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Die Magier von Montparnasse

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Justine, die junge Kellnerin des »Jardin«, der bärbeißige Wirt Alphonse und der glücklose Schriftsteller Gaspard - keiner von ihnen weiß, warum sich plötzlich ein seltsames Dämmerlicht über Paris legt.

Die geheime Société, die über alle Magie wacht, ist alarmiert und hat bereits ihre Vertreter entsandt, um den abtrünnigen Zauberkünstler Ravi und seine bezaubernde Assistentin Blanche zu bestrafen. Im »Jardin«, dem kleinen Hotel am Boulevard Raspail treffen sie schließlich aufeinander, um zu klären, was unerklärlich scheint. Der Kampf zwischen Wirklichkeit und Traum, der nun entbrennt, hält nicht nur Gaspard und Justine in Atem, sondern verschlingt die gesamte Stadt: Paris steht still, keine Glocke schlägt die Zeit. Das Pendel im Chor von Saint-Martin-des-Champs schwingt aus, und niemand weiß, ob sich die Welt noch dreht ...

Der Autor hat den Deutscher Phantastikpreis 2008 erhalten und ist der Co-Autor des »Narnia« Rollenspiels.

481 pages, Kindle Edition

First published October 6, 2010

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172 people want to read

About the author

Oliver Plaschka

99 books27 followers
Oliver Plaschka (born 1975 in Speyer) is a German science fiction and fantasy author who also works as a translator.

Publications in chronological order: "Fairwater" (2007, new edition 2018), "Der Kristallpalast" (2010, new edition 2018), "Die Magier von Montparnasse" (2010), "Das Licht hinter den Wolken" (2013), "Das öde Land" (short stories, 2015), "Marco Polo" (2016) and "Der Wächter der Winde" (2019).

He also writes for Perry Rhodan NEO.

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13 (6%)
Displaying 1 - 26 of 26 reviews
Profile Image for Kristina.
124 reviews2 followers
January 22, 2022
Oh mein Gott. Ich muss diesen Zwang ablegen, Bücher weiterzulesen, wenn es so öde ist.
Diesen Buch hatte nichts für mich. Keine spannenden Geschichten, keinen guten Schreibstil, keine gute Atmosphäre. Es hätte solches Potenzial gehabt, fing so gut an, und dann versumpft es in endlose und inhaltslose Dialoge, die nichts zur Handlung beitragen. Schade, so schade.
Profile Image for Babsi Schwarz.
Author 9 books39 followers
April 23, 2018
Das Buche habe ich vor mehreren Jahren gelesen.
Das Cover ist ein Traum, der Aufhänger grandios, aber ich bin etwas schwer reingekommen... Zeitweise war es durch den Plot bedingt etwas repetetiv. Allerdings fand ich den Verlauf und die Auflösung, sowie auch den Schreibstil sehr schön!
Profile Image for Ms. Smartarse.
699 reviews372 followers
October 5, 2015
Parisian life in the 1920s is certainly glamorous. Especially in the more bohemian neighbourhoods, where all sorts of "exotic" characters can be found.

Vintage Paris

Ravi, the magician, and his beautiful assistant Blanche are a prime example of such exotic people. In theory, they're just run of mill charlatans with their fair share of tricks to make things seem real. But one day, something goes horribly wrong during the show, and Ravi is forced to use real magic to ensure his and Blanche's survival.

Lucky them for being the real deal, right? Apparently things are not so simple, as real magicians are supervised by the so-called "Societe Silencieuse". And they have some very strict rules when it comes to performing real magic in public: DON'T.

Vintage poster of magician

In order to save themselves, Blanche casts a spell that puts her to sleep, and encloses the world in a loop, forcing people to relive the day of the ominous magic show over and over. The only ones aware of this predicament are the magicians, everyone else just goes about their daily lives, all while things turn creepier and creepier.

Every self-respecting reader is familiar with the age-old saying of "Never judge a book by its cover". Yours truly however, still got unreasonably excited inspite of the fair number of bad reviews. In other words, the only reason I picked this book up, was its cover. I didn't even read the summary.

