Die Freunde und Angehörigen von Alkoholikern, Drogenabhängigen und anderen Süchtigen haben es oft schwerer als die Betroffenen selbst. Sie werden von den Problemen ihrer Partner erdrückt und fühlen sich meist nicht in der Lage, mit der veränderten Situation umzugehen.
Melody Beattie was an American self-help author best known for her groundbreaking work on codependency. Born in 1948 in Minnesota, she endured a traumatic childhood marked by abuse and early substance addiction. After achieving sobriety, she became a licensed addiction counselor and began writing to help others navigate emotional recovery. Her 1986 book Codependent No More became a bestseller, selling eight million copies and helping to bring the concept of codependency into mainstream awareness. Over her career, she authored 18 books, including Beyond Codependency, The Language of Letting Go, and Make Miracles in Forty Days. Though her work is often associated with Co-Dependents Anonymous, her books were independent of the program. Beattie’s personal life reflected many of the struggles she addressed in her work, including four marriages and the loss of a son. Her writing often drew from her own experiences with grief, addiction, and healing. In early 2025, she was forced to evacuate her Malibu home due to wildfires and died shortly after at her daughter’s home in Los Angeles from heart failure.
Dies ist ein Buch über Co-Abhängigkeit, das mir aber empfohlen wurde weil es nicht nur für Co-Abhängige erleuchtend sein soll. Ich fand den Anfang sehr stark und ich würde wirklich sagen dass der Teil über das Loslassen mich sehr beeindruckt hat, auch später einzelne Kapitel (das über Wut zum Beispiel). Die Spiritualität, die am Anfang eher Hintergrundgeräusch war aber immer prominenter wurde, hat mich aber etwas abgeschreckt. Melody Beattie ist sehr überzeugt vom 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker & Spiritualität ist so ein großer Teil davon dass ich am Ende gar nichts mehr mit ihren Lösungen anfangen konnte. Abgesehen davon habe ich das Gefühl dass die erwähnten Stellen die mir gefallen haben tatsächlich nicht nur für Co-Abhängige, sondern gerade auch für viele Frauen in Beziehungen hilfreich sein können. Aber ich würde dann eher empfehlen es auszuleihen & dann sehr gezielt die Stellen anzugucken von denen man sich angesprochen fühlt, so kann man glaube ich mehr aus dem Buch mitnehmen.