Myra und Rohan sind am selben Tag im selben Krankenhaus geboren. Seitdem müssen sie jeden Geburtstag zusammen feiern – dabei findet Myra, dass Rohan der größte Langweiler aller Zeiten ist, und Rohan wäre sehr viel glücklicher ohne Myra, die immer nur Chaos verursacht! Als Myra an ihrem elften Geburtstag den Gartenschuppen in Brand setzt, passiert jedoch etwas Die böse Feenkönigin Gloriana kommt durch ein Portal in die Menschenwelt und stiehlt Rohans kleine Schwester Shilpa. Also machen sich Myra und Rohan auf in die Anderswelt, das Reich der Feen, um Shilpa zurückzuholen. Doch dafür müssen sie in einem magischen Wettkampf drei schwierige Aufgaben lösen – können Myra und Rohan es schaffen, Shilpa zu retten und der Feenkönigin zu entkommen, bevor es zu spät ist?
Louie Stowell started her career writing carefully researched books about space, ancient Egypt, politics, and science, but eventually she lapsed into just making stuff up. She likes writing about dragons, wizards, vampires, fairies, monsters, and parallel worlds. Louie Stowell currently works as the publisher of Ladybird Books and lives in London with her wife, Karen; her dog, Buffy; and a creepy puppet that is probably cursed.
Feen der Dämmerung ist mir wegen dem Cover und dem Klappentext ins Auge gesprungen. Hier kann ich wieder nur die tolle Coverillustration von Alina Brost bestaunen. Wirklich ganz tolle Arbeit
Myra und Rohan verbindet etwas sehr eigenes, am selben Tag geboren, was sie seit dem zusammen feiern müssen. Ja, müssen, denn die beiden können sich nicht so ganz leiden, denn Myra bringt Rohan ganz gerne mit ihren Aktionen zur Weißglut 😂 Als doch an ihrem elften Geburtstag plötzlich die kleine Schwester verschwindet, müssen sich beide zusammenreißen und diese retten. Auf in die Anderswelt, zusammen mit einer grünen Fee namens Mab. Das Abenteuer beginnt. Mit Myra wurde ich nicht warm, sie war sehr eigen, manchmal kam sie mir tatsächlich auch etwas drüber vor, ihre Aktionen in der Anderswelt haben die Gruppe in die eine oder andere zwickliche Lage gebracht. Rohan war dabei versucht immer die Stimme der Vernunft, obwohl ich bei ihm manchmal dachte, mach doch mal locker. Also alles in allem eine sehr interessante Kombination. Trotzdem gab es immer Momente, die das alles aufgelockert habe. Die Anderswelt hat mir gut gefallen, man konnte so richtig in die Welt abtauchen, die bildhaften Erzählungen machten es leicht. Die Geschichte an sich war etwas holprig unterwegs, ich hätte tatsächlich gerne noch ein paar mehr Seiten gehabt und dafür mehr Infos über angeschnittene Themen (zB Mabs Vergangenheit und wie es dazu kam). Wer also für eine kurzweilige Zeit in die Anderswelt abtauchen möchte, ist hier nicht verkehrt.
Sanftes Zwielicht, flirrende Magie und eine Freundschaft, die sich erst im Chaos entfaltet. Genau dieses Gefühl hat mich beim gemeinsamen Lesen mit meiner Nichte sofort eingefangen. Zwischen funkelnder Anderswelt, gefährlichen Aufgaben und einer bedrohlichen Feenkönigin entstand eine Geschichte, die uns beide immer tiefer in ihren Bann gezogen hat.
Besonders berührend war die Dynamik zwischen Myra und Rohan. Zwei Kinder, die sich eigentlich nicht ausstehen können, müssen plötzlich zusammenhalten. Dieses langsame Annähern fühlte sich ehrlich an und wurde von einer märchenhaften Atmosphäre getragen. Meine Nichte hat jede Aufgabe gespannt verfolgt, während ich die leisen Momente zwischen den beiden besonders genossen habe. Genau dort entfaltet die Geschichte ihr Herz.
Die Anderswelt ist bunt, geheimnisvoll und stellenweise überraschend düster. Prüfungen, Magie und kleine Gefahren sorgen für Spannung, ohne zu überfordern. Manchmal wirkt der Einstieg etwas hastig, doch sobald die Reise beginnt, entwickelt sich ein stimmiges Abenteuer mit viel Gefühl. Besonders schön war das Zusammenspiel aus Humor, Mut und der leisen Botschaft, dass Freundschaft manchmal dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.
Ein zauberhaftes Fantasyabenteuer, das sich perfekt zum Vorlesen eignet. Gemütlich eingekuschelt haben wir uns gemeinsam verzaubern lassen und wollten die Anderswelt am liebsten gar nicht mehr verlassen.