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Pause

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Der Tag als die Notärztin kam, war der Tag, an dem ich wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mit sechsunddreißig.

Nach einem einschneidendem Erlebnis zieht Hanna Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90 cm Gästebett. Doch wie soll das ein Familienalltag von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären? Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den in den hilflosesten Momenten findet …

Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über Momente am Boden und den langen Weg zur Verarbeitung von Schicksalsschlägen.

314 pages, Kindle Edition

Published May 1, 2026

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About the author

Lena Kupke

4 books7 followers

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Community Reviews

5 stars
303 (39%)
4 stars
320 (42%)
3 stars
110 (14%)
2 stars
24 (3%)
1 star
4 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 111 reviews
Profile Image for frau.gedankenreich.
364 reviews130 followers
May 3, 2026
"..drei erwachsene Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären.."
Sobald ich diesen Teil der Inhaltsbeschreibung gelesen habe, war klar, dass ich "Pause" unbedingt lesen muss. Ich bin in einem ganz ähnlichen Haushalt groß geworden und weiß daher sehr genau, wie schmerzhaft und schwer es sein kann, diesen Kreislauf zu durchbrechen..
Abgesehen davon gibt es zwischen Hanna's Eltern und meinen aber noch viel mehr Parallelen und das war ebenso unterhalt-/ wie auch heilsam für mich. Ich habe gelacht, geweint und manchmal sogar beides gleichzeitig.
Die Mischung aus Tragik und Humor, von der das Buch wunderbar getragen wird, hat für mich bestens funktioniert. Lena Kupke ist eine kluge, moderne, witzige, laute und ungemein mitfühlende Erzählerin, die mutig genug ist aufzuzeigen, dass man sein Leben auch mit Mitte 30 eben nicht immer "im Griff hat". Und das es völlig ok ist, auch mal nicht okay zu sein; auch wenn die Gesellschaft uns gerne etwas anderes weismachen möchte.
Jeder Mensch kann aus dem Gleichgewicht geraten. Dank "Pause" habe ich meine ein Stück weit zuruckgefunden.
Bücher sind einfach die beste Therapie, ich sag' es immer wieder!
Profile Image for Jill.
160 reviews185 followers
May 28, 2026
Lang lang lang hat mich kein Buch mehr soooo sauer gemacht wie das hier. Alle bis auf Alexander waren die meiste Zeit unerträglich 😂 ich weiß auch jetzt am Ende noch nicht so wirklich was die Moral von der Geschichte ist, aber das Buch hat mich trotz der ernsten Themen super entertained, ich hatte richtig Spaß und hab mich mit manchen Aussagen sehr repräsentiert gefühlt lol. Ja, keine Ahnung ich bin irgendwie verwirrt aber würde es auf jeden Fall empfehlen
Profile Image for Martina T.
1 review1 follower
May 7, 2026
Dieses Buch hat mich komplett abgeholt und war wie Balsam für meine Seele. Ich habe geweint, gelacht und habe Denkanstöße bekommen. Die Parallelen zu Hanna und mir sind verblüffend ähnlich.
„Pause“ kann ich wärmstens empfehlen!
Profile Image for Uralte  Morla.
384 reviews172 followers
June 20, 2026
"Pause" von Lena Kupke: Ein leichtfüßiger Roman über Burnout, eine ganz normale Familie, in der niemand über seine Probleme spricht und schon gar nicht die der anderen anerkennt und eine Circle-Brecherin, die trotz fundamentaler Erschöpfung nie ihre Stärke verliert.

Bei einer Präsentation kippt Hanna einfach um, sie wird ohnmächtig, eine richtige Ursache finden die Ärzt*innen im Krankenhaus allerdings nicht. Guckt man sich die jüngsten Ereignisse in Hannas Leben an, ist einem aber sehr schnell klar: Die 36-Jährige ist grunderschöpft. Durch ständige Leistung als Selbstständige, durch unverarbeitete Trauer, durch fehlende Unterstützung in ihrem Umfeld.
Ihr Partner schafft es nicht mal, sie im Krankenhaus zu besuchen, geschweige denn sie abzuholen und ist sofort begeistert, als sie beschließt, erstmal bei ihren Eltern zu bleiben (boah, den wollte ich nur in die Tonne treten).
Ihre Eltern und ihre Schwester sind allerdings auch nicht gerade Meister*innen emotionaler Unterstützung, und die Hausärztin verschreibt ihr zwar eine Reha, doch die Bewilligungshürden sind in Form von hundert Antragsseiten und einem reservierten Amtsarzt groß.
Wie Hanna trotzdem ihren Weg findet, den wohl einfühlsamsten Mann von Lüneburg kennenlernt, und erkennt, dass eine längere Pause wirklich nötig ist, schreibt Lena Kupke sehr unterhaltsam und gleichzeitig feinfühlig.
Ich bin durch den Roman quasi geflogen, habe oft geschmunzelt und sehr viel mit Hanna mitgefühlt. Mochte ich!
Profile Image for Liv.
4 reviews
March 22, 2026
Wenni chönnt, würdi 4.5 ghä. Für es 5ii hend mich paar Figure und Situatione doch z‘fescht ufgregt. Aber 4 sind eigentlich au z’wenig.

Cooli Sprach, wichtigs Thema <3
Profile Image for lea rothe.
139 reviews284 followers
June 20, 2026
war ein süßee vor dem schlafen hörbuch und ich mag die grundidee eigentlich sehr gerne, mehr wars aber trotzdem nicht.
Profile Image for Ex Libris.
108 reviews2 followers
June 12, 2026
In Pause erzählt Lena Kupke von Hanna, die an einen Punkt kommt, an dem ihr Körper und ihre Psyche eine Grenze ziehen. Nach einem Zusammenbruch verlässt sie Berlin und kehrt nach Lüneburg zurück, zu ihrer Familie und damit auch an einen Ort, an dem Vertrautheit und unausgesprochene Themen nah beieinanderliegen. Was zunächst wie ein Rückzug wirkt, wird für Hanna immer mehr zu einer Auseinandersetzung mit allem, was sie lange verdrängt hat.

Besonders gelungen fand ich, dass der Roman den Moment des Nicht-mehr-Könnens ernst nimmt. Hanna ist nicht einfach nur gestresst oder urlaubsreif. Ihre Erschöpfung sitzt tiefer und von Beginn an gibt es Andeutungen darauf, dass hinter ihrem Zusammenbruch mehr steckt, als sie selbst zunächst greifen oder aussprechen kann. Gerade diese Zurückhaltung funktioniert gut, weil der Roman zeigt, wie Schmerz manchmal nur indirekt sichtbar wird: in Ausweichbewegungen, in Reizbarkeit, in Schweigen und in dem Versuch, nach außen hin weiter zu funktionieren.

Der Titel Pause passt deshalb sehr gut. Für Hanna ist diese Pause keine entspannte Auszeit, sondern ein erzwungener Stillstand. Sie muss lernen, dass man nicht endlos über die eigenen Grenzen gehen kann, ohne irgendwann stehenzubleiben. Kupke beschreibt nachvollziehbar, wie schwer es sein kann, Hilfe anzunehmen und sich selbst einzugestehen, dass man nicht mehr so weitermachen kann wie bisher.

Auch die familiären Dynamiken gehören für mich zu den stärkeren Seiten des Romans. Hanna kehrt nicht in eine perfekte heile Welt zurück. Ihre Familie gibt ihr Halt, bringt aber auch alte Muster, Erwartungen und Reibungen mit sich. Besonders die Beziehung zu ihrer Schwester ist interessant, weil sie Nähe und Distanz zugleich enthält. Geschwister kennen oft genau die wunden Punkte des anderen, können trösten, aber auch verletzen. Diese Ambivalenz fängt der Roman gut ein.

Lena Kupke schreibt zugänglich, warm und mit einem guten Gespür für komische, unangenehme und verletzliche Momente. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin Timing und Alltagsbeobachtungen beherrscht. Gerade die Mischung aus Ernst und leichterem Ton macht Pause angenehm lesbar, ohne die Themen komplett zu entschärfen. Der Humor wirkt nicht wie ein Wegwischen des Schmerzes, sondern eher wie eine Schutzschicht, hinter der viel Verletzlichkeit liegt.

Trotzdem hat mich der Roman nicht vollständig überzeugt. Die Themen sind stark und Hannas Situation ist berührend, aber für mich hätte die psychologische Auseinandersetzung an manchen Stellen noch tiefer gehen dürfen. Vieles wird sensibel angedeutet, doch nicht immer so konsequent ausgeleuchtet, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade weil der Kern des Romans emotional viel Potenzial hat, blieb ich manchmal etwas auf Abstand.

