringt das Ermittlerpaar mit, eine ehemalige Polizistin mit Traumavergangenheit und ein hochsensibler, cleverer Seelenleser mit noch traumatischerer Vergangenheit – die schon auf mehrere Kriminalfälle in der Literatur zurückschauen können, wie man dem Klappentext entnimmt: „Colomba Caselli und Dante Torre sind wieder da!“ Ich habe es also mit einem Duo zu tun, dessen Miteinander nicht mehr entwickelt und erklärt wird, dessen Chemie in der Dramaturgie des Romans die entscheidende Rolle einnimmt, nachdem der deutlich Verdächtige nach der Hälfte des Buches in Fleischfetzen an der Wand klebt und der tatsächlich Verantwortliche für die Todesfälle sich hundert Seiten vor dem Ende ausgerechnet nach einem Besuch beim Papst entlarvt hat.
In so einem Fall schlägt die Stunde der Experten unter den Thrillerschreibern, die Situationen erschaffen und/oder ihre Hauptfiguren in ausweglose Irrtümer treiben, aus denen sie nur ihre Erfahrung befreien kann, ihr Vertrauen darauf, dass der andere schon das Richtige machen wird. Sandrone Dazieri verzichtet darauf. Dante Torre gerät einmal in Ausweglosigkeit, aus der er aber auf der nächsten Seite schon wieder befreit ist: „Eine Stunde später findet man ihn, ein unerwartetes Glück, fast ein Wunder.“ Während Colomba, die Ermittlerin, zwischen Mailand, Paris und Rom herumreist, ein leidenschaftliches Verhältnis mit einem Verdächtigen eingeht – was als solches aber nicht vertieft und verfolgt wird, sondern lediglich für romantische Szenen in teurer, also schöner Umgebung sorgt – und sich mit anderen, konkurrierenden Ermittlern kabbelt, braucht Partner Dante nicht mal seine Wohnung zu verlassen, um die ganze Lebensgeschichte von Verdächtigen „im Internet“ zu recherchieren. Dazu trinkt er mit dem Kennergaumen des leidenschaftlichen Gourmets ausgesuchte Kaffeesorten und ist von einem seinem Genie angemessen verschrobenen Charakter. Und werden beide auch von den Behörden – Geheimdienste und verschiedene, gerne übereinander lästernde Polizeieinheiten – leidenschaftlich misstrauisch beäugt, sind doch alle sofort und bedingungslos zur Stelle, als es der Dramaturgie im Finale angemessen erscheint.
Weil Sandrone Dazieri kein Anfänger ist, seine Vita weist ihn als unter anderem Drehbuchautor aus, beschreibt er das Ermittlerpaar vor allem über die Dialoge, die es miteinander führt; die sind schnell, direkt, witzig, das Paar wächst dem Leser also schnell ans Herz. Dazu kommt die vermeintliche Schlüssellochperspektive in die verruchte Welt der sehr Reichen, die unsere neidvoll gestalteten Vorurteile aufs Schönste bestätigen.
So richtig nah kommt mir nichts. In die reale Welt, wenn ich das Buch mal wegen alltäglicher Verrichtungen zur Seite lege, folgen mir weder die Figuren noch die Handlung. Aber wenn ich das Buch wieder aufschlage, bin ich gleich wieder drin.
Non mi ero resa conto di quanto mi fossero mancati Dante e Colomba prima di leggere questa loro nuova avventura.
Un libro che avevo acquistato già all'uscita nel 2025 ma, come sempre, ho atteso il momento in cui ho sentito il bisogno e desiderio di leggerlo, ed è capitato a fagiolo vista l'uscita del nuovo libro con questi due incredibili personaggi.
Iniziamo con il dire che la trama thriller è così ben strutturata (e terribilmente attuale e realistica) da avermi tenuta inchiodata alle pagine. Impossibile risolvere il mistero fino all'ultimo e non sono stati pochi i momenti di caos da cardiopalma.
Colomba è sempre istintiva e impossibile da imbrigliare, sia da un punto di vista professionale che sentimentale, nonostante inizi a mostrare qualche crepa nella dura corazza che ha costruito per difendersi.
Dante è la solita mente geniale e un concentrato di traumi con i quali è costretto a convivere. Ci sono momenti in cui lo prenderesti a schiaffoni per le idee assurde che gli vengono (anche se assolutamente efficaci) e altre in cui vorresti solo stringerlo e coccolarlo. Ammetto di avere sempre avuto un debole per lui.
L'ambientazione milanese l'ho adorata e mi ha permesso di avere uno sguardo diverso su ciò che ho tutti i giorni sotto gli occhi, ma anche tutte le altre sono dettagliate e affascinanti.
Quando ho chiuso il volume, molte sono state le riflessioni sulle varie sfumature di colpe e responsabilità che ogni personaggio ha mostrato, dalle vittime a chi ha commesso i crimini.
Una cosa è certa: ora vorrei buttarmi subito sul nuovo libro, perché Dante e Colomba li ho ormai nel cuore.
