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Hotel Celentano: Sommerreise durch ein anderes Italien
Eine Reise zu den Schauplätzen der dolce vita ... und weiter!
In seinem erzählten Reiseführer durch das Land der dolce vita führt uns Eric Pfeil an Orte, die zu Unrecht vergessen sind oder nie berühmt waren. An jedem von ihnen sind kleine Hinweise zu einem großen Geheimnis zu dem Zauber der Leichtigkeit!
Die längsten Strände, die buntesten Getränke, die wildesten Vespafahrten und bergeweise Meeresfrüchte – jeden Sommer träumen wir von dem Italien aus den Liedern, Filmen und Geschichten. Das süße Versprechen vom schönen Leben, wo rührt es her, wie steht es heute darum und was erwartet uns an den Orten, an denen es erfunden wurde?
In langen, mußevollen Nächten bastelt sich Eric Pfeil eine Fein säuberlich verzeichnet er die Orte, an denen dieses mythische Italien geboren wurde. In welchem toskanischen Club gab Primadonna Mina ihr sagenumwobenes Abschiedskonzert? Wo sind die legendären Spaghettiwestern entstanden und wo erholte sich Marcello Mastroianni vom Jetset? Im Sommer geht es los – das Auto randvoll beladen, fahren er und seine Frau über die Alpen, bereit für das große Abenteuer.
In seinem erzählten Reiseführer durch das Land der dolce vita führt uns Eric Pfeil an Orte, die zu Unrecht vergessen sind oder nie berühmt waren. An jedem von ihnen sind kleine Hinweise zu einem großen Geheimnis zu dem Zauber der Leichtigkeit!
Die längsten Strände, die buntesten Getränke, die wildesten Vespafahrten und bergeweise Meeresfrüchte – jeden Sommer träumen wir von dem Italien aus den Liedern, Filmen und Geschichten. Das süße Versprechen vom schönen Leben, wo rührt es her, wie steht es heute darum und was erwartet uns an den Orten, an denen es erfunden wurde?
In langen, mußevollen Nächten bastelt sich Eric Pfeil eine Fein säuberlich verzeichnet er die Orte, an denen dieses mythische Italien geboren wurde. In welchem toskanischen Club gab Primadonna Mina ihr sagenumwobenes Abschiedskonzert? Wo sind die legendären Spaghettiwestern entstanden und wo erholte sich Marcello Mastroianni vom Jetset? Im Sommer geht es los – das Auto randvoll beladen, fahren er und seine Frau über die Alpen, bereit für das große Abenteuer.
321 pages, Kindle Edition
Published May 7, 2026
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
June 16, 2026
Ich liebe Italien, ich liebe es, dort zu urlauben, und habe viel angeheiratete Verwandtschaft dort. Die meisten Celentano-Songs singen wir hier alle auswendig mit :-) Ich bin also per se das ideale Zielpublikum für ein Buch wie dieses. Ich hab die positiven Presseankündigungen gelesen, und gedacht: her mit dem Buch, muss du lesen. Der etwas andere Roadtrip durch Italien.
Ja, aber ich muss sagen – ich bin jetzt nicht ganz so geflashed.
Das hier ist tatsächlich der etwas andere Roadtrip durch das Bel Paese; und zwar hat sich der Autor in viel mühevoller Kleinarbeit eine Italien-Karte erarbeitet, in der er alle möglichen pop-kulturellen Orte eingetragen hat; und zwar – wie der Klappentext auch schon sagt – handelt es sich hier um Lokalitäten wie Drehorte mehr oder minder berühmter italienischer Filme, Auftrittsorte von mehr oder minder berühmten italienischen Sangeskünstlern (...und okay, viele der Sänger, denen Pfeil hier nachreist, sagen mir persönlich nix, mein Marito aka Göttergatte kennt die Namen aus seiner Kindheit aber durchaus fast alle. Das sollte man vielleicht beachten, den meisten Deutschen wird es wie mir gehen – die Italo-Promis der letzten 50 Jahre sind mir einfach schlicht nicht geläufig), und Wohnorte mehr oder minder bekannten Filmstars.
Soweit, so gut.
Diese Karte ist in der Cover-Umschlagklappe verzeichnet.
Und dann fährt Pfeil mit Gattin Ina los und führt eine Art Reisetagebuch.
Jede Station beschreibt er ziemlich detailliert, und dann auch mit dem Hintergrundwissen, was da jetzt an diesem speziellem Ort so spektakulär ist. Und wenn er sich auf einen Sänger oder Dichter bezieht, fügt er auch immer Auszüge aus deren Liedern bei, einmal auf italienisch, und dann eine deutsche Übersetzung.
