Wie fühlt man sich in einer ausgebombten Stadt, als Verlierer eines Krieges, als Wissende von unaussprechlichem Leid, dass im Namen des eigenen Volkes zugefügt wurde? Wie gehen Menschen mit dem Geschehenen um und welche politische Entwicklung wird dieses Land jetzt gehen? 1946/47 waren viele dieser Fragen virulent. Susanne Kerckhoff bearbeitet sie in diesem Briefroman, der heute noch immer Denkanstöße gibt.