Prima d’ora, non mi era mai capitato di annoiarmi leggendo un thriller. Ho trovato la trama molto confusa e irrealistica. I personaggi principali sono tutti borderline definiti in modo superficiale. In particolare, la protagonista non sembra avere alcun tratto caratteriale, mentale e sentimentale, tipicamente femminili. Anche la scrittura non mi è piaciuta, trovandola piatta e monotona nella descrizione di ambienti e situazioni. Noiosissimo!
Dopo "Uccidi il padre" i confronti sono inevitabili e qui scendiamo di livello . Colomba e Dante li adoro e il gradimento deriva da loro. La trama l'ho trovata rabberciata . Voro: 7
Zwischen Macht, Geld und Abgründen – ein Thriller mit Sogwirkung Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri verbindet klassischen Thriller mit gesellschaftskritischen Themen und einer düsteren Atmosphäre, die einen schnell in ihren Bann zieht. Im Mittelpunkt steht eine Mordserie an Superreichen, bei der die Opfer auf spektakuläre Weise sterben und an den Tatorten immer wieder dieselbe Botschaft auftaucht: „Töte die Reichen“.
Der Einstieg gelingt unglaublich spannend. Der Tod des milliardenschweren Ex-Fußballstars Jesús Martínez wirkt zunächst wie ein Unfall, doch schnell wird klar, dass mehr dahintersteckt. Mit jedem weiteren Opfer wächst die Spannung und gleichzeitig öffnet sich der Blick auf eine Welt voller Luxus, Kontrolle und Machtspiele. Besonders gelungen fand ich, wie der Autor aktuelle Themen wie soziale Ungleichheit, den Einfluss der Superreichen oder den Wunsch nach Unsterblichkeit in die Handlung einbaut. Dadurch wirkt vieles erschreckend nah an der Realität.
Auch das Ermittlerduo Colomba Caselli und Dante Torre sorgt für eine besondere Dynamik. Beide Figuren sind traumatisiert, eigenwillig und alles andere als klassische Ermittler. Genau das macht sie interessant. Allerdings hat mich ihre Beziehung über weite Strecken etwas gestört. Selbst nach der Hälfte des Buches bleibt vieles zwischen den beiden unklar. Immer wieder wird angedeutet, dass sie gemeinsam Schreckliches erlebt haben, aber konkrete Informationen fehlen lange Zeit fast komplett. Dadurch hatte ich oft das Gefühl, mitten in eine bereits laufende Geschichte geworfen worden zu sein. Wer die vorherigen Bücher der Reihe nicht kennt, fragt sich ständig, was genau eigentlich in ihrer Vergangenheit passiert ist.
Trotzdem hat mir die besondere Atmosphäre des Buches sehr gefallen. Vor allem der italienische Charme hebt den Thriller angenehm von vielen anderen Vertretern des Genres ab. Die Sichtweise auf Familie, Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen wirkt lebendig und authentisch. Diese italienische Lebensart bringt eine gewisse Wärme in die ansonsten sehr düstere Geschichte und macht das Ganze noch interessanter.
Der Schreibstil liest sich flüssig und die Handlung bleibt durch zahlreiche Wendungen spannend. Manche Entwicklungen sind zwar etwas überzogen, insgesamt funktioniert der Thriller aber sehr gut und regt zusätzlich zum Nachdenken an.
Ein atmosphärischer und spannender Thriller mit aktuellen Themen, starken Bildern und interessanten Figuren. Kleine Schwächen gibt es bei der undurchsichtigen Vergangenheit des Ermittlerduos, trotzdem bleibt das Buch bis zum Ende fesselnd.
„Das Gesetz der Elite“ von Sandrone Dazieri, gesprochen von Patrick Imhof (Audiobook), ist bei HarperCollins Hamburg erschienen (Übersetzung: Thomas Stauder) und startet als Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, die sich tief in Macht, Reichtum und gesellschaftliche Abgründe gräbt.
Worum gehts?
Im Zentrum steht ein rätselhafter Mord in einem gläsernen Luxus-Wolkenkratzer in Mailand: Ein Ex-Fußballstar wird tot in einer Kryosauna gefunden. Gleichzeitig verbreitet sich im Netz ein gefährlicher Slogan: „Tötet die Reichen“. Colomba Caselli und Dante Torre ermitteln in einer Welt, in der Überwachung Alltag ist und Wahrheit zur Ware wird.
Meine Meinung
Was mich sofort angesprochen hat, war die Grundidee: gesellschaftskritischer Thriller trifft High-Tech-Verschwörung. Besonders der Satz „Die Spur führt in die Welt der Mächtigen, wo Überwachung Alltag ist, aber Wahrheit Luxus“ (Verlagsinfo) trifft genau diesen Nerv. Auch die düstere Atmosphäre und das Setting zwischen Luxus, Kontrolle und digitaler Bedrohung sind stark angelegt.
