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Zwischen TikTok und Therapie: Wie Jugendliche und junge Erwachsene psychische Krisen überwinden | Mit vielen Beispielen aus der Praxis und Expert:innen-Tipps für Eltern

Wie junge Menschen Resilienz erlernen

Wenige Themen sind so tabuisiert, wie die psychische Krankheit des eigenen Kindes. Dabei haben psychische Erkrankungen bei Jugendlichen rasant Depressionen, ADHS, Gaming, Handysucht, Zwangserkrankungen ... 

Die häufigsten psychischen Störungen, Lösungsansätze von Expertinnen und Experten sowie die Sicht der Jugendlichen selbst

Viel wird über diese jungen Menschen gesprochen, selten mit ihnen. Ulrike Bartholomäus hat über anderthalb Jahre 25 von ihnen begleitet, die sie tief in ihr Inneres haben blicken lassen. Sie hat intensive Gespräche mit ihren Ärzten, Therapeuten und Eltern geführt. Entstanden ist ein einfühlsames und vielschichtiges Porträt von Menschen, die erzählen, wie sie ihre Krise überwunden haben – und was sie stark gemacht hat. 

Hochaktuelles Thema, das viele Familien umtreibt

Bei Eltern herrscht Verunsicherung darüber, was an Verhaltensauffälligkeiten normal ist und was therapiebedürftig. Der Leidensdruck ist hoch. Das Buch gibt Aufschluss, indem es aus der Praxis erzählt. 

Mädchen, die sich weghungern, Jungs mit ADHS, die ganze Nächte durchgamen, am Wochenende ihr Zimmer nicht verlassen und Schule oder das Studium nach dem Motto Dabei sein ist alles. Oder jugendliche Dauerkiffer, die in Depressionen versinken und die Eltern sich fragen, ob ihr Nachwuchs die Panikattacken mit Kiffen bekämpft oder die Joints die psychischen Probleme erst ausgelöst haben. – Ein tiefer Blick in den ganz normalen Wahnsinn unserer Familien und wie wir ihm begegnen können.

349 pages, Kindle Edition

Published April 2, 2026

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May 3, 2026
Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich begeistern und aufgrund des Klappentextes hatte ich mir ehrlich gesagt etwas Anderes darunter vorgestellt. Ich empfand das Ganze als sehr nüchterne Darstellung von Extrembeispielen, die etwas zu verallgemeinert waren. Anfangs wird erst mal dargestellt, dass z.B. das freie Spiel unheimlich wichtig ist - das weiß ich auch, bei Teenagern ist das aber nun mal schon eine Zeit lang her und ich glaube nicht, dass viele Eltern von Kleinkindern dieses Buch lesen werden. Zudem wird auch nicht darauf eingegangen, was ist, wenn mein Kind aus diesem Rahmen fällt? Für mich war das ein etwas sinnloses Kapitel. Die Beispiele sind zugegeben sehr interessant, wenn auch extrem und sehr knapp und nüchtern dargestellt. Den Sinn dahinter verstehe ich schon, aber beim Lesen macht mir das weniger Spaß. So richtige Tipps habe ich ehrlich gesagt nicht bekommen, dafür waren die Beispiele dann doch sehr extrem und wertvolle Tipps habe ich jetzt nicht raus gezogen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon Vorwissen in diesem Bereich habe. Als Buch zum einstieg in die Thematik vielleicht ganz gut, aber ich hatte mir einfach mehr erwartet.
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