Die Erzählung führt vom Wilden Westen in den Orient: Ereignisse werden geschildert, in die Old Shatterhand nach dem Tode Winnetous verwickelt wurde; Abenteuer in der arabischen Wüste gilt es zu bestehen, und ein Wiedersehen Kara Ben Nemsis mit Hadschi Halef Omar erwartet den Leser.
Die vorliegende Erzählung spielt Mitte der 70er-Jahre des 19. Jahrhunderts. Fortsetzung in Band 27 "Bei den Trümmern von Babylon". Die Bände 28 "Im Reiche des silbernen Löwen" und 29 "Das versteinerte Gebet" setzen die Handlung zum Teil weiter fort, stellen aber gleichzeitig einen autobiografischen Schlüsselroman dar, entstanden nach Mays Eindrücken seiner großen Orientreise 1899/1900. Der ursprl. Titel dieser ehemals vierbändigen Reiseerzählung lautete "Im Reiche des silbernen Löwen I-IV".
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.
May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.
Der Leser wird in diesem ersten Teil des langen Romans "Im Reiche des silbernen Löwen" mit zwei völlig unterschiedlich verorteten Geschichten konfrontiert: Die erste Hälfte besteht aus den Abenteuern, die Old Shatterhand zusammen mit den Snuffles-Brüdern im Wilden Westen erlebt, die zweite Hälfte aus einer Ansammlung von Geschichten um Kara Ben Nemsi und Halef Omar, die zu einer Reise nach Persien aufbrechen.
Die erste Hälfte fasst alles zusammen, was einen an Karl May nerven kann - die mehrfach und immer wieder gleich ablaufende Gefangennahme und Freikämpfung von Comanchen-Häuptling To-kei-chun und dem geheimnisvollen Perser Dscharfar ist sehr ermüdend, weil so abwechslungsarm, und gleichzeitig zeigt sich Old Shatterhand von seiner schlimmsten Besserwisserseite: kein Absatz vergeht, in dem er nicht den einen oder anderen Gefährten wegen Inkompetenz beleidigt oder sich selbst als strahlendes Beispiel des Westmann-Gongfu präsentiert. In anderen Romanen Mays passiert das auch, und ist hin und wieder sogar durchaus charmant (zum Beispiel im Orientzyklus), aber so konzentriert und oft völlig ohne Ursache, wie Old Shatterhand hier den arroganten Kotzbrocken raushängen lässt... das schadet der Figur.
Die zweite Hälfte ist diesbezüglich angenehmer, aber auch, weil Halef Omar sich diese Behandlung selten gefallen lässt, und bevor Kara Ben Nemsi sich wieder eine ellenlange Geschichte Halefs anhört, hält er sich mit Kritik ihm gegenüber lieber deutlich zurück. Gerade aber diese Retourkutschen Halefs sind einfach wundervoll, das Highlight dieses Romans, und zeigen Mays Sinn für verrückten Humor. Trotzdem - dadurch, dass die zweite Hälfe dieses Romans aus mehreren, relativ unabhängigen Erzählungen besteht, wirkt das ganze uneinheitlich und stockend. Dies ist natürlich dem Veröffentlichungsmodus geschuldet, in der May gewisse Seitenzahlen zu erfüllen hatte, und daher kürzere, bereits in der Schublade liegende oder sogar schon veröffentlichte Erzählungen in die größere Rahmenhandlung einarbeitete.
Irgendwie hat der Leser bei diesem Roman auch darüber hinaus, dass er Erzählstränge aus obigem Grunde vielleicht schon kennt, sehr viele Déja-Vus: Der persische "Vater der Gewürze" könnte 1:1 der Bösewicht Abd el Asl aus "Im Lande des Mahdi" sein, der Zauberer Gadub es Sahhar erinnert stark an den Mübarek des Orientzyklus oder den Muza'bir aus dem Mahdi. Mays Vorliebe für "stock characters" wird immer deutlicher, je mehr man von ihm liest.
Wie bei allen gemeinfreien, auf Projekt Gutenberg beruhenden May-Ausgaben, ist die eBook-Umsetzung mangelhaft mit sehr vielen OCR-Fehlern.
Nu mă așteptam să îmi placă la peste 20 de ani de la prima citire. Scenariile sunt extrem de repetitive, aproape la șablon, dar totul este descris cu mult umor și atenție pentru detaliu. Îmi dau seama de ce eram fascinat în preadolescență de eroii lui May: emană încredere în sine, stăpânirea emoțiilor, calm în situații de criză și au cunoștințe vaste despre graiuri, culturi și tehnologie. M-a frapat acum și limbajul folosit de traducător - Lia Hârsu, în 1934 - cu un perfect simplu al verbelor care face economie de text și accelerează acțiunea (și nici nu sună a regionalism oltenesc).
Ce se simte aiurea acum este atitudinea superioară față de non-europeni: de cele mai multe ori aceștia sunt needucați, repeziți, fără o minte prea pătrunzătoare. Eroul occidental face și prozelitism creștin cu succes, prietenii lui musulmani acceptând că mesajul său este mult mai uman și chiar civilizator...