Was soll ich sagen. Pfeil kann sehr amüsant und flüssig schreiben, und man spürt auch seinen Enthusiasmus für sein Projekt. Und dieser Roadtrip war ganz sicher ein toller Urlaub für die beiden. Aber zum Lesen auf etwas über 300 Seiten…..war es etwas ermattend. Ich fand es teils unglaublich viel Name-dropping, vor allem von Leuten, die ich vorher gar nicht kannte, und die ich persönlich auch nicht so spektakulär finde, dass ich mich im Nachgang näher mit den oftmals schon verstorbenen Künstlern befassen muss.
Und kaum hat Pfeil ein Museum oder einen Ort verlassen, steuert er schon den nächsten an, und berichtet wieder kurz anekdotenhaft vom nächsten Italo-Star, den ich nicht kenne.
Ich bin nicht wirklich in einen Lesefluss gekommen.
Ich habe es dann so gemacht, und das Buch nicht als Roman betrachtet, den es in einem Stück zu lesen gilt, sondern eher als Aneinanderreihung von Essays, die man nach Lust und Laune mal liest, und das hat dann für mich viel besser funktioniert. So etwa in der Art von Zeitschriften-Kolumnen. Ich glaube, dafür würden sich die einzelnen Kapitel auch besser eignen. Okay, heutzutage gibt es kaum noch Wochen- oder Monatszeitschriften, aber ich erinnere mich noch gut daran :-) , und ich glaube, dieses Buch hier wäre perfekt für sowas.
Häppchenweise machen die Kapitel auch Spaß, zu lesen, aber am Stück bin ich dem Buch schnell – so sorry – überdrüssig geworden.
Ich drücke mich gerade ein wenig um ein Fazit herum. Das Buch ist speziell, mag seine Fans finden – wie gesagt, sehr cool schreiben kann der Autor! – aber meins war es nur bedingt.
Ich gebe 3 von 5 Sternen, und ich empfehle, vor dem Kauf eine Leseprobe herunterzuladen, oder sich in der Buchhandlung ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um mal rein zu lesen.
Ja, aber ich muss sagen – ich bin jetzt nicht ganz so geflashed.
Das hier ist tatsächlich der etwas andere Roadtrip durch das Bel Paese; und zwar hat sich der Autor in viel mühevoller Kleinarbeit eine Italien-Karte erarbeitet, in der er alle möglichen pop-kulturellen Orte eingetragen hat; und zwar – wie der Klappentext auch schon sagt – handelt es sich hier um Lokalitäten wie Drehorte mehr oder minder berühmter italienischer Filme, Auftrittsorte von mehr oder minder berühmten italienischen Sangeskünstlern (...und okay, viele der Sänger, denen Pfeil hier nachreist, sagen mir persönlich nix, mein Marito aka Göttergatte kennt die Namen aus seiner Kindheit aber durchaus fast alle. Das sollte man vielleicht beachten, den meisten Deutschen wird es wie mir gehen – die Italo-Promis der letzten 50 Jahre sind mir einfach schlicht nicht geläufig), und Wohnorte mehr oder minder bekannten Filmstars.
Soweit, so gut.
Diese Karte ist in der Cover-Umschlagklappe verzeichnet.
Und dann fährt Pfeil mit Gattin Ina los und führt eine Art Reisetagebuch.
Jede Station beschreibt er ziemlich detailliert, und dann auch mit dem Hintergrundwissen, was da jetzt an diesem speziellem Ort so spektakulär ist. Und wenn er sich auf einen Sänger oder Dichter bezieht, fügt er auch immer Auszüge aus deren Liedern bei, einmal auf italienisch, und dann eine deutsche Übersetzung.
Was soll ich sagen. Pfeil kann sehr amüsant und flüssig schreiben, und man spürt auch seinen Enthusiasmus für sein Projekt. Und dieser Roadtrip war ganz sicher ein toller Urlaub für die beiden. Aber zum Lesen auf etwas über 300 Seiten…..war es etwas ermattend. Ich fand es teils unglaublich viel Name-dropping, vor allem von Leuten, die ich vorher gar nicht kannte, und die ich persönlich auch nicht so spektakulär finde, dass ich mich im Nachgang näher mit den oftmals schon verstorbenen Künstlern befassen muss.
Und kaum hat Pfeil ein Museum oder einen Ort verlassen, steuert er schon den nächsten an, und berichtet wieder kurz anekdotenhaft vom nächsten Italo-Star, den ich nicht kenne.
Ich bin nicht wirklich in einen Lesefluss gekommen.