Gleichzeitig hatte ich aber Schwierigkeiten, wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Trotz vieler Ereignisse blieb die Spannung für mich nicht konstant greifbar. Immer wieder gab es starke Momente, die aber schnell wieder abflachten. Das führte dazu, dass ich den roten Faden stellenweise verloren habe. Auch die Figuren haben mich nicht vollständig erreicht. Besonders bei einer Ermittlerreihe ist mir eine emotionale Bindung wichtig – hier blieben Colomba und Dante für mich eher auf Distanz, obwohl ihr Zusammenspiel grundsätzlich spannend angelegt ist. Problematisch war für mich auch die Komplexität: viele Namen, viele Stränge, viele Ebenen. Das führte eher zu Orientierungslosigkeit als zu Spannung. Die Idee eines „Rächer-gegen-die-Elite“-Narrativs hat zwar Potenzial, wirkt aber in der Umsetzung teilweise konstruiert.
Trotzdem gibt es Aspekte, die hängen bleiben: die gesellschaftskritische Schärfe, das moderne Setting und einzelne actionreiche Szenen, die kurzzeitig wirklich fesseln konnten. Besonders die Grundfrage, ob Reichtum Schutz oder Zielscheibe ist, finde ich nach wie vor eine spannende Ausgangsfrage.
Fazit „Das Gesetz der Elite“ ist ein ambitionierter Thriller mit starker Idee und aktueller Relevanz, der mich emotional aber nicht vollständig abgeholt hat. Zu komplex, zu distanziert, aber mit guten Ansätzen und einem spannenden Setting. Für alle, die vielschichtige Gesellschaftsthriller mögen und sich gern durch ein dichtes Figuren- und Themennetz arbeiten. Für mich persönlich blieb es eher ein zwiespältiger Auftakt.
Danke an netgalley.de und HarperCollins für das Hörbuch-Rezensionsexemplar.
Die frühere Polizistin Colomba Caselli wird von einer ihrer Geheimdienstkontakte angesprochen bei dem mysteriösen Todesfall eines sehr reichen, ehemaligen Fußballprofis mit ihrer Expertise zu helfen. Jesus Martinez, der Tote, wurde in einer Kryosauna tot aufgefunden. An der Seite von Colomba steht der exzentrische Dante Torre, ein sehr intelligenter, aber chaotischer Mensch, der sie bei den Ermittlungen unterstützt. Dante ist zwar sehr speziell, aber auch so kreativ, dass sie herausfinden das Martinez ermordet wurde. Außerdem stellen sie fest, dass Martinez nicht der einzige Tote war, der über die Massen reich war. Ein Bekennerschreiben taucht auf, „Tötet die Reichen“! Der Thriller „Das Gesetz der Elite“ von Sandrone Dazieri spielt in der Welt der Reichen und Superreichen. Schon auf dem Cover ist ein sehr extravagantes Haus zu sehen, die Jungla Urbana in Mailand. Dieses Haus spielt in der ersten Phase des Thrillers eine entscheidende Rolle und ist auch schon das erste Zeichen für extremem Reichtum. Dem Autor gelingt es diesen Bereich des extremem Reichtums sehr kraftvoll zu beschreiben, wenn er das Umfeld dieser Menschen darstellt. Sicherheitskräfte und Bedienstete, die nie sicher sein können, wie lange sie ihren Job behalten können. Auch die Hauptcharaktere Colomba und Dante sind ebenfalls sehr extravagante Persönlichkeiten, vor allem Dante. Colomba ist da eher die toughe Frau, die allerdings zeigt, dass sie auch eine Romanze bzw. der Liebe nie abgeneigt ist. Dafür baut der Autor den Bruder des ersten Opfers, Glenn, ein und hier ist sein Reichtum mit seiner Liebe zu Colomba gepaart. Dante ist so das extravagante Genie in dieser Beziehung, ein inniger Freund von Colomba, aber nicht ihr Liebhaber. Standesgemäß geht es in der Welt der Reichen zu. Man fährt nicht nur mit dem Auto oder der Bahn, sondern man nimmt dann schon mal den Hubschrauber. Um dieses Szenen immer mal wieder zu durchbrechen, baut der Autor Bekennerbriefe und brutale Morde in seinen Thriller ein. Manchmal liest sich dieser Thriller, wie ein Zukunftsszenarium, mit Kryosauna und Kryoaufbewahrung von Toten und eine Stadt in der Antarktis. Die Sprache die der Autor benutzt ist sehr kraftvoll und auch sehr bildhaft. Die Spannung wird in diesem Thriller hochgehalten und mit einigen Twitches versehen, aber der Spannungsbogen schließt am Ende den Roman ab. Dieser Thriller ist ein wirklich gelungenes Werk, dass in der Gegenwart spielt, aber sehr interessante Zukunftsszenen beschreibt. Die Welt der Superreichen, wird hier sehr krass dargestellt. Ein sehr gut konstruierter Thriller, der auch spannend und interessant geschrieben ist. Empfehlenswert.
Das Ermittlerduo Colomba Caselli und Dante Torre habe ich bis vor kurzem nicht gekannt. Nun aber, da ich DAS GESETZ DER ELITE innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe, bin ich ob der Andersartigkeit dieser Charaktere von ihnen und ihrem Schöpfer, dem italienischen Krimiautor Sandrone Dazieri, sehr angetan. Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe, untertitelt mit „Ihr Reichtum ist ihr Untergang“.
