What do you think?


Der Stoff der Tränen
Zwei Schwestern zwischen Liebe, Verlust und einer erbitterten Fehde um ihr Erbe.
Der vierte Band der Spitzen-Saga über den Mut der jungen Frauen, für ihre Träume zu kämpfen
Plauen, 1885: Stadt der Spitzen, Stadt der Entscheidungen
Helene glaubt, ihr Glück gefunden zu haben – als Ehefrau, Mutter und treibende Kraft hinter den neuartigen Luftspitzen der Manufaktur. Ihre Schwester Johanna dagegen ringt nach einem schweren Verlust mit ihrer Ehe und sucht nach einem Weg zu ihrem eigenen Glück. Doch das plötzliche Ableben des Patriarchen Wilhelm zu Hohenlinden erschüttert das zerbrechliche Gleichgewicht der Familie. In seinem Testament bedachte er nicht nur seine Töchter, sondern auch seine Schwester mit einem Anteil. Als dann auch noch Kaufangebote eines Fremden auftauchen, müssen Entscheidungen getroffen werden, die den Zusammenhalt der Geschwister auf die Probe stellen. Schon bald droht nicht nur das Erbe, sondern auch die Bande innerhalb der Familie zu zerreißen …
Erste
„Anett Klose ist eine Meisterin im Schreiben von packenden Familiensagas.“
„Mir hat dieser vierte Band der Reihe so gut gefallen, dass ich ihn nicht mehr weglegen konnte!“
„Unglaublich wie mich auch dieser Teil der Spitzen-Saga wieder gepackt hat. Dramatisch, liebevoll, spannend.“
„Selten habe ich eine Reihe gelesen, die so emotional und tiefgreifend ist. Großes Lob an die Autorin!“
Der vierte Band der Spitzen-Saga über den Mut der jungen Frauen, für ihre Träume zu kämpfen
Plauen, 1885: Stadt der Spitzen, Stadt der Entscheidungen
Helene glaubt, ihr Glück gefunden zu haben – als Ehefrau, Mutter und treibende Kraft hinter den neuartigen Luftspitzen der Manufaktur. Ihre Schwester Johanna dagegen ringt nach einem schweren Verlust mit ihrer Ehe und sucht nach einem Weg zu ihrem eigenen Glück. Doch das plötzliche Ableben des Patriarchen Wilhelm zu Hohenlinden erschüttert das zerbrechliche Gleichgewicht der Familie. In seinem Testament bedachte er nicht nur seine Töchter, sondern auch seine Schwester mit einem Anteil. Als dann auch noch Kaufangebote eines Fremden auftauchen, müssen Entscheidungen getroffen werden, die den Zusammenhalt der Geschwister auf die Probe stellen. Schon bald droht nicht nur das Erbe, sondern auch die Bande innerhalb der Familie zu zerreißen …
Erste
„Anett Klose ist eine Meisterin im Schreiben von packenden Familiensagas.“
„Mir hat dieser vierte Band der Reihe so gut gefallen, dass ich ihn nicht mehr weglegen konnte!“
„Unglaublich wie mich auch dieser Teil der Spitzen-Saga wieder gepackt hat. Dramatisch, liebevoll, spannend.“
„Selten habe ich eine Reihe gelesen, die so emotional und tiefgreifend ist. Großes Lob an die Autorin!“
378 pages, Kindle Edition
Published February 5, 2026
Ratings & Reviews
Friends & Following
Create a free account to discover what your friends think of this book!
Community Reviews
Displaying 1 - 1 of 1 review
February 22, 2026
Zwei Schwestern zwischen Verantwortung und Familienbanden
Plauen im Jahr 1885 ist mehr als nur Schauplatz dieser Geschichte. Zwischen Werkstätten, feinen Spitzen und großen Erwartungen stehen zwei Schwestern, die um ihr Glück ringen. Es geht um Familie, Verantwortung und Entscheidungen, die nicht nur ein Erbe betreffen, sondern auch das Herz.
Helene scheint ihren Weg gefunden zu haben. Als Ehefrau und Mutter bringt sie neue Ideen in die Manufaktur ein und arbeitet mit viel Kraft an den feinen Luftspitzen, die für die Zukunft der Familie stehen. Johanna dagegen trägt noch schwer an einem Verlust. Ihre Ehe wirkt brüchig, ihr Blick geht suchend nach vorn.
Mit dem Tod des Vaters verändert sich alles. Sein Testament sorgt nicht nur für Trauer, sondern auch für Unruhe. Die Aufteilung des Besitzes fällt anders aus als erwartet und stellt das Vertrauen der Schwestern auf eine harte Probe. Alte Spannungen treten deutlicher hervor. Als dann bekannt wird, dass neben den Töchtern auch eine weitere Verwandte bedacht wurde und ein fremder Kaufinteressent Angebote für die Manufaktur macht, spitzt sich die Lage weiter zu. Die Frage steht im Raum, ob das Lebenswerk der Familie erhalten bleibt oder auseinanderfällt.
Die Spannungen innerhalb der Familie nehmen langsam zu. Es sind keine Streitigkeiten, sondern vorsichtige Gespräche, kleine Sticheleien und Momente des Schweigens, die lange im Raum stehen bleiben. Diese Zurückhaltung wirkt glaubhaft. Man liest weiter, weil man hofft, dass die Schwestern einen Weg finden, der sie nicht trennt.
Auch das Umfeld der Spitzenherstellung ist gut nachvollziehbar. Arbeit, wirtschaftliche Sorgen und der Wunsch nach Fortschritt fügen sich selbstverständlich ein. Immer stehen die Menschen im Mittelpunkt. Ihre Zweifel, ihr Stolz und ihre Verletzlichkeit machen die Geschichte greifbar. Einige Passagen ziehen sich etwas, doch das ruhige Erzähltempo passt zu der Zeit und zu den Figuren.
Als vierter Teil der Spitzen-Saga führt der Roman die bekannte Familiengeschichte konsequent weiter. Die Zusammenhänge sind verständlich, auch wenn frühere Ereignisse mitschwingen und zusätzliche Tiefe geben.
Am Ende bleibt eine bewegende, aber zurückhaltend erzählte Familiengeschichte über Zusammenhalt, Ehrgeiz und die Frage, was wirklich zählt.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren und glaubwürdigen Konflikten mögen und eine Geschichte suchen, die ohne großes Drama auskommt und dennoch lange nachwirkt.
Plauen im Jahr 1885 ist mehr als nur Schauplatz dieser Geschichte. Zwischen Werkstätten, feinen Spitzen und großen Erwartungen stehen zwei Schwestern, die um ihr Glück ringen. Es geht um Familie, Verantwortung und Entscheidungen, die nicht nur ein Erbe betreffen, sondern auch das Herz.
Helene scheint ihren Weg gefunden zu haben. Als Ehefrau und Mutter bringt sie neue Ideen in die Manufaktur ein und arbeitet mit viel Kraft an den feinen Luftspitzen, die für die Zukunft der Familie stehen. Johanna dagegen trägt noch schwer an einem Verlust. Ihre Ehe wirkt brüchig, ihr Blick geht suchend nach vorn.
Mit dem Tod des Vaters verändert sich alles. Sein Testament sorgt nicht nur für Trauer, sondern auch für Unruhe. Die Aufteilung des Besitzes fällt anders aus als erwartet und stellt das Vertrauen der Schwestern auf eine harte Probe. Alte Spannungen treten deutlicher hervor. Als dann bekannt wird, dass neben den Töchtern auch eine weitere Verwandte bedacht wurde und ein fremder Kaufinteressent Angebote für die Manufaktur macht, spitzt sich die Lage weiter zu. Die Frage steht im Raum, ob das Lebenswerk der Familie erhalten bleibt oder auseinanderfällt.
Die Spannungen innerhalb der Familie nehmen langsam zu. Es sind keine Streitigkeiten, sondern vorsichtige Gespräche, kleine Sticheleien und Momente des Schweigens, die lange im Raum stehen bleiben. Diese Zurückhaltung wirkt glaubhaft. Man liest weiter, weil man hofft, dass die Schwestern einen Weg finden, der sie nicht trennt.
Auch das Umfeld der Spitzenherstellung ist gut nachvollziehbar. Arbeit, wirtschaftliche Sorgen und der Wunsch nach Fortschritt fügen sich selbstverständlich ein. Immer stehen die Menschen im Mittelpunkt. Ihre Zweifel, ihr Stolz und ihre Verletzlichkeit machen die Geschichte greifbar. Einige Passagen ziehen sich etwas, doch das ruhige Erzähltempo passt zu der Zeit und zu den Figuren.
Als vierter Teil der Spitzen-Saga führt der Roman die bekannte Familiengeschichte konsequent weiter. Die Zusammenhänge sind verständlich, auch wenn frühere Ereignisse mitschwingen und zusätzliche Tiefe geben.
Am Ende bleibt eine bewegende, aber zurückhaltend erzählte Familiengeschichte über Zusammenhalt, Ehrgeiz und die Frage, was wirklich zählt.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren und glaubwürdigen Konflikten mögen und eine Geschichte suchen, die ohne großes Drama auskommt und dennoch lange nachwirkt.
Displaying 1 - 1 of 1 review