Not a bad premise, but the execution made for a rather boring end result. There were entirely too many descriptive passages of Montparnasse. For me such things are hit or miss. I either get this mad urge to localize everything on the map (e.g. Memory ), or I tune the whole thing out.

Judging by the 2/5 stars I gave it, you can probably guess which category this book fell into. Still, I was determined to skim through the long descriptive passages, and get to the action. I was eager to find out what happens to Ravi and Blanche, and the mysterious people tailing them.

Vintage clock

But when after 140 pages, I was still stuck half-way through the second repetition, I just gave up. As a matter of fact, I had initially put the book on hold, spent an entire month reading other books, and was STILL unwilling to take this one up again.

Eventually, I just decided that this book is not for me. Getting through a third of it, and agreeing that it's far from mediocre should count for something, right? I prefer stories with a bit more alert action, and less leisurely sitting around and talking.
Profile Image for Brina.
2,049 reviews122 followers
July 29, 2011
Ravi, ein berühmter Bühnenillusionist arbeitet zusammen mit seiner Assistentin Blanche in Montparnasse und bietet seinem Publikum täglich eine perfekte Bühnenshow.
Doch dann, am 7. Tag muss er echte Magie anwenden, was allerdings nicht gern gesehen wird.

Zusammen mit Blanche schließt er einen Pakt. Allerdings hat dieser Pakt auch seine Nachteile, denn für alles Nichtmagische bleibt die Zeit stehen und sie müssen diesen Tag immer wieder durchleben.

Doch dies bleibt nicht lange geheim..

Oliver Plaschka hat mit „Die Magier von Montparnasse“ ein tolles Fantasybuch geschaffen, dass den Leser magisch in den Bann zieht.

Das Buch wird aus mehreren Sichten in der Ich-Perspektive erzählt und obwohl der Tag immer der gleiche ist, erleben die jeweiligen Erzähler den Tag völlig anders aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die Charaktere werden hierbei authentisch dargestellt.
„Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist hierbei die Grundidee gewesen, die wahnsinnig toll umgesetzt wurde.

Sehr genial finde ich, dass Oliver Plaschka hierbei den Leser bis zur letzten Seite im Unklaren lässt und dieses Buch dadurch sehr viele Überraschungsmomente bietet und so gut wie gar nichts vorhersehbar erscheint.

„Die Magier von Montparnasse“ liest sich insgesamt sehr flüssig und ich hatte große Mühe, dieses Buch aus den Händen zu legen.

Die Covergestaltung ist dem Verlag sehr gut gelungen. Vor allem die vielen Details sind hierbei ein Hingucker.
Auch die Kapitelgestaltung gefällt mir sehr gut.

Ebenfalls gut gelungen sind die Straßenkarten am Anfang und am Ende des Buches. Paris wird hierbei sehr gut dargestellt.

Die Kurzbeschreibung ist kurz gehalten, liest sich jedoch spannend und enthält das Wichtigste, ohne zu viel zu verraten.

Wer dieses Buch nicht liest, verpasst wirklich einges. Hier wird nicht nur Fantasy, sondern auch eine Menge Spannung geboten.
Absolut empfehlenswert!
Profile Image for Ingrid.
831 reviews7 followers
January 28, 2022
Der 26. September 1926 wieder und immer wieder. Die Protagonisten erzählen aus ihrer eigenen Sicht, was sie erleben oder meinen zu erleben.

Eine etwas anstrengende Lektüre, die einen aber trotzdem nicht loslässt bis zum nicht so erwarteten Ende.
Profile Image for gardienne_du_feu.
1,452 reviews12 followers
March 11, 2020
Der Magier Ravi und seine zauberhafte Assistentin Blanche sind am Höhepunkt ihrer abendlichen Vorführung im Pariser "Bobino" angelangt, als ein Trick auf fatale Weise zu misslingen droht und Ravi sich nur durch echte Magie retten kann. Dies ist jedoch eigentlich strengstens verboten, und es kann nicht lange dauern, bis die Société, die die Oberaufsicht über die Anwendung echter Magie führt, von der Sache Wind bekommt.

