Wer ist die Dunkelste im ganzen Land? Ein uralter Fluch. Eine verbotene Liebe. Eine Macht, die alles verschlingt.
Das Reich Phersia erstarrt in ewiger Kälte, doch die wahre Gefahr für Prinzessin Neera sind die dunklen Pläne ihrer Mutter. Ausgerechnet mit dem Dämonenprinzen Ciarán möchte sie ein Bündnis schließen, dem Mann, dessen Mutter Asmodea einst den Fluch sprach, der Neeras Heimat mit Eis überzog. Eine alte Prophezeiung bindet Ciaráns und Neeras Schicksale aneinander. Indes rückt die Dunkelheit näher und durch einen verzauberten Spiegel wirkt die gebannte Königin Asmodea ihre zerstörerische Magie...
"Mirror, Mirror, Tell me Lies" ist die Neuausgabe des Selfpublishing-Erfolgs "Spieglein, Spieglein" von Michelle Thate. Mit ihren düsteren Märchen-Retellings erobert sie die Herzen ihrer Leserinnen im Sturm. Beide Bände in einem Sammelband. Lesesog garantiert!
Vorab dieses Buch ist wunderschön und auch die Idee mit dem Schneewittchen retelling ist super, bisher noch nie was vergleichbares gelesen oder gehört. Das Setting ist klasse und auch die Kreaturen fand ich toll. Allerdings wurde ich mit beiden Hauptprotas überhaupt nicht warm. Sie lieben sich, dann hassen sie sich, er bringt sie ständig um und dann tut es ihm so leid....war mir leider nichts. Ich habe es bis zur Hälfte gelesen und mich dann entschieden es abzubrechen.
Es fällt mir schwer, das Buch eindeutig zu bewerten, da die Grundidee und das Konzept – insbesondere als Märchen-Retelling – großes Potenzial bieten und zunächst sehr ansprechend wirken. Die Geschichte greift ein interessantes Setting auf und verspricht eine ungewöhnliche Interpretation bekannter Motive. In der Umsetzung konnte das Buch jedoch nicht überzeugen. Vor allem die Liebesgeschichte wirkte wenig stimmig, und auch die Charaktere blieben oft schwer greifbar. Der Schreibstil und die Dialoge erschienen stellenweise unpassend, wodurch die eigentlich düstere und bedrohliche Wirkung einzelner Figuren nicht glaubwürdig transportiert wurde. Zudem fehlte es den verschiedenen Perspektiven an klarer Abgrenzung, sodass sich die Figuren in ihrer Stimme kaum unterschieden. Obwohl in der Handlung viel geschieht, trägt ein Großteil der Ereignisse nur wenig zum übergeordneten Plot bei. Viele Szenen wirken dadurch repetitiv, ohne dass eine spürbare Entwicklung der Charaktere erkennbar wird. Unnötige Details und wiederkehrende Muster bremsen zusätzlich das Tempo, sodass sich die Geschichte insgesamt deutlich zieht. Insgesamt überwiegt daher die Enttäuschung, da eine vielversprechende Idee in ihrer Umsetzung nicht das erwartete Niveau erreicht.
Das Cover: Das Cover ist wirklich ein Hingucker, es versprüht sofort Snow White-Vibes und macht neugierig. Optisch volle Punktzahl.
Meine Meinung: Schneewittchen ist und bleibt eines meiner liebsten Märchen, also war klar, dass ich dieses Retelling sofort haben musste. Ein düsteres Snow-White-Setting mit einem Dämonenprinzen als Love Interest? Ja bitte. Und tatsächlich hat mich Mirror, Mirror, Tell me Lies in vielerlei Hinsicht auch nicht enttäuscht, aber eben auch nicht vollständig überzeugt.
Die Geschichte folgt Prinzessin Neera, deren Heimatreich Phersia in ewiger Kälte erstarrt ist. Ein alter Fluch, der an den Dämonenprinzen Ciarán geknüpft ist, ustndaran schuld. Als ihre Mutter ausgerechnet ein Bündnis mit ihm schmieden will, prallen zwei Welten aufeinander, die eigentlich verfeindet sein sollten. Die Welt, die Michelle Thate hier erschafft, ist wirklich stark: düster, atmosphärisch dicht, voller mystischer Kreaturen und mit einem Setting, das einen sofort in seinen Bann zieht. Das hat mir richtig gut gefallen.
Neera ist als Protagonistin durchaus sympathisch, sie ist tough, kämpft für ihr Reich und hat eine klare innere Zerrissenheit, die man gut nachvollziehen kann. Ihre Freundschaft mit Nuriel ist dabei ein echtes Highlight der Geschichte und bringt Wärme in eine sonst sehr dunkle Welt. Das hat sich authentisch und herzlich angefühlt.
