Sie will Rache – dafür muss sie das gefährlichste Wesen der Welt an sich binden.
Um Drachenreiterin zu werden, ist Lyra gezwungen, am Bindungsritual der Dragonblood Academy teilzunehmen. Denn es braucht zwei Menschenseelen, um einen Drachen zu rufen. Ihre Gedanken verschmelzen mit denen ihres Seelenpartners – seine dunkle Stimme zieht Lyra unwiderstehlich in ihren Bann. Doch als sie ihm zum ersten Mal gegenübersteht, zerbricht ihre Welt. Kael ist nicht nur ein gefährlicher Krieger, sondern auch der Sohn des Mannes, der ihren Vater ermordet hat. Kann Lyra ihm vertrauen? Oder wird sie an ihrer Rache festhalten, selbst wenn sie dadurch alles ihren Drachen, ihre Freiheit und vielleicht sogar ihr Herz?
»Ein knisterndes Fantasy-Spektakel, das jeden Fourth Wing- und ASRAI-Fan begeistern wird. Absolute Leseempfehlung! Ich liebe es! « – Spiegel-Bestsellerautorin Liane Mars
Die Geschichte konnte mich zu Beginn wirklich sehr für sich einnehmen und ich habe die ersten 50% innerhalb eines Tages verschlungen! Danach hat das Buch jedoch nachgelassen. Lyras Dickkopf hat mich genervt und Kaels Flirtversuche waren einfach nur cringe und fehlplatziert. Man erfährt außerdem nichts über die Welt oder die anderen Häuser, was unfassbar schade war. Die Noxumbra erinnerten mich an die Venin aus Fourth Wing und der Weg sie zu töten gleicht dem Prinzip aus Game of Thrones. Es gab keine Nebencharaktere, die man tiefgehender kennenlernen durfte, sodass Lyra auch niemanden hatte mit dem sie wirklich offen reden konnte. Das Ende des Buches hat mit dann den Rest gegeben: Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen ... Die Geschichte konnte mich einfach nicht von sich überzeugen, es sollte wohl nicht sein.
I kept turning pages thinking, “Okay… now the plot twist is coming.” But it never did.
The concept? Super intriguing: different houses, dragons, politics. As a fantasy girlie, I was instantly hooked. In my head, this was going to be epic.
But our FMC was introduced as this strong, ambitious, highly skilled woman… and then somehow turned into a little mouse who constantly got overshadowed by the MMC. Hated it!!
And this whole “the dragon chooses the stronger-willed one, that’s the house you belong to” thing? Wtf? And when I read that he had the stronger will? I was actually pissed, it made her seem even weaker. It ended up feeling like she only existed to be protected by him, even though she says she doesn’t want that. She never really gets out of it, and she just… felt kind of untalented in the end.
Also: way too little dragon content. WAY too much romance. No real secondary plot. Just… lame.
Ich bin sooo begeistert!! Perfekt für alle, die Fourth Wing oder Asrai gerne gelesen haben. Der plottwist hat mich zerstört. Ich weiß nicht, wie ich so lange auf Teil 2 warten soll🥲
"Vielleicht musst du in die Dunkelheit gehen, um dein eigenes Licht zu finden."
"Manchmal braucht es mehr Mut, die Waffen niederzulegen, als sie zu erheben. Mehr Stärke zu vergeben, als zu rächen."
08/15, sehr vorhersehbar und mal wieder ne naive, klischeehafte Protagonistin. Kael macht nichts anderes als eklige Kommentare von sich geben. Die Momente zwischen den beiden, in denen es mal normal war, fand ich ganz süß, aber zu 90% wars eher unangenehm. Auch der Spitzname „Dornröschen“ ist so cringe gewesen und wurde inflationär benutzt 😟 das Buch war emotional überhaupt nicht tief für mich. Den Plottwist am Ende fand ich dann eigentlich ganz cool und auch unerwartet, hebt das Buch also auf 2 Sterne statt 1. Ob ich den zweiten Teil lese, weiß ich noch nicht :)
Wie kann man dieses Buch am besten zusammenfassen???
Naja, es ist eine Geschichte 😅
Fangen wir mit den positiven Aspekten an.
Die Welt ist irgendwie gut aufgebaut und die Drachen sind gut beschrieben. Auch die Idee mit den vier Häusern und den dazugehörigen Drachen ist interessant. Meine Liebste Szene fand statt, als Lyra, Kael mit Ansicht ins Wasser springen ließ.
Zu dem negativem Teil... was soll man dazu noch sagen? Vielleicht hätte ich vorher nicht Fourth Wing lesen sollen. Das hat schon eine gewisse Erwartungshaltung in mir hervorgerufen, da es als Anmerkung hinten auf dem Buch so steht...., das wenn man diese Reihe gelesen hätte, dieses Buch etwas für einen ist.
Es tut mir leid euch enttäuschen zu müssen aber das stimmt überhaupt nicht.
Es gibt viel zu viele seltsame Traditionen, die die Hauptcharaktere praktisch dazu zwingen etwas miteinander zu machen und ihnen keine Freiheit lassen sich selbst weiterzuentwickeln, wobei das auch irgendwie interessant sein könnte, da sie eben gezwungen sind miteinander zu arbeiten. Es ist dennoch seltsam und wirkt extrem erzwungen.
Die Nachnamen?? Bitte lass mich nicht darüber reden, die klingen ja sogar ausgedacht und nicht so, als wenn es wirklich nur Menschen wären die in diesen Häusern leben
Sylvia Windweaver Anführerin des Hauses Aeris
Marcus Earthshield Anführer des Hauses Terra
Zumindest sind die Häuser irgendwie kreativ benannt worden.
Am Ende, als alles irgendwie okay wurde, kommt dann DAS????? Irgendwie ist es kreativ, aber es passt auch irgendwie zur Geschichte.
Aber wieso gab es dazu keine Hinweise bis auf die Migräne von Lyra?? Klar will sie noch immer Rache nehmen, aber irgendwann kann sie das doch auch runterschlucken.
Vor allem da es ihr doch gefallen hat in Haus Noctis zu sein. Es ist so, als wenn das Ende hinzugedichtet worden wäre, nur um noch irgendwie für Spannung zu sorgen und einen weiteren Teil schreiben zu können.
Das Lyra nur so tut als wäre sie so schwach ist nachvollziehbar aber... vielleicht ist es auch nur meine persönliche Meinung dazu, aber ich hasse es generell, wenn die Protagonistin so schwach ist, obwohl sie zu den hohen Familien des Hauses Ignis gehörte.
Das ganze Buch über hab ich mich aufgeregt, das sie sich immer hinter Kael versteckt hat, dann bekommen wir am Ende einen Hoffnungsschimmer und dann richtet es sich doch wieder gegen ihre Beziehung zu Kael und das Haus Noctis????
Das Ende hätte meiner Meinung nach, nicht sein müssen, auch wenn es ein guter Versuch, von der Autorin war, an die Fourth Wing Reihe anzuknüpfen... Ich kann so viel sagen, das meine Reise in diese Welt mit diesem Buch enden wird
Hoffentlich halte ich mich daran und vergesse es nicht😅
This entire review has been hidden because of spoilers.
☆ Vielleicht ist das meine wahre Strafe: Dass ich mich in meine eigen Lüge verliebt habe. ☆
Habe ich das Ende kommen sehen? Nein tatsächlich nicht, aber dieses Amulett kam mir schon immer spanisch vor.
Leider muss ich allerdings sagen, dass ich das Buch nicht wirklich überzeugend fand. Charaktere außerhalb der Hauptprotagonisten wurden kaum beleuchtet und generell wirkten alle Charaktere sehr flach.
Gefühlt alles in diesem Buch verläuft nach Schema F, da reiht sich sogar das Ende des Buches mit ein.
Sonst bin ich eigentlich nicht so ein Fan Bücher als Abklatsche zu bezeichnen, weil natürlich Inspiration wird immer irgendwo her genommen. Aber die Noxumbra? Die Story mit dem Untoten Drachen? Die Toten, die wieder auferstehen und blaue Augen dann haben?
Game of Thrones is calling...
Auch bin ich einwenig verwirrt, warum die in der Geschichte Dornröschen kennen, dass wird auch nicht näher erläutert. Also ist das das einfach auch ein Märchen oder wurd da nicht drüber nachgedacht?
Leicht zu lesen ließ es sich aber, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mich die Story so überzeugt hat, dass ich weiterlesen möchte.
Vor allem da das Ende ja auch wieder nach Drama ohne Ende schreit und ich da keinen Bock drauf habe.
3,5-4 ⭐️ Ja, man erkennt schon Ideen aus Fourth Wing und auch Game of Thrones wieder 😅 ehrlich gesagt, hat’s mich überraschenderweise gar nicht mal soooo gestört .. ich kann die Kritik echt gut nachvollziehen, ich hatte aber trotzdem ein gutes Leserlebnis und fand den Plottwist nice :) werde mir den zweiten Band nächstes Jahr gerne einverleiben.
4.5 | Takes a Monster – düster, emotional und überraschend
Ich habe It Takes a Monster gekauft, ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich einlasse – einzig gelockt durch „Drachen“, „Drachenreiter“ und natürlich dem "Enemies to Lovers"-Trope. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Schon auf den ersten Seiten hat mich die düstere, fast schon greifbare Atmosphäre in ihren Bann gezogen. Die Geschichte entwickelt eine echte Sogwirkung. Eine, bei der man wirklich vergisst, dass man nur „noch ein Kapitel“ lesen wollte. So schnell habe ich schon lange mehr kein Buch verschlungen! Der Vergleich mit Fourth Wing kommt nicht von ungefähr: Wer sich in solch intensiven Welten und tiefen Gefühlsabgründen wohlfühlt, ist hier genau richtig. Auch wenn das Buch aus Lyras Perspektive geschrieben ist, ist Kael ein wunderbarer Kontrast dazu. Rätselhaft und vor allem untrennbar mit ihrer Vergangenheit verbunden.
In diesem Buch geht es vor allem um die inneren Kämpfe, die Beziehungen und die überraschenden Wendungen, die die Handlung antreiben und weniger um die magischen Wesen wie Drachen. Und überraschend ist hier fast schon untertrieben: Das Ende hat mich komplett überrumpelt. Plötzlich stand alles, was ich bis dahin zu wissen glaubte, auf dem Kopf. Das war einerseits genial, denn so ein Twist hebt die Geschichte auf ein neues Level, andererseits war damit wieder alles offen. Aber genau das macht eben auch die Vorfreude auf den nächsten Band aus. 😱 Jetzt weiß ich als Leserin nicht mehr, wem ich trauen kann. Absolut grandioser Schachzug.
Ein kleiner Wermutstropfen waren ein Paar Rechtschreibfehler, die den Lesefluss an manchen Stellen etwas gestört haben. Dennoch: Die Stärke der Geschichte, die emotionale Tiefe und die packende Atmosphäre überstrahlen solche Makel.
Manche Szenen erinnern etwas an fourth Wing oder an Game of Thrones, aber sonst war’s ne süße Story und das Ende hab ich wirklich nicht mehr erwartet. Bin gespannt auf Teil 2 ☺️ Hätte mir aber mehr Infos zu der Welt gewünscht und zu den Drachen. Gefühlt waren die Drachen mehr Transportmittel, als Teil der eigenen Story. Aber es könnte sein, dass sich das in Teil 2 noch ändert.
Die Grundidee der Geschichte war nicht schlecht und stellenweise auch interessant, hat mich vom Vibe an "Die Bestimmung" und "Forth Wing" erinnert, allerdings hat mich die Umsetzung nicht ganz von sich überzeugen können.
Mir wurde die Welt zu wenig erklärt. Warum die Bedrohung der dunklen Wesen vorhanden ist oder warum zwischen den Häusern so ein langjährige Zwietracht herrscht. Vielleicht hab ich auch irgendwas nicht mitbekommen😅
Leider hat mich die Protagonistin Lyra auch etwas genervt. Ihre impulsiven Handlungen und ihre teils kindischen Reaktionen konnte ich nicht nachvollziehen. Ich habe auch null Tension zwischen ihr und Kael gespürt. Kael fand ich in Ordnung.
