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名探偵のままでいて #2

Die Rätsel meines Großvaters

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Der große Bestseller aus Japan über die heilende Kraft von Literatur

Der große japanische Bestseller über die junge Lehrerin Kaede und ihren demenzkranken Großvater geht in die zweite Runde. Zusammen lösen sie wieder allerlei große und kleine Rätsel mithilfe von Kriminalliteratur und werden am Ende selbst verstrickt in einen Fall.

In einer Reihe neuer spannender Fälle versuchen Kaede und ihr Großvater, mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie.

Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen?

330 pages, Kindle Edition

Published March 1, 2026

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About the author

Masateru Konishi

4 books27 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
6 (16%)
4 stars
21 (58%)
3 stars
8 (22%)
2 stars
1 (2%)
1 star
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Displaying 1 - 26 of 26 reviews
Profile Image for Ellinor.
803 reviews377 followers
March 29, 2026
Die Rätsel meines Großvaters schließt an den Vorgänger Die Bibliothek meines Großvaters an. Kaede kümmert sich weiterhin um ihren demenzkranken Großvater. Gemeinsam lösen sie Rätsel, die ihm helfen, mit der Krankheit umzugehen. Aufhänger aller Rätsel ist diesmal Alfred Hitchcock.
Den ersten Band fand ich ganz nett zu lesen, fand die Fälle aber irgendwann repetitiv. Diesmal fand ich es etwas besser, wobei dies vermutlich an der Verbindung zu Hitchcock lag, dessen Filme ich sehr mag. Ich fand es tatsächlich faszinierend, wie der Autor es schafft, immer wieder eine andere Verbindung zu ihm herzustellen.
Insgesamt ist das Buch eine gelungene Fortsetzung. Wer den ersten Band mochte, wird hier nicht enttäuscht. Die übrigen sollten dem Buch eine Chance geben.
2,371 reviews14 followers
March 19, 2026
Zum Inhalt:
Die Geschichte von Kaede und ihrem demenzkranken Großvater geht in die nächste Runde. Wieder lösen sie zusammen mit Hilfe von Kriminalliteratur größere und kleinere Rätsel und verstricken sich auch noch selbst in einen Fall. Es gibt wieder einige neue spannende Fälle, die auf ihre Art alle anders sind. Währenddessen gibt es im privaten Umfeld sonderbare Ereignisse und ein alter Widersacher taucht auf.
Meine Meinung:
Ich habe mich auf die Fortsetzung gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Es geht wieder sehr interessant weiter. Was mir aber neben den zu lösenden Fällen aber besonders gut gefällt, ist nach wie vor, dass das Thema Demenz aufgegriffen wird. Ob das alles so realistisch ist, mag dahin gestellt sein, aber es ist wichtig es zu thematisieren und das in einem spannenden Buch zu tun, ist eine Art, die mir besonders gut gefällt. Diese Momente, wo es um die Beziehung von Kaede und ihrem Großvater geht und auch alte Erinnerungen dann geschildert werden, machen bewusst, dass der Zustand des dementen Mannes weniger werden und das hat mich sehr berührt.
Fazit:
Gefällt mir
Profile Image for Marie.
210 reviews15 followers
March 21, 2026
"Lange war es Kaedes ausschließliche Freizeitbeschäftigung gewesen, den Buchbestand im Studierzimmer ihres geliebten Großvaters - insbesondere die ausländischen Klassiker unter den Krimis - geradezu zu verschlingen."

Jetzt, als Erwachsene, hat Kaede eine ganz andere Aufgabe als das Lesen: Sie besucht regelmäßig ihren an Demenz erkrankten Großvater und kümmert sich liebevoll um den Mann, der ihr die Liebe zu Mystery- und Krimiliteratur vermittelt hat. Dabei kommt ihr zugute, dass der alte Mann trotz seiner Erkrankung noch immer sehr gut deduzieren kann und ähnlich wie die Meisterdetektive in den europäischen Klassikern zu den spannendsten Schlussfolgerungen kommt. Ganz unterschiedliche "Fälle", insgesamt fünf, werden in "Die Rätsel meines Großvaters" gelöst. Mal geht es um das mysteriöse Verschwinden eines Mannes, mal um den Selbstmord eines Filmschauspielers. Oft ist es Kaedes Großvater, der der Polizei den entscheidenden Hinweis liefern kann.

Die ersten drei Erzählungen stehen relativ unabhängig nebeneinander, ab der vierten Erzählung nimmt die zusammenhängende Erzählung zunehmend Fahrt auf und die Figuren aus dem Roman rücken selbst immer mehr in den Mittelpunkt des Falles. Während sich die ersten drei Texte also noch wie nette Unterhaltunsggrübelleien lesen, wird es ab dem vierten Fall durchaus dramatisch. Dennoch konnte mich Masateru Konishis zweites Buch nicht wirklich überzeugen. Über ein "Ganz nett" kommt es leider nicht hinaus.