Ciarán als Dämonenprinz startet stark, charismatisch, geheimnisvoll, mit genug dunklem Charme, um neugierig zu machen. Die Dynamik zwischen ihm und Neera zündet anfangs wirklich gut. Aber genau da liegt für mich das größte Problem: Das ewige Hin und Her zwischen den beiden zieht sich irgendwann so in die Länge, dass es mehr nervt als Spannung erzeugt. Die Dialoge verlieren im Mittelteil ihren Schwung, und die Entwicklung der Beziehung wirkt an manchen Stellen eher wie Kreisen auf der Stelle als echtes Vorwärtskommen.
Was das Buch besonders macht, ist eindeutig die Atmosphäre und das Worldbuilding, da merkt man, dass die Autorin weiß, wie man eine dunkle Welt mit Leben füllt. Der Schreibstil ist flüssig und zieht einen gut rein. Das Ende findet dann zum Glück wieder zu alter Stärke zurück. Aber der Mittelteil kostet leider einiges an Geduld.
Das Buch ist ein Sammelband, der beide Teile der ursprünglichen "Spieglein, Spieglein"-Dilogie enthält, wer also einsteigen möchte, bekommt hier direkt die ganze Geschichte in einem. Was vielleicht auch den etwas zähen Motteltwil erklärt, da ein Spannungsbogen in einem Band ein anderer wäre, als in zweien.
Mein Fazit: Wer Schneewittchen liebt und auf düstere Retellings mit Dämonenprinzen steht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen, zumindest teilweise. Die Atmosphäre ist stark, das Setting ist wunderschön dunkel und das Ende überzeugt. Nur der Mittelteil mit dem ewigen Auf und Ab zwischen den Protagonisten hat mich etwas auf Abstand gehalten.
Dieses Buch hat mich von Anfang an neugierig gemacht – ein düsteres Snow-White-Retelling mit Dämonenprinzen, Fluchmagie und Enemies-to-Lovers-Dynamik klingt einfach nach genau der Art von Romantasy, in die man sofort eintauchen will. Und genau das ist auch passiert: Ich war schnell drin in dieser frostigen, gefährlichen Welt voller Geheimnisse. 🖤✨
Die Geschichte rund um Prinzessin Neera spielt in einem Reich, das unter einem uralten Fluch leidet und von Kälte, Machtspielen und dunkler Magie geprägt ist. Besonders dieses Setting hat mich sofort abgeholt – es wirkt märchenhaft, aber gleichzeitig düster, bedrohlich und voller unterschwelliger Gefahr. 🌨️🌑
Neera selbst ist eine Protagonistin, die man schnell versteht. Sie ist nicht nur eine „klassische Prinzessin“, sondern kämpft mit der Last ihrer Herkunft, den Erwartungen ihrer Mutter und einer Prophezeiung, die ihr Leben bestimmt. Ihre Stärke und gleichzeitig ihre Unsicherheit machen sie sehr greifbar. 💔✨
Und dann ist da Ciarán – der Dämonenprinz. ❤️🔥 Die Dynamik zwischen ihm und Neera ist genau dieses typische Enemies-to-Lovers-Spiel, das ständig zwischen Misstrauen, Anziehung und Machtkämpfen schwankt. Diese Spannung hat mich oft wirklich gefesselt, weil man nie genau weiß, in welche Richtung es kippt – Gefahr oder Nähe.
Was viele Reviews auch betonen und ich teilweise nachvollziehen kann: Die Beziehung zwischen den beiden lebt stark von diesem Hin und Her. Einerseits sorgt das für Spannung, andererseits wiederholt es sich stellenweise und nimmt der Entwicklung ein wenig das Tempo. Gerade im Mittelteil hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Dynamik sich im Kreis bewegt, statt wirklich voranzugehen. 💭
Trotzdem funktioniert die Welt an sich sehr gut. Der Fluch, die politische Lage, der Spiegel und die düstere Magie im Hintergrund schaffen eine Atmosphäre, die konstant interessant bleibt. Man merkt, dass hinter allem noch viel mehr steckt, als man am Anfang sieht. 🌌🔥
Auch die Nebenfiguren und Intrigen rund um die Königin und die Prophezeiung geben der Geschichte zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass man dranbleibt, um die größeren Zusammenhänge zu verstehen.
Für mich ist Mirror, Mirror, Tell me Lies eine solide und atmosphärisch starke Romantasy mit 💔 verbotener Anziehung 🔥 Enemies-to-Lovers-Spannung 💫 düsterer Märchenmagie ❤️🔥 einem gefährlichen Dämonenprinzen 🌑 und einem Fluch, der alles überschattet
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, besonders wegen der Atmosphäre und der Grundidee, auch wenn die emotionale Dynamik zwischen den Figuren stellenweise etwas gestraffter hätte sein können.
Die Idee war wirklich gut. Mich hat der Klapptext wirklich gecatcht und die ersten 100 Seiten waren auch gut. Danach ging es leider bergab. Der Schreibstil wurde schlechter und die Story passierte viel zu schnell. Außerdem nervt es immer das gleiche zu lesen, wenn der Perspektivwechsel kommt. Wirklich schade