Das Ende kam sehr abrupt und war für mich jetzt nicht so ein krasser Cliffhanger das ich den zweiten Teil unbedingt sofort lesen muss, wenn überhaupt.
„It Takes A Monster…“ von Karolyn Ciseau ist der Auftakt der „Dragonblood Academy“-Dilogie.
Puh, was habe ich hier bloß gelesen? Mein Bauchgefühl hat mich nicht getrogen, denn nach Lesen des Klappentextes hatte ich eigentlich bereits beschlossen, dass ich dieses Buch nicht würde lesen wollen. Im Endeffekt kam es dann nur dazu, weil eine Freundin es mir ausgeliehen hat – und dann war es sogar noch schlechter als ich befürchtet hatte.
Es gibt keinerlei Worldbuilding. Die wenigen Erklärungen, die wir überhaupt erhalten, sind lückenhaft, unstimmig und sinnbefreit. Die Protagonistin ist bis zum Epilog einfach eine hohle Nuss, deren einzige Motivation aus Rache und Vorurteilen besteht, und zugleich das Klischee der Jungfrau in Nöten, die alle 2 Kapitel von dem charakterlosen 0-8-15 „Shadow Daddy“ gerettet werden muss.
Die Gesellschaft, insbesondere die Traditionen des Drachenreitens, sind klischeehaft und ekelhaft sexistisch. Und die Drachen? Werden im Grunde einfach wie irgendwelche Tiere behandelt – abgesehen von der dämlichen Seelenverbindung, die notwendig ist. Wer sich auch denkt, dass zwei Reiter einer zu viel sind, hat auch recht, denn eigentlich soll der Mann reiten, während die Frau Zuhause die nächste Generation an Drachenreitern produziert. Absolut fantastisch.
Ciseau hat auch einfach nicht verstanden, wieso Bücher wie „Eragon“ und „Fourth Wing“ so beliebt sind. Spoileralarm: es sind die Drachen. Wenn sich beide Drachenreiter also überhaupt nicht für dieses eindrucksvolle, mächtige Wesen interessieren, keinerlei Bindung zu ihm aufbauen und nur von dem „Tier“ reden…dann brauche ich bitte gar keine Drachen. Kurzum: wenn man schon „Fourth Wing“ kopiert, dann sollte man sich eher an Tairn und Andarna, statt an Xaden und Violet orientieren…
Zum Schluss gibt es dann noch eine große Enthüllung, die überhaupt keinen Sinn ergibt und unfassbar schlecht umgesetzt ist. Allein die Wahl des Erzählers…so funktioniert das einfach nicht.
Ich könnte jetzt noch in meiner üblichen Rant-Manie eine wirklich ewig lange Liste an Gründen aufstellen, wieso ich „It Takes A Monster…“ überhaupt nicht mag. So viel Energie kann und möchte ich für dieses Buch aber nicht aufbringen. Es war schlecht. So schlecht, dass ich kurz davor war, abzubrechen – und ich habe noch nie ein Buch abgebrochen. Keine Empfehlung.
3,5 Sterne, aufgerundet auf 4, weil ich es genau zum richtigen Zeitpunkt gelesen habe. Sehr schwaches Worldbuilding (Worte wie "Dirty Talk", "Paillettenrock" und "Dornröschen" als Spitzname in einer High Fantasy) aber dafür immersive Landschaften, die sich lebhaft vor meinem inneren Augen entfaltet haben; ein Love Interest, der die ganze Zeit nur eklige Sprüche klopft und deswegen leider die negativste Sache an diesem Buch ist; ein Plot, der ab der Hälfte irgendwie eher vor sich hinplätschert, aber doch irgendwie Spaß macht. Ich bin mit eher niedrigen Erwartungen drangegangen und hatte Lust auf etwas Seichtes, in das ich eintauchen kann. Das hat das Buch auch abgeliefert und deswegen mag ich es.
Kann meiner Meinung leider nicht mit Fourth Wings oder Asrai mithalten. Die Idee ist gut. Den beiden Büchern sehr ähnlich, was ich erstmal nicht schlimm finde sondern gut, denn ich wollte ja so ein Buch lesen. Die Umsetzung hat mir wenig gefallen. Zu viel Tell anstatt Show. Viel zu wenig Teilhabe an der Beziehung, den Gedanken und den Dingen, die es irgendwie ausmachen. Daher hat es sich zwischendurch etwas gezogen und manche Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, da ich nicht Teil der Entwicklung war und es mir nicht gereicht hat, dass man mir den Fakt dann nur mitteilt. Sprich: wir redet Wochen und lernten uns kennen. - als Leser bekommt man jedoch nur oberflächliche, kleine Auszüge mit. Als leider nicht meins.
3⭐️ Es hat Spaß gemacht zu lesen und nach den Sneak Peaks war ich echt gespannt. Leider entsprach es nicht so meinen Erwartungen. Das Worldbuilding war nahezu nicht existent und auch der Drachen Content fiel extrem flach. Die fmc wurde uns als absolute Badass vorgestellt, aber dann war sie doch nur ein kleines schüchternes Mäuschen (oder hat sich zumindest so dargestellt) und das hat mich sehr genervt. Der mmc hat die ganze Zeit super unpassende Flirts gebracht und das hat ihn für mich unsympathisch und kindisch gemacht. Vielleicht werde ich noch weiter lesen, nachdem das Ende etwas mehr versprach.
Ich fand das Buch durch und durch spannend. Es war immer ein roter Faden zu erkennen und man wollte dauerhaft wissen was als Nächstes passiert. Das Ende habe ich ehrlich nicht erwartet.
Don‘t get me wrong, ich habe das Buch gemocht. Nur haben mich ein paar Sachen etwas irritiert. Erstens, woher kam die Connection zwischen den beiden nach den drei Wochen. Die haben vielleicht 5-mal miteinander geredet und aufeinmal redet Lyra von deepen Gespräche zwischen ihr und ihrem Seelenpartner- Huh? Außerdem was war das für ein Ende? Der Plottwist war so unnötig. Ich sehe einfach nicht den Sinn dahinter, da auch mit den Elementen der Story davor easy ein zweiter Teil hätte geschrieben werden können. Ebenfalls von der Persönlichkeit des Charakters sehe ich den Plottwist einfach kein bisschen.