Auch literarisch fand ich Pause solide, aber nicht außergewöhnlich. Die Sprache ist angenehm und gut lesbar, hat mich aber selten wirklich überrascht. Die Handlung entwickelt sich stimmig, aber teilweise auch recht erwartbar. Der Roman hat viele richtige und wichtige Momente, aber nicht durchgehend die erzählerische Kraft, die ihn für mich zu einem richtig starken Buch gemacht hätte.

Was Pause dennoch lesenswert macht, ist sein ehrlicher Blick auf Überforderung und auf das Gefühl, sich selbst verloren zu haben. Der Roman zeigt, dass ein Zusammenbruch nicht aus dem Nichts kommt und dass Heilung kein klarer, gerader Weg ist. Manchmal braucht es erst eine Pause, um überhaupt zu merken, was man die ganze Zeit getragen hat.

Insgesamt ist Pause ein warmherziger, sensibler und wichtiger Roman über mentale Gesundheit, Familie, Verdrängung und Selbstfürsorge. Für mich hätte er an manchen Stellen mutiger und psychologisch tiefer sein dürfen, aber er erzählt von einem Zustand, den viele kennen: äußerlich weiterzumachen, während innerlich längst alles zu viel geworden ist.
Profile Image for Susanne Krajan.
1,296 reviews9 followers
June 16, 2026
Mehr oder minder freiwillig verschlägt es Hanna zurück ins Elternhaus nach Lüneburg. Dort erlebt sie das volle Programm ihrer Eltern, die sich einen festen Tagesablauf mit automatischen Rollos und täglichen Ritualen geschaffen haben. Doch aus dem elterlichen „Konflikte unter den Teppich kehren, zur Ruhe kommen und nachdenken“ kommt sie so schnell nicht wieder heraus. Vielleicht ist diese erzwungene Auszeit ja genau das, was ihr helfen kann. Kann sie diese Chance nutzen, um auch selbst etwas heilen zu können?

Ich kenne die Autorin aus der Sendung „Falsch, aber lustig“ und bin ein großer Fan von ihr. Umso neugieriger war ich natürlich auf dieses Buch. Wer allerdings eine Komödie erwartet, den muss ich enttäuschen. Es wird ernst, wenn auch hier und da durchaus witzige Situationen gibt.

Man lernt Hanna kennen, als es sie gerade im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen hat. Ihr Körper hat einfach gestreikt: Krämpfe, Ohnmacht. Es ist schon Wahnsinn, was der Körper alles veranstalten kann, wenn er im Panikmodus ist.

Hanna tat mir wahnsinnig leid, auch weil die Menschen, auf die sie gebaut hat, ihr nicht geholfen haben. Am Ende sind es ihre Eltern, die für sie da sind und selbst das auch nur, weil ihr Vater darauf besteht, sie abzuholen.

Das sind Eltern, die zwar da sind, mit diesen Gefühlen aber nicht wirklich etwas anfangen können. Ihrer Mutter wird Alles zu schnell zu unruhig, wenn es aus dem Raster läuft oder vom Ablauf abweicht. Dem Papa geht es ähnlich. Und ja nicht über Gefühle reden und aufpassen was die Nachbarn mitbekommen.

Ich habe ehrlich gesagt total mit Hanna gelitten. Dieses Bedürfnis, sich mitzuteilen, aber niemandem zur Last fallen zu wollen. Dieses Umgehen von schwierigen Themen und der Versuch, alles mit sich selbst auszumachen. Bis es eben nicht mehr geht. Dann streikt der Körper oder man explodiert irgendwann. Man stelle sich nur den tief sitzenden Schmerz vor, mit dem sie kämpfen muss und das ganz allein. Bis ihr endlich jemand zuhört. Sie ist eine wahnsinnig starke Frau, die ich eigentlich die ganze Zeit nur in den Arm nehmen wollte. Das Ende habe ich gefeiert, weil sie endlich ihren Mut gefunden hatte.

Die Figuren fand ich allesamt unglaublich authentisch. Egal ob Eltern, Schwester oder Freunde.Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, dass etwas überspitzt dargestellt wurde. Eher das genaue Gegenteil.