Und noch etwas passiert an diesem Abend: Blanche und Ravi teilen sich einen verzauberten Apfel, woraufhin Blanche in Schlaf versinkt und Ravi sich in einer Zeitschleife wiederfindet - der Tag des misslungenen Auftritts beginnt immer wieder von neuem. Dies scheint zunächst nur ihm aufzufallen, für alle anderen ist es ein ganz normaler Sonntag - doch offenbar spürt Justine, Kellnerin und Zimmermädchen in dem kleinen Hotel am Montparnasse, in dem sich das Magierpaar einquartiert hat, recht bald, dass etwas Merkwürdiges vor sich geht.

Kurz darauf tauchen im Hotel Jardin neue Gäste auf, alle mit Verbindung zur Zaubererwelt, alle mit unklaren Motiven, und während sich jener Sonntag siebenmal wiederholt, spitzt sich die Situation in dramatischer Weise zu.

Zuallererst gebührt Oliver Plaschka ein ganz dickes Lob für seine unglaublich farbige Darstellung von Paris-Montparnasse anno 1926. Das hippe Künstlerviertel hat seinen Zenit schon ein wenig überschritten, als Ravi und Blanche ihr Gastspiel im Revuetheater geben, aber immer noch tummeln sich dort Maler und Schriftsteller zuhauf, wie auch der aufstrebende Autor Gaspard, der im Roman eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Dreh- und Angelpunkt das Buches ist das Hotel Jardin mit seiner kleinen Bar im Erdgeschoss, geführt vom knurrigen Alphonse, der ständig Auseinandersetzungen mit seiner Frau hat und hofft, das ganze Magiergesocks bald vom Hals zu haben. Das Ehepaar ist genauso herrlich geschildert wie der versoffene Kellner Mischa, die kleine Kellnerin Justine, die von einer besseren Zukunft träumt und doch Realistin genug ist, um zu wissen, dass sie schlechte Chancen hat. Ganz zu schweigen von der schillernden Zaubererschar, die sich nach und nach auf der Bildfläche einfindet. Was für tolle Figuren!

Umso schöner, dass wir nicht nur einen Blickwinkel präsentiert bekommen, denn die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, sowohl von den Zaubererseite als auch von Justine oder Alphonse. Rätsel über Rätsel tun sich auf, und ich kann nicht behaupten, dass ich mir jedes Detail gemerkt oder wirklich alles verstanden habe (der Schluss hat mich einigermaßen verwirrt zurückgelassen), aber Plaschka kann wundervoll erzählen und Atmosphäre schaffen und ganz subtile Gruselmomente erzeugen, ohne dafür literweise Blut vergießen zu müssen.

Ein wirklich schönes und ganz "anderes" phantastisches Leseerlebnis!
Profile Image for Aimée.
Author 5 books8 followers
September 22, 2018
Ich habe erst vor kurzem Plaschkas "Fairwater" gelesen und war einerseits völlig von seiner zauberhaften Sprache begeistert, andererseits völlig verwirrt von dem Gedankenkuddelmuddel des Buches. Da bei "Magier" über jedem Kapitel der Erzählende steht, wäre das schon geklärt, sehr hilfreich. Allerdings manchmal auch nicht weniger verwirrend, da man sich bei jedem Absatz neu orientieren muss.



Zur Story: der Magier Ravi und seine Assistentin Blanche reisen in den 1920ern mit ihren Kunststücken um die Welt und folgen dabei nur zwei Regeln: 1. Keine echte Magie anwenden und 2. keine Stücke mit möglicher Todesfolge. Beide Regeln brechen sie an einem bedeutungsvollen Abend in Montparnasse und müssen sich fortan der Societé Silencieuse stellen, die überwacht, dass niemand preisgibt, dass wahre Magie existiert. Es kommt, wie es muss und Ravi wird von mehreren Männern begleitet, die jeder ihr eigenes Geheimnis zu wahren scheinen. Die Societé hat die Zeit angehalten und so ereignet sich der schicksalshafte Tag immer wieder, bis jemand herausgefunden hat, was sich Ravi dabei gedacht hatte, sich in aller Öffentlichkeit preiszugeben.