Ja, sehr schön und fantasievoll geschrieben. Bis kurz vor dem Ende hätte ich es durchaus beim ersten Band belassen können, einfach mal zum rein schnuppern. Der Plottwist hat mich komplett umgeschmissen, jetzt muss ich die Reihe weiterlesen.
Ein Stern Abzug – weil: Story hätte mehr Tiefe verdient. Aber wow, dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt!
Klar, am Anfang hatte ich starke Fourth Wing Vibes (nur ohne den Detailreichtum). Was mich echt gestört hat: Der Prolog spoilert schon einiges, und das killt ein bisschen die Spannung. 😬 Dazu bleiben Fragen offen: Was zur Hölle ist bitte die Ur-Asche? Ein Ort? Eine Religion? Oder einfach das „bei Gott“ der Fantasywelt? Nach dem x-ten Mal Lesen konnte ich’s nicht mehr sehen. 🙈 Auch die Häuser werden kaum erklärt, und die Drachen-Bindung? Ziemlich schwach beschrieben – mehr Sprint als epische Reise.
ABER 👉 die inneren Konflikte der Prota? 🔥 Richtig gut umgesetzt! Die ständige Frage, ob ihre Gefühle echt sind oder nur durch die Verbindung entstehen, hat mich mega mitgenommen. Plus: ein bisschen Spice war auch dabei. 😏
Und dann dieses Ende… Ich so: „Hab ich das gerade wirklich gelesen?!“ 🤯 Jetzt heißt es warten – und zwar viel zu lange – auf Teil 2. 🫠
Ich war sehr neugierig auf das Buch, als ich es geholt habe. Leider habe ich mich durch die letzten 100 Seiten dieses Buches wirklich gequält – und es hat sich leider nicht gelohnt.
Das Buch beinhaltet nur sehr wenig World Building. Die vier Häuser oder die Umgebung der Akademie werden leider nur ein paar Mal erwähnt und nicht weiter erläutert. Weiterhin gibt es auch keine Erklärung oder Hintergrundinformationen zur Akademie als solche. Das Akademiesetting hätte man sich sparen können, da es kaum genutzt wird. Es finden nur sehr wenige Szenen im Unterricht statt, in den meisten dieser Szenen werden die Schüler unnötig in Lebensgefahr gebracht, was so überzogen rüberkommt, dass es schon fast lächerlich ist. Trotz dieser lebensgefährlichen Situationen und Parcours stirbt einfach nie jemand – es wird sogar gesagt, dass es in den letzten Jahren keine Toten gab, nur Verletzte. Außerdem gibt es kaum nähere Infos zu den Drachen, die nur als Tiere dargestellt werden und kaum eigenen Charakter haben. Die Größenverhältnisse der Drachen werden nicht einheitlich beschrieben. Es kommt keine direkte Kommunikation zwischen Menschen und Drachen vor, die über das Rufen hinausgeht. Die einzige Bedrohung für die Akademie wirkt sehr antiklimaktisch, da sie allein durch Drachenfeuer besiegt werden kann und für gewöhnlich von einem Schutzzauber, der ein einziges Mal Erwähnung findet und nicht erläutert wird, abgehalten wird.
Grundlegendes Motiv der Geschichte ist die Seelenverbindung, die bei mir jedoch ein paar Fragen aufgeworfen hat. Zwei Menschen binden ihre Seelen aneinander und können von da an die Gedanken, Gefühle und auch Schmerzen des jeweils anderen hören und spüren (was ich mir persönlich sehr anstrengend vorstelle, so auf Dauerschleife). Diese Bindung muss eingegangen werden, um ein Drachenreiter zu werden (ja, 2 Personen, ein Drache). Viele Menschen entscheiden sich gegen die Verbindung und einige Paare sind total unglücklich miteinander und verstehen sich gar nicht, weswegen sie keinen Drachen bekommen. Das scheint mir in einem Setting mit soulmate-ähnlichen Verbindungen nicht sehr sinnig und lässt es eher so wirken, als würden die Paare von den Priestern einfach ausgewürfelt werden. Wieso die Drachen sich überhaupt an Menschen binden, wird im Verlauf der Geschichte leider nicht erklärt. Ich denke, sie würden auch ohne Menschen prima gegen die Bedrohung klarkommen, haben also eigentlich keinen Grund für diese Verbindungen. Weiterhin wird nicht geklärt, wie die Drachen ihre Menschen aussuchen, ohne sie jemals zu Gesicht zu bekommen.
Die gesamte Geschichte hat Lyras Rache als hauptsächlichen Handlungspunkt, um viel mehr geht es im Grunde auch nicht. Sie ist gespickt mit vorhersehbaren Ereignissen und künstlichen, angeblichen Gefahren, bei denen ewig niemand stirbt. Gespräche und Ereignisse, die die Charakterentwicklung und Entwicklung von Beziehungen oder Spannung zwischen den Charakteren vorantreiben könnten, werden mehrere Male von Alarmglocken oder anderen Ereignissen unterbrochen. Das gesamte Prinzip der Seelenverbindungen wird stellenweise anscheinend vergessen, besonders enttäuscht hat mich dies bei einem der großen Plottwists (zumindest wurde für diese Unstimmigkeit keine andere Erklärung gegeben). Der Plottwist am Ende ist an sich eine spannende Idee, kam nur leider viel zu spät, um das Buch noch irgendwie zu retten.
Teilweise kommen auch starke Unstimmigkeiten in der Geschichte vor. Ein und dasselbe Ereignis wird zweimal im Abstand von knapp 100 Seiten von denselben zwei Charakteren besprochen, als könnten sich beide nicht mehr an das erste Mal erinnern. Weiterhin soll der Tod von Lyras Vater, den sie rächen will, 8 Jahre her sein, doch in den letzten 10% des Buches sind es auf einmal 15 Jahre. Die größte Unstimmigkeit ist jedoch, wie bereits erwähnt, dass das Prinzip der Seelenverbindung bei einem großen Plotpunkt überhaupt nicht berücksichtigt wurde.
