Jump to ratings and reviews
Rate this book

Das kalte Moor

Rate this book
Der zweite Band der Polarkreis-Trilogie

Stenträsk, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche wird nie gefunden. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

388 pages, Kindle Edition

Published February 11, 2026

5 people are currently reading
8 people want to read

About the author

Liza Marklund

126 books550 followers
Scandinavia’s undisputed queen of crime fiction, Liza Marklund is the No. 1 international bestselling author of the Annika Bengtzon series.

Liza Marklund was born in 1962 in the small village of Pålmark, close to the Arctic Circle in Sweden. She is an author, journalist, columnist, and goodwill ambassador for UNICEF. She is also co-owner of Piratförlaget, one of Sweden’s most successful publishing houses. Since her debut in 1995, Liza Marklund has written eleven novels and two nonfiction books. Liza co-wrote the international bestseller The Postcard Killers with James Patterson, making her the second Swedish author ever to reach No. 1 on the New York Times bestseller list. Her crime novels featuring the gutsy reporter Annika Bengtzon have sold more than 13 million copies in 30 languages to date.

Liza Marklund worked as an investigative news reporter for ten years and as an editor in print and television news for five. Today, she also makes documentaries for television and writes for various newspapers. Her topics are often women and children’s rights. Liza has made documentaries about children with HIV/AIDS in Cambodia and Russia, and a series about domestic violence, Take a Little Beating.

Liza is also a popular columnist since 20 years. Her columns have appeared in various Swedish and international newspapers and magazines, including Financial Times in the UK, Welt am Sonntag in Germany, Dagbladet Information in Denmark, and Ilta-Lehti in Finland. She is a regular columnist in Swedish tabloid Expressen and Norwegian daily Verdens Gang. Today, Liza and her family divide their time between Stockholm in Sweden and Marbella in southern Spain.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
2 (22%)
4 stars
6 (66%)
3 stars
1 (11%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Jukebook_juliet.
672 reviews19 followers
March 8, 2026
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Inhalt:
Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht...
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Polarkreis-Trilogie. Ich kenne Band 1 nicht und habe nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben.
Aus dem Klappentext geht gar nicht hervor, dass Wiking parallel zu dem Mysterium um seine totgeglaubte Frau auch noch an einem Fall bei der Polizei arbeitet in dem es um einen Waffendiebstahl und einen damit verbundenen Überfall geht. Der Polizeichef hat demnach alle Hände voll zu tun.
Die Geschichte um Helena hat mich in ihren Bann gezogen. Speziell die Erzählungen aus der Vergangenheit fand ich interessant und bis zur Hälfte des Buches konnte mich der Schreibstil auch gut fesseln. Danach zog sich die Geschichte etwas in die Länge und es passierte zu wenig. Zum Ende hin änderte sich dies zwar wieder ins Positive, jedoch war ich mit einer Entscheidung Wikings überhaupt nicht glücklich (ich kann hier natürlich nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich massiv spoilern) und dieser Umstand „versaute“ mir etwas das Ende der Geschichte.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Fazit:
Solider skandinavischer Krimi, der etwas langgezogen wirkt.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne 🌟
Profile Image for Seitenmusik.
419 reviews26 followers
March 22, 2026
„Das kalte Moor" ist der zweite Band der Polarkreis-Trilogie von Liza Marklund, erschienen am 11.02.2026 beim Atrium Verlag (400 Seiten), übersetzt von Dagmar Mißfeldt. Danke an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar im Rahmen der Leserunde!

Worum geht's?
Stenträsk, 1990: Ein Säugling wird allein im Moor gefunden, seine Mutter Helena spurlos verschwunden. Jahrzehnte später ist Wiking Stormberg, inzwischen Polizeichef und Helenas Mann, noch immer nicht über ihren Verlust hinweggekommen. Als ein Brief in (vermeintlich) Helenas Handschrift eintrifft, beginnt er erneut zu suchen und stellt dabei fest, dass er möglicherweise nie gewusst hat, wer Helena wirklich war.

Meine Meinung

Der Einstieg hat mich kurz gefordert. Auf den ersten zwanzig Seiten begegnen einem viele Figuren auf einmal. Wer Geduld mitbringt, wird aber belohnt und Band 1 muss man dafür nicht gelesen haben. Die Welt erschließt sich auch so.

Was Marklund wirklich gut beherrscht: das schichtenweise Erzählen. Die Geschichte springt zwischen Zeitebenen, und die Jahreszahlen helfen dabei enorm, den Überblick zu behalten. Was zunächst wie ein klassischer Schwedenkrimi aussieht, entwickelt sich im Verlauf in eine Richtung, die ich nicht erwartet hatte und diese Wendungen haben mich wirklich mitgenommen. Weniger überzeugend fand ich den Waffendiebstahl-Subplot, der relativ viel Raum einnimmt, in seinen Konsequenzen aber seltsam folgenlos bleibt.

Helena als Figur ist eine der interessantesten, die mir seit Langem in einem Krimi begegnet ist. Sie ist lange Zeit fast nicht greifbar und gerade das macht sie so faszinierend. Je mehr sich ihr Bild zusammensetzt, desto mehr versteht man, warum dieses Buch mehr ist als ein Vermisstenfall. Der historische Hintergrund, der im Laufe der Geschichte aufgebaut wird, hat mich wirklich sprachlos gemacht und gibt dem Roman eine Dimension, die weit über das Genre hinausreicht.

Der Protagonist Wiking ist da eine schwierigere Geschichte. Er ist menschlich in seiner Trauer, beharrlich auf eine Art, die man respektieren kann. Gleichzeitig trägt er eine Reihe misogyner Gedankengänge mit sich, die das Lesen an manchen Stellen anstrengend machen. Male Gaze, Frauen bewertet nach Aussehen und Intelligenz, eine Witwe, die unsensibel abgewürgt wird. Das steht alles in Wikings Perspektive, und ich habe mich gefragt, ob das gezielt eingebaut wurde, um ihn zu brechen. Die Brechung fehlt aber weitgehend, was die Passagen eher unangenehm stehen lässt als dass sie etwas erzählen würden.

Ähnliches gilt für eine Passage über den Hijab (S. 300–301), die zu verallgemeinernd formuliert ist, und die Verwendung des Begriffs „Selbstmord" (S. 105) statt Suizid – beides sind Stellen, die in einem aktuellen Roman nicht unreflektiert stehen sollten.

Der Schreibstil ist sachlich, reduziert, manchmal fast nüchtern und gerade das erzeugt Atmosphäre. Keine ausschweifenden Naturbeschreibungen, aber eine spürbare Stille, die sich durch den Text zieht. Die Übersetzung von Dagmar Mißfeldt – erfreulicherweise auf dem Cover genannt – trägt das sehr gut. Die schwedischen Orts- und Militärabkürzungen können bei mangelnder Vertrautheit kurz aus dem Lesefluss reißen, das ist aber eher eine Kleinigkeit.

Fazit

„Das kalte Moor" ist mehr als ein Schwedenkrimi, es ist ein Roman, der langsam aufdreht und dann rasant an Tempo aufnimmt. Empfehlung für alle, die sich auf schichtenweises Erzählen einlassen können und historische Tiefe in ihren Thrillern zu schätzen wissen.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.