Dabei hat "Die Rätsel meines Großvaters" viele Stärken: Die Orientierung an klassischen deduktiven Krimis, die ja aktuell in Japan einen großen Aufschwung erleben. Die vielen Bezüge und Anspielungen, vor allem im zweiten Kapitel, haben mir Freude bereitet. Hier stehen - ohne zu viel zu verraten - Hitchcocks Filme im Fokus und laden herrlich zum Mitraten ein. Außerdem hat es mir gefallen, dass viele Motive, Figuren und Ideen (z.B. die Bücher oder auch die beiden Mädchen aus dem zweiten Kapitel) wieder auftauchen und der Autor sich damit selbst zitiert. Darüber hinaus habe ich unheimlich viele kleine Dinge über die japanische Kultur gelernt. (Auch wenn ein erklärendes Glossar, zum Beispiel zu den verschiedenen Anspracheformen sehr hilfreich gewesen wäre).

Auf der anderen Seite bin ich bis zu letzt den Figuren sehr fern geblieben. Zwar gab es Momente wie etwa die Sicht des Großvaters auf seine Krankheit, die er im letzten Kapitel Suzu gegenüber erklärt, die mich sehr berühren. Aber so ganz mitgenommen haben mich die Figuren auch hier nicht. Außerdem passen die Geschichten nicht so recht zusammen, finde ich. Manchmal hatte ich das Gefühl, einen nachträglichen Abdruck einer Fortsetzungsgeschichte oder Kolumne aus der Zeitung gelesen. Gerade die ersten drei Abschnitte gehen sehr in diese Richtung.

Insgesamt war das Buch ganz anders, als ich ursprünglich erwartet hatte. Ob das gut oder schlecht ist - das wird sich zeigen. Auf einer seichten Unterhaltungsebene hat "Die Rätsel meines Großvaters" (warum eigentlich dieser Titel?) funktioniert
5 reviews
April 18, 2026
Weitere knifflige Fälle für den Großvater der Lehrerin Kaede
Im Roman „Die Rätsel meines Großvaters“ des japanischen Autors Masateru Konishi, in der gelungenen Übersetzung von Karina Hermes, löst die Protagonistin Kaede erneut einige knifflige Kriminalfälle. Dabei hilft ihr die geniale Logik ihres Opas, die verbunden ist mit einem festen Ritual, das teils von magischem Realismus umwoben ist. An Kaedes Seite steht ihre Freundin Misaki, die wie sie als Lehrerin arbeitet. Zu den handelnden Personen zählen Kaedes Kollege Iwata, zu dem sie sich hingezogen fühlt, sowie dessen Freund, der Schauspieler Shiki. Die Figur des Kriminalbeamten Agatsuma, der früher vom Großvater unterrichtet wurde, übernimmt eine tragende Rolle bei den aktuellen Ermittlungen.

Sicherlich muss man den ersten Band der Reihe nicht unbedingt gelesen haben, da der Autor wichtige Hintergründe erklärt. Allerdings gibt es immer wieder Anspielungen auf die Vergangenheit der Hauptfiguren. Da mir der erste Teil bekannt war, fand ich mich schneller in die Geschichte ein als beim letzten Mal. Besonders hervorzuheben ist erneut die sensible Darstellung der Demenzerkrankung des Großvaters, der Anfang siebzig ist. Ebenso ist wieder das typische japanische Flair zu spüren, das sich vor allem durch den Umgang der Personen miteinander zeigt, der geprägt ist von Respekt und Zurückhaltung. Die im Buch allgegenwärtige Kriminalliteratur hingegen, aus dem der Großvater sein Wissen bezieht, ist international geprägt.

Inhaltlich reicht das Spektrum der Fälle beispielsweise von der Frage, ob es den Weihnachtsmann tatsächlich gibt, da er im Traum einer der Figuren verschwunden ist bis hin zum schwierigen Versuch, drohende Selbstmorde zu verhindern. Auch der rätselhafte Tod eines Polizisten wirft eine Reihe von Fragen auf. Masateru Konishi sorgt ein ums andere Mal für unvorhergesehene Wendungen. Die einzelnen Fälle sind in sich abgeschlossen, bleiben aber immer mit der übergreifenden Erzählung um Kaede und ihren Großvater verknüpft.

Brisant wird es für Kaede, die gerade erst begonnen hatte, sich von alten Wunden zu befreien. Sie rühren von einem lange zurückliegenden Familiendrama her. Gerade erst öffnete sie sich etwas mehr, was sich auch an ihrer Kleidung widerspiegelte, als die Vergangenheit sie erneut einholt.

Der zweite Band der Reihe, in der der an Demenz erkrankte Großvater der jungen Lehrerin Kaede in sehr unterschiedlichen kriminellen Fällen ermittelt, ist mit einem wunderschönen Farbschnitt ausgestattet. Im Buch Masateru Konishi fordert in „Die Rätsel meines Großvaters“, auch durch seinen ganz eigenen Schreibstil, den Lesenden dazu auf mitzuraten. Die Spannung wird durch einige unerwartete Entwicklungen gesteigert und findet darin ihren Höhepunkt, als Kaede im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung.
Profile Image for Rex.
24 reviews
March 18, 2026
Optik

Die aquarell wirkende Gestaltung mit dem Großvater auf seinem Sessel und Kaede, welche im Garten auf die Welt blickt, ist sehr passend gewählt. Die roten Blätter des japanischen Ahorn an den Buchseiten geben ein verträumt/edles finish. Die Seiten selbst sind schön fest und Schriftgröße, sowie Absatzplanung sehr angenehm.