Das dem Geschehen vorangestellte Personenverzeichnis stellt mir die Charaktere in Kurzform vor, allen voran sind es die beiden Hauptfiguren Colomba Caselli, die ehemalige Vizepolizeidirektorin, und der als Amateurkriminalist beschriebene Dante Torre, denen ich durch diesen absolut spannenden Thriller folge.
Der erste von drei Teilen dieses Buches führt mich in die Jungla Urbana, in ein Hochhaus, in dem Diskretion, Exklusivität und absoluter Schutz der Bewohner gewährleistet ist. Der Ex-Fußballstar Jesús Martínez besitzt einen dieser Wohnkomplexe, ausgestattet mit einer Kryosauna, die Martínez zum Verhängnis wird. Er wird in seiner Kältekammer tot aufgefunden und da ein technischer Defekt unwahrscheinlich ist, wird Colomba in ihrer Funktion als Privatdetektivin beauftragt, die Umstände um seinen Tod zu ergründen. Dante stets an ihrer Seite. Es bleibt nicht bei diesem einen mysteriösen Todesfall, bald sind weitere zu beklagen, alle gehören sie zu dem Superreichen.
TÖTE DIE REICHEN ist der Slogan, der sich hinter den Morden herauskristallisiert und trotzdem sie sich alle mit reichlich Bodyguards umgeben, findet der Rächer ungehindert Zugang zu seinen Opfern. Es sind aggressive Mächte am Werk, die vor nichts zurückschrecken.
Caselli und Torre sind mir – trotzdem ich ihnen zuvor noch nicht begegnet bin – bald vertraut. Sie harmonieren auf ihre ganz eigene, für Außenstehende eher untypisch wirkende Art, sie kennen sich in- und auswendig. So dann und wann fließen Infos über sie beide und explizit über Dantes Leben mit ein, zwar spärlich, aber doch ausreichend, um ihn einordnen zu können. Den Mann aus dem Silo.
Der Thriller ist hart, ja brutal mit immer neuen Wendungen. Sowas wie Bekennerschreiben tauchen auf, von den Superreichen und deren Wunsch nach ewigem Leben ist die Rede, von Schuld, die sie auf sich geladen haben, von Verschwörung und deren Theorien schreibt einer, der sich gegen diese Elite stellt. „Ein Psychopath mit Größenwahn?“
Die Ermittlungen spitzen sich zu, der durchgehend hochspannende Thriller fesselt ungemein. Auch wenn die Welt der Superreichen mir verschlossen bleibt, so war ich doch sehr gerne deren stiller Beobachter, nicht zuletzt wegen der beiden unkonventionell arbeitenden, aber dennoch hochprofessionellen Hauptakteuren Colomba und Dante. DAS GESETZ DER ELITE - ein Thriller der Extraklasse. „Ihr Reichtum ist ihr Untergang“.
Die Privatdetektivin Colomba Caselli ermittelt gemeinsam mit ihrem etwas eigenwilligen, aber genialen Partner Dante Torre in der Welt der Superreichen. Jemand hat es auf diese abgesehen. Ihre gemeinsamen Ermittlungen beginnen mit dem Tod des Ex-Fußballstars und steinreichen Jesus Martinez, der tot in seiner Kyrosauna aufgefunden wurde. Es wird schnell klar, dass er nicht das einzige Opfer bleiben wird. Will sich jemand an den Reichen wegen ihres Reichtums rächen oder steckt mehr dahinter?
Der zunächst packende Thriller, der Thrill und Gesellschaftskritik miteinander verbindet, kann am Ende seinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Zum einen hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Mir war er teilweise zu beschreibend und detailliert. Das war schlecht für den Lesefluss und die Spannung. Andererseits verlor sich die Handlung auch in Nebenschauplätze, die zu viel Raum neben der ansonsten gut konstruierten Geschichte einnahmen. Etwas weniger Liebesprobleme und etwas mehr Ermittlerarbeit hätten dem Handlungs- und Spannungsaufbau gutgetan. Zudem konnte mich die Personenzeichnung auch nicht ganz von sich überzeugen, da sie mir zu oberflächlich und nicht tiefgründig genug war. Man erfährt zwar viel über Colomba, aber Dante bleibt etwas im Dunkeln und wirkt eher wie ein Nebencharakter, obwohl er der interessantere Part der beiden ist.
Der Aufbau und die Entwicklung der Handlung sind hingegen gut gelungen. Dieser Thriller ist klug durchdacht. Er hat Spannungs- und Überraschungsmomente. Das Interesse an der Lösung des Rätsels, wer es auf die Reichen abgesehen hat, bleibt bis zum Ende erhalten. Lediglich hätte ich mir gewünscht, dass der gesellschaftskritische Teil etwas mehr Raum einnimmt.
Kurz gesagt, überzeugt das "Gesetz der Elite" vor allem durch seine Handlung und das Ermittlerduo, wobei es Schwächen im Spannungsaufbau und in der Figurenzeichnung hat.
