Irida und ihre Freunde, die Furchtlosen, wissen, dass ihre Heimat, das idyllische Hohenburg, in Gefahr ist. Ihre grausamen Gegner verfolgen mit allen Mitteln den Plan, die Anderswelt zu erobern. Dafür wollen sie sich sogar mit einem uralten teuflischen Wesen verbünden - das Leben Hunderter Menschen steht auf dem Spiel!Gelingt es Irida, Cedric, Jinjin und Jeremy mit sagenhafter Hilfe die Katastrophe zu verhindern? Und gibt es in Norwegen endlich Antworten auf die Geheimnisse der Wechselbälger?Markus Heitz gelingt eine rasante und spannungsgeladene Fortsetzung seiner Fantasygeschichte voller Magie, Freundschaft und gefährlichen Kreaturen.
Der zweite Band der Irida-Reihe konnte mich genauso fesseln wie der Auftakt – vielleicht sogar noch mehr. Die Geschichte wird spürbar düsterer und spannender, das Tempo ist hoch und die Rätsel rund um die geheimnisvolle Ruine sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Markus Heitz versteht es, eine atmosphärische Fantasywelt zu erschaffen, die gerade für jüngere Leser sehr zugänglich ist, dabei aber auch Erwachsene mit Abenteuerlust abholt.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Figuren und der starke Fokus auf Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Die Gruppe wächst weiter zusammen und muss sich neuen Gefahren stellen, die deutlich bedrohlicher wirken als im ersten Band. Die Mischung aus Magie, Mythologie und Action ist gut ausbalanciert und sorgt für durchgehende Spannung.
Kleine Abzüge gibt es, weil manche Charaktere noch etwas mehr Tiefe vertragen könnten und nicht alle Fragen vollständig beantwortet werden. Trotzdem ist Irida 2 eine sehr gelungene Fortsetzung, die Lust auf die weiteren Bände macht.
Insgesamt ein packendes Fantasy-Abenteuer mit starker Atmosphäre – für mich absolut verdient im Bereich von 4,5 Sternen.
Die Versuche von Irida, Jinjin, Cedric und Jeremy, die Pläne der Trolle zu vereiteln und herauszufinden, wie sie die Kinder befreien können, die von den Trollen entführt wurden, fand ich spannend. Zumal sie bei beiden Vorhaben vor immer neuen Hindernissen stehen, sie in gefährliche Situationen geraten, aus denen sie oft nur knapp wieder heil herauskommen, und einige Rätsel lösen müssen. Ich habe die Furchtlosen jedenfalls gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, was sie auf diesem alles erleben werden. Dabei zeigt sich, dass jeder der Freunde seine Stärken, Schwächen und Aufgaben in der Gruppe hat, durch die sie sich alle gut ergänzen. Mir hat es gefallen, dass jeder jeden so nimmt, wie sie oder er ist, und sie alle zusammenhalten, egal was passiert.
Irida ist eine interessante und sympathische Protagonistin, die in diesem Band vor einigen Entscheidungen steht, die ihr Leben verändern könnten. Denn schließlich ist sie ein Wechselbalg und somit eigentlich kein Mitglied ihrer Familie. Ich konnte ihren Zwiespalt verstehen und ihre Verbundenheit zur Natur und ihrer eigentlichen Heimat spüren und nachvollziehen. An Irida hat mir gefallen, dass sie immer für ihre Freunde da ist und selbst ihre eigentliche Feindin Linnea nicht aufgibt.
Zum Schmunzeln hat mich Iridas Onkel Edoardo gebracht. Ich mag nicht zu viel verraten, aber er zeigt an vielen Stellen in der Handlung, was für eine coole Socke er ist und dass Irida sich jederzeit auf ihn verlassen kann. Zudem fand ich es interessant, mehr über Iridas und Linneas Herkunft zu erfahren, ebenso wie über das Kaninchen Nooba, das immer noch an den unmöglichsten Stellen auftaucht.
Fazit: Ein guter zweiter Band, in dem wir Irida, Jinjin, Cedric und Jeremy dabei begleiten, wie sie versuchen, die Pläne der Trolle, die Anderswelt zu erobern, zu vereiteln und die Kinder aus ihrer Gewalt zu befreien. Da sie dabei auf viele Hindernisse stoßen, in gefährliche Situationen geraten und einige Rätsel lösen müssen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem fand ich es interessant, mehr über die Herkunft von Irida und Linnea zu erfahren, ebenso wie etwas mehr über das Kaninchen Nooba, das immer noch an den unmöglichsten Stellen auftaucht.
„Da sie ihre alten Wurzeln nicht kennen, nutzen sie jene, die ihnen gewachsen sind.“
Der zum Glück sehr schnell erschienene zweite Teil zu Markus Heitz' Kinder-/ Jugendbuch rund um Irida und die Furchtlosen leidet nur ein bisschen am Zweites-Buch-Syndrom.
Die Handlung schließt nahezu nahtlos an den ersten Teil der Reihe an, und das mit einem kleinen Easter-Egg auf der ersten Seite. Wie auch der erste Teil krankt die Geschichte meiner Ansicht nach leider unter einem etwas verwirrenden Schreibstil. Ich habe beispielsweise manchmal nicht genau gewusst, wo sich unsere Furchtlosen gerade aufhalten und was der eigentliche Plan ist.
Die Charaktere sind bereits durch den ersten Teil sehr gut eingeführt. Irida, die im ersten Teil zwar nicht die offizielle Anführerin der Furchtlosen ist, bekommt diesen Job aber im Verlauf der Handlung hoheitsvoll übertragen. Immerhin heißt das Buch auch Irida und nicht Cedric. Jinjin ist über lange Zeit nur virtuell in der Handlung teil, was ich bisschen schade fand, andererseits bleibt damit mehr Story für sie in den kommenden Büchern übrig. Der schräge Onkel ist natürlich auch wieder mit am Start und begleitet unsere Gruppe nach Norwegen. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, nur leider ging bis dahin alles ziemlich schnell und war meiner Meinung nach auch etwas zu kurz geschildert.
Obwohl es sich um ein Kinder-/ Jugendbuch handelt, sind die Charaktere gut ausgearbeitet und nicht nur gut oder nur böse. An sich passieren einige Dinge, die ich nicht unbedingt in einem Buch für Kinder ab 11 Jahren erwartet hätte, können aber mit entsprechender Einordnung gut verarbeitet werden.
Der Handlungsstrang um die Trolle und Doktorin Spengler hat sich nach Buch eins nochmal intensiviert und ist zu einem guten Ende gekommen. Das Ende dieses Buches macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
•Rezension• Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine von Markus Heitz
✨ 978-3751205795 ✨ ab 11 Jahren ✨ 416 Seiten ✨ erschienen am 14. Januar 2025 ✨ 18€ (Gebundene Ausgabe) ✨ Oetinger Verlag
Beschreibung: Irida und ihre Freunde, die Furchtlosen, wissen, dass ihre Heimat, das idyllische Hohenburg, in Gefahr ist. Ihre grausamen Gegner verfolgen den Plan, die Anderswelt zu erobern, mit allen Mitteln. Dafür wollen sie sich sogar mit einem uralten teuflischen Wesen verbünden - das Leben Hunderter Menschen steht auf dem Spiel! Gelingt es Irida, Cedric, Jinjin und Jeremy mit sagenhafter Hilfe die Katastrophe zu verhindern? Und gibt es in Norwegen endlich Antworten auf die Geheimnisse der Wechselbälger?
Meine Meinung: Dieses Buch hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Die Geschichte schließt an den ersten Band an und bringt wieder viel Abenteuer, Magie und Spannung mit. Besonders mochte ich, wie sich Irida und ihre Freunde weiterentwickeln und wie stark das Thema Freundschaft zwischen Irida, Cedric, Jinjin und Jeremy herauskommt. Die Welt wirkt lebendig und steckt voller kleiner Details, die Spaß machen. Am Anfang hatte ich etwas Mühe reinzufinden, weil der Schreibstil für meinen Geschmack zunächst etwas schwerfällig wirkte. Nach einer Weile hat sich das aber gelegt und dann ließ sich das Buch wirklich angenehm lesen. Große Überraschungen gab es für mich nicht, vieles war recht vorhersehbar, aber das hat meinem Lesevergnügen nicht wirklich geschadet. Unterm Strich bleibt für mich ein sehr unterhaltsames, magisches Abenteuer, das die Reihe schön weiterführt und Lust auf mehr macht.