Schreibstil

Trotz der sehr bildhaften Sprache sind sehr dramatische Szenen teils äußerst nüchtern, fast sachlich, beschrieben. Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen werden mehr über Gestiken und zwischen den Zeilen illustriert, statt klar benannt. Durch den starken kulturellen Unterschied zwischen der westlichen und der japanischen Welt, wirkt dies mitunter verwirrend. Schafft man es jedoch sich darauf einzulassen, oder ist mit den sozialen Regeln Japans etwas bekannt, entsteht ein mannigfaltiges Bild. Bei Gruppenszenen ist es dennoch oft undurchsichtig, welcher Charakter welche Aussage trifft.

Story und Charaktere

Unsere, zumindest laut Klappentext deklarierte, Protagonistin ist das Klischee einer wohlerzogenen, weiblichen Japanerin. Schüchtern, bescheiden, ruhig, diszipliniert, fürsorglich und auf natürliche Weise hübsch genug um Herzen zu ergreifen, aber nicht so schön, dass es als einschüchternd/vulgär wahrgenommen werden könnte. Mit ihren zwei männlichen Freunden befindet sie sich in einer klassischen Liebesecke: Beide Männer sind an ihr interessiert und sie muss sich entscheiden. Allgemein wirkt Kaede mehr wie ein Stilmittel um den Plott voran zu bringen oder die männlichen Charaktere glänzen zu lassen, als eine eigenständige Person mit eigener Agenda. Auch Gespräche mit anderen weiblichen Charakteren (wovon es nur wenige gibt) dienen lediglich um zu verdeutlichen wie traumhaft, schlau und stattlich die männlichen Charaktere doch sind.

Der Großvater dagegen ist, trotz seiner Demenz, ein absolutes Genie. Nach nur kurzem Bericht einer - für ihn bis dato fremden - Kindheitserinnerung knackt er einen 30-Jahre alten Fall ohne Hinweise oder Beweise. Sogar den Inhalt eines Briefes, welcher nicht länger existiert und niemals von jemandem gelesen wurde, kann er wortwörtlich wiedergeben. Egal wie weit hergeholt seine Schlussfolgerungen auch sind: er soll immer Recht behalten. Was für eine Superkraft!

Dieses Talent bringt schließlich auch die Kriminalpolizei auf den Plan, welche sich ohne den Opa anscheinend kaum allein die Schuhe zubinden kann. Die Beamten akzeptieren jede Theorie des Opas als Wahrheit und nehmen sie sogar als Grundlage für Ermittlungen, Verhaftungen und Pressemitteilungen. Beweise? Die sind für Anfänger. Wir haben Superopa!

Fazit

Wer Krimis nach der Prämisse "Was wäre in einer fiktiven Krimi-Geschichte am spektakulärsten?" genießt, wilde Schlussfolgerungen ohne Nachvollziehbarkeit spannend findet und eindimensionale Charaktere bevorzugt, für den ist dieses Buch eine Goldgrube. Wer sich beim Lesen gerne berieseln lässt ohne mitzudenken wird auch seine wahre Freude daran haben.

Ich gehöre leider nicht zu diesen Gruppen. Ich mag meine Krimis zwar gerne wirr, aber die Geschehnisse sollten dennoch einer inneren Logik folgen und Plott-twists zumindest im Nachhinein nachvollziehbar sein. Ich rätsel gerne mit und folge den Hinweisen wie auf einer Schnitzeljagd. Für mich war das einzig faszinierende an diesem Buch: Die Kunst auch wirklich absolut alles auf Hitchcock zu beziehen, und sei es noch so abwegig.
Profile Image for Naraya.
285 reviews10 followers
March 12, 2026
Nach den schockierenden Erlebnissen ihres letzten großen Falles haben Kaede und ihr geliebter Großvater mit dem Spitznamen Himonya-san trotz allem nicht die Freude an spannenden Rätseln verloren. Dieses Mal untersuchen sie zum Beispiel eine mysteriöse Reihe von Suiziden oder den Fall des verschwundenen Weihnachtsmanns. Doch Kaede muss sich auch fragen, ob die Demenzkrankheit ihres Großvaters nicht bald zu weit fortgeschritten sein wird, um dieses gemeinsame Hobby noch weiterzuführen.

„Die Rätsel meines Großvaters“ ist der zweite Band der Reihe um Kaede und ihren Großvater aus der Feder von Masateru Konishi, der als Autor für Fernsehen und Radio arbeitet. Die Reihe ist als Trilogie angelegt und verarbeitet Erfahrungen, die Konishi bei der Pflege seines demenzkranken Vaters gesammelt hat. Die deutsche Übersetzung des Romans stammt von Karina Hermes. Die Struktur der einzelnen Handlungssegmente ist immer ähnlich: Kaede präsentiert ihrem Großvater einen neuen Fall und dieser löst ihn allein durch logisches Kombinieren und aus den Hinweisen, die er von der Schilderung der Ereignisse erhält.