Fazit

Dieses Buch konnte mich mit seiner inhaltlichen Wahrheit und Authentizität vollkommen überzeugen – besonders auf emotionaler Ebene. Es gab so viele Momente, die mich berührt und mitgenommen haben. Das Ende ist toll gelungen, auch wenn es vieles offenlässt. Für mich fühlt sich dieses Buch absolut ehrlich und stimmig an. Klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
107 reviews
June 20, 2026
Hat viel in mir bewegt. Vor allem die Figur der Mutter war sehr realistisch getroffen und hat mich dadurch oft zum Lachen gebracht. Auch die Gedankengänge von Hanna, die manchmal unerträglich, manchmal sehr schwarzhumorig sind, bei denen aber immer die Angst mitschwingt, anderen zur Last zu fallen und gleichzeitig der unerfüllte Wunsch, auch mal aufgefangen zu werden, habe ich sehr gefühlt. Wie unausgesprochene, ungemütliche Themen in der Familie totgeschwiegen werden, hat sich auch sehr realitätnah angefühlt und mich zum Nachdenken gebracht. Am Ende hat mir ein kleines bisschen mehr Katharsis gefehlt, trotzdem hängt die Geschichte mir noch sehr nach.
Profile Image for Sini.
83 reviews4 followers
May 20, 2026
Zusammenbruch, Sprachlosigkeit, Neuanfang

In Lena Kupkes Roman „Pause” erzählt die Autorin mit einer schonungslosen Ehrlichkeit, wie es ist, wenn einem der eigene Körper signalisiert, dass es so nicht mehr weitergeht.

Hanna ist 36 Jahre alt, arbeitet selbstständig als Illustratorin und lebt mit ihrem festen Freund in Berlin, weit weg von ihren Eltern und der jüngeren Schwester in Lüneburg. Als sie eines Tages mitten in einer Präsentation plötzlich zusammenbricht und in der Notaufnahme aufwacht, nimmt ihr bisher so scheinbar geregeltes Leben eine Wendung ein.
Zurück im Elternhaus versucht Hanna gleichermaßen ihren Verpflichtungen in Job und Beziehung nachzukommen und ihr Leben zusammenzuhalten, als auch, sich diesem zu entziehen.
Nur nach und nach werden den Leser:innen Puzzlestücke vorgelegt, aus denen sich ein bruchstückhaftes Gesamtbild zusammensetzen und vage erahnen lässt, welche traumatischen Erlebnisse zu Hannas Zusammenbruch geführt haben.
Doch den Rückhalt, den sie sich so sehnlichst von den Eltern und der Schwester wünscht, erfährt sie vorerst nicht und auch ihre Beziehung scheint den gemeinsamen Schicksalsschlägen nicht standhalten zu können.

Einfühlsam, ungeschönt und mit der richtigen Portion Humor erzählt Kupke hier von Niederschlägen, Neuanfängen und dem schwierigen Weg dazwischen.

Ich denke, dass die Autorin mit dieser Geschichte einen Nerv trifft und viele Leser:innen sich in Hanna oder zumindest in ihrer Familiendynamik wiederfinden können. Die unausgesprochenen Konflikte und die Probleme innerhalb der Familie wirken von außen fast harmlos, können aber tiefe Wunden und toxische Muster und damit den Wunsch nach echter Verbundenheit hinterlassen, der es manchmal schwierig macht zu erkennen, welche Menschen einem wirklich guttun. Der Bruch mit ihrem Partner und die Konfrontation mit ihrer Familie am Ende runden die Geschichte damit für mich perfekt ab.

Ein absolut empfehlenswertes Buch, dass sich anfühlt wie eine Umarmung, wenn man einfach nur den Pause-Knopf im Leben drücken möchte.
Profile Image for Laura.
134 reviews3 followers
June 10, 2026
war für mich genau das richtige gerade
Profile Image for Fiona.
163 reviews42 followers
June 10, 2026
Wann hattest du das letzte Mal das Gefühl, dass dir alles zu viel wird und du trotzdem nie genug bist? Dass du mal weg von allem musst, eine Pause brauchst? Nachdem sie auf der Arbeit zusammengebrochen ist, zieht Hanna wieder zu ihren Eltern in die Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist, und macht dort eine – wenn auch unfreiwillige – Pause von ihrem stressigen Alltag in Berlin. Zurück in ihrem alten Kinderzimmer merkt Hanna, wie sehr man den eigenen Eltern entwächst – und wie man doch immer Kind bleibt. Wie sehr sie vergessen hat, wer sie ist und was im Leben wirklich zählt.