Markus Heitz hat mich mit seiner Fortsetzung Irida und das Rätsel der Ruine wirklich überraschen können. Bereits der erste Band war sehr spannend und wahrlich fantastisch. Daher hatte ich auch große Erwartungen an den zweiten Band, die der Autor auch erfüllen konnte.
Wir reffen wieder auf Irida und ihre Freunde, die sich zusammen die Furchtlosen nennen. Die Anderswelt ist wieder in Gefahr und sie müssen alles geben, um die Gefahr abzuwenden und ihre Gegner zu überlisten. Auch diesmal erleben die Freunde wunderbare Abenteuer und müssen mit ihrer Kreativität Rätsel lösen. Wir erfahren hier und da auch etwas mehr über Irida, da sie ein Troll-Wechselbalg ist und es darüber noch einiges zu erzählen gibt.
Der Autor schafft es immer wieder Spannung aufzubauen und den Leser in diese Fantasy Welt zu entführen. Die Kreaturen und die Welt an sich ist spannend und abwechslungsreich, hinter jeden Baum kann ein neues Geheimnis lauern. Auch die Charaktere wie die Freunde von Irdia sind sehr zugängig und man kann sich Cedric, Jinjin und Jeremy wirklich gut vorstellen. Mir gefällt die Dynamik der Charaktere sehr und auch die Freundschaft ist immer wieder spürbar, was ein tolles Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt.
Dies ist wirklich eine tolle Fortsetzung des ersten Bandes, dabei sollte der auf jeden Fall vorher gelesen werden, da sonst zu viele Informationen fehlen und es zu Verständigungsproblemen führen kann. Insgesamt kann ich beide Bände ausnahmslos empfehlen und Markus Heitz hat mit dieser Serie wieder voll zeigen können was er im Jugend-Fantasy-Bereich drauf hat.
Der zweite Band der Irida-Reihe von Markus Heitz zeigt deutlich, dass die Geschichte mehr sein will als ein klassisches Jugend-Fantasyabenteuer. Irida und das Rätsel der Ruine erweitert die Welt nicht nur geografisch, sondern auch thematisch.
Was mir besonders aufgefallen ist: Der Ton wird ernster. Während im ersten Band noch das Staunen über die magische Anderswelt im Vordergrund stand, geht es nun stärker um Herkunft, Identität und Verantwortung. Die Rätsel rund um die Ruine sind dabei nicht bloß Plot-Elemente, sondern treiben die Figuren auch innerlich voran. Fragen nach Zugehörigkeit und Wahrheit stehen deutlich im Zentrum.
Die Gruppendynamik funktioniert weiterhin sehr gut. Freundschaft ist hier kein dekoratives Motiv, sondern tatsächliche Stärkequelle. Gerade in brenzligen Situationen merkt man, wie sehr Vertrauen und Zusammenhalt die Figuren tragen. Gleichzeitig hätte ich mir bei einzelnen Nebencharakteren noch etwas mehr Tiefe gewünscht manches bleibt eher angedeutet als wirklich ausgearbeitet.
Atmosphärisch überzeugt der Roman mit einer gelungenen Mischung aus nordischer Mythologie, Magie und Action. Besonders die düsteren Momente erzeugen eine Spannung, die das Buch stellenweise deutlich intensiver macht als den Auftakt. Dennoch bleibt der Stil gut zugänglich und verliert nie seine jugendliche Leichtigkeit.
Für mich ist Band 2 eine konsequente Weiterentwicklung: größer, gefährlicher und emotional dichter. Ein Fantasyroman, der Abenteuer bietet, aber zugleich Fragen nach Identität und Mut stellt und damit absolut 4 Sterne verdient
"Irida und das Rätsel der Ruine“ ist der bereits zweite Band der Irida Serie von dem Fantasy Autor Markus Heitz. Der Illustrator Max Meinzhold hat auch hier das wunderschöne Cover und die Illustrationen für das Buch geschaffen, die einfach wunderschön sind und perfekt zu Handlung passen.