Der Schreibstil konnte für mich persönlich teilweise Emotionen gut rüberbringen, an vielen Stellen ist er mir aber nicht ausführlich genug, wirkt kurz angebunden und teilweise auch abgehakt. Viele Informationen über die Welt und Charaktere werden nur erzählt und nicht aktiv dargestellt. Einige Dialoge wirken sehr unnatürlich und gezwungen und es ist oft nicht klar erkennbar, ob Gespräche zwischen den beiden Hauptcharakteren laut ausgesprochen werden oder nur innerhalb der Seelenverbindung stattfinden.
Lyra hat kaum andere Charakterzüge als das Verlangen nach Rache für ihren Vater. Von Anderen wird sie als stark, intelligent und als Klassenbeste beschrieben, was in der Handlung leider gar nicht dargestellt wird. Sie handelt teilweise unlogisch und leichtsinnig und kommt dumm und naiv rüber. Weiterhin muss sie andauernd gerettet werden. Am Ende der Handlung wird ihr Charakter noch einmal komplett umgekrempelt, was diesem Buch aber leider keine Punkte mehr einbringen konnte.
Kael ist übertrieben selbstbewusst und wird als sehr stark und besonders beschrieben (zumindest ist er besser und vernünftiger als Lyra). Er kann Lyra gegenüber führsorglich sein, doch hauptsächlich ist er auf sexueller Ebene sehr aufdringlich und eklig durch unzählige wirklich unangenehme Sprüche, immer und immer wieder aufs Neue. Es wird beschrieben, wie er gelernt hat, nie die Beherrschung zu verlieren, doch im Verlauf der Handlung verliert er dann doch mehrmals die Beherrschung.
Da ich mit beiden Charakteren leider überhaupt nicht warm geworden bin, konnte ich auch der Romanze nichts abgewinnen. Zwischen den Charakteren gibt es aufgrund von Lyras Rachemotiv nur sehr wenige persönliche Gespräche, wodurch sich die Charaktere auf persönlicher Ebene nur wenig näherkommen. Das Thema Sex wird sehr inflationär genutzt, dafür kommt es aber kaum zu körperlicher Nähe oder tatsächlicher, gut geschriebener Spannung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mir bei diesem Buch leider an Allem gefehlt hat. Das World Building, die Handlung, die Charaktere und die Romanze konnten leider nicht überzeugen. Das Konzept im letzten Kapitel hat mir eigentlich gefallen, damit könnte man einiges anstellen, doch dafür müsste erstmal die Basis besser ausgearbeitet werden. Weiterhin bin ich enttäuscht davon, dass dieses Buch in physischer Form nur als Special Edition für 24€ erhältlich ist. Das ist ein wirklich stolzer Preis. Von außen ist das Buch zwar schön gestaltet, hat sich aus meiner Sicht mit diesem Inhalt allerdings überhaupt nicht gelohnt.
Flammen gegen Schatten An dem Tag, an dem ihr Vater starb, hat Lyra Rache geschworen, an dem Mann, der ihn damals vom Rücken seines Drachen stieß. Jahre später wird Lyra selbst zur Drachenreiterin und muss dafür den heiligen Seelenbund eingehen, denn einen Drachen kann man nur zu zweit rufen. Doch als sie ihrem Seelenpartner das erste Mal in die Augen blickt, zerbricht ihre Welt: Er ist der Sohn eines Mörders und sie kann Freund und Feind nicht länger unterscheiden…
Beim Lesen des Klappentextes kann man sich ein wenig an Fourth Wing erinnert fühlen, denn es geht wieder an eine Schule für Drachenreiter mit verschiedenen Quadranten, sprich Türmen, einem mehr oder weniger Verbotenen Liebesdrama und in einen grausamen Krieg. Aber es gibt auch Unterschiede, den Seelenbund etwa, oder die verschiedenen Drachenarten. Ideen hatte die Autorin jedenfalls einige. Auch die Hintergrundgeschichte der Protagonistin, die ihren Vater rächen will, ist vielversprechend, wenn auch nichts Neues. Wo liegt also das Problem der Geschichte?
Auch wenn das Buch in das Genre Romantasy eingeordnet wird, so kann man doch trotzdem erwarten, dass sich eine Liebesgeschichte in einem nachvollziehbaren, realistischen Rahmen entwickelt und dass es nebenbei auch noch eine andere Handlung gibt, die aus mehr als einem seit Jahrhunderten andauernden Krieg gegen ominöse Schattenwesen (über die man auch im Laufe der Handlung kaum etwas lernt) besteht. Tja, falsch gedacht! Willkommen an der Dragonblood Academy, wir bilden Drachenreiter aus, wir kennen die Welt außerhalb unserer Mauern nicht.
Das Königreich und der restliche Krieg gegen die „Noxumbra“ (eine grammatikalische Grausamkeit gegen die lateinische Sprache, die sich mehr oder oder weniger zu „Nachtschatten“ übersetzen lässt, Gipfel der Kreativität) werden zwar ein paar Mal genannt, aber ein Bild einer Welt abgesehen von der Academy hat der Leser hier nicht im Kopf. Es gibt nur Felsen, Meer und Türme. Und einige doch sehr klischeehafte Namen für Drachenreiterfamilien, wie beispielsweise „Brightflame“, „Whitethorn“ oder „Nightsinger“. Es klingt eben nicht alles besser, wenn es Englisch oder Latein ist.
Dann sind da noch die Protagonisten. Lyra ist wohl eine ausgebildete Kriegerin, später Drachenreiterin, ist aber auch gefühlt alle fünf Minuten eine Jungfrau in Nöten, die vom grausam perfekt aussehenden, ach so muskulösen Kael gerettet wird. Ein bisschen Klischee darf sein und sicherlich braucht man hier auch nicht den großen Wurf des nächsten Fantasy-Klassikers erwarten, aber die Autorin hat es mit den Stereotypen echt auf die Spitze getrieben.