Se come me, siete sempre alla ricerca del thriller perfetto e amate seguire con trepidazione le indagini per scoprire avvenimenti misteriosi e enigmi delittuosi, l'ultimo libro di Sandrone Dazieri farà senz'altro al caso vostro.
In una Milano interessante ma anonima, l'ex vicequestore Colomba Caselli assieme alla geniale star del web Dante Torre, hanno per le mani un omicidio fuori dal comune e devono battere la pista prima che diventi fredda...
Le attenzioni delle indagini sono rivolte verso uno stabile blindato denominato Jungla Urbana, dove solo i super ricchi possono risiedere...
"La guerra è cominciata, tra quelli che non hanno niente e quelli che hanno tutto. E il nostro motto è uno solo. UCCIDI I RICCHI."
Un thriller speciale, scritto da un grande autore. Oltre la trama accattivante, la capacità di tenere incollato il lettore fino alla fine.
I protagonisti Colomba e Dante sono tornati e brillano come mai. Entrambi sono calamite per i disastri, ma si coprono sempre le spalle a vicenda. Il povero Dante tra rapimenti e cliniche psichiatriche ha passato più tempo rinchiuso che fuori e Colomba, è un ex poliziotta con sindrome post-traumatica che ha ucciso in servizio. Bella accoppiata, o no?
Un thriller di squisita fattura, il finale lascia intuire che ci potrebbero essere nuove indagini per Colomba e Dante.
Cover: Das Cover passt gut denn dieses Gebäude spielt noch eine rolle.
Inhalt und meine Meinung: Der steinreiche Jesus Martinez wird tot in seiner Kryosauna aufgefunden. Columba Caselli (die den Polizeidienst an den Nagel gehängt hat) und ihr Partner Dante Torre werden hinzugezogen und beginnen zu ermitteln. Und es gibt noch weitere Tote bei den reichen und Mächtigen.
Der Beginn ist total spannend und faszinierend, denn das Ermittlerduo ist sehr speziell und die „Morde“ ideenreich und spektakulär. Doch meine Begeisterung hat dann bald nachgelassen.
Die Geschichte wird immer abstruser und konstruierter, es gibt zu viele Zufälle. So dass die Handlang für mich nicht mehr glaubhaft wirkt und dadurch auch an Spannung verliert. Auf den letzten hundert Seiten wissen wir dann sogar wer den Mörder ist. Vieles ist für mich fraglich und hält keiner genauen Betrachtung stand. Das Ermittlerduo finde ich dann auch sehr konstruiert. Columba hat für mich zu wenig Biss und eigentlich recherchiert Dante für sie alles. Er ist auch völlig übertrieben, es gibt nichts was er nicht kann oder weiß, es gibt keinen Bereich in dem er nicht einen „Freund“ hat der ihm „Türen öffnet“. Dabei ist er selber schon entführt worden und mehr als sein halbes Leben weggesperrt gewesen was ihm immer noch schwer zu schaffen macht.
Es sind viele aktuelle Themen der Gegenwart eingebaut, vielleicht auch zu viel. (U.a. Einfrieren nach dem Tod. Kinderarbeit, Elon Musk, Klonen).
Autor: Sandrone Dazieri ist 1964 in Cremona geboren. Er arbeitete jahrelang als Programmmacher im größten Verlagshaus Italiens und gründete einen eigenen Verlag für Kriminalromane. Mit seiner in mehr als dreißig Ländern übersetzten Thrillertrilogie rund um die Ermittler Dante Torre und Colomba Caselli eroberte er auch international die Bestsellerlisten und gilt als einer der größten zeitgenössischen Spannungsautoren Europas.
Mein Fazit: Nach dem tollen Start, hat mich das Buch dann eigentlich eher gelangweilt. Zu konstituiert, zu unglaubwürdig und zu wenig Spannung. Deshalb kann ich auch nur 2,5 Sterne geben die ich mathematisch auf 3 aufrunde,.
Uccidi il padre e Uccidi i ricchi, appena uscito, sono a distanza di circa dieci anni l’uno dall’altro, i due libri di Sandrone Dazieri che hanno come protagonisti Colomba Caselli e Dante Torre. Oltre alla innegabile bravura nell’ intreccio di trame thriller, la produzione di Dazieri ha come caratteristica principale quella di avere dei personaggi che combattono il “Male” molto poco ortodossi, con un passato difficile, e dei traumi irreversibili e irrisolti. Colomba è sopravvissuta ad una strage; Dante si scopre nel primo libro essere l’unico sopravvissuto ad un esperimento sul controllo mentale: insieme sono inarrestabili per percepire trame oscure e impensabili. Uccidi i ricchi è sorprendentemente attuale, testimonia come questo genere del romanzo sia capace di di reinterpretare in chiave narrativa le storture della società, vedi i ricchi sempre più ricchi e imperanti, il malessere e il malcontento delle masse sfruttate e impoverite. Tra i due libri, l’ultimo soffre leggermente il confronto per l’inclusione di una storia d’amore e un finale forse troppo affrettato ma entrambi costituiscono una lettura molto piacevole con tempi e ritmi quasi cinematografici.