In diesem Band tauchen wir weiter in die Geheimnisse der Anderswelt ein und vor allem lernen wir auch noch mehr Kreaturen kennen, die auf Irida und ihre Freunde warten. Dabei schafft es Markus Heitz immer wieder Spannung aufzubauen und die Handlung nimmt immer wieder schnell an Tempo auf, sodass es eigentlich nie langweilig wird. Gerade die Fantasy Elemente sind so toll beschreiben, dass man sich diese richtig gut vorstellen kann und immer wieder mitten drin dabei ist. Gerade für die jüngeren Leser*innen eine wirklich tolle Geschichte. Ich finde auch, dass wir in diesen Band Irida und die Furchtlosen, wie sie sich mit ihren Freunden nennt, sehr viel näher kennenlernen und so einiges erfahren, dass bereits nur mal angedeutet war im ersten Band.
Insgesamt konnte mich die Fortsetzung wirklich überzeugen und ich fand die neuen Informationen zu Irida wirklich toll und auch emotional. Man konnte weiter in diese mystische Welt eintauchen und auch die Anderswelt besser verstehen und kennenlernen. Für mich ist Irida eine tolle Empfehlung für eine spannende Fantasy Geschichte, die immer wieder überraschen kann.
Die Suche geht weiter - tiefer, dunkler, gefährlicher! Nachdem uns der erste Band mit so vielen Fragen zurückgelassen hat, war ich wahnsinnig gespannt auf diese Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht. In „Das Rätsel der Ruine“ geht es deutlich schneller voran. Irida muss sich nicht nur den Gefahren in Hohenburg stellen, sondern auch den Geheimnissen ihrer eigenen Herkunft. Die namensgebenden Runen bringen eine magische Tiefe ins Spiel, die im ersten Teil erst angedeutet wurde. Die Fäden aus Band 1 werden geschickt aufgenommen und weitergesponnen, sodass endlich offene Fragen bezüglich der Wechselbälger, Nooba und der anderen Trolle geklärt werden. Gleichzeitig kommen neue Geheimnisse und Rätsel hinzu. Der zweite Band hat eindeutig eine düsterere Atmosphäre. Irida wächst an ihren Aufgaben, und zusammen mit den mutigen Furchtlosen geht es weiter darum, das Rätsel um Hohenburg und die Wechselbälger zu lösen und die Stadt vor dem Bösen zu schützen. Doch die Wechselbälger werden in diesem Band immer skrupelloser, und Linnea, die sich der Truppe der Wechselbälger angeschlossen hat, beginnt sich zu fragen, ob dies wirklich der richtige Weg ist, nur um in die Anderswelt zu gelangen. Eine würdige Fortsetzung, die Lust auf mehr macht und deutlich spannender ist als der erste Band. Wer Band 1 mochte, wird Band 2 verschlingen. Heitz versteht es einfach, klassische Fantasy-Elemente mit seinem ganz eigenen, modernen Twist zu mischen.
Band 1 von Irida fand ich schon ganz gut und von der Idee der Geschichte generell auch spannend - gut für ein Kinder/Jugendbuch. Aber schon da gefielen mir ein paar Stilmittel nicht so sehr, leider zog sich das durch Band 2 auch. Ein Beispiel vor allem, dass immer wieder auf die Herkunft und ihre Eigenarten der einzelnen Charaktere in Nebensätzen eingegangen wurde.
Zudem ist der Mix aus verschiedenen Sagen und Wesen etwas konfus zusammengestellt, auch wenn es sich später alles zusammenfügt. Aber genau da wo es sich zusammenfügt, ist es nicht ausführlich beschrieben genug nach meinem Empfinden und das fehlt mir, dafür das es für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist.
Auch empfand ich leider manche Lösungen als zu einfach und es sind viele Fragen offen geblieben. Ich gehe davon aus, dass in Band 3 noch geklärt wird u.a. wer "die Anderen" sind. Aber tatsächlich werde ich die Reihe eher nicht weiter verfolgen.
Von den Charakteren her finde ich, dass sie tolle Eigenschaften mitbringen, sie sind lustig, loyal und für sie steht die Gruppe an erster Stelle.
Nur wurde mir vieles einfach nur hingenommen und wenig auf die Folgen von bestimmten Handelns eingegangen. Daher war das Ganze für mich nicht rund.
