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Sidekick: Roman

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Das Ende des deutschen Fernsehens – als unterhaltsames Roadmovie

Sebastian Hotz' zweiter Roman ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen selbstverständlich rein zufällig sind. 

Nach Jahrzehnten der TV-Geschichte ist es so Der legendäre Showmaster Falk Anders kündigt seinen Ruhestand an. In unzähligen Sendungen hat er »dem Land den Puls gefühlt«, die Grenzen von Komik und gutem Geschmack ausgetestet und darüber entschieden, wer mitlachen darf und über wen gelacht wird – Letzteres war oft Boris.

Als Sidekick, stets unterlegener Sparringspartner und Trottel vom Dienst blickt Boris auf eine spezielle Karriere im Rampenlicht zurück – aber war es eine, die ihn auf den frei werdenden Chefposten führt? Senderchefin Marianne hat jedoch ganz andere Plä Auf Falk Anders wird die Influencerin Sara Massoudi folgen, neue Reichweiten, neue Zielgruppen. Oder wird es alles ganz anders kommen?

Plötzlich findet sich Boris im Bentley seines ehemaligen Chefs wieder, irgendwo in den Weiten des deutschen Autobahnnetzes; im Kofferraum eine kostbare Fracht und am Telefon die Senderchefin. Es entspinnt sich ein dramatisches und absurdes Kammerspiel – unter den Augen der Öffentlichkeit. 

292 pages, Kindle Edition

Published April 16, 2026

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About the author

Sebastian Hotz

3 books24 followers
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen. Außerdem ist er Autor beim ZDF Magazin Royale, Podcaster und gefragter Gesprächspartner in zahlreichen Medien.

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Sonja Persch.
101 reviews4 followers
May 6, 2026
Kann die schlechten Bewertungen nicht ganz verstehen, was erwartet man hier als Leser, den nächsten Faust? Also ich fand's sehr witzig, hab nachts mein Baby wach gelacht! Ich hoffe, Hotzo schreibt noch weitere Bücher.
34 reviews
May 2, 2026
Eine Mediensatire im 21. Jahrhundert gewinnbringend an den Menschen bringen zu wollen, ist ein gewagtes Unterfangen. Medienmenschen sind zynisch. Wissen wir! Medienmenschen gehen über Leichen. Wissen wir! Was soll da noch kommen?

"Sidekick" startet im Schwammigen. Da geht ein Late-Nigh-Moderator in Rente, der einmal in der Woche seine Sicht der Dinge präsentiert. Wo gibt es das heute noch? Wovon Sebastian Hotz da schreibt ist die Harald Schmidt Show mit Wetten Dass..?-Einsprengseln. Die ihren Peak alle tief in den 1990ern hatten.

Es gibt so eine Show nicht mehr. Darin liegt Hotz' Dilemma: Er will eigentlich auch gar nicht auf diesen alten Geschichten herumkauen. Hotz will sich über die neuen Stars der Branche auf YouTube und TikTok lustig machen und dafür erfindet er eine Story, deren Dramatik sich doch sehr an Sidney Lumets Film-und-Fernsehdrama "Network" (1976) orientiert.

Sebastian Hotz hat beim Fernsehen gearbeitet. Er kennt sich aus im Maschinenraum der Gagschreiber und der namenlosen Assistenten. An diesen Stellen ist seine Erzählung ein Quell der Freude, weil er weiß, wie die Lohnschreiber solcher Shows ticken, wie die Assistenten miteinander reden, um den Chefs zu gefallen. An diesen Stellen ist die Erzählung zum Brüllen komisch. Aber wenn er dann aus der Perspektive eben dieser Chefs erzählt, verliert sich "Sidekick" in anekdotischen Variablen. Programmchefin Marianne etwa klingt wie tausend Programmchefinnen, die uns in anderen Mediensatiren vorgesetzt worden sind. Der Senderchef ist eine Floskelgranate. Dafür sind die Internetstars, die im Laufe der Geschichte die Handlung vorantreiben und vermarkten sollen, wieder sehr nah an realen Vorbildern, die alles „super“ und „mega“ finden: „Tamam, Falk Anders, was geht, Digga.“

Und als das Buch dann auf seinen Höhepunkt zusteuert, auf die letzten 50 Seiten, da bleibt der Autor blank. Da passiert nichts mehr, tändelt die Geschichte halt auf ein Ende hin, das in seiner ganzen Plattheit vielleicht nicht exakt so erwartet, aber eben auch nicht erst groß vermieden wurde.

Mit "Sidekik" erweist sich Sebastian Hotz nicht als der große Erzähler. Aber als einer, der spezielle, eng umrissene Situationen sehr lebendig beschreiben kann.
Profile Image for Danny Marcalo.
556 reviews22 followers
Review of advance copy received from Publisher
April 4, 2026
für die Arbeit.
2 reviews
April 26, 2026
"Kein Pardon" für Leute, die sich irgendwo zwischen Millennial und GenZ befinden
Displaying 1 - 5 of 5 reviews