Non conoscevo onestamente le avventure (e disavventure!) delle coppia un po’ surreale Colomba e Dante (questi i loro nomi) alle prese con omicidi, intrighi, dinamiche culturali, sociali e finanziarie di diversi personaggi tra il mondo dello sport, la moda e l’industria, tra l’Italia, l’Europa e non solo. Ho molto apprezzato la tremenda attualità della storia con precisi riferimenti proprio ai giorni nostri (Milano con i suoi quartieri per super ricchi, il cane robot di Boston Dynamics per fare due esempi lampanti!) e l’energia dei cambi di direzione della trama tra spostamenti geografici e nel tempo. Dante dovrebbe essere il comprimario, ma in effetti è spesso determinante per indirizzare e supportare Colomba oltre ad essere veramente un “personaggio particolare”! Alla fine, ripensando bene alla trama, alcuni passaggi e collegamenti risultano un pò forzati, ma nel complesso la lettura è scorrevole e sempre interessante. Avidità, invidia, gelosia, vendetta e deliri da onnipotenza sono gli ingredienti base della storia, dove non mancano comunque i valori dell’amicizia e del desiderio di giustizia. A conferma delle buone sensazioni, ho deciso che leggerò altro di Dazieri!
Avec Tu tueras les riches, Sandrone Dazieri construit un thriller contemporain nerveux et cynique, où les ultra-riches deviennent les cibles d’une mécanique meurtrière implacable.
Le roman débute par une annonce glaçante : Jesús Martínez, ancien joueur du Paris Saint-Germain devenu magnat du fitness et des compléments alimentaires, n’a plus que douze heures à vivre. Cette entrée en matière place immédiatement le lecteur dans une course contre la montre.
La mort de Martínez n’est pourtant qu’un début. Très vite, le récit révèle qu’un cercle entier de multimillionnaires est visé. Le thriller prend alors une dimension plus large, presque sociale et politique.
Comme souvent chez Sandrone Dazieri, le suspense s’accompagne d’une réflexion sur les déséquilibres du monde contemporain. La richesse, le pouvoir économique et l’impunité deviennent ici des motifs de haine et de vengeance.
Le roman joue sur une ambiguïté constante : faut-il voir dans ces meurtres une simple folie criminelle ou la conséquence extrême d’un système profondément inégalitaire ? Cette question nourrit une tension morale tout au long de l’intrigue.
Le décor de Milan renforce cette atmosphère de luxe et de corruption. Jets privés, fortunes colossales et réseaux d’influence composent un univers où le danger circule derrière les façades de réussite.
L’écriture privilégie l’efficacité et le rythme. Les chapitres courts, les révélations progressives et la menace permanente donnent au récit une dynamique très cinématographique.
Le titre lui-même agit comme une promesse provocatrice : derrière le thriller se cache une interrogation sur le ressentiment social et les figures modernes du pouvoir.
Tu tueras les riches s’impose ainsi comme un polar contemporain tendu et corrosif, où l’argent ne protège plus de la peur.
Un thriller brutal et captivant, qui transforme les symboles de réussite en proies désignées d’une vengeance méthodique
Das Cover führt passend hin zum ersten Opfer, denn es zeigt ein Hochhaus, das besonders im ersten Teil des Thrillers als "Jungla Urbana" ein wichtiger Tatort ist. Die Szenerien spielen in Mailand, Rom, Paris und auf Sardinien, geprägt von dem teils detailliert beschriebenen Ambiente der Superreichen. Hauptfiguren sind Colomba Caselli, ehemalige Vizepolizeidirektorin und Beraterin beim DIS (italienischer Geheimdienst). Und Dante Torre, Amateurkriminalist, eines der entführten Kinder, unter Klaustrophobie leidend, überzeugt mit seinen besonderen Fähigkeiten und hochgradigen Intelligenz in Fragen der Konklusion. Die besondere Vorgeschichte dieser beiden Protagonisten wird leider nur vage in einigen Rückblenden angedeutet. Insgesamt unterteilt sich der Krimi in drei Teile. Mordopfer im ersten Teil sind Jesús Martínez, ehemaliger Fußballspieler und steinreicher Unternehmer, verstorben in seiner Kryosauna und Cristina Rinaldi Moretti, Modedesignerin, verbrannt. Aus diesen scheinbaren Einzeldelikten entwickelt sich allmählich nachvollziehbar eine Serie komplizierter Verbrechen an Superreichen mit viel Macht, Geld und Einfluss, die teils 30 Jahre zurückliegen. Besonders im zweiten Teil werden subtil gesellschaftskritische Themen wie z. B. Kinderarbeit oder das Einfrieren nach dem Tod nebst Klonen einbezogen. Im dritten Teil geht es vornehmlich um die Überführung des wahren Täters mit ausgeklügelter Beweisführung. Insgesamt ein intelligenter Plot zwischen Italien und Frankreich mit ideenreichen, detaillierten Mordkonstellationen und realistischen, dynamischen Dialogen. 4*