Das mag jetzt vielleicht erstmal kitschig klingen, aber das ist es wirklich überhaupt nicht. Ich hab beim Lesen soo viel gelacht, gleichzeitig ist »Pause« berührend und tröstlich. Lena Kupke hat in ihrem Roman auf eine wahnsinnig ehrliche und witzige Weise eingefangen, wie schrecklich und schräg die eigene Familie manchmal ist, aber trotzdem bleiben das die Menschen, die an unseren schlimmsten Tiefpunkten und in unseren größten Krisen für uns da sind. Mit viel Humor lenkt die Geschichte den Blick auf das, was letztlich wichtig ist.

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die Welt wird immer schneller. Wo Hustling zum neue Lifestyle wird, brauchen wir Bücher wie »Pause« mehr denn je! Ein Wohlfühl-Buch, aber nie trivial. »Pause« zu lesen, ist wie eine Therapiestunde.
Profile Image for Jana.
29 reviews
June 13, 2026
weiss ned öbi vlt 3.5⭐️ wörd gä, eigentlech es cools buech aber trotzdem hani a paar stellene mösse stocke & fende d’gschecht wie ned ganz „rond“, aber chas ou ned genau erkläre wieso 😂 so s‘thema hani aber spannend gfonde
Profile Image for Selina.
82 reviews2 followers
May 22, 2026
3.5 ?!

Pause hat mich als Hörbuch wirklich gut mitgenommen. Vor allem, weil Lena Kupke es selbst einspricht. Das hat der Geschichte nochmal extra Charme gegeben. Die Grundidee mochte ich total und ich war überraschend schnell drin.

Besonders mochte ich, dass das Buch trotz der schweren Themen immer wieder richtig witzig war. Dieser trockene Humor hat für mich vieles aufgefangen, ohne dass die ernsten Momente dadurch weniger wirkten. Gleichzeitig gab es aber ein paar Formulierungen und Redewendungen, die sich ziemlich oft wiederholt haben … das hat mich leider etwas genervt.

Am Ende bleibt nun iwie dieses Gefühl, dass mir noch irgendwas fehlt… Vielleicht hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht oder ein bisschen mehr Zeit für bestimmte Gedanken und Emotionen. So ganz festmachen kann ich es selbst nicht.
Profile Image for Sabine.
793 reviews22 followers
May 19, 2026
Eher unfreiwillig kehrt Hanna nach einem unerwarteten und vor allem einschneidenden Zusammenbruch in ihre Heimat in Lüneburg zurück, in ihr altes Kinderzimmer, das nun als Büro für den Vater dient. Und schnell wird sie daran erinnert, wie es auch schon in ihrer Kindheit und Jugend war – eine eingefahrene Familienstruktur, in der man eher nebeneinander als miteinander lebt und in der Konflikte weggelächelt als besprochen werden. Dabei hätte Hanna genau das nun gebraucht – ein liebevolles Nest, in dem sie wieder zu sich finden kann.
Mir hat dieser Debütroman wirklich gut gefallen! Es ist ein ernster Stoff, der aber durch einige schräge Momente aufgelockert wird, so dass ich zwischendurch auch schmunzeln musste. Ich konnte Hannas Schmerz und ihre Verzweiflung physisch spüren; besonders die Schilderungen ihrer Panikattacken sind Lena Kupke hervorragend und ohne falsches Pathos gelungen. Es ist schon bedrückend mitzuerleben, wie Hanna versucht, ihre Wunden zu heilen, während sie gleichzeitig gegen die Mauer des Schweigens bei ihren Eltern anrennt. Diese Einsamkeit im vertrauten Umfeld hat mich sehr bewegt.
Die Charaktere sind gut gezeichnet, auch wenn die Eltern an einigen Stellen etwas stereotyp wirken; dafür aber ist ihr Zusammenspiel absolut treffend eingefangen; und obwohl überzogen dargestellt doch auch glaubhaft. Ich fand es berührend zu sehen, wie Vater und Mutter als eingespieltes Team funktionieren, solange nichts die Routine stört. Die Mutter, die jedes kritische Wort mit einem Lächeln und Geschäftigkeit wegwischt, und der eher wortkarge Vater, der in seinem eigenen Rhythmus lebt, machen es Hanna fast unmöglich, sich mitzuteilen. Auch Hannas Schwester Sara ist da nicht aners – die Familie hat nie gelernt, über Probleme zu sprechen und damit Entlastung zu schaffen. Und genau diese Unfähigkeit ist einerseits anstrengend, zugleich aber auch authentisch.
Der Schreibstil ist angenehm modern, schnell und lässt sich flüssig lesen. Er fängt die Atmosphäre und vor allem die unterschiedlichen Stimmungen sehr gut ein, ist dabei aber nicht zu emotional oder gar blumig. Es gibt einige Wendungen, die ich nicht erwartet habe, nicht ganz so glaubhaft fand ich aber die Tinder-Bekanntschaft von Hanna. Das Ende habe ich dann wieder sehr gelungen empfunden - es ist versöhnlich, verliert sich aber nicht in einer unrealistischen Heile-Welt-Lösung. Es passt zur restlichen Geschichte: ehrlich, ein bisschen schmerzhaft, aber mit einem hoffnungsvollen Ausblick.
Profile Image for Dina.
10 reviews5 followers
May 3, 2026
Did not finish.
Als Hörbuch gehört - etwa 20 %, dann musste ich es abbrechen. Ich habe es wirklich versucht.