Dabei blieben die anderen Aspekte ihrer Charaktere aber auf der Strecke. Lyra wirkt naiv und als Person merkwürdig platt. Das klärt sich zwar am Ende mehr oder weniger auf, lässt sie aber in keinem besseren Licht dastehen. Kael hingegen verhält sich wie der letzte Mensch, ist extrem arrogant und sehr besitzergreifend. Irgendwann schlägt sein Spott dann in Beschützerinstinkt um, aber falls Lyra und Kael es mal geschafft haben, konstruktiv miteinander zu sprechen, dann habe ich es leider verpasst, vermutlich weil Lyra zu beschäftigt damit war, zu denken „Aber ich darf ihm nicht vertrauen, er ist der Feind. Mein Herz schlägt nur schnell, weil ich wütend bin. Ich hasse ihn“ Wie gesagt, zu viel des Guten und irgendwann auch nur noch nervig.
An manchen Stellen stolpern die Kapitel so vor sich hin, manche Passagen wirken unausgereift, dann wiederum gibt es Abschnitte, die trotz allem fesseln können, mit flüssigem Schreibstil überzeugen und Hinweise auf eine größere Geschichte geben, die sich im Schatten dieses überzogenen Liebesdramas versteckt. Unter dem Strich bleibt eine Geschichte der Gegensätze, voller guter Ideen, aber auch mit mäßiger Umsetzung, voller wunderbarer, majestätischer Drachen, aber auch voller Klischees (der Seelenbund muss vollzogen werden -Augenbrauenwackeln-) Wer gern Romantasy liest und ein paar Stereotype verschmerzen kann, wer gern den „dunkelhaarigen Bad Boy mit der nebulösen Vergangenheit und dem lockeren Mundwerk“ mag und sich ein bisschen berieseln lassen will, der kommt hier bestimmt auf seine Kosten. Ihr Potenzial hat diese Geschichte aber leider nicht mal ansatzweise ausgeschöpft.
F: Welches Drachenbuch kannst du mir empfehlen?( Mit kurzer Begründung,bitte. )
Als der Hype rund um Fourth Wing war, hat es mich überhaupt nicht dazu hingezogen, obwohl ich Drachen schon damals cool fand ,aber die gewisse Bindung hat mir gefehlt. Ja, durch Serien wie Game of Thrones habe ich mich da gefunden ,aber in Büchern noch nie bis …
Bis Karolyn Ciseau mit ,,It Takes a Monster - Dragonblood Academy ”,um die Ecke kam. Ganz schnell war mir bewusst, ich muss es Lesen und ich habe es gelesen und Leute.Ich liebe jetzt Drachen so sehr und diese Geschichte hat mich mit allem umgehauen.
Was für ein fantastischer Prolog der perfekte Einstieg mit dem richtigen Vibe rein zugehen.Die kleine Lyra kennenzulernen die etwas Tragisches erlebt hat und ihre Rache zu spüren..Gänsehaut und ihre Entwicklung zu sehen im ersten Band, fabulös! Bitte mach nicht den Fehler, diese Frau zu unterschätzen ,tu es nicht und wenn du in ersten paar Seiten dir eine Meinung schon zu ihr gebildet hast ,wirst du am Ende so überrascht sein. Ich bin immer noch geplättet davon!
Und Kael …Ich habe einen Crash auf ihn und seine Rolle in dieser ganzen Tragödie schmerzt. Ich möchte, dass er glücklich sein kann.Ich möchte, dass ihm keiner weh tut, besonders eine gewisse Person nicht!
Das ganze System mit den Häusern ist im Prinzip nichts neues ,ABER die Umsetzung ist einfach grandios die vier Türme: Ignis,Noctis,Terra,Aeris . Sie haben in den Türmen ihr eigenes Leben und Unterricht unter ihnen sind die Drachen!
Alles rund um das Thema Drache und Drachenreiter*in hat mich fasziniert,ich liebe auch die ganzen Hintergrund Geschichte der Häuser und ihre Rivalität.
Nicht nur spielen die Hauptfiguren eine Rolle, sondern die ganzen anderen Nebenfiguren, die durch ihre eigenen kleinen Backstories Farbe bekommen. Da weis ich gar nicht, wo ich anfangen soll ,es gibt so viele interessante, böse, nette Figuren! Ich sag nur Eira,( die Schwestern von Lyra), Thorn, Berenike,Ash, Darius ,Devon uvm.
Und ich rate jedem genau auf die Zeilen im Buch hinzusehen, es gibt einige Dinge, die erst am Ende Sinn ergeben. Bei einigen Ereignissen habe ich mich beim Lesen gewundert, ein paar Fragen habe ich mir darauf gestellt und auf anderes kam ich nicht dazu, es zu hinterfragen.
Was mir am meisten gefällt, ist, dass die Geschichte sich nicht in einer Fast Burn Romantasy entwickelt ,alles braucht seine Zeit und es ist wirklich Enemies to Lovers! Diese Lovestory bricht mir jetzt schon das Herz ,ich habe furchtbare Angst! Und für die, die überhaupt keinen Spice mögen ,es gibt nur eine kleine Spice Szene mehr nicht und das kurz am Ende und auch die hat einen bestimmten Grund.
Der Schreibstil ist wie gewohnt von Karolyn flüssig und emotional dargestellt. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Lyra wiedergegeben.
Mir gefällt auch das bildhafte Worldbuilding.In meinem Kopf war alles sehr bildhaft dargestellt durch die wunderbare Beschreibung.
Von vorne bis hinten ist es eine fantastische Fantasy Geschichte mit Drachen und anderen Wesen ,mit Action,Intrigen, Geheimnissen, aber auch witzige Momente! Nennt mich Dornröschen 🤗.
Es hat eine so wunderschöne Gestaltung, das Hardcover ist so hochwertig von außen und innen mit diesem tollen Farbschnitt! Auch die Innenklappen sind mit wunderschönen Zeichnungen verziert! Bitte unterstützt eine deutsche SP Autorin.Sie gehört definitiv zu den talentiertesten im Fantasy Bereich.
Es wäre super ,wenn vielleicht im Abschlussband ein ,,was bisher geschah”, Personen Register und ein Glossar geben würde um nachzuschauen, wer wer ist. Sonst ist es einfach perfekt in meinen Augen!
Das Bonuskapitel ist super lohnt sich, aber bitte nach dem Lesen lesen!