Diese Art, ein Rätsel zu lösen, ist vielleicht nicht unbedingt immer stimmig, aber ich persönlich empfinde das auch nicht als den zentralen Kern der Romane. Für mich geht es umso mehr um die Lewy-Körper-Demenz des Großvaters, die ihn zeitweise unter Halluzinationen und Verwirrung leiden lässt; er beweist aber gleichzeitig, dass sein Verstand immer noch messerscharf ist und er die Empathie besitzt, sich in andere Menschen einzufühlen.

So lösen Kaede und er einige sehr persönliche Fälle in diesem gelungenen zweiten Band. Kaedes Freund Iwata beschäftigt das Schicksal seinen verschwundenen Vaters, Shiki – ihr anderer Freund – verhält sich seit einiger Zeit seltsam und eine Suizidwelle, die scheinbar etwas mit Alfred Hitchcocks Filmen zu tun hat, gibt der Polizei Rätsel auf. Besonders berührt hat mich der Fall um Suzu, die sich verflucht fühlt und den Großvater um Hilfe bittet – wow, was für eine Wendung! Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Band, auch wenn ich Kaede und ihren Großvater noch nicht verlassen möchte.
82 reviews
March 20, 2026
Ich hatte schon den ersten Band gelesen und wirklich geliebt, deshalb war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich die Reihe beschreiben müsste, würde ich sagen: eine Mischung aus Cozy Crime, ein bisschen Agatha Christie-Vibes, Familiengeschichte und dieser besonderen japanischen Erzählweise.

Gerade dieser Schreibstil ist ja etwas, das nicht jedem gefällt. Ich habe dazu auch schon Kritik gesehen, aber man muss einfach im Hinterkopf behalten, dass es sich um übersetzte japanische Literatur handelt. Wenn man sich darauf einlässt, hat das Ganze einen ganz eigenen Charme, den ich persönlich sehr mag.

Auch in diesem Band gibt es wieder mehrere kleinere Geschichten rund um Kaede, ihren Großvater und ihr Umfeld, kombiniert mit einer übergeordneten Handlung, die sich bis zum Ende durchzieht und dort aufgelöst wird. Besonders aufgefallen ist mir, dass dieser Band emotional noch einmal stärker war als der erste. Es gab einige wirklich rührende Momente, die mich fast zu Tränen gebracht haben, wahrscheinlich auch, weil man die Charaktere inzwischen besser kennt und eine ganz andere Verbindung zu ihnen hat.

Die Rätsel und ihre Auflösungen haben mich wieder mehrfach überrascht, und zwischendurch gab es auch einige unterhaltsame und schöne Szenen. Ein großes Lob geht für mich erneut an den Umgang mit dem Thema Demenz. Ich finde, man nimmt aus diesen Passagen immer auch etwas mit, weil Kaede vieles erklärt und einordnet, was gut zu ihrem Beruf passt und gleichzeitig sehr natürlich in die Geschichte eingebaut ist.

Insgesamt hat mir auch dieser Band wieder richtig gut gefallen, und ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten. Ich habe gesehen, dass in Japan gegen Ende des Jahres der dritte Band erscheinen soll und ich kann es kaum erwarten.
Profile Image for givemeabook .
113 reviews
March 22, 2026
Ein emotional packendes Leseerlebnis

Die Liebe von Kaede zu ihrem Großvater hat mich bereits im Band eins (Die Bibliothek meines Großvaters) zutiefst berührt. Das war mit ein Grund, warum ich dieses Buch so gerne lesen wollte - und auch wieder so gerne gelesen habe.

Kaedes scharfsinniger Großvater, einst Grundschuldirektor, leidet an Lewy-Body-Demenz, die Symptome wie visuelle Halluzinationen und Gedächtnisstörungen verursacht.

Die junge Lehrerin Kaede löst mit ihrem demenzkranken Großvater verschiedene Rätsel. Dabei helfen ihnen Geschichten aus der klassischen Kriminalliteratur. Obwohl sich die geistigen Fähigkeiten von Kaedes Großvater verschlechtert haben, schlummert unter der Demenz seine Kombinationsgabe und sein großes Literaturwissen. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft kleine und große Rätsel. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie.

Als sich jedoch ein schwerwiegender Vorfall ereignet, der Kaedes Leben betrifft, werden nicht nur Kaede und ihr Großvater, sondern auch Kaedes Freund Shiki auf eine harte Probe gestellt.

Das Thema Demenzerkrankung nimmt einen großen Teil des Romans ein. Es ist eine lebensbejahende, gefühlvolle Erzählung mit dem Großvater als sanftem, und trotz seiner Krankheit brilliantem Meisterdetektiv.

Das Cover passt durch die einheitliche Gestaltung zu dem Vorgängerbuch. Der Großvater und die Enkelin sind auf dem Cover, das fast nur durch eine unterschiedliche Farbgebung vom Band eins zu unterscheiden ist. Der wunderschöne Buchschnitt verleiht dem Buch den japanischen Zauber. Ich liebe es.