Vielleicht schreibe ich irgendwann noch eine ausführlichere Rezension, denn es gab doch einige Punkte, die mich gestört haben. Der Hauptkritikpunkt ist für mich ganz klar die Sprache/der Schreibstil.

Möglicherweise hätte die Geschichte für mich besser funktioniert, wenn der Stil ein anderer gewesen wäre, aber so konnte ich sie jedoch nicht zu Ende hören.
Profile Image for Hanna.
103 reviews24 followers
June 13, 2026
This hit home for me - im wahrsten Sinne des Wortes. Der ständige Konflikt zwischen der Sehnsucht nach familiärer Wärme und Vertrautheit und der gleichzeitig rasenden Wut über all die Dinge, die unausgesprochen geblieben sind, ist mir so nah, dass ich das richtig authentisch in meinem Magen spüren konnte. Zeitweise so witzig, dann wieder so ehrlich und real - dieses Buch konnte mich wirklich berühren.
33 reviews
June 17, 2026
3.5⭐️
am afang beni no meh vom buech öberzoge gse, aber je länger dases gange esch, desto schlechter hanis gfonde😅 ergendwie blibed vell froge offe ond de schriebstil hani mängisch chli "eifach" gfonde.. ond es hät ned mösse si, das sie no e andere typ könnelehrt, wo ändlech zuelost ond sie anehmt wie sie esch, die "beziehig" esch mer ergendwie chli zschnell gange🙈
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Profile Image for Franziska.
88 reviews21 followers
May 26, 2026
Pause ist eine ruhige, ehrliche Geschichte über Überforderung, Familie und Neuanfänge. Hat sich ganz gut weghören lassen. :)

Vielen Dank an argon Hörbuch und Netgalley für das kostenlose Rezensionsexemplar.
Profile Image for Stefanie.
Author 1 book9 followers
May 16, 2026
In einem Tag weggesuchtet!
Obwohl gar nicht so viel passiert, geschieht gleichzeitig ganz viel. Es geht in Pause eher um Familiendynamiken, Beziehungsmuster und persönliche Rückschläge als um große Action. Zu Beginn hat es mich etwas genervt, dass Hannas traumatisches Erlebnis nicht genauer benannt wird obwohl eigentlich klar ist, was geschehen ist, aber es wurde schnell deutlich, dass dies genau der Punkt ist: hier wird nur angedeutet, was in unserer Gesellschaft oft ein Tabuthema ist. Und auch Hanna muss damit klarkommen, dass selbst Menschen die einen lieben, in diesen Situationen plötzlich überfordert sind und nicht so reagieren, wie man es bräuchte. Ich mochte diese Vielschichtigkeit in der Geschichte und allgemein die Darstellung wie die Protagonistin zwischen Fluchtphantasien und gleichzeitiger Handlungsunfähigkeit gefangen ist. Ein Buch, das bewegt und nachdenklich stimmt.
Profile Image for Sarah.
192 reviews15 followers
March 14, 2026
"Wenn Anstrengung ein Gesicht wäre, wäre es ihres."