Irida und das Rätsel der Ruine ist ein spannendes Abenteuer, das mich vor allem mit seiner atmosphärischen Kulisse und der neugierigen, mutigen Protagonistin überzeugt hat. Irida ist keine Heldin, die blindlings losstürmt. Sie denkt nach, zweifelt, wägt ab. Genau das macht sie greifbar und sympathisch. Ihre Entschlossenheit, das Geheimnis der Ruine zu entschlüsseln, wirkt nie überzogen, sondern ehrlich erarbeitet.
Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Rätsel, leiser Spannung und dieser unterschwelligen Magie, die sich nach und nach entfaltet. Die Geschichte lebt nicht von reiner Action, sondern von Entdeckungen. Man spürt beim Lesen dieses vorsichtige Vortasten in eine Welt, die größer ist, als sie zunächst scheint. Die Ruine selbst ist dabei mehr als nur ein Schauplatz. Sie wirkt fast wie ein eigener Charakter, voller Geschichte und verborgener Hinweise.
Sprachlich ist das Buch angenehm flüssig geschrieben und eignet sich gut für jüngere Leserinnen und Leser, ohne dabei banal zu wirken. Manche Wendungen waren für mich leicht vorhersehbar, dennoch hat mich die Grundidee getragen. Es ist eine Geschichte über Mut, Neugier und den Willen, hinter die Oberfläche zu blicken.
Ein atmosphärisches Abenteuer mit Herz, das Lust auf mehr macht.
Irida und ihre Freund:innen wissen nun, was sie ist, und nicht nur das, sie wissen, dass und von wem die Anderswelt bedroht wird, und versuchen alles, um zu verhindern, dass diese Erfolg haben.
Die Fronten sind nun klar, es geht jetzt darum, Schlimmes zu verhüten und Klarheiten zu schaffen. Es stellt sich zudem auch weiterhin heraus, dass Sagen und Legenden manchmal realer sind, als gedacht. So müssen sich die Furchtlosen erneut Wesen stellen, die ziemlich gefährlich sind, erhalten aber auch Unterstützung, mit der sie nicht gerechnet haben. Die Geschichte bleibt spannend.
Dieses Mal bleibt man nicht in Hohenburg und Umgebung, es steht ein interessante Reise an, die viele neue Informationen, aber auch weitere Gefahren mit sich bringt, und eine Auflösung, die ich hier noch gar nicht erwartet habe. Zudem muss sich Irida, und nicht nur sie, mehr mit ihrer wahren Natur auseinandersetzen.
Im zweiten Band der Reihe werden einige Fäden zusammengebracht, einige Fragen geklärt, aber auch neue gestellt. Ich war überrascht, dass sich hier schon so viel aufgelöst wird, aber tatsächlich gibt es noch genug Material, um einen weiteren Band zu füllen. Ich bin gespannt.
Spannende Fortsetzung um die Anderswelt "Irida und das Rätsel der Ruine" von Markus Heitz ist der spannende zweite Teil um die Furchtlosen, die nicht nur Hohenburg und seine Einwohner schützen wollen, sondern auch die Anderswelt. Wechselbälge, Troll-Magie, Familiengeheimnisse, besondere Silberringe, Geheimnisse in den Wäldern Norwegens ebenso wie in den Schlossberghöhlen. Die Furchtlosen, deren Mitglied auch Irida ist, müssen den Kampf gegen die "Freunde der Tierlautimitationen und historischen Seifensiederrei" aufnehmen, eine Gruppierung, die unter dem harmlosen Decknamen versucht in die Anderswelt zu gelangen. Und sie haben eine Insiderin aus dem Lager der Furchtlosen. Linnea soll den Bruder von Irida überreden für sie das Tor zur Anderswelt zu öffnen, ohne es zu wissen. Doch nicht nur die Wechselbälge sind auf der Suche nach der Anderswelt, Irida und ihre Freunde müssen es auch mit Schattenwesen aufnehmen. Sagenhafte Fantasy mit schönen Passagen über Familienzusammenhalt, Freundschaft und Zusammengehörigkeit- denn als Team schafft man alles besser. Und eins ist klar, das Abenteuer der Fruchtlosen geht weiter.