Jedoch scheint Ravi fast nur eine Nebenrolle unter vielen zu spielen, ist es doch Justine, eine Kellnerin, die die Welt in den Angeln hält.



Auch diesmal weiß Plaschka den Leser sofort zu fesseln, indem er mit dem spannenden (schiefgehenden) Abend anfängt und durch seine detailreiche, aber klare Sprache besticht. Ab und zu muss man sich daran erinnern, dass es um magische Geschehenisse geht, denn manches Mal wird es so abgefahren und unglaublich, dass ich mit offenem Mund in der Öffentlichkeit saß. Eben noch kellnert Justine fröhlich herum, im nächsten taucht jemand ohne Bauchnabel auf!



Das Cover ist wunderschön gestaltet und an das alte Paris angelehnt. Ich kann das Moulin Rouge fast vor mir sehen. Schön ist auch, dass der Verlag auf eine Einheitlichkeit von außen und innen Wert gelegt hat und somit die einzelnen Kapitel, Seitenzahlen und Initialen ebenfalls in Jugendstil-Schrift gehalten und mit kleinen Bögen verziert sind. Ich wollte mich fast schon aufregen, dass kein Lesebändchen drin ist, als mir ein Lesezeichen mit grinsendem Ravi entgegenfiel. Wunderbar! Außerdem sind die Vorsätze mit Landkarten des alten Montparnasse versehen, die man zum Verlauf der Geschichte allerdings nicht wirklich benötigt. Dennoch toll gemacht!



Ein durchweg großartiges Buch, mit absolut irrsinnigen Ideen und einer fantastischen Welt, in einer tollen Aufmachung, an dem kein Fantasy- Fan vorbei gehen sollte. Doch natürlich kommt Plaschka nicht um seine verschachtelte Heimlichtuerei herum und so muss man sich ein ums andere Mal gedulden, denn dieses Mal werden fast alle Rätsel gelöst, und was für eine Auflösung!

Und am Ende möchte man weinen. Nicht wegen dem Ende, sondern einfach, weil es vorbei ist. Mehr! Bitte! Schnell! Danke.



Mehr Informationen hier



Lieblingssätze:

"ich nahm bloß an, dass es sich mit Zauberern ebenso verhielt wie mit Malern und Schriftstellern: Sie umgeben sich gerne mit ihresgleichen, damit sie sich weniger seltsam vorkommen."

Justine

"Madame Céleste war ganz bestimmt nicht wie ich, und das hatte nichts mit der Farbe ihrer Haut zu tun, sondern damit, wie sie ihre Haut trug."

Esmée

"Andererseits hat dieses ewige Gesitze um Kristallkugeln immer solch eine possierliche Goldfischromatik"

Barneby

“Autoren nähren sich von der Verwirrung des Lesers wie Vampire von der Unschuld ihrer Opfer.”
Profile Image for Tess.
539 reviews28 followers
September 20, 2020
Das Buch ist einfach so verzweifelt bemüht clever und mysteriös zu sein. Auf über 470 Seiten verteilt ist das einfach ermüdend. Schade drum. Die Prämisse ist nämlich toll und die Ansätze gut, aber für mehr als Durchschnitt hat es nicht gereicht.

Ob die vielen wechselnden Erzähler das Buch jetzt bereichern oder verkomplizieren, darüber kann man streiten. Wahrscheinlich hätte es der Geschichte gut getan, sich auf 2 Ich-Erzähler zu beschränken oder zumindest jeden Tag/jedes Kapitel aus einer einzigen Sichtweise zu erzählen.

Einerseits geben die Point-of-Views liebevolle Einblicke und Details in das Leben der weniger wichtigen Charaktere, z.B. Esmée und Alphonse, den beiden Barbesitzern. Andererseits sind es eben nur Details. Details, die das Buch unnötig in die Länge ziehen und kaum etwas zur Story beitragen.