"Fühlt sich eigentlich ganz gut an so, als wenn ich eine ganz uneitle, entspannte Frau wäre. Eine, die im Bad nur zwei, drei Produkte stehen hat, die auch noch nachhaltig sind. Eine Frau, die trotzdem aussieht, als würde sie jede Woche ein Facial bekommen, und die keine dunkle stoppelige Körperbehaarung hat. Eine, die auch bei dreißig Grad nicht schwitzt, deren Slipeinlage sich nicht in ein Wollknäuel verwandelt und die nie Klopapierreste in ihren Schamlippen hat. Eine, die sich zwar mit Bambusbürste und fluoridfreier Zahnpasta die Zähne putzt, aber trotzdem keinen Zahnstein und keine Karies hat."

"Mir fehlt der Paul, der er nie war, aber den ich immer wollte und immer herbeigesehnt habe."

"An der Art, wie meine Mutter mich »Schatz« nennt, weiß ich, dass unser Streit von gestern vergessen ist. So war das schon immer in unserer Familie mit Konflikten. Wir sprechen einfach nicht mehr darüber. Der Streit ist einfach irgendwann vorbei, lautlos. Nur in mir ist es oft noch lange danach laut."
Profile Image for Christiane.
64 reviews
May 22, 2026
Die Ausgangslage erinnert mich an Halbinsel von Kristine Bilkau. Dort wird aus Sicht der Mutter erzählt, hier aus der, der Tochter.
Nach einer Panikattacke kommt sie ins Krankenhaus und lässt sich dann mangels alternativen von ihren Eltern abholen. Sie ist ein paar Tage dort zur Erholung.
Eigentlich sind alle Personen total furchtbar. Sie selbst gesteht sich nicht ein was los ist, ihre Eltern fragen nicht nach und versuchen normal weiterzumachen. Besonders die Mutter ist einerseits irgendwie kalt und fühlt sich durch die Anwesenheit der Tochter scheinbar gestört. Andererseits hat auch sie scheinbar große Emotionen.
Die Schwester ist irgendwie kalt und abwesend und interessiert sich gar nicht für die Hauptfigur.
Sie hat einen Freund der auch nicht besonders besorgt zu sein scheint und ihr einredet liefert noch länger weg zu bleiben statt sie abzuholen.
Das Buch hat definitiv etwas in mir berührt, vor allem Selbstreflexion, wie bin ich eigentlich so zu meinen Eltern und die zu mir? Die Erkenntnis, das man früh sein kann wenn kommuniziert wird...
Im Laufe des Buches findet die Hauptfigur Hanna wieder langsam zu sich selbst, aber es braucht noch einen großen äußeren Einfluss um die Familie wach zu rütteln, miteinander zu reden.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Irina Kuttner.
64 reviews
June 21, 2026
Sehr gutes Buch Wie kann man die gefühlte Leere so kurzweilig beschreiben? Ich habe mich jeden Abend gefreut, weiterzulesen. Wer schon mal eine depressive Phase durchlebt hat, weiß, wie schwer es vor allem Angehörigen fällt, sich richtig zu verhalten. Das hier auch noch Job und Partnerschaft wegfallen, ist schon krass. Aber um so schöner, dass die Hauptfigur einen Weg findet, der Hölle zu entkommen. Sehr gut auch die Beschreibung und Kritik daran, wie schwierig es ist, Hilfe zu finden.

Meine klare Empfehlung für alle, die die momentane Gesellschaft zu oberflächlich und unaufgeklärt empfinden.
Profile Image for Caroline.
5 reviews
June 19, 2026
Liebe, einfach nur Liebe. Wills direkt nochmal lesen
Profile Image for Lina.
22 reviews
June 15, 2026
Tolllll, ich empfehle vor allem das Hörbuch, weils soo gut eingesprochen ist
Profile Image for Anika.
31 reviews
June 8, 2026
Das Buch konnte ich gut weglesen. Es geht um das Thema Mental Health und um die ältere Generation, die oft nie über Gefühle und Wünsche spricht.
Profile Image for Neele Rey.
1 review
June 13, 2026
Das Buch hat so viel mit mir gemacht, war einerseits so oft sauer und habe andererseits so viel verstanden!
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