Diese Donuts werden mir am meisten fehlen!Ulionk, erfolgreiche Geschäftsfrau vom Planeten Angrodan, will Abenteuer statt Alltagsroutine und entdeckt die Erde als perfektes Urlaubsziel. In Las Vegas soll der nichtsahnende Durchschnittstyp Josh ihr authentischer Fremdenführer sein. Doch was als harmloser Trip beginnt, eskaliert Gangster, illegale Hahnenkämpfe, Schlammvulkane, Hüpfburgen und tonnenweise Süßigkeiten.
Während „Tante Uli“ immer auffälliger wird und die Polizei misstrauisch, kämpft Josh darum, seine schrille Alien-Gästin zu bändigen und nebenbei die Welt nicht untergehen zu lassen.
Eine abgedrehte Sci-Fi-Komödie mit Herz, Chaos und jeder Menge Vegas-Glamour.
Glitzer und Aliens Schon nach den ersten Seiten von Earthventure in Las Vegas war ich wieder voll im „Earthventure-Modus“: dieses wunderbar schräg-liebenswürdige Gefühl, wenn außerirdische Logik auf menschliches Chaos trifft. Las Vegas ist dafür natürlich die perfekte Bühne – grell, laut, überdreht. Ich hatte ständig das Bild vor Augen, wie die Angrodaner mit großen Augen vor den Slotmaschinen stehen und versuchen, die Regeln des Glücks (und der Menschen) zu verstehen, während draußen die Wüste ganz still bleibt.
Was mir besonders gefallen hat: der Blick von außen. Die Figuren schauen auf uns und unsere Rituale – vom Casino-Aberglauben bis zu glitzernden Hochzeitstempeln – mit einer Mischung aus Neugier, Ratlosigkeit und echter Zuneigung. Das ist witzig, manchmal herrlich absurd, aber immer warmherzig. Ich habe mehrmals laut gelacht, dann wieder innegehalten, weil hinter dem Klamauk kleine, kluge Beobachtungen über Gier, Zufall, Freundschaft und Identität stecken. Diese leise Melancholie zwischen Neonlicht und Staub mochte ich sehr.
Die Dynamik im Team funktioniert für mich: viel Schlagabtausch, kleine Sticheleien, aber am Ende dieses Gefühl von „Wir gegen den Wahnsinn da draußen“. Der Ton bleibt locker, dialoggetrieben und flott, genau richtig für einen Lesesnack, der trotzdem ein bisschen Herz mitbringt. Besonders die Szenen, in denen außerirdische Höflichkeit auf menschliche Geschäftstüchtigkeit prallt, sind Gold wert.
Wenn ich etwas anmerken darf: Zwischendurch hätte ich mir eine Spur mehr Tiefe in einzelnen Nebenfiguren gewünscht – hier und da bleibt eine Pointe wichtiger als die Konsequenz. Und an ein, zwei Stellen dreht sich der Humor minimal im Kreis. Aber das sind kleine Wackler in einem insgesamt sehr runden Leseerlebnis.
Earthventure in Las Vegas ist für mich perfektes Feierabendfutter: leicht, clever, herzlich – mit genau der richtigen Portion Sci-Fi-Charme und Gesellschaftssatire. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit der Crew. Neon an, Gehirn auf Spaßmodus – los geht’s.
Die Rezension bezieht sich auf die überarbeitete Fassung von Oktober.2025.
Nach der Leseprobe war ich mir unsicher. Könnte sehr lustig werden. Könnte aber auch total daneben gehen. Ich fand es total lustig.
Odiklu, vom Planeten Androgan, will auf der Erde ein Reiseunternehmen aufziehen. Die Erde ist noch nicht weiter erforscht und noch nicht unter Schutz gestellt. Hier kann man, als Alien, noch einen ganz unverfälschten Eindruck gewinnen. Odiklu heuert den unscheinbaren Nerd Josh an, bei dem der erste Gast von Androgan eine Woche wohnen soll. Josh, der ein braves und langweiliges Leben führt, weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Doch Odiklu will ihn mehr als großzügig belohnen.
Der erste Gast, Ulionk oder für Joshs Umfeld "Tante Uli", hat sich anhand von YouTube Videos eine Liste zusammengestellt, was sie gerne auf der Erde erleben möchte. Bei der Liste schlackern Josh die Ohren. Besonders bei den illegalen Aktionen. Ich will hier die einzelnen Wünsche nicht spoilern, aber es ist total spaßig, wie Josh das alles organisiert und was ihm dabei so passiert. Das fand ich tatsächlich noch lustiger, als den Besuch an sich.
Androganer ernähren sich von Zucker, von sehr viel Zucker. Daher auch die Anspielung auf die Donuts und der bedruckte Buchschnitt. Das war der einzige Punkt, der mir manchmal zu viel wurde. Ulionks Vorliebe für die ganzen Süßigkeiten nahm recht viel Raum ein.