Generell klang das Buch vom Klappentext her sehr spannend und auch das Cover hat mich angesprochen; die Umsetzung dann leider weniger. Im Format des Hörbuchs war es teilweise etwas schwierig, die ganzen Namen noch richtig zuordnen zu können und hätte ich die letzten Stunden nicht an einem Tag hören können, hätte ich vermutlich nicht mehr in das Buch hineingefunden. Ich kannte davor noch keine anderen Bücher des Autors und ich hatte beim Hören das Gefühl, dass man einen deutlichen Vorteil hat, wenn man bereits andere gelesen oder gehört hat. Etwas befremdlich war für mich, dass sich der Klappentext sehr danach anhört, als stünde Colomba im Mittelpunkt - oder zumindest mehr als Dante - und dann meiner Meinung nach aber deutlich geringere Ermittlungsanteile hat als er. Generell hat mir das Buhlen um Colomba überhaupt nicht gefallen, so wie sie es später in dem Buch auch selbst ausdrückt. Ich kann nachvollziehen, dass bei einem Auftakt einer neuen Reihe so verschiedene Fäden aufgenommen werden, damit sie in den weiteren Bänden noch weitergesponnen werden können, aber es war irgendwie zu viel. Gut war jedoch das Verpacken sehr aktueller Themen, das hat mich sehr angesprochen. Insgesamt hat mich diese Geschichte nicht überzeugt, noch mehr von dem Autor lesen zu wollen und ich würde das Buch auch nicht zwingend empfehlen, denn so wirklich spannend war es nicht. Der Sprecher hat mich auch nicht wirklich überzeugt, manchmal war seine Stimme zu monoton für das, was er gerade gelesen hat. Das hat auch nochmal viel dazu beigetragen, dass kaum Spannung aufkam, auch wenn eigentlich Plottwists gerade passiert und vorgelesen wurden.
Thriller ist eigentlich nicht unbedingt mein Genre aber meine Freundin hat mir dieses Buch empfohlen und ich muss sagen es hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung war sehr spannend und Mal was anderes. Ein superreicher Ex-Fussballstar wird tot aufgefunden. Vorerst geht man von einem Unfall aus doch Colomba und Dante sehen das anders und ermitteln. Schon bald kommen neue Mordfälle und auch Colomba gerät ins Kreuzfeuer des Mörders. Ich fand die Situation sehr spannend das die Mordfälle bei den Superreichen passieren die eigentlich komplett überwacht und gesichert sind. Die Themen die dieser Thriller aufgreift sind tiefgründig und aktuell was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere waren gut aber insgesamt manchmal etwas undurchsichtig. Zwischen Colomba und Dante besteht eine tiefe komplexe Beziehung die aus ihrer Vergangenheit herrührt. Ich hätte mir ein paar Sätze mehr zu ihrer Vergangenheit gewünscht um darüber noch mehr zu erfahren. Die Liebesgeschichte zwischen Colomba und Glenn hat mir gut gefallen aber auch hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Dante ist ein absolut brillianter Kopf jedoch war mein seine Herangehensweise und wie er auf neue Ideen kommt manchmal wirr und weit hergeholt. Ansonsten hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Die Spannung würde konstant über das Buch gehalten und man hat immer mit gerätselt, wer war es und was ist passiert. Ich kann's empfehlen.
Leider konnte mich Sandrone Dazieri mit dem Auftakt „Das Gesetz der Elite“ zu seiner neuen Reihe leider nicht überzeugen. Der Schreibstil las sich zwar soweit in Ordnung, inhaltlich bin ich aber letztendlich enttäuscht. Obwohl das Buch als erster Band angepriesen wird, gibt es ständig Anspielungen auf andere Bücher des Autors was auch daran liegt, dass diese die Vorgeschichte der beiden jetzigen Ermittler:innen erzählen. Für bestehende Fans sind diese Details wahrscheinlich richtig toll, mich als Neueinsteigerin haben sie zunehmend genervt. Weit mehr hat mich aber dann die inhaltliche Ausrichtung bzw. die Auflösung enttäuscht. Ich will nicht Spoilern, aber Titel und Klappentext haben bei mir einfach für andere Erwartungen gesorgt und auf eine solche gesellschaftlich moralische Ebene kommt der Roman höchstens am Rande. Vielmehr ist die Handlung recht klassisch für Thriller und stellenweise etwas vorhersehbar. Insgesamt sorgt das Gelesene nicht dafür, etwas anderes des Autors lesen zu wollen. Deshalb bleibt es leider bei wenig begeisterten 3 Sternen.
In „Das Gesetz der Elite“ begleitet man eine ehemalige Polizistin, die inzwischen als Detektivin arbeitet. Als ein bekannter Fußballstar getötet wird, führen die Ermittlungen in die Welt der Reichen und Schönen – ein Setting, das eigentlich viel Spannung verspricht. Leider konnte mich das Buch persönlich nicht wirklich fesseln. Die Grundidee und das Ermittlerteam fand ich durchaus interessant, jedoch empfand ich die Handlung über weite Strecken als sehr langatmig. Dadurch fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen und am Ball zu bleiben. Aus diesem Grund habe ich das Buch letztlich nicht bis zum Ende gelesen. Wer jedoch ausführliche Thriller mit einem ruhigen Erzähltempo und Einblicken in die Welt der High Society mag, könnte hier dennoch Gefallen daran finden. Das Buchcover ist allerdings sehr schön gestaltet.