"Die Rätsel meines Großvaters" ist ein außergewöhnliches Buch das zum Nachdenken anregt und für das ich fünf Sterne vergebe.
1,363 reviews4 followers
March 9, 2026
Da ich bereits den ersten Teil als Hörbuch genießen dufte und mir dieser gut gefallen hat, wollte ich nun unbedingt wissen wie es mit den Protagonisten weitergeht und welche spannenden Fälle sie diesmal lösen müssen! Ich hatte ein paar sehr unerhaltsame Stunden mit diesem Buch und fand die Lektüre lesenswert, gerade wenn einem der erste Teil gut gefallen hat.

Diesmal versuchen Kaede und ihr Großvater neue Fälle zu lösen und mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie. Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen?

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, locker und leicht, dabei strahlt er aber auch eine Ruhe aus die das Buch warmherzig zu lesen macht. Anders als bei anderen Krimis steht nicht die Spannung im Vordergrund, sondern das Rätseln und Gedankenspiele. Mir hat dies schon im ersten Teil sehr gut gefallen und auch diesmal konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen.

Der Autor schafft es die beiden Protagonisten Kaede und ihren Großvater authentisch zu beschreiben, wobei mir vorallem der kluge Großvater immer sehr sympathisch ist. Die Geschichte ist kraftvoll und wirklich schön zu lesen, wenn man keine Action und keinen Thrill, sondern Rätsel, schöne Gespräche zwischen Kaede und dem Großvater und ein wenig Mystik mag. Gerne empfehle ich das Buch weiter.
13 reviews
March 15, 2026
Ruhiger Wohlfühlkrimi mit viel Herz und Tiefgang

Auch im zweiten Band der Reihe von Masateru Konishi begleiten wir Kaede und ihren an Demenz erkrankten Großvater, der trotz seiner Krankheit immer wieder mit einer beeindruckenden Kombinationsgabe bei der Lösung verschiedener Kriminalfälle bzw. Rätsel hilft. Und dann ist da noch das eigene Trauma, dass Kaede zu überwinden hofft.

Wie schon im ersten Band hat mir auch diesmal die Mischung aus Roman und Krimi sehr gut gefallen. Mit seinem angenehmen und ruhigen Schreibstil sorgt Masateru Konishi dafür, dass sich dieses Buch sehr entspannt lesen lässt und dabei eine gemütliche Atmosphäre entsteht. Genau dadurch hebt sich dieser Roman von den klassischen, actionreichen Krimis ab.

Auch die Figuren bekommen genügend Raum, sich weiterzuentwickeln. Dazu zählen nicht nur die Figuren, die wir bereits aus dem ersten Band kennen. Auch den neu eingeführten Figuren wird entsprechend Raum gegeben. Die Demenzerkrankung des Großvaters ist dabei stets präsent und verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene.

Es gab diese Momente, wo ich mir etwas mehr Spannung und Tempo gewünscht hätte, dennoch hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Wer ruhige Krimigeschichten mit viel Atmosphäre und Charakterentwicklung mag, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Um die Beziehungen zwischen den Figuren und auch Teile des Handlungsstranges besser verstehen zu können, empfehle ich unbedingt mit dem ersten Band der Reihe zu beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil.
196 reviews
March 16, 2026
Nachdem mir der erste Band der Reihe schon unglaublich gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf „Die Rätsel meines Großvaters“ gefreut – und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Wieder begleiten wir die junge Lehrerin Kaede und ihren demenzkranken Großvater, die gemeinsam auf ganz besondere Weise Rätsel lösen. Mithilfe ihrer Liebe zu Kriminalliteratur und viel Fantasie gehen sie unterschiedlichsten Geheimnissen auf den Grund: vom Verschwinden eines Weihnachtsmanns bis hin zu einer beunruhigenden Reihe mysteriöser Suizide. Doch diesmal geraten die beiden auch selbst immer stärker in einen größeren Fall, während gleichzeitig in ihrem persönlichen Umfeld seltsame Ereignisse passieren und ein alter Gegenspieler erneut auftaucht.

Was ich an diesem Buch besonders liebe, ist die ruhige, fast schon sanfte Atmosphäre. Der Autor schreibt unglaublich feinfühlig, sodass man sich beim Lesen fühlt, als wäre man mitten in der Geschichte. Die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater ist einfach wunderschön dargestellt – er ist wirklich ein großartiger Charakter, den man sofort ins Herz schließt.

Auch das japanische Setting trägt viel zur Stimmung bei und macht die Geschichten noch besonderer.

Für mich war auch dieser Band wieder ein echtes Wohlfühlbuch mit spannenden Momenten. Einen kleinen Tick stärker fand ich Band 1, deshalb gibt es 4 Sterne, aber ich habe beide Teile wirklich geliebt und hoffe sehr auf eine Fortsetzung.
Profile Image for a sky full of pages .
114 reviews
March 31, 2026
Für mich war das ein sehr gelungener Folgeband!

Zu Beginn musste ich mich erst auf das Buch einstellen. Denn es legt schon einen anderen Fokus. Der erste Band war für mich hauptsächlich emotional, weil mich die Geschichte so faszinierte. Demenz ist ein sehr schwieriges Thema und hat so viele Facetten, diese besondere Form sowieso.

