Flüsse faulen, Wälder verdorren und die Menschen knien vor nur einem dem Totenkönig.
Das Böse hat triumphiert. Manea liegt in Trümmern. Wer sich nicht beugt, stirbt … oder dient als Werkzeug der Hölle.
Layana ist die Letzte ihrer Art. Eine Auxilia, geboren mit dem Licht, geschaffen, um das Dunkel zu brechen. Doch als der jüngste Prinz des Totenkönigs sie entführt und ihre Welt in Flammen versinkt, gerät sie in ein tödliches Netz aus Täuschung, Macht und Verlangen.
Zwischen einem kaltherzigen Thronfolder, seinem jüngeren Bruder und ihrer eigenen Rachsucht beginnt ein Spiel aus Lügen, Leidenschaft und dunkler Magie.
Layana muss wä zwischen Himmel und Hölle, Rache und Erlösung, Licht und Finsternis.
Doch was, wenn das grausamste Gesicht der Dunkelheit … ihr eigenes ist?
Auftakt einer Dark Romantasy. Voller Magie, Dämonen, verbotener Rituale und einer Liebe zwischen Feinden, die das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle bedroht.
„Was für ein Mann wäre ich, wenn ich dich alle Probleme lösen lassen würde?“ „Ein gewöhnlicher?“
Kurz zum Inhalt: Maneya ist ein Land voller Leichen, verfaulter Flüsse und verdorrter Natur. An allem ist der Totenkönig schuld, der mit absoluter Boshaftigkeit und Grausamkeit regiert. Im Kampf Gut gegen Böse hat die Hölle längst triumphiert, und der Teufel persönlich hat einen Pakt mit dem Totenkönig geschlossen, um ihn und seine Anhänger noch mächtiger zu machen. Auch die beiden Söhne des Königs sind die Verkörperung von Grausamkeit und Manipulation.
Layana führt ein tristes Leben, bis sie eines Tages entdeckt, dass sie eine Auxilia ist, die letzte ihrer Art. Eine Kriegerin, geschaffen, um das Dunkel zu besiegen. Sie wird an den Hof des Königs entführt und findet sich bald in einem Spiel aus Macht und Intrigen wieder.
✨🖤
Meine Meinung: Ich habe dieses Buch verschlungen! Es war düster, fesselnd und absolut mitreißend. Der Schreibstil war etwas ganz Besonderes und hat mir unglaublich gut gefallen. Er zeichnet sich durch eine besondere Wortwahl der Autorin aus und war an vielen Stellen fast schon poetisch.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so gefesselt war ich von der Geschichte. Es war mal etwas ganz Neues, von höllischen Mächten, Dämonenkulturen und dem absoluten Streben nach Macht von so gut wie jedem zu lesen. Fast jeder Charakter verfolgt seine eigenen Ziele und spielt sein eigenes Spiel.
Keiner ist wirklich sympathisch und trotzdem sind sie auf ihre eigene Art verführerisch und faszinierend. Genau das hat die Geschichte für mich so spannend gemacht.
Die Story ist innovativ, atmosphärisch und angenehm düster. Auch wenn ich im Laufe der Handlung einige Dinge vorhersehen konnte, hat mich das Ende trotzdem überraschen können.
Besonders die Mächte und Dämonen, mit denen wir es zu tun bekommen, fand ich wahnsinnig interessant, und ich habe die Geschichte wirklich sehr genossen.
Dennoch brauche ich jetzt erst einmal etwas Sommerliches und Locker-Leichtes, um mich von all der Fäulnis und Verwesung zu erholen 😂🖤
‼️⚠️ Massive Spoiler! Nicht weiterlesen, wenn du das Buch noch lesen möchtest. ⚠️‼️
Auxilia von Victoria R. E. Kraner hat mich wirklich zwiegespalten zurückgelassen. Den Anfang fand ich richtig gut. Die Geschichte startet spannend, atmosphärisch und düster. Die Welt ist voller Fäulnis und brutal und ich hatte sofort Mitleid mit unserer Protagonistin und ihren beiden besten Freunden. Man wünscht ihnen einfach nur ein bisschen Glück im Leben 🥹 Dann taucht der Teufelsprinz mitsamt seiner zukünftigen durchgeknallten Schwägerin auf, es gibt ein Blutbad, die Kräfte unserer Protagonistin erwachen und sie wird verschleppt. Bis hierhin war ich gefesselt und total into it.
Danach wurde das Buch für mich leider immer langatmiger. Und ganz ehrlich? Ich hätte mir so viel mehr von den Zwillingen gewünscht ❤️ Auch den Plot Twist am Ende empfand ich eher klischeehaft statt schockierend und dachte nur: Why? 😭
Nach dem Tod ihrer besten Freundin möchte unsere Protagonistin im Grunde nichts anderes als Rache. Das ist absolut verständlich. Sie will die gesamte Teufelsbrut auslöschen. Ebenfalls verständlich. Sie ist die Auserwählte mit unfassbar viel Macht. Okay.
ABER ... Girl, was bist du dumm 😭 Ich konnte irgendwann nicht mehr 😵
Layana nimmt sich ständig etwas vor und macht anschließend genau das Gegenteil. Sie hält sich für unglaublich clever und denkt permanent, sie hätte alles durchschaut, während sie selbst nach über der Hälfte der Kindle-Ausgabe absolut nichts checkt. Sie ist zudem auch noch großspurig und größenwahnsinnig 😭
Dem armen Ding wird ziemlich viel zugemutet. So wird sie von dem Mörder ihrer Freundin so stark mit Magie manipuliert und bekommt davon eine neue Realität in ihrem Kopf. Sie vergisst praktisch vieles, nur nicht dem Psycho für den sie alles tut und den sie glorifiziert. Ich meine, ihr werden permanent neue Gedanken von dem psychopathischen Prinzen eingepflanzt, ihr Verstand wird mit Magie benebelt und verzerrt, selbst ihre angeblichen Feinde sagen ihr ziemlich direkt, dass etwas nicht stimmt und trotzdem kommt einfach nichts bei ihr an 🙄😭🤦🏻♀️
Ich verstehe absolut, dass Manipulationsmagie einen Menschen in diesem Ausmaß beeinflusst. Das war eine richtig gute Idee und sogar einer der spannendsten Aspekte des Buches. Aber Layana hinterfragt ihre Gedanken praktisch nie. Höchstens kommt mal ein Satz wie: "Darüber denke ich später nach." Wenn ihr wieder geraten wird, besser hinzuhören. Aber Layana wäre nicht Layana, wenn ihr Gehirn nicht fünf Sekunden später wieder ganz woanders wäre - nur bloß nicht beim Überlebensmodus (den sie gefühlt gar nicht besitzt). Ich fand das sooo schade! Gerade dieser psychologische Aspekt der Manipulation hatte so viel Potenzial. Unsere Gedanken spiegeln schließlich nicht automatisch die Realität wider. Gerade wenn Magie den Verstand manipuliert, hätte ich mir gewünscht, dass sie ihre Wahrnehmung häufiger hinterfragt und aktiv nach einem Weg aus der Manipulation sucht. Stattdessen fragt sie gefühlt hundertmal nur: "Hä? Wie meinst du das?" - in sämtlichen Variationen, wenn ihr mal wieder erklärt wird, das etwas mit ihr nicht stimmt und sie besser auf Worte achten soll 😭
Kein Wunder also, dass selbst der "böse" und verdammt heiße Thronfolger sie berechtigterweise für ziemlich naiv und dumm hält. Trotz ihrer immensen Kräfte hatte ich ständig das Gefühl, dass sie ohne Plot Armor keine zwei Tage in dieser Welt überleben würde.
Und jetzt zum Psycho-Bruder-Prinz – dem ewigen zweiten Platz 🔥 So einen Charakter habe ich im Dark-Fantasy-Romance-Bereich noch nie gelesen. Dieser narzisstische, cholerische, emotional völlig instabile Mann mit seinen Wutausbrüchen, Heulkrämpfen und seinem krankhaften Bedürfnis nach Kontrolle, Macht und Anerkennung war unglaublich faszinierend geschrieben. Nicht sympathisch, aber faszinierend. Und was hat er mich unterhalten! Seine Heulattacken, wenn er nicht bekommt, was er will, waren herrlich verstörend. Das war für mich eines der größten Highlights des Buches. Der einzige Lichtblick bei Layana war ebenfalls, dass sie seine emotionalen Ausraster genauso verstörend fand wie ich. Leider wird dieser Eindruck durch seine Manipulationsmagie immer wieder überschrieben, sodass sie ihn nach und nach als missverstandenen Helden wahrnimm. Das konnte ich innerhalb der Geschichte zumindest nachvollziehen.