Wenn mich jetzt jemand fragt, auf welches Buch ich mich im Jahr 2026 freue, ganz klar Band zwei von It takes a Monster ! Und es wird Safe Episch!
An alle Drachenfreunde*innen und die, die es noch werden wollen ,dieses Buch ist ein Muss! Wenn nicht jetzt wann dann?!
Vielen Dank, liebe Karolyn, für dein Vertrauen! Spektakulär!
Ich war nämlich skeptisch, vorsichtig, da ich vor Jahren mal zwei Bücher von Karolyn Ciseau gelesen habe, von denen eins nur mittelmäßige drei Sterne und eins nicht mal drei Sterne bekam. Aber der Klappentext von „It Takes a Monster“ klang sehr ansprechend, und die spezielle Aufmachung tat ihr Übrigens, mich zu überzeugen, ihm eine Chance zu geben.
Als Fan von Fated mates gefiel mir schon von Anfang an, dass es hier offenbar um Seelenpartner geht. Obwohl jetzt nicht ganz klar ist, inwiefern sie tatsächlich vom Schicksal vorherbestimmt sind, wenn das Ganze manipuliert werden kann. Auch die Bindung zum eigenen Drachen und vor allem die damit einhergehende Magie sind noch recht unerforscht geblieben, da sie nicht im Fokus standen. Das kann definitiv Material für Band 2 sein. Zudem ist für mich nicht ganz deutlich geworden, wie alt Lyra ist. Einerseits ist ihre achtjährige Schwester zehn Jahre jünger als sie, andererseits ist es neun Jahre her, dass sie selbst als Elfjährige ihren Vater verlor ...
Ich war darüber hinaus genau wie sie neugierig über die Einseitigkeit ihrer mentalen Verbindung zu Kael, dann jedoch überrascht davon, dass es plötzlich hieß, sie hätten in den drei Wochen tiefgehende Gespräche geführt. Den Eindruck hatte ich eher nicht. Zudem sind mir vereinzelte Grammatik-, Rechtschreib- sowie Kommafehler aufgefallen, und manchmal wechselte die Anrede zwischen Sie, Ihr und du hin und her. Eher gestört hat allerdings, dass die Wortwahl für eine High-Fantasy-Welt zuweilen zu modern war, was schon mit Academy statt Akademie anfing und sich mit Small Talk, Dirty Talk und Dummy fortsetzte. Solche Wörter erschienen immer fehl am Platz und unterbrachen den Lesefluss.
Nun ist das ja nicht das erste (deutsche) Drachenbuch, nicht einmal das erste, in dem ein Drache zwei Reiter benötigt; aber diesen Aspekt fand ich hier wesentlich besser umgesetzt als in Liane Mars' Bound by Flames. Wobei der ewige Kampf gegen die Noxumbra hier auch an den Kampf gegen die Kreaturen dort erinnert (weiß nicht mehr, wie die hießen). Lyras Beschreibung wiederum erinnerte mich ein wenig an Yessas aus Marie Niehoffs Dragonbound-Trilogie. Der Unterricht, die Professoren und die vier Häuser an der Academy dagegen erinnern eher an Harry Potter. Der untote Drache erinnerte unwillkürlich an Game of Thrones. Und die Szene auf dem Balken im Parcours mit dem Verfolger, der es auf sie abgesehen hatte, erinnerte mich sofort an die Gauntlet-Szene in Fourth Wing. Klingt nach vielen Ähnlichkeiten, aber bis auf Letzteres alles eigentlich gar nicht so schlimm.
Und an positiven Dingen fehlte es sowieso nicht. Kael etwa hat mir als Protagonist sehr gut gefallen, trotz seiner wiederholten anzüglichen Kommentare. Ebenso, dass die vier Häusern weit mehr zu verbergen haben, als sie einen glauben machen wollen, und dass sein Vater – anders als sein Widerling von Adoptivbruder – kein schwarzweißer Schurke ist. Dann habe ich vor allem die Dynamik und Spannung zwischen Lyra und Kael nach der Seelenbindung sehr genossen. Insbesondere freute ich mich auf den Moment, in dem sie endlich nachgibt. Stets ein Zeichen dafür, dass ich wirklich von einer Geschichte gefesselt ein. Einerseits überraschte es mich (auf gute Weise), dass besagter Moment bereits in diesem ersten Band eintrat. Andererseits muss das nach den Enthüllungen am Ende nun nichts mehr bedeuten. Mit anderen Worten: Es wartet noch eine Menge auf uns. Apropos Ende, beim Lesen fand ich noch, dass Lyra charakterlich eine gute Entwicklung in Bezug auf ihre Impulsivität und Rachegelüste durchlief. Zwischenzeitlich pendelte sie zwischen ihrer neuen Entwicklung und alten Mustern hin und her, was etwas irritierte, aber mit dem Riesen-Plottwist ergab das alles letztlich Sinn.
Insgesamt hat mich dieser Auftakt also trotz einiger Schwächen definitiv abgeholt. Er war noch nicht so großartig wie Fourth Wing, daher gibt es keine vier Sterne, aber weit besser als Asrai und die bereits erwähnte Dragonbound-Trilogie, was deutsche Drachenbücher angeht. Und ohnehin um Längen besser als Bound by Flames. Gut gemacht, Karolyn Ciseau. Nun bin ich jedenfalls sehr gespannt auf Band 2.
Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Dilogie.
Darum geht es:
>>Sie will Rache – dafür muss sie das gefährlichste Wesen der Welt an sich binden.<<
Lyra will unbedingt Drachenreiterin werden. Dafür ist sie gezwungen am Bindungsritual der Dragonblood Academy teilzunehmen. Denn nur zwei Menschenseelen gemeinsam können einen Drachen rufen. Die Gedanken der Seelenpartner verschmelzen miteinander. Die dunkle Stimme ihres Seelenpartners zieht Lyra in den Bann. Doch dann steht sie ihm das erste Mal gegenüber und ihre Welt bricht zusammen. Es ist Kael. Der Sohn des Mannes, der ihren Vater ermordet hat. Kann sie ihm je vertrauen? Oder wird sie an ihrer Rache festhalten? Was wenn sie alles verliert? Ihren Drachen, ihre Freiheit und vielleicht sogar ihr Herz?