Der zweite Band war wirklich toll. Er hat die äußerst intelligente Denkweise des Großvaters gezeigt und hat auch deutlich gemacht, dass Nähe und Vertrautheit durch Verstehen passiert. Die Enkelin und der Großvater haben eine gute Beziehung zueinander und sie ist geprägt von Liebe und Respekt. Dennoch ist dieses Buch kein Kitsch. Es zeigt, dass Liebe auch durch das Verstehen des anderen passiert.

Als Ärztin hat mich die Szene mit der Ärztin besonders gerührt und ich kann nur sagen, dass sich diese liebevolle und positive Herangehensweise alle Ärzt:innen mehr zu Herzen und als Beispiel nehmen sollten.

Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, deshalb bekommt es 5 Sterne. Das Buch ist nicht nur für Angehörige von Demen- Erkrankten, aber diese finden sicher besonders viele gute Momente in diesen Büchern. Ich kann das Buch allen empfehlen, denn ob wir wollen oder nicht mit Demenz wird jeder von uns früher oder später zu tun haben und das kann ein aufmunterndes, positives Buch sein, das zeigt, dass Beziehung auf so vielen Ebenen weiterhin stattfinden kann.
43 reviews
Read
March 8, 2026
„Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist ein stiller, feinfühliger Roman, der lange nachhallt. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen einem Enkel und seinem Großvater und die vielen unausgesprochenen Fragen, die zwischen den Generationen stehen.
Mit großer Sensibilität erzählt Konishi von Erinnerung, Schuld, Verlust und der Schwierigkeit, Gefühle in Worte zu fassen. Besonders berührend fand ich, wie behutsam sich die Geschichte entfaltet. Es geht nicht um große dramatische Wendungen, sondern um Zwischentöne, Blicke, Gesten und das, was verschwiegen wird. Gerade diese leisen Momente machen das Buch so intensiv.
Die Atmosphäre ist ruhig und fast melancholisch, dabei aber nie schwer oder erdrückend. Stattdessen entsteht ein warmes, nachdenkliches Gefühl. Man spürt die kulturellen Hintergründe und Traditionen, ohne dass sie aufdringlich erklärt werden sie sind ganz selbstverständlich Teil der Geschichte.
Die Figuren wirken authentisch und nahbar. Besonders der Großvater ist vielschichtig gezeichnet, streng und distanziert wirkend, zugleich verletzlich und voller unausgesprochener Geschichte.
Ein Roman für alle, die Familiengeschichten lieben, die zwischen den Zeilen lesen können und sich auf eine ruhige, tiefgründige Erzählweise einlassen möchten.
Profile Image for WildesKopfkino .
967 reviews8 followers
April 5, 2026
Zwischen vergilbten Buchseiten, leisen Erinnerungen und zarten Spuren der Vergangenheit entfaltet sich eine Geschichte, die sich wie warmer Tee an einem grauen Tag anfühlt. Kaede und ihr Großvater bewegen sich durch ein Geflecht aus Rätseln, das nicht nur Geheimnisse anderer Menschen berührt, sondern auch die eigene Zerbrechlichkeit sichtbar macht. Literatur wird hier zum Schlüssel, der Türen öffnet, die längst verschlossen schienen.

Sanfte Melancholie begleitet jede Begegnung, während kleine Detektivfälle fast beiläufig tiefe menschliche Fragen aufwerfen. Besonders berührend wirkt die Darstellung des Großvaters, dessen Erinnerungen wie lose Puzzleteile durch die Handlung treiben. Trotz der Demenz bleibt seine Weisheit spürbar, manchmal verschleiert, manchmal glasklar. Genau diese Mischung aus Unsicherheit und Wärme erzeugt ein leises, emotionales Soggefühl.

Mit jeder gelösten Spur wächst die Nähe zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Fälle sind ruhig erzählt, aber voller Bedeutung, sodass selbst unscheinbare Momente lange nachhallen. Einige Wendungen lassen sich erahnen, doch die emotionale Wirkung bleibt stark. Am Ende bleibt ein Gefühl von Hoffnung, getragen von Geschichten, die heilen, verbinden und Erinnerungen bewahren.
Profile Image for Karola.
878 reviews7 followers
March 3, 2026
Kreative Aufklärungen und lehrreich in Sachen DLB
Neben der detaillierten, nachvollziehbaren Auflösung von 4 komplizierten Kriminalfällen geht es zwischen den Hauptcharakteren um die Lewy-Body-Demenz (DLB) des Großvaters mit seinen Symptomen und Merkmalen. Die Verkettung des kranken Meisterdetektivs und seiner Kenntnis an gestriger, westlicher Kriminalliteratur mit seiner überzeugenden Deduktionsfähigkeit bei ihm im häuslichen Rahmen vorgestellten, aktuellen Kriminalfällen ist originell, die Auflösungen sind kreativ und nachvollziehbar. Der Schreibstil betont gekonnt die innige Vertrautheit zwischen dem Großvater und seiner Enkelin Kaede, beide belesene Liebhaber von europäischer Kriminalliteratur und deren Verfilmungen. Man denke nur an die Thriller von Hitchcock, denen hier doch auch gehuldigt wird. Manche Charaktere wirken im Sozialverhalten bisweilen etwas sehr extrem. Ein Besuch am Shintu-Schrein, ein Hausaltar mit Totenregister im Haus und das christliche Weihnachtsfest feiern - verschiedene religiöse Symbole sind hier verarbeitet und verursachen Grübeleien.
Insgesamt eine angenehme, japanische Mischung der Genres Krimi und Literatur in ruhigem Schreibstil.
Profile Image for Daniela.
216 reviews1 follower
March 7, 2026
Schön geschrieben