In der Mitte des Buches passiert gefühlt nicht besonders viel. Unsere Protagonistin trainiert (mal wieder, wie so oft in Fantasybüchern), ihre Gedanken werden manipuliert und neu geformt und sie findet den heißen Thronfolger verbotenerweise trotzdem immer heißer.
Zur Dreiecksromanze: Die konnte mich absolut nicht überzeugen. 🫣 Zum einen bin ich persönlich kein Fan von Bruder-Konstellationen. Zum anderen war die Romanze für mich ebenfalls komplett von Manipulation geprägt und daher nicht echt. Man weiß gar nicht, was Layana tatsächlich fühlt, weil ihre Gedanken ständig beeinflusst werden. Genau deshalb hätte ich mir gewünscht, dass sie sich irgendwann vollständig aus dieser Manipulation befreit und wieder sie selbst wird, aber nun ja.
Außerdem konnte ich nicht nachvollziehen, warum sich ihr Körper mit aller Macht dagegen sträubt, diesem psychopathischen Teufelsprinzen zu sagen, dass sie ihn liebt. Ihr Körper sendet ihr permanent Warnsignale, dass etwas nicht stimmt. Mit ihm schlafen? Gar kein Problem. Das wirkte auf mich einfach widersprüchlich. Aber gut, ich verurteile das nicht.
Besonders frustriert hat mich dann das letzte Viertel: Die ehemalige Königin war ebenfalls eine Auxilia und wurde von ihrem eigenen Mann ermordet, um an ihre Kräfte zu gelangen. Unsere Protagonistin erfährt das, der Psycho-Lover bestätigt es und sie kommt nicht ein einziges Mal auf die Idee, dass ihr vielleicht dasselbe Schicksal mit dem Psycho drohen könnte 😭 Stattdessen schimpft sie über den König, dass er ihr das auch antun könnte. 😭
Ja, sie steht unter Manipulationsmagie. Das erklärt vieles. Aber eben nicht alles. Immer wieder hat Layana kurze Lichtblicke, ein mulmiges Gefühl hier, ein Zweifel da. Sie könnte Zusammenhänge erkennen, tut es aber einfach nicht, weil der Plot es offenbar so möchte. Selbst ihr eigener Dämon hält sie sinngemäß für nicht besonders helle und rät ihr mehrfach, besser hinzuhören. Das sagt eigentlich schon alles 😭
Und dass sie diesem Psycho-Prinzen hauptsächlich deshalb vertraut, weil er der erste Mann ist, der ihr Komplimente macht ... boah 😭 Wir reden hier von einer brutalen Welt, in der Gewalt und sexuelle Übergriffe allgegenwärtig sind. Dass sie selbst unberührt geblieben ist, ist ein Wunder und nicht das Problem. Ihren beiden besten Freunden sind Übergriffe widerfahren und sie weiß genau, wie grausam diese Welt ist. Und dann lässt sie sich mit ein paar Komplimenten eines dämonischen Höllenprinzen einlullen? Ihre komplette Naivität Männern gegenüber konnte ich einfach nicht nachvollziehen - bis zum Ende zog sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Erst bei ungefähr 75 % der Kindle-Ausgabe versteht Layana endlich ansatzweise, was eigentlich passiert ... und handelt trotzdem weiterhin völlig kopflos.
Das Ende hat mich dann endgültig verloren: Sie bekommt einen kompletten Ausraster, weil ihr Heimatdorf sie für eine Hure und Verräterin hält. Daraufhin verwandelt sie sich ernsthaft in diese apokalyptische Schlange und löscht das Dorf praktisch aus. Warum? Wegen der Meinung irgendwelcher Dorfbewohner? Dieser plötzliche Wahnsinn erinnerte mich extrem an Daenerys in Game of Thrones, als sie plötzlich Königsmund niederbrannte und alle nur dachten: Hä? Als hätte man keine Zeit mehr gehabt, ihren emotionalen Absturz glaubwürdig aufzubauen.
Und dann nimmt Layana am Ende auch noch den Heiratsantrag des Königs an ... desselben Königs, der zuvor seine eigene Auxilia ermordet hat, um ihre Kräfte zu erhalten. Warum? Um Königin zu werden und ihre eigene Vorstellung von Frieden umzusetzen. Da saß ich wirklich nur noch fassungslos da.
Auch der heiße Thronfolger handelte für mich völlig unlogisch. Seine spätere Erklärung konnte sein Verhalten überhaupt nicht rechtfertigen. Er hat sie überall gesucht (aber sein Bruder hat sie vor ihm gefunden), er wusste von der magischen Manipulation, kannte Layanas Bedeutung für die Unterwelt, wusste, dass sein Bruder sie kontrolliert und kannte ihre verknüpften Schicksale... unternimmt aber praktisch nichts. Das ergab für mich vorne und hinten keinen Sinn. Der Typ ist ein Idiot mit seinem "analytischen Blick" 🙄
Sprachlich hingegen hat mir das Buch überraschend gut gefallen. Victoria Kraner erzählt in einer personalen Erzählform mit drei wechselnden Perspektiven mit einer leicht poetischen Sprache. Der Schreibstil passt wunderbar zur düsteren Fantasywelt und wirkte angenehm erwachsen. Lediglich moderne Begriffe wie "Make-up" haben mich kurz aus der Atmosphäre gerissen.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem die Fantasywelt und die Nebenfiguren. Gerade das Worldbuilding hat mir wirklich gut gefallen und viele Nebencharaktere fand ich deutlich spannender als die eigentliche Protagonistin.
Mein Fazit: Ich habe mich beim Lesen unfassbar oft aufgeregt und innerlich eine Heulattacke nach der nächsten gehabt 😂 Trotzdem möchte ich mit dieser Rezension keinesfalls die Autorin schlechtreden. Jeder Autor investiert unglaublich viel Zeit, Herzblut und Arbeit in sein Werk. Auxilia war schlicht nicht mein Geschmack. Die Welt, die Nebenfiguren und besonders der Psycho-Prinz als Antagonist waren für mich großartig. Mit der Hauptfigur und vielen Handlungsentscheidungen konnte ich mich jedoch überhaupt nicht anfreunden. Vielleicht funktioniert die Geschichte für andere Leser deutlich besser - für mich überwog am Ende leider die Frustration statt der Begeisterung.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Sprachlich hat mir das Werk mega gut gefallen und auch die Storyline hat Spaß gemacht. Es handelt sich um eine wirklich dunkle Geschichte, die Twists auf Lager hatte, welche ich vorab nicht kommen sah. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich auf die nächste Geschichte in dieser Welt. 🤍
Dark Romantasy. Bitte die Altersempfehlung ab 18 Jahren beachten. 🔞
Worum geht’s? 🖤🗡️
Das Böse hat triumphiert. Maneya liegt in Trümmern und die Menschen beugen sich dem Totenkönig. Layana ist die Letzte ihrer Art, eine Auxilia, geboren mit dem Licht und erschaffen, um die Dunkelheit zu brechen. Doch als der jüngste Prinz des Totenkönigs sie entführt und ihre Welt zerstört wird, gerät sie in ein gefährliches Spiel aus Macht, Intrigen und dunkler Magie. Zwischen dem kaltherzigen Thronfolger, seinem jüngeren Bruder und ihrem eigenen Wunsch nach Rache muss Layana ihren Weg zwischen Licht und Finsternis finden.
Meine Meinung 🤍🪽
Ich habe mich riesig auf Auxilia gefreut. Nicht nur wegen des spannenden Klappentextes, sondern auch wegen der wunderschönen Gestaltung des Buches.
Der Schreibstil von Victoria hat mir unglaublich gut gefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das düstere Setting und die Atmosphäre haben mich direkt in ihren Bann gezogen. Auch die Welt rund um Maneya wurde so detailliert und spannend aufgebaut, dass ich komplett darin versunken bin.
Layana ist wirklich eine absolute Queen. Sie hat eine unglaublich starke Persönlichkeit und ich habe sie von Anfang an geliebt. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zu einer richtig starken und badass Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt.
Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher kaum sein, haben aber eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie sind gefährlich. Intrigen, Manipulationen und Lügen gehören zu ihrem Alltag und man weiß nie, wem man wirklich vertrauen kann. Genau das hat die Geschichte für mich so spannend gemacht.
Auch die Nebencharaktere haben einen wichtigen Teil zur Geschichte beigetragen. Einige habe ich sofort ins Herz geschlossen, andere konnte ich überhaupt nicht ausstehen. Genau das hat die Geschichte für mich aber noch lebendiger gemacht und dafür gesorgt, dass ich mit den Figuren richtig mitgefiebert habe.
Es gab unglaublich viele Wendungen und Plot Twists, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Und über diesen Cliffhanger müssen wir gar nicht erst reden. Ich brauche Band 2 wirklich dringend.
Stell dir vor, du verlierst alles. Deine Eltern werden ermordet, deine Heimat versinkt unter der Herrschaft eines wahnsinnigen Königs und dann musst du mit ansehen, wie deine beste Freundin direkt vor deinen Augen stirbt. Zurück bleibt nur ein Wunsch: Rache. Der Wunsch, jene Monster zur Rechenschaft zu ziehen, die dir alles genommen haben. Doch was geschieht, wenn ausgerechnet inmitten dieser Dunkelheit Menschen auftauchen, die alles infrage stellen, woran du glaubst? Genau dort beginnt die Reise von Layana in „Auxilia – Heavenly Flames and Infernal Desires“.
Als sie entdeckt, dass sie eine Auxilia ist, eine legendäre Heilerin mit außergewöhnlichen Kräften, wird sie an den Hof des gefürchteten Totenkönigs gebracht. Umgeben von dunklen Magiern, Intrigen und uralten Geheimnissen muss Layana lernen, in einer Welt zu überleben, in der niemand die Wahrheit sagt und Vertrauen schnell zur größten Schwäche werden kann. Besonders begeistert hat mich die Atmosphäre des Buches. Von den ersten Seiten an fühlt sich Maneya wie ein sterbendes Königreich an, das langsam von Dunkelheit verschlungen wird. Die Welt wirkt lebendig und greifbar. Düster, grausam und zugleich faszinierend. Man spürt die Gefahr auf nahezu jeder Seite und möchte immer tiefer in die Geheimnisse dieser Welt eintauchen. Auch die Figuren haben mich vollkommen überzeugt. Niemand ist einfach nur gut oder böse. Jede Figur besitzt Ecken, Kanten und ihre ganz eigenen Beweggründe, wodurch man ständig hinterfragt, wem man eigentlich vertrauen sollte. Genau das macht die Charaktere so spannend und die Geschichte so unvorhersehbar.
Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen Layana und den Menschen an ihrer Seite. Freundschaften, Feindschaften und Gefühle entwickeln sich auf eine Weise, die immer wieder überrascht. Kaum glaubt man zu wissen, wohin die Reise führt, wartet bereits die nächste Wendung.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und entwickelt schnell einen starken Sog. Die Mischung aus Dark Fantasy, Romance, Magie, Intrigen und emotionalen Momenten funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Immer wieder gab es Szenen, die mich völlig in ihren Bann gezogen haben und die ich lange nicht vergessen werde. Wenn ihr düstere Fantasywelten liebt, in denen moralisch graue Charaktere die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lassen, wenn ihr Intrigen, Magie, spannende Beziehungen und eine ordentliche Portion Herzschmerz nicht widerstehen könnt, dann solltet ihr Auxiliar unbedingt auf eure Leseliste setzen.
Lieblingszitat: S. 245: „Clavis est amor. Amor perditus est.“
Ein Königreich, regiert durch dunkle Magie, in einer Welt, in der es jedoch auch eine helle Magieseite gab.
In Auxilia treffen wir auf ein super spannendes Magie/Macht-Konzept. Eigentlich gibt es zwei Seiten der Magie, die helle und die dunkle, doch vor langer Zeit hat das Dunkle die Krone übernommen und alles Helle, das sich ihm nicht gebeugt hat, ausgelöscht. Nun gibt es nach langer zeit wieder eine Auxilia, die mächtigste helle Magierin, die existiert. Und die dunklen Prinzen suchen nach ihr.
Unsere Protagonistin hat ihr ganzes Leben lang geglaubt, normal zu sein, doch bei einem plötzlichen Zusammenbruch stellt sich heraus, dass sie nicht so normal zu sein scheint, wie sie denkt. Sie gerät in die Fänge der dunklen Künste und droht, sich selbst darin zu verlieren.
Von Anfang an steht sie zwischen 2 Brüdern gefangen, beide gut aussehend und dämonisch böse. Denn sobald du in den dunklen Kreis des Königs aufgenommen wirst, bekommst du Besuch von einem Dämon aus der Hölle, der dir weitere Kräfte verleiht. Und diese Dämonen haben definitiv sehr interessanten, trockenen Humor.
Bis zum Ende der Geschichte wusste ich nie, wem ich vertrauen kann und wer wirklich der Böse ist. Die ganze zeit war ich zwiegespalten zwischen Personen, die böse zu sein schienen, und am Ende wurde ich trotzdem komplett schockiert zurückgelassen. Das Buch ist im guten Sinne sehr verwirrend.