Und die Story hat so ihre Probleme, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Stimmungsvolle Beschreibungen und pseudo-philosophische, nichts-sagende Unterhaltungen wechseln sich permanent ab, aber was genau eigentlich gesagt wird, ist machmal schwer zu sagen. Am Ende des Buches wurden zwar viele der Fragen vermeintlich geklärt, aber ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was eigentlich passiert ist.
121 reviews
September 4, 2024
Eigen, aber doch spannend

Ich denke mir, dass viele Leser:innen hier mit dem Erzählstil gekämpft haben und deshalb nicht in die Geschichte finden konnten.
Die Geschichte wird nämlich als eine Art Erfahrungsbericht von mindestens sieben Personen erzählt, und das in altertümlichem Schreibstil - passend zum Jahr, in welchem das Buch spielt.

Insgesamt beschlich mich oft der Eindruck, eine Schulpflichtlektüre zu lesen im Stile von "Der Besuch der alten Dame", "Jugend ohne Gott" oder "Die Physiker" / "Die Dunkle Seite des Mondes". Jedes Gespräch musste man sezieren und interpretieren, niemals konnte man sich sicher sein, jetzt eine endgültige Entscheidung oder Antwort zu kennen.
Und das hat schlicht und ergreifend total abgefuckt, denn ich habe Schulpflichtlektüre zu keinem Zeitpunkt der Schulzeit genossen. Solche Bücher waren stets ein schwammiger Krampf und ließen einen unbefriedgt zurück.
Ja, am Ende wird alles bis zu einem gewissen Punkt aufgelöst - trotzdem hinterlässt die Geschichte einen faden Geschmack.

Trotzdem ist die Story an sich eine gute, und das Involvieren derart vieler Charaktere ist nicht leicht! Diese dann auch so eng aneinander zu binden, dass man sie alle klar im Kopf behält, ist eine Kunst. Und dafür verdient das Buch seine 4 Sterne.
Profile Image for Christina.
41 reviews3 followers
August 14, 2018
This book was exactly my cup of tea. I enjoyed every single page of it but I do have to say that it was kinda hard to read the very last 30 pages. The ending of the story was exciting and catching. As already mentiones in an earlier update of my progress the story is told by all main characters. It makes it very easy to see and understand all the different angles and I like how the story builds up. But the end is a little repetative because every angle is viewed. Anyways, it´s a great book I would totaly recommand.
Profile Image for Maja.
1,203 reviews4 followers
April 21, 2018
Habe 4 Monate gebraucht um das Buch zu lesen, und muss zu dem Schluss kommen dass es sich alles nicht gelohnt hat. Ich glaube das größte Problem sind nach wie vor die wechselnden Ich-Perspektiven, und dann die Tatsache dass der größte Teil des Plot einfach überhaupt nicht interessant ist. Sehr enttäuschend.
Profile Image for Bellis.
25 reviews1 follower
October 31, 2011
Klappentext:
Paris 1926, ein Varieté am Montparnasse. Eigentlich hatten der Bühnenzauberer Ravi und seine Assistentin Blanche nur ihr harmloses Zauberkunststück im Sinn. Dann aber wird Ravi gezwungen, die älteste Regel der Magie zu brechen: vor aller Augen setzt er echte Magie ein.

Meine Meinung:

Eigentlich wollte ich zu diesem Buch schon längst eine Meinung geschrieben haben, aber irgendwie ist es eines dieser Bücher, bei denen es mir sehr schwer fällt, meinen Eindruck in Worte zu fassen. Trotzdem versuche ich es jetzt doch noch mal, ehe die Lektüre endgültig zu lange her ist. Auch wenn es sicherlich leicht konfus wird.

