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Meinungsfreiheit: Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen | Wie unser wichtigstes Grundrecht staatlich beschränkt wird​

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Ein Plädoyer für unser wichtigstes Grundrecht

Noch nie gab es in der Bundesrepublik so viele und so strenge Gesetze zur Regulierung und Einschränkung der Meinungsfreiheit wie heute. In den vergangenen zehn Jahren ist eine Vielzahl neuer Paragrafen hinzugekommen, um bestimmte Äußerungen zu verbieten. Der Staat definiert etliche Sätze als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen. 

Grenzen der Meinungsfreiheit

Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen volatilen Lage, so argumentiert der promovierte Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.

Wer bestimmt, was als »Hass und Hetze« gilt?

Der Satz »Impfen macht frei« ist neuerdings eine Straftat, aber »Deutschland den Deutschen, Ausländer raus« ist erlaubt. »Juden = Kindermörder« ist eine Straftat, doch die Aussage, Olaf Scholz sei ein »Volksschädling«, ist erlaubt. Zu sagen, die Corona-Politik »erinnere« an 1933, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus Gaza zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?

Ein engagierter Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, Debatten auszuhalten, mutiger zu sein.

345 pages, Kindle Edition

Published February 27, 2026

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Ronen Steinke

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Profile Image for radonXann.
46 reviews
February 28, 2026
Der Jurist und Autor Ronen Steinke widmet sich in seinem Buch „Meinungsfreiheit“ einem der sensibelsten Themen unserer Zeit.

Wann fängt Meinungsfreiheit an und wo hört sie auf? Bietet man bestimmten Positionen bereits eine Bühne für Gewalt, indem man sie ausspricht oder wiedergibt? Wer einen Blick auf die Instagram-Seite des Autors wirft und die Kommentare liest, könnte zwiegespaltener kaum zurückbleiben. Gute Meinung? Schlechte Meinung? Und da wären wir auch schon beim Kern des Buches: Wer entscheidet das eigentlich? Die Gesellschaft? Die Politik? Der Rechtsstaat? Und wer schützt am Ende wen - diejenigen, die ihre Meinung äußern, oder diejenigen, die von ihr betroffen sind?

„Meinungsfreiheit“ liefert keine einfachen Antworten (wenn man das Antworten nennen möchte) und schon gar keine bequemen. Vielmehr ist es ein Appell, nicht vorschnell zu urteilen und sich kritisch mit Inhalten und Positionen detaillierter auseinanderzusetzen. Mit Menschen zu sprechen, deren Meinung man vielleicht schon in den ersten fünf Sekunden eines Gesprächs verdammen würde und gleichzeitig die Bevormundung eines Landes nicht als pauschale Lösung zu akzeptieren, sondern sich kritisch mit tatsächlicher Hetze und ihren Folgen auseinanderzusetzen.

Dieses Buch richtet sich an jene, die bereit sind, neue Fragen mitzunehmen statt fertiger Meinungen. Es will keine Haltung vorgeben, sondern einen inneren Diskurs anstoßen. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich auf diesem dünnen Seil zwischen zwei Kluften balanciert habe - unsicher, welche Seite mich weicher auffangen würde, sollte ich fallen oder gar springen.

Ich denke genau das die Stärke dieses Buches: Es zwingt dazu, die eigene Komfortzone zu verlassen, ohne eine klare Richtung vorzugeben. Ich denke man kann aus dem Buch einiges mitnehmen - nicht zuletzt spannende Fälle aus dem Bereich der Meinungsfreiheit und deren gerichtliche Entscheidungen. Gleichzeitig bleibt die Notwendigkeit, sich mit den Entscheidungen und Gesetzgebung des deutschen Rechtsstaats auseinanderzusetzen. Denn aus manchen der genannten Fälle scheint eine gewisse Willkür hervorzugehen, die das Vertrauen ins System herausfordert. Das Volk sieht sich dadurch nicht selten mit Unsicherheiten in Bezug auf das Gesetz konfrontiert.

Vielleicht liegt die eigentliche Aufgabe daher nicht nur im Lesen dieses Buches, sondern im fortwährenden, kritischen Mitdenken - im Aushalten von Ambivalenz und im bewussten Umgang mit den Regeln, die unser Zusammenleben bestimmen.
367 reviews5 followers
March 1, 2026
Mir war nicht klar, wie schnell man da in die Mühlen der Gerichte kommen kann. In etwa 50% der Quizzfragen lag ich daneben. Hat J.D. Vance in München etwa recht gehabt?
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