Das einzige was mich persönlich ein wenig gestört hat waren die charakter entwicklungen und das ich einzelne kleinigkeiten kommen sehn habe.
Ich freue mich extrem auf Band 2, wo man mehr über die Vergangenheit der Geschichte lernt und hoffentlich auch alle ungeklärten Fragen, die da noch offen sind, beantwortet bekommt.
Auxilia ist ein atmosphärisches Dark-Romantasy-Debüt mit Licht und Schatten.
Das hat mir gefallen: • Atmosphäre & Worldbuilding: Die Welt von Manea ist bildgewaltig und düster – der poetische Schreibstil unterstreicht das hervorragend.
• Starke Nebenfiguren: Besonders der Antagonist („Psycho-Prinzi“) ist brillant gezeichnet und zieht das Interesse auf sich.
• Interessanter Ansatz: Das Magiesystem und der packende Prolog haben großes Potenzial.
Das hat mich gestört: • Die Protagonistin: Ich wurde mit Layana nicht warm. Ihre Entscheidungen wirkten oft widersprüchlich und unlogisch, was die Identifikation erschwerte.
• Erzählweise: Die Handlung wirkt teilweise sehr sprunghaft, als stolpere man ohne Übergänge von Szene zu Szene.
• Ausarbeitung: Während das Worldbuilding glänzt, blieb das Magiesystem leider zu blass, was wirklich schade, ist da es echt viel Potential hat.
Fazit:
Die Welt und die Nebencharaktere sind großartig, aber die zögerliche Charakterentwicklung der Protagonistin und der teils holprige Erzählfluss haben mein Lesevergnügen ausgebremst. Wer sich an einer eher distanzierten Erzählerperspektive nicht stört, könnte in dieser düsteren Welt dennoch eine packende Geschichte finden – für mich überwog am Ende leider die Frustration, vorallem über die für mich fürchterliche Protagonistin.
❗️vorläufige Rezension (ich hoffe sehr, diese in naher Zukunft noch ausführlicher zu gestalten).❗️
Ich bin wirklich wahnsinnig fasziniert von diesem Auftakt einer Triologie… Auxilia ist für mich das erste deutschsprachige dark romantasy Buch seit JAHREN, dass mir die Sprache verschlagen hat.
Ich finde das Storytelling, das Landscaping und das „Drumherum“ einfach unfassbar ansprechend und besonders, für mich ist dieses Buch ✨ one of a kind ✨!
Den Plottwist bzw Cliffhanger am Ende fand ich persönlich eher weniger vorhergesehen (zumindest in dem Maße) - ich kann mich auch nicht über unsere FMC Layana beklagen…🤭 vorab wurde doch schon des öfteren vorgewarnt, dass die FMC keine „likeable“ oder gute Person ist. Und dem ist die Autorin gekonnt nachgekommen - allgemein, finde ich die Inszenierung von gut/böse (wer ist denn überhaupt gut oder böse oder was macht einen zu einem bösen Menschen, etc.) in einer Welt voller 0815 FMC sehr erfrischend.
Auxilia, von der selbsternannten Schundschinkologin Victoria R. E. Karner, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben! 🐍🖤
Zwischen Himmel und Hölle, Dämonen, dunkler Magie und verbotenen Gefühlen entfaltet sich eine düstere und atmosphärische Geschichte voller Macht, Schmerz und Geheimnisse.
Besonders das Worldbuilding sowie die Geschichte rund um den Totenkönig Dagur und den Dunklen Kreis konnten mich überraschen. Die Welt ist detailreich ausgearbeitet, stellenweise erschreckend und verleiht der Handlung eine intensive, bedrückende Atmosphäre.
Wer Dark Romantasy mit moralisch grauen Figuren, dunklen Themen, Dämonen und einer komplexen Fantasywelt liebt, könnte hier genau das Richtige finden.
Für mich wurde die Geschichte in der zweiten Hälfte jedoch deutlich intensiver und härter als erwartet, wodurch ich etwas Distanz zur Handlung aufgebaut habe. Trotzdem konnten mich die kreative Welt, die düstere Stimmung und die spannenden Hintergründe überzeugen.
I gave up at 12%. It's the worst thing I've ever read. There was no logic, it's full of clichés and the main character behaves completely irrationally.