Masateru Konishi schafft es in die Rätsel meines Großvaters, die Fußstapfen vieler japanischer Schriftsteller zu treten: philosophisch, spannend und manchmal auch ein bisschen seltsam schafft mutet die Handlung des Buches an.
Kaedes Großvater, der mit dem Alter immer kränker wurde und eine Art von Parkinson hat, ist eine Art Meisterdetektiv. In fünf Kapiteln tauchen nach und fünf Fälle aus dem Umfeld von Kaede (Mode, das verschwinden von Männern, Selbstmord…) auf, die es gilt, zu lösen. Und immer wieder kommt Kaede und ihre Freunde, sowie ein ehemaliger Schüler des Großvaters, der selbst Polizeibeamter wurde, zum Großvater, um die Fälle zu besprechen und eine Lösung zu finden. Der Großvater geht mit viel Fingerspitzengefühl und wachsam auf die einzelnen Fälle ein und löst die ihn vorgelegten Rätsel mit Meisterhand. Dabei nutzt er unter anderem Literatur und Film, wie beispielsweise Alfred Hitchcocks Filme als Referenzen und Basis zur Klärung.
Das Buch ist spannend, geschrieben, nicht immer leicht weg zulegen, und manchmal auch etwas skurril, wie es japanische Bücher so an sich haben. Mir hat es gefallen!
102 reviews
March 22, 2026
„Die Rätsel meines Großvaters“ ist der zweite Band dieser Serie von dem Autor Masateru Konishi.

Auch der zweite Band rund um die junge Lehrerin Kaede und ihrem demenzkranken Großvater konnte mich überzeugen. Die Handlung ist auch hier gut konstruiert und die Fälle und Geheimnisse, die die beiden enthüllen sind spannend und sehr vielseitig. Auch das Privatleben von Kaede wird durcheinandergebracht und sie gerät in Gefahr. Zudem wird auch die innige und emotionale Beziehung von Kaede und ihren Großvater immer deutlicher. In diesen Band wird auch wieder die spezielle Demenzerkrankung von dem Großvater thematisiert und nicht beschönigt.

Diese Serie gefällt mir immer wieder richtig gut und auch die Parallelen zu bekannten literarischen Werken ist wirklich gut gelungen. Das Miträtseln macht einfach Spaß und in diesem Band finde ich es besonders toll, dass wir Kaede und ihren Alltag in Japan besser kennenlernen konnten.

Diesen zweiten Band, ebenso den ersten Band, kann ich auf jeden Fall empfehlen. Die Handlung ist wirklich einzigartig und der Autor kann auch mit seinen Schreibstil punkten, auch wenn man sich erst mal einlesen muss.
208 reviews
March 7, 2026
Wohlfühlroman

Der Roman „Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist bereits Teil 2, in welchem Kaede und ihr demenzkranker Großvater wieder Rätsel lösen. Es ist eine Mischung aus Kriminalgeschichte und warmherziger Familiengeschichte.
Gemeinsam beschäftigen Kaede und der Großvater sich mit verschiedenen geheimnisvollen Ereignissen und versuchen, die Wahrheit hinter diesen Fällen herauszufinden. Dabei geraten sie immer stärker selbst in eine gefährliche Situation, als ein alter Gegner aus der Vergangenheit wieder auftaucht

Die vielen japanischen Begriffen und Ausdrücke stören etwas den Lesefluss und machen es kompliziert - aber gut, es ist ein japanisches Buch, da gehört das dazu.

