Je n’ai pas de mots assez forts, assez précis pour décrire ce livre (ou plutôt ce témoignage). C’est une claque personnelle, militante, révoltante. Il est si important d’avoir ce genre de récits et c’est toujours un honneur de pouvoir les lire.
❤️❤️❤️ tellement admiratif du parcours de Giovanna et touché par ce livre qui le raconte si bien. j'aurais pu en lire 500 pages de plus ! merci pour ce témoignage que je recommande vivement ✊
Dieses Buch ist weit mehr als eine Autobiografie – es ist ein eindringliches Dokument von Überleben, Selbstbehauptung und politischem Erwachen. Was als Erzählung einer von Armut und Gewalt geprägten Kindheit in Bogotá beginnt, entwickelt sich rasch zu einem radikalen Bericht über die Durchsetzung einer Identität gegen ein feindliches Umfeld. Die frühe Gewissheit Giovannas, ein Mädchen zu sein, steht in scharfem Kontrast zu familiärem Zwang, gesellschaftlicher Verleugnung und realer Lebensgefahr. Dass sie dennoch ihren eigenen Weg einschlägt, verleiht dem Text eine außergewöhnliche Intensität. Die Migration nach Europa erscheint dabei nicht als Befreiung, sondern als Fortsetzung der Kämpfe unter anderen Vorzeichen: Prekarität, Sexarbeit und die existenzielle Bedrohung durch HIV prägen diesen Abschnitt. Die schonungslose Darstellung dieser Erfahrungen verleiht dem Buch eine beklemmende Dringlichkeit. Und doch verweigert sich der Text jeder Reduktion auf Leid: Er erzählt von einem Überleben, das sich Prognosen widersetzt, und von einer politischen Stimme, die aus Erfahrung entsteht und in kollektives Handeln übergeht. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung von Härte und Zärtlichkeit, von Gewalt und Solidarität. In der Zusammenarbeit mit Stéphanie Malphettes entsteht ein vielstimmiger Text, der Wut und Hoffnung nebeneinander bestehen lässt. So wird dieses Buch zu einem Zeugnis von Kampfgeist im wörtlichen Sinne – und zu einem gelebten Plädoyer für Freiheit, das nicht abstrakt bleibt, sondern unter größtem Risiko errungen wird.