Markus Heitz konnte mich mit dem ersten Band rund um Irida und ihre Freunde schon überzeugen. Ich war schon sehr gespannt auf diesen zweiten Band und wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Geschichte geht spannend weiter: Die Stadt Hohenburg ist in Gefahr und die Gegner werden immer skrupelloser. Irida war mir auch hier wieder sympathisch und ihre Entwicklung ist nachvollziehbar. Sie ist mutig, zweifelt auch an sich und bleibt aber trotzdem menschlich. Das Buch ist spannend und atmosphärisch geschrieben, dass man das Gefühl hat dabei zu sein. Die Rätsel sind gut gemacht, sodass man mitraten will. Die Charaktere haben mir auch hier wieder gefallen. Es geht um Vertrauen, Freundschaft, Selbstvertrauen sowie Zugehörigkeit und dazu gibt es auch noch reichlich Action. Ich liebe einfach den schrägen Onkel und irgendwie auch das Kaninchen. Es ist einfach ein tolles Jugend-Fantasybuch und ich möchte jetzt am liebsten sofort den nächsten Band verschlingen. Markus Heitz entwickelt sich allmählich zu einem meiner Lieblingsautoren.
Die Handlung des zweiten Bandes schließt direkt an den ersten Band an, und Irida und ihre Freunde arbeiten eifrig daran, weitere Rätsel zu lösen. Allerdings hat dieser Band meiner Meinung nach kleine Probleme mit dem Pacing, da es einige Stellen gibt, an denen der Fokus stärker auf dem Voranbringen der Handlung hätte liegen sollen, statt auf Perspektivwechseln, Märchengeschichten und Briefen aus verschiedenen Sammlungen.
Ich weiß, dass sie zur Geschichte beitragen, und im ersten Band haben sie auch gut gepasst, aber im zweiten Band haben sie mich teilweise etwas aus der Handlung herausgebracht.
Gegen Ende nimmt die Geschichte deutlich Fahrt auf, und insbesondere die Entwicklung zwischen Linnea und den Furchtlosen fand ich besonders spannend mitzuverfolgen.
Das Cover gefällt mir genauso gut wie beim ersten Band, und auch der Farbschnitt des Buches passt einfach perfekt. Insgesamt ist das Buch jedoch leider ein wenig schwächer als der erste Band.
Das Ende macht deutlich, dass die Reihe noch mindestens einen weiteren Band haben wird. Ich bin gespannt, wie dieser ausfallen wird.
Auch der zweite Teil wartet wieder mit einer düsteren Geschichte auf. Irida und ihre Freunde müssen Hohenburg vor der drohenden Gefahr retten, aber das ist wahrlich nicht einfach, denn ihre Gegner haben einen perfiden Plan geschmiedet, bei dem das Leben vieler in Gefahr ist. Aber werden sich diese tatsächlich einen solch grausigen Bündnispartner suchen? Irida und ihre Freunde wollen es nicht darauf ankommen lassen. Auch hier gibt es wieder diverse Perspektive und Erzählebenen und es ist empfehlenswert, Band eins vorher zu lesen, denn sonst ist es doch wie ein Sprung ins kalte Wasser und man kann diese komplexe Welt nicht so gut erfasssen. Der Schreibstil sowie auch der Ideenreichtum von Markus Heitz sind auch hier wieder unglaublich und mit dieser Fortsetzung hat er wieder beweisen können, dass er nicht nur High-Fantasy, sondern auch Fantasy für eine jüngere Zielgruppe schreiben kann, die dennoch Erwachsene begeistert.
Jaaa, endlich ging es weiter. Den ersten Band fanden wir fesselnd und bildgewaltig, und der zweite Band geht genauso abenteuerlich und rasant weiter. Er knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Auch das Cover ist wieder ein absoluter Hingucker geworden. Irida und die „Furchtlosen“ setzen ihren Kampf gegen die Trolle fort, die die Anderswelt bedrohen. Auf der Suche nach Antworten stoßen sie auf alte Ruinen und vergessene Legenden, während die Gefahr immer größer wird. Die Schauplätze sind bildhaft beschrieben, die Stimmung ist mystisch, teils unheimlich, aber auch humorvoll. Die Handlung ist größtenteils rund. Irida wächst weiter als Heldin und bleibt dabei glaubwürdig. Die Nebenfiguren könnten gern etwas tiefer ausgearbeitet sein. Der Schreibstil ist flüssig und altersgerecht. Ein passendes und spannendes Buch für die ganze Familie – auch für die Omi – und sehr gut geeignet für junge Fantasyfans ab etwa 10/11 Jahren.