Das Buch ist leicht und locker geschrieben und man hat es wirklich schnell gelesen. Der Druck ist auch nicht sehr klein oder eng.
Es ist ein humorvolles Buch, mit ein paar Anspielungen auf menschliches Verhalten. Teil 2 soll im Februar. 2026 erscheinen und ich freue mich schon darauf. (Und gut, dass das Cover überarbeitet wurde. Das alte hätte ich nicht angerührt.)
Herrlich chaotisch, skurril und witzig Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Auf den zweiten Blick fällt der Farbschnitt mit den Donuts auf, und ich bin neugierig geworden: Was haben Donuts mit dieser Geschichte zu tun?
Im ersten Kapitel lernen wir Ulionk, eine Außerirdische, kennen. Es gibt eine Unmenge fremder Wörter: Namen, Planeten, außerirdische Völker... aber Ulionks Leben scheint gar nicht so fremd zu sein. Sie war Beamtin, ist jetzt im Ruhestand, und auch mit drei Ehemännern scheint ihr Familienleben nicht besonders glücklich zu sein... zumindest für sie. Sie sehnt sich nach Abenteuern, was natürlich heißt: die Erde zu besuchen!
Nachdem wir die Aliens kennengelernt haben, kehren wir zur Erde zurück. Spätestens dann merkt man, wie lustig und ironisch der Schreibstil ist, denn die Erde klingt genauso schräg wie Angrodan. Ich habe immer wieder gekichert, als der arme Odiklu versucht, einen Nerd zu finden. Die Autorin schafft es meisterhaft, den Blickwinkel der Außerirdischen einzunehmen.
Trotzdem handelt es sich nicht um eine „ernste“ Sci-Fi-Geschichte, sondern um eine chaotische Komödie im besten Sinne. Die Figuren sind schräg und witzig, essen Unmengen an Zucker und geraten in immer skurrilere und absurdere Situationen.
Die Lektüre war absolut unterhaltsam, und ich bin von diesem Buch restlos begeistert!
BUCH 3/2024 . . HUMORVOLLE SCI-FI ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ . . 𝒈𝒆𝒏𝒂𝒖 𝒅𝒆𝒓 𝑯𝒖𝒎𝒐𝒓 𝒅𝒆𝒏 𝒊𝒄𝒉 𝒈𝒆𝒓𝒏𝒆 𝒎𝒂𝒈 - 𝒎𝒂𝒏𝒄𝒉𝒎𝒂𝒍 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝒔𝒄𝒉𝒓ä𝒈 - 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝒔𝒄𝒉𝒘𝒂𝒓𝒛𝒆𝒓 𝑯𝒖𝒎𝒐𝒓 𝒐𝒅𝒆𝒓 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒍𝒆𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒔𝒂𝒓𝒌𝒂𝒔𝒕𝒊𝒔𝒄𝒉 . . Das Cover ist ja ziemlich speziell und ich kann mir gut vorstellen dass es den einen oder anderen davon abhält hinzugreifen ABER wer humorvolle teils ironisch - satirische Bücher mag der ist bei diesem SciFi Roman bestens aufgehoben
Odiklu entdeckt die Erde als neue Urlaubsdestination für die Androganer und rekrutiert Josh als Fremdenführer für die Aliens Ulionk ist die erste Besucherin und stellt Josh mit den Wünschen zu ihrem Unterhaltungsprogramm vor einige Herausforderungen - dass sich die Androganer zudem hauptsächlich von Zucker ernähren und dementsprechend auch aussehen sorgt zusätzlich für einige äußerst amüsante Situationen - aber wo wären die Aliens wohl besser aufgehoben als in Las Vegas wo alles möglich ist und kein noch so „verrückter“ wirklich auffällt
Ich wurde bestens unterhalten und habe mich köstlich amüsiert - absolute Leseempfehlung
Dieses Buch ist perfekt für alle, die Lust auf etwas Skurriles, Unterhaltsames und völlig anderes haben.
Stellt euch vor, euer Leben plätschert ganz normal und unspektakulär dahin, bis plötzlich ein Alien bei euch einzieht. Für ein paar Tage. Eure Aufgabe? Ihm das Leben auf der Erde zu zeigen. Und zwar so, dass niemand merkt, dass ihr einen Außerirdischen im Schlepptau habt. Klingt unmöglich? Ist es auch fast. Denn der Alien hat keine Ahnung, wie Menschen ticken, und bringt Josh damit in die absurdesten Situationen.
Das Beste daran: Man fiebert mit, lacht mit und fragt sich ständig, wie das wohl weitergehen soll. Ein echtes Lesevergnügen mit einem charmanten Schuss Wahnsinn und einer ganzen Menge Süßigkeiten.