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute gerissen. Das erste Buch seit einer gefühlten Ewigkeit, dass ich verschlungen habe. Karolyn Ciseau hat es geschafft mich bereits auf den ersten Seiten abzuholen und ich war so sehr von der Geschichte gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Nein, ich konnte es auch gar nicht, weil ich immer weiter und weiter lesen musste. Es ging gar nicht anders.
Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil. Von Seite eins war ich drin in der Story, habe die Realität komplett ausgeblendet und fühlte mich ganz schnell selbst wie ein Teil der Geschichte. Es war einfach mega.
Leute es gibt natürlich Drachen, und Himmel noch eins ich liebe es wie Karolyn Ciseau diese majestätischen Wesen beschrieben hat. Diese mächtige Ausstrahlung, die Gefahr, die von ihnen ausgeht, aber auch diese ganz besondere Verbundenheit, die entstehen kann. Verdammt noch eins, ich will einen Drachen :D
Aber auch sonst ist die Erzählung so bildhaft, dass ich die Szenen vor Augen hatte. Ich konnte mir wirklich alles perfekt vorstellen und wurde dadurch erst recht in den Bann gezogen.
Lyra ist eine wunderbare Protagonistin und ich konnte die ganze Zeit über so sehr mit ihr mitfühlen. Ich habe ihren Mut genauso gespürt wie ihre Ängste. Ihren Kampfgeist wie ihre Zweifel. Alles. Auch ihre widersprüchlichen Gefühle, die sie selbst nicht begreifen konnte. Ihr Leben hat sich plötzlich nicht nur auf den Kopf gestellt, es hat zig Loopings und Schrauben hingelegt, sie durcheinander gewirbelt und ist erst dann, irgendwann mal auf dem Kopf stehen geblieben… naja, halbwegs stehen geblieben. Ganz geht das gar nicht bei allem was passiert ist.
Es gibt Charaktere, die sich in mein Herz geschlichen haben, welche die es nicht leicht bei mir haben, und andere, die ich am liebsten vermöbelt hätte, weil sie mich zur Weißglut gebracht haben. Also auch hier war quasi alles vertreten.
Intrigen? Oh ja, die könnt ihr hier definitiv finden, und das nicht zu knapp. Da steckt so viel mehr dahinter wie es anfangs vielleicht scheinen mag.
Und dann….BAM… haut Karolyn noch einen raus und ich bin sprachlos. Da hat sie mich überrumpelt und überrascht…. Ich brauche einfach ganz, ganz, gaaaaaanz dringend den zweiten Band.
Fazit:
Lesehighlight!!! Absolute Leseempfehlung von mir! Dieses Buch ist fantastisch und bietet so viel. Spannung, Emotionen, Gefühlschaos, Wendungen, Überraschungen, tolle Charaktere, und, und, und. Dieses Buch kann man nur verschlingen. Lest es, unbedingt.
Zunächst muss ich einmal erwähnen, wie wunderschön ich dieses Buch finde. Nicht nur das traumhafte Cover, sondern die gesamte Aufmachung ist schon ein optisches Highlight!
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und geliebt – und auch dieses Mal hat sie es wieder geschafft, mich vollkommen zu begeistern.
Was für ein Auftakt! 😍 Schon der Prolog hat mich komplett abgeholt – spannend, düster und mit so einer starken Atmosphäre, dass ich sofort dachte: Das hier wird groß.
Karolyn Ciseau hat einen unglaublich bildhaften Schreibstil, der mich sofort mitten in diese magisch-bedrohliche Welt gezogen hat. Ich liebe dieses geheimnisvolle Setting an der Academy, das sich nach und nach entfaltet – mit all den alten Fehden, Geheimnissen und Intrigen, die unter der Oberfläche brodeln. Die vier verschiedenen Häuser mit ihren jeweiligen Eigenschaften und Drachenarten fand ich einfach mega cool! Vorallem die Unterschiede zwischen den Häusern Noctis und Ignis wurden im Verlauf deutlich – und ich fand sie super faszinierend. Die Atmosphäre im Haus Noctis war so ganz anders: viel düsterer, kälter, fast schon beklemmend – und doch voller Spannung. In dieser Welt herrscht ein Krieg gegen die Noxumbra – schattenhafte, totenbeschwörende Wesen, die so originell, düster, faszinierend und irgendwie auch ein bisschen gruselig sind.
Sehr spannend fand ich das Band zwischen den Seelengefährten: eine Stimme im Kopf, über Wochen Gedanken und Gefühle teilen – ohne zu wissen, wer der andere ist! Stell dir das mal vor: auf der einen Seite total intensiv und tiefgehend, auf der anderen Seite auch beängstigend und irgendwie unangenehm. Ich fand das super interessant.
Lyra Whitethorn (und ja, ich muss bei ihrem Nachnamen auch ständig an eine gewisse Lieblingsbuchreihe denken 😅) war für mich eine richtig starke Protagonistin. Sie ist sympathisch, innerlich zerrissen, geprägt vom Verlust ihres Vaters und voller Vorurteile – und macht im Laufe der Geschichte eine riesige Entwicklung durch. Kael war mir von Anfang an sympathisch und hat mich mit seiner Art immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Und Eira … ach Eira. Ihre Entwicklung hat mich echt mitgenommen – das war so tragisch und gleichzeitig so bedeutend.
Die Suche nach der Wahrheit ist ein zentrales Thema, und ich fand es sehr stark umgesetzt. Oft ist Wahrheit aus verschiedenen Perspektiven betrachtet deutlich unterschiedlich – und nicht immer ist sie einfach oder angenehm.
Und dann … dieses Ende?! Ich war komplett sprachlos. So eine krasse Wendung habe ich echt nicht kommen sehen. Heftig. Emotional. Mitreißend. Und jetzt? Jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 2. 😭
„It Takes a Monster“ ist ein absolut grandioser Reihenauftakt – voller Magie, Geheimnisse, Drachen, Emotionen und überraschender Tiefe. Ich liebe die Welt, ich liebe die Figuren, und ich bin komplett begeistert. Lesehighlight! 🐉📚✨
Ich danke Karolyn Ciseau von Herzen für das Rezensionsexemplar.