Ein toter Ex- Fußballer in der Sauna. Ein anonymer Gegner der Reichen, der im Internet Hetze betreibt. Columbia Caselli und Dante Torre haben alle Hände voll zu tun in „Das Gesetz der Elite“.
Alles beginnt harmlos, als der fr��here Fußballstar Jesús Martínez Tod in der Sauna gefunden wird. Schnell kann ein Defekt ausgeschlossen werden. Durch die Aufforderung „Tötet die Reichen“, welche im Internet kursiert, gewinnt der Fall an Brisanz. Caselli und Torre müssen sich beeilen, um schlimmeres zu verhindern…
Man merkt dem Kriminalfall das Tempo an. Während der Einstieg noch ruhig und gemächlich ist, kommt es bald Wendungen und Vorfällen, mit denen die Ermittler nicht gerechnet haben. Immer dabei: der Faktor Zeit. So müssen die Ermittlungen vorangetrieben werden und auch unkonventionelle Wege gewählt werden. Das sorgt für zusätzliche Spannungsmomente und bei mir für das Bedürfnis, rasch voranzukommen.
Leider gibt es auch Passagen, die unnötig in die Länge gezogen werden oder nicht ausreichend erklärt werden. Zum Beispiel die Vernehmung des Bruders vom Opfer. Oder die Beerdigung, wo Dante sich einschleicht. Durch diese „Durststrecken“ wird mein Lesevergnügen aber nur minimal getrübt, sodass ich vier Sterne gebe und den Roman all jenen empfehle, die sich mit kriminellen Clans und Manipulation unter Reichen beschäftigen möchten.
'Das Gesetz der Elite' von Sandrone Dazieri greift aktuelle Themen und Problematiken auf. So handelt das Buch von einem Mörder, der sich an der reichen Elite rächt und damit die Kritik an ungleichen Strukturen und Immobielienwucher ausdrückt.
Die Grundidee diese in eine spannende Mischung aus Thriller, Gesellschaftskritik gemischt mit Verschwörungselementen zu packen, hat mir sehr gut gefallen. So zog mich die erste Hälfte des Buches durch action-reiche Szenen, skurrile Motive und eine düstere Atmosphäre.
Jedoch verursacht der Mix auch, dass die Handlung manchmal konstruiert und die Figuren nicht besonders greifbar scheinen. Dadurch hat mich das Buch an manchen Stellen einfach nicht fesseln können.
Insgesamt ist ein solider Thriller, den man gerade als politisch und gesellschaftlich interessierter Mensch lesen kann, jedoch auch nicht muss.
Prima metà molto adrenalinica, con omicidi che si susseguono per mano di un misterioso e machiavellico killer. Poi il killer viene smascherato ma Dazieri sembra quasi che non sappia come uscirne. Inizia ad indugiare sugli investigatori e sui loro rapporti. Poi le ultime 50/60 pagine risollevano la storia e il final
Das Cover zeigt den ersten Tatort der Geschichte und kommt recht düster daher, genau wie der erste Fall auch. Insgesamt sind die Todesfälle interessant ins Bild gestellt und beziehen sich in gewisser Weise auf die Opfer, die sie gefordert haben. Aufklären soll CC, eine ehemalige Polizistin und nun im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst zur Privatdetektivin gemacht. Dieses Konstrukt mutet schon einmal sehr seltsam an. Ihr zur Seite steht ihr alter Freund und Verbündeter Dante. Eigentlich war er auch der einzig sympathische, wenn auch total verkorkste Mitspieler in dieser ganzen Story. CC ist mir immer fremd und unsympathisch geblieben, ebenso fragwürdig die Beziehung zum Bruder des ersten Opfers. Der Schreibstil ist angenehm, die Kapitel haben eine gute Länge. Insgesamt habe ich mich allerdings nie ganz wohl gefühlt.
Appena ho visto in libreria un nuovo libro di Dazieri l'ho comprato, senza contare il titolo già stuzzicante di suo. Lo reputo proprio un gran bel libro, da incominciare e restarci invischiato fino all'ultima pagina, senza volerlo mollare. Godibilissimo. Consigliatissimo
Grande Dazieri, è il primo libro con questi personaggi un po' (Dante un po' tanto) borderline che leggo, ma li ho amati e ma sicuramente recupererò. Storia avvincente, al limite dell'assurdo (ma chi sa... i veri ricchissimi che fanno), ma chiara, snella da leggere. Bravo Sandrone, un altro centro!
Fase di stanca per Dazieri. Il racconto va avanti a stereotipi con una nuova puntata di Mission impossible, i colpi di scena sono telefonati e l'epilogo scontato. Le schermaglie tra i due protagonisti sono stucchevoli. All'autore si prenota questo e altro, ha fatto e farà di meglio.