Das Buch überzeugt, wie auch bereits der erste Teil, besonders durch seine originelle Idee und die besondere Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Für mich ist es ein richtiger Wohlfühlroman.
582 reviews
March 13, 2026
Leider kenne ich den ersten Teil dieses so charmanten Buches nicht, aber ich glaube, das muss ich unbedingt bald ändern. Einiges wird zwar in diesem Buch angesprochen, aber nicht so viel.
Kaede ist bei ihren Großeltern aufgewachsen, die Großmutter ist mittlerweile verstorben und der Großvater ist dement, hat aber noch ausreichend wache Momente, in denen er mit großem Scharfsinn Kriminalfälle löst. Und das Besondere an diesem Buch ist, dass es sich eben um „literarische“ Fälle geht. Besonders gut haben mir die Verweise auf Hitchcock gefallen; da waren es aber vor allem die auf die Verfilmungen, aber es gibt auch Hinweise auf Bücher.
Kaede ist ein liebevoller Charakter; sie macht sich viele Gedanken und achtet die Freundschaft hoch.
Die Fälle betreffen manchmal sie und ihre Freunde, manchmal nicht. Es gibt abgeschlossene Teile, andere sind es nicht.
Ein ganz charmanter, aus meiner Sicht typisch japanischer Erzählstil und Einblicke in den Alltag runden die Geschichte(n) ab.
20 reviews
March 22, 2026
Ich habe gerade „Die Rätsel meines Großvaters“ beendet und muss erst einmal tief durchatmen, denn dieses Buch hat mich auf eine ganz andere, leisere Art völlig gefangen genommen, als ich es von meinen üblichen Thrillern gewohnt bin. Die Momente, in denen der Großvater trotz seiner Halluzinationen und der schwindenden Erinnerung allein durch messerscharfe Logik und Kombinationsgabe zum „Ermittler im Sessel“ wird, sind einfach brillant konstruiert. Es ist japanische Kriminalliteratur vom Feinsten – ruhig, präzise und unheimlich klug, ohne jemals reißerisch zu sein. Besonders die unzerbrechliche Verbindung zwischen Enkelin und Großvater hat mein Herz berührt und die Geschichte für mich so wertvoll gemacht. Beim Lesen fühlte ich mich mit einer großen Tasse Tee auf meinem Sofa wie auf einem kleinen, atmosphärischen Kurztrip nach Japan. Dieses Bucht hat mich nach der letzten Seite noch lange zum Nachdenken gebracht.

Profile Image for Elena.
66 reviews7 followers
April 6, 2026
Ich muss sagen, einen zweiten Band hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Trotzdem war es schön, wieder zu Kaede und ihrem Großvater zurückzukehren und gemeinsam mit ihnen zu rätseln.

Wie schon im ersten Teil ist es wieder eine Mischung aus Kaedes Alltag und den Fällen, die ihr Großvater auf seine ganz eigene, kluge und logische Weise löst. Genau dieses Zusammenspiel macht den besonderen Charme der Geschichte aus.

Dieses Mal spielt Hitchcock eine größere Rolle, was ich eine spannende Ergänzung fand. Für Fans seiner Werke ist das auf jeden Fall ein schöner Bonus.

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen und vor allem die japanische Lebensweise kam für mich sehr stimmungsvoll rüber. Diese ruhige, besondere Atmosphäre ist einfach etwas, das die Geschichte trägt und für mich den größten Reiz ausmacht.

Auch wenn mir der erste Band insgesamt etwas besser gefallen hat, war es dennoch ein schönes Wiedersehen mit den Figuren und eine angenehme Fortsetzung.

Profile Image for Aileen .
87 reviews3 followers
May 5, 2026
Auch im zweiten Teil ging es wieder um Kaede, ihren Großvater (der an DLB / einer besonderen Form von Alzheimer mit Halluzinationen leidet) und Kriminalfälle, denen sie zusammen mit Agatsuma (Polizist) und ihren Freunden Misaki, Shiki - kun und Iwata - sensei nachgeht.

Insgesamt fand ich diesen zweiten Teil allerdings etwas schwächer, als den ersten Band.

Das Ende war in Bezug auf den Opa realistisch, auch wenn kurzzeitig Hoffnung bestand, dass er seine Erkrankung "besiegt" hätte. Aber Demenz lässt sich nicht heilen, was ich auch gut vom Autor umgesetzt fand.

Und was Kadaes Männerwahl betrifft, nun ich hätte zwar eher Iwata gewählt, aber es sollte nunmal Shiki werden.

Der letzteTeil tat mir weh beim lesen, als nicht nur Kaedes Opa mehr und mehr den Blick der Realität verlor, sondern auch die Oma ihrer Freundin, Misaki, die ebenfalls unter der DLB Krankheit litt.

Im Großen und Ganzen also eine gelungene Fortsetzung.
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Profile Image for Stephi.
56 reviews
March 18, 2026
Die Fortsetzung von Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi knüpft nahtlos an den Charme des ersten Bandes an und vertieft zugleich seine emotionalen Zwischentöne. Im Zentrum stehen erneut Kaede und ihr demenzkranker Großvater, deren ungewöhnliche Zusammenarbeit berührt und fasziniert. Die Fälle sind abwechslungsreich, mal skurril, mal düster, und werden stets mit einem literarischen Blick auf Kriminalgeschichten gelöst. Besonders gelungen ist die Balance zwischen Spannung und Menschlichkeit: Hinter jedem Rätsel verbirgt sich ein Stück gelebtes Leben. Gleichzeitig gewinnt die übergreifende Handlung an Gewicht, da alte Konflikte zurückkehren und persönliche Gefahren zunehmen. Konishi erzählt einfühlsam, ohne kitschig zu werden, und schafft es, die Demenz-Thematik respektvoll und glaubwürdig einzubinden. Ein ruhiger, aber eindringlicher Roman, der lange nachhallt.
1 review
March 6, 2026
Wie das erste Buch ist auch dieses Buch sehr spannend und interessant. Uns das Ende lässt auf ein drittes Buch hoffen. 😉
Profile Image for Sirene.
765 reviews73 followers
April 24, 2026
Es hatte sich zu Beginn sehr gezogen, erst das letzte Drittel konnte mich abholen. Werde den letzten, kommenden Band trotzdem noch lesen.
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