Ich habe es dann so gemacht, und das Buch nicht als Roman betrachtet, den es in einem Stück zu lesen gilt, sondern eher als Aneinanderreihung von Essays, die man nach Lust und Laune mal liest, und das hat dann für mich viel besser funktioniert. So etwa in der Art von Zeitschriften-Kolumnen. Ich glaube, dafür würden sich die einzelnen Kapitel auch besser eignen. Okay, heutzutage gibt es kaum noch Wochen- oder Monatszeitschriften, aber ich erinnere mich noch gut daran :-) , und ich glaube, dieses Buch hier wäre perfekt für sowas.
Häppchenweise machen die Kapitel auch Spaß, zu lesen, aber am Stück bin ich dem Buch schnell – so sorry – überdrüssig geworden.
Ich drücke mich gerade ein wenig um ein Fazit herum. Das Buch ist speziell, mag seine Fans finden – wie gesagt, sehr cool schreiben kann der Autor! – aber meins war es nur bedingt.
Ich gebe 3 von 5 Sternen, und ich empfehle, vor dem Kauf eine Leseprobe herunterzuladen, oder sich in der Buchhandlung ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um mal rein zu lesen.
Review of advance copy received from Author
Immer mal wieder erwischt mich die Italien-Sehnsucht. Es gibt noch so viele tolle Orte in diesem Land zu entdecken und alle, an denen ich schon war, möchte ich auch noch mal besuchen. Das wird in diesem Leben wohl kaum hinhauen.
Eric Pfeil geht das anders an. Er fährt einfach nirgendwo anders hin. Und im Jahr 2025 ist er mit seiner Frau vom Comer See aus den Stiefel abgefahren. Bis Sizilien und auf der Adria Seite zurück, haben sie Orte besucht, die jenseits des Mainstreams sind. Bordighera, Grossetto und Zocca finden dabei ebenso Erwähnung wie Bologna, Rom und Neapel. Allerdings schauen wir uns nicht zum 100. Mal die Steine des Forum Romanums oder die Zitronengärten der Amalfiküste an, sondern besuchen die Via Gluck, das erste zu Hause Adriano Celentanos, wir begeben uns auf die Suche nach einem sagenumwobenen Cocktail und begeben uns in das Hotel, wo Tenco sich in den Kopf schoss, nachdem das Publikum von Sanremo ihn doch so verschmähte. Ganz nebenbei lernen wir Autor nebst Gattin besser kennen. Es ist schon herrlich wie der Eric in seiner fast blinden Ergebenheit an das Bella Paese ab und an mit einem trockenen Kommentar von der ihm Angetrauten auf den Boden der Tatsachen geholt wird.
Richtig nahbar wird diese Reise durch die Verletzlichkeit mit der Eric Pfeil zu kämpfen hat. Zahnschmerzen und Fieber, sage ich nur, glücklicherweise nacheinander und nicht gleichzeitig. So lernen wir auch diverse Zahnärzte kennen und erfahren, welch Glück einem doch wiederfahren kann, wenn man nicht so ganz bei sich ist.
Der Sound ist unverkennbar. Eric Pfeil erzählt, fabuliert und schafft es Worte in Sätzen unterzubringen, die man Ewigkeiten nicht gehört hat. „Flamboyant“ scheint eines seiner Lieblingsvokabeln zu sein, aber auch Vokabeln wie „echauffieren“ und „gebenedeit“ finden ihren Platz zwischen Wörtern, die auf den ersten Blick unpassend sind und in der Kombination genau deswegen ihren durchschlagenden Charme entfalten. Mich erinnert das sehr stark an den Stil von Roger Willemsen (darf man den Vergleich zu dem schwer vermissten Lieblingsintellektuellen Deutschlands ziehen? Ich mach’s einfach mal, er hätte bestimmt nichts dagegen.) „Wer den Bleistift spitzt, um sich schreibend über Rom mitzuteilen, dieses steinerne und marmorne Vielzuviel, diesen schönsten Moloch der Welt, diese in 3000 Jahren voll gestellte Kulisse, kann sich nur verheben.“ (S 127) COME ON-das ist doch Premium Text den das „Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung“ mit besonders empfehlenswert auszeichnen würde.
Man möchte dem Autor am liebsten sanft über den Rücken streicheln, wenn er sich mit vollem Herzen und liebevollem Blick ikonischen Orten seiner Idole zuwendet und manche Enttäuschung hinnehmen muss. Auch in dieser Klappbroschur findet die italienische musica leggera, ein warmes Zuhause, untergehakt von anderen kulturellen Größen wie Schauspieler*innen, Regisseur*innen oder Schriftsteller*innen.
Nützlich ist dieses Buch allemal. Ich werde mich auf jeden Fall nie wieder an einem italienischen Badestrand meiner nassen Badekleidung erledigen. Das muss zukünftig anders gehen, man will ja nicht auffallen!
Für mich ist das Sachbuch Literatur vom allerfeinsten. Tiefgründig und mit großem Unterhaltungswert vermittelt ihre Pfeil hier Informationen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie brauche und die ich nun nicht missen möchte. Eine große Empfehlung für alle die Italien lieben und eine gute und kreative sprachliche Umsetzung feiern.
Eric Pfeil geht das anders an. Er fährt einfach nirgendwo anders hin. Und im Jahr 2025 ist er mit seiner Frau vom Comer See aus den Stiefel abgefahren. Bis Sizilien und auf der Adria Seite zurück, haben sie Orte besucht, die jenseits des Mainstreams sind. Bordighera, Grossetto und Zocca finden dabei ebenso Erwähnung wie Bologna, Rom und Neapel. Allerdings schauen wir uns nicht zum 100. Mal die Steine des Forum Romanums oder die Zitronengärten der Amalfiküste an, sondern besuchen die Via Gluck, das erste zu Hause Adriano Celentanos, wir begeben uns auf die Suche nach einem sagenumwobenen Cocktail und begeben uns in das Hotel, wo Tenco sich in den Kopf schoss, nachdem das Publikum von Sanremo ihn doch so verschmähte. Ganz nebenbei lernen wir Autor nebst Gattin besser kennen. Es ist schon herrlich wie der Eric in seiner fast blinden Ergebenheit an das Bella Paese ab und an mit einem trockenen Kommentar von der ihm Angetrauten auf den Boden der Tatsachen geholt wird.
Richtig nahbar wird diese Reise durch die Verletzlichkeit mit der Eric Pfeil zu kämpfen hat. Zahnschmerzen und Fieber, sage ich nur, glücklicherweise nacheinander und nicht gleichzeitig. So lernen wir auch diverse Zahnärzte kennen und erfahren, welch Glück einem doch wiederfahren kann, wenn man nicht so ganz bei sich ist.
Der Sound ist unverkennbar. Eric Pfeil erzählt, fabuliert und schafft es Worte in Sätzen unterzubringen, die man Ewigkeiten nicht gehört hat. „Flamboyant“ scheint eines seiner Lieblingsvokabeln zu sein, aber auch Vokabeln wie „echauffieren“ und „gebenedeit“ finden ihren Platz zwischen Wörtern, die auf den ersten Blick unpassend sind und in der Kombination genau deswegen ihren durchschlagenden Charme entfalten. Mich erinnert das sehr stark an den Stil von Roger Willemsen (darf man den Vergleich zu dem schwer vermissten Lieblingsintellektuellen Deutschlands ziehen? Ich mach’s einfach mal, er hätte bestimmt nichts dagegen.) „Wer den Bleistift spitzt, um sich schreibend über Rom mitzuteilen, dieses steinerne und marmorne Vielzuviel, diesen schönsten Moloch der Welt, diese in 3000 Jahren voll gestellte Kulisse, kann sich nur verheben.“ (S 127) COME ON-das ist doch Premium Text den das „Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung“ mit besonders empfehlenswert auszeichnen würde.
Man möchte dem Autor am liebsten sanft über den Rücken streicheln, wenn er sich mit vollem Herzen und liebevollem Blick ikonischen Orten seiner Idole zuwendet und manche Enttäuschung hinnehmen muss. Auch in dieser Klappbroschur findet die italienische musica leggera, ein warmes Zuhause, untergehakt von anderen kulturellen Größen wie Schauspieler*innen, Regisseur*innen oder Schriftsteller*innen.
Nützlich ist dieses Buch allemal. Ich werde mich auf jeden Fall nie wieder an einem italienischen Badestrand meiner nassen Badekleidung erledigen. Das muss zukünftig anders gehen, man will ja nicht auffallen!
Für mich ist das Sachbuch Literatur vom allerfeinsten. Tiefgründig und mit großem Unterhaltungswert vermittelt ihre Pfeil hier Informationen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie brauche und die ich nun nicht missen möchte. Eine große Empfehlung für alle die Italien lieben und eine gute und kreative sprachliche Umsetzung feiern.
August 10, 2026
Italien, bereist von einem Nerd. Das hat mir gefallen, weil Pfeil wirklich schön erzählt.
Displaying 1 - 3 of 3 reviews




