Es ist Februar. Eisiger Wind treibt die Wellen gegen die Küste der Ostseeinsel Fehmarn. Der Himmel bleibt auch am Tag düster. Kalter Regen fällt. Inselkommissarin Frieda Lieken genießt die winterliche Ruhe, ahnt nicht, in welcher Gefahr sie schwebt. Statt Spuren zu sichern, wird sie dieses Mal selbst Opfer – gefangen an einem Ort, an dem jede falsche Entscheidung ihr Ende bedeuten könnte. Entführt, isoliert und einem Gegner ausgeliefert, der keine Gnade zu kennen scheint, beginnt ihr bisher schwerster der ums eigene Überleben.
KÜSTENLOCH - ein neuer Fall mit der beliebten Inselkommissarin Frieda Lieken, eine junge Frau mit Mut, Biss und losem Mundwerk. Der Fall ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.
Der neue Fall für die Inselkommissarin Frieda Lieken ist ein ganz persönlicher. Sie selbst wird bewusst in einen Unfall verwickelt, bei dem sie im Anschluss vom Unfallverursacher entführt wird. Kurze Zeit später findet sie sich in einem dunklen Verlies wieder, in dem sie der Kälte des Februars ausgesetzt ist und keine Chance hat Hilfe herbeizuholen. Wird Frieda die Flucht gelingen? Wird sie vielleicht vom mürrischen Inselkommissar Heiner Eisler rechtzeitig gefunden? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt..
"Küstenloch ist mittlerweile der 15. Band aus der Reihe um die sympathische und forsche Inselkommissarin Frieda Lieken. Die bisherigen Fälle hatten mich überzeugen können, so dass ich mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in das neue Werk der Autorin Eva Lirot gestartet bin. Sie erzählt die Geschichte wie gewohnt in ihrem äußerst temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, bei dem sie mit kurzen Sätzen und Kapiteln arbeitet, um das Tempo stets hoch zu halten. Der Spannungsbogen wird um die Entführung von Frieda Lieken direkt zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über ihre ungewisse Zukunft und dem verzweifelten Kampf gegen die Naturgewalten auf einem aus meiner Sicht stets hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, bei dem es letzten Endes um jede Sekunde gehen wird. Das fulminante Finale wird dann durch eine gut nachvollziehbare Auflösung gelungen abgerundet.
Insgesamt ist "Küstenloch" eine gelungen Fortsetzung einer tollen Krimi-Reihe, die mit ihrer sehr engagierten und liebenswerten Hauptprotagonistin, dem Charme der Insel Fehmarn, spannenden Fällen und zuletzt auch mit dem Erzähltalent der Autorin voll und ganz überzeugen kann. Ich empfehle den Kriminalroman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.
Cover: Sehr schön, mit einem hohen Erkennungswert zu der Reihe um Frieda Lieken.
Inhalt und meine Meinung: Hier hat sich die Autorin mal wieder selbst übertroffen! Total spannend und überaus dramatisch. Frieda Lieken wird verletzt, entführt und dann in einen Felskeller an der Küste geworfen. Dazu zieht noch eine Sturmflut auf.
Der Schreibstil ist absolut fesselnd und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen bis ich am Ende angelangt war. Schon der Prolog beginnt heftig und ich hatte sofort Herzklopfen. Ganz toll fand ich, dass der rettende Hinweis dann von Oma Lieken kam (die mir schon richtig ans Herz gewachsen ist). Eine Aussage von Oma: Manchmal hat man nur die Wahl zwischen Not und Elend. (damit kann sie Friedas dann ein bisschen ihre Schuldgefühle nehmen).
Es gibt noch ganz viel tolle Sprichwörter im Buch.
Autorin: Eva Lirot lebt mit Mann und Hund in Limburg a.d. Lahn, sie ist Autorin erfolgreicher Thriller, Studium der Psychologie, Magister in Literaturwissenschaft.
Mein Fazit: Ich bin einfach nur begeistert: faselnd, dramatisch und spannend. Eine klare Lews- und Kaufempfehlung und volle Punktzahl: 5 Ssterne.
Im 15 Band der Serie um die Inselkommissarin Frieda Lieken, geht es diesmal ums Überleben. Frieda ermittelt nicht an einen Fall, sondern wird ein Opfer – ein Entführungsopfer. In den rauen Wintertagen an der See beginnt ihr Kampf ums Überleben.
Das Buch beschreibt eindrücklich, wie sehr eine Entführung am Opfer zerrt. Wie die Verzweiflung sich mit Ruhe und Gelassenheit, die Orientierungslosigkeit mit Rationalität, die Angst mit Hoffnung abwechselt.
Friedas Chef, bekannt für seine aufbrausende Art, vergeht vor Sorge. Er setzt alle Kräfte in Bewegung und weiß, dass Frieda sich so nicht verhalten würde. Bald ist ihm klar, dass etwas Schlimmes passiert sein muss.
Der Schreibstil vermittelt eine die Ostseeluft, den Wind, die Gischt, die Kälte, das raue Klima. Er beschreibt die Gefühle der einzelnen Personen, die Verzweiflung, den Hass.
Fazit: Ich freue mich auf jeden Besuch auf der Insel Fehmarn.
Ich habe das Buch von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten!