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R-O-N=O (Literatur)

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Snuff Porn. Wahnsinn. Ketamin. Furries. Hormone. UFOs. Erleuchtung. Schlaf. — Was bedeutet es, wenn Queerness zur Allegorie wird? Was, wenn wir die ekstatische Überschreitung der Realität, die mit der »Ontologie« des Transsexuellen verbunden ist, nicht als bloße Metapher, sondern als Aufgabe betrachten? R-O-N=O erzählt vom harten Sich-selbst-finden und -erfinden, von Menschen, die im transformativen Dunst von Poppers, bei entfernten Freunden und Doppelgängerinnen digitaler Gemeinschaften Zuflucht suchen. Zwischen Eskapismus und künstlerischer Invention, in Supermärkten und quasi-religiösen Chatforen treffen wir Charaktere, die in der Fremdheit des Tier-Seins Schutz finden, deren Fursuits und Personas die Faktizität der Wirklichkeit negieren und überschreiten, als würde dich die Finsternis wie ein schützender Mantel umgeben.

 

I.V. Nuss' Roman ist eine Liebeserklärung an die befreiende Kraft der Literatur, ein Text, der fragt, wie unsere Träume wirklich werden können – und in welcher Welt wir aus ihnen erwachen wollen.

 

Mit einem Cover von Künstler  Tommy Bruce  aus der Serie "Wild Night".

130 pages, Kindle Edition

Published September 15, 2025

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I.V. Nuss

3 books2 followers

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Profile Image for Lena.
50 reviews14 followers
January 12, 2026
Die 90ies-kids-Watch geht weiter. Was haben wir nur alle gemacht? Zum Beispiel: Den „Mönch am Meer“ von CDF mit der Fursona eines Freundes nachmalen (s.u.) und sich in den Kommis sanft groomen lassen. (CDF war ein Nobrainer: Wir liebten ihn alle.)

Einige Zeilen aus dem Furry-Kapitel kannte ich bereits aus einem Kommentar zu Brett Hanovers RUKUS auf letterboxd (einem meiner Lieblingsfilme). Der Kommentar war mir nahegegangen, sogar so nahe, dass ich ihn nervös wieder ent-favorisierte, einem alten Lurker-Reflex folgend. Keine Spuren hinterlassen, nirgends, sich nicht finden lassen. Ich war nie hier. Es hat danach etwas gedauert, bis mir der weiße Hund dann plötzlich auf anderem Wege wieder entgegenkam und sich alles zusammenfügte.

Die Hündin schreibt von Pfaden, die unter den Referenzen nicht genannt werden. Ich erschnüffle welche zu Schoenbrun und ein wenig auch Cronenbergs CRASH. (Das Auflösenwollen, das Ausblutenwollen. These: In anthropozentrischen Systemen können Tiere dieselbe desubjektivierende Funktion erfüllen wie ein Unfall oder die leere Fläche über dem Gestade des Meeres.) Dazu ein Hauch Denpa? Denpa-Gore. Araki wird erwähnt, aber MYSTERIOUS SKIN unterschlagen. Doch ich weiß, viele Pfade finde ich auch nicht, habe ich nie gekreuzt.

Trotzdem habe ich das Gefühl, alles sehr gut zu verstehen. Selbst das was mir (noch? schon?) fremder ist. Auch ich liebe R-O-N=O! Und ich suche noch nach einem Begriff für diese schöne neue Gattung. Creature Pop. Transcendental Furry. Liminal Realism. Transitionsroman (statt Bildungsroman). 🫡 CDF Gloomcore. Death of Metaphor (DOM). Aber zum Teufel mit den Begriffen (2013). Danke für dieses Buch.
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