Oliver Plaschkas Stil lässt sich insgesamt gut und flüssig lesen und einige Abschnitte sind wirklich schön, fast poetisch. Auch Humor schwingt ein wenig mit. Gut gefiel mir generell auch, dass die Erzählperspektive zwischen den verschiedenen Charakteren wechselt und man so auch Ereignisse oder Figuren aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann - da wirkt eine im ersten Moment unsympathische Person gleich viel menschlicher, wenn man ihre Sicht der Dinge kennen lernt. Ein kleiner Wermutstropfen ist hier jedoch, dass der Stil sich dabei kaum verändert, so dass die "Stimme" des jeweiligen Charakters leider nicht so deutlich wird, wie sie es hätte sein können und ich hin und wieder zurückblättern musste, um mir wieder in Erinnerung zu rufen, wer hier eigentlich gerade erzählt. auch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob die die Erzählperspektive wirklich 100%ig zu den, ähm, "zeitlichen Besonderheiten", mit denen man es in diesem Buch zu tun hat, passt, aber das hat mich nicht weiter gestört.

Mein allererster Eindruck zu Beginn des Buches, war eine Ähnlichkeit zum Film "Prestige", doch das legte sich schnell wieder, als "Die Magier von Montparnasse" seinen eigenen Weg ging.

Der Schauplatz der Geschehnisse ist, wie Titel und auch Cover-Design ja schon verraten, Paris in den 1920er Jahren. Eine Wahl, die mich sehr anspricht, wie auch das wirklich schöne Cover selbst. (Dem Buch lag übrigens auch noch ein Lesezeichen mit einem Teil des Titelbildes bei.) Zu Anfang der Geschichte hatte ich das Gefühl, dass die Beschreibung dieses Szenarios ein bisschen zu kurz kommt, später gab es dann aber doch die eine oder andere Szene, die Montparnasse hat lebendig werden lassen. Für mich persönlich hätte es gern immer noch mehr sein können, aber auf der anderen Seite ist es eben keine historischer Roman oder Architektur-Führer, von daher passt es insgesamt schon und ein gewisses Flair kommt durchaus rüber.

Die Charaktere, die aus bestimmten Gründen in einem kleinen Hotel in Montparnasse aufeinadertreffen, sind gelungen. Es dürfte für jeden Geschmack jemand zum mögen (oder auch gar-nicht-mögen) vorhanden sein und sie halten auch so einige Überraschungen parat. Und durch den Perspektivwechsel erhält man auch Einblicke in die auf den ersten Blick weniger wichtigeren Figuren. Da isnd natürlich der Magier Ravi und seine Assistenting Blanche, aber auch der Wirt Alphonse und seine Frau, oder der Engländer Mr. Barneby...

"Überraschungen" oder besser "Verwirrung" ist überhaupt das Stichwort bei dieser Geschichte. So flüssig sie sich rein stilistisch gesehen zu lesen ist, so viele Details gibt es, auf die zu achten ist, so viele Fragen werden aufgeworfen, egal ob es um die einzelnen Figuren, ihre Beziehungen untereinander oder den Rest die sonstige Handlung geht. Und wenn dann mal eine geklärt wird - tauchen gleich fünf neue auf... Daran ist absolut nichts negatives, im Gegenteil, aber es ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen und das man aufmerksam lesen sollte. (Ich hatte am Ende das Gefühl, zu unaufmerksam gelesen zu haben.) Man ist als Leser eben genauso ahnungslos, wie die Charaktere. auch am Ende des Buches ist nicht alles 100%ig geklärt, wobei das ende selbst zum Teil wirklich überraschend ist. Man sollte es also mögen, bei Lesen ein wenig (oder auch ein wenig mehr) mitzurätseln.

Gleichzeitig ist es aber auch ein ruhiges Buch, es spielt zu Großteil in besagtem Hotel, erst zum Ende gibt es einen nennenswerten Szenewechsel (der mir dafür um so mehr gefallen hat). Das soll nicht heißen, dass des Buch langweilig wäre - mir war war keine Sekunde langweilig, aber es ist sicher von Vorteil, wenn man sich auf Bücher dieser Art, ohne viel Action, einlassen kann.

Mehr zum Inhalt zu sagen, als es der Klappentext tut, finde ich schwierig, weil man dabei schnell zu viel verraten könnte, aber auch der Fantasy-Anteil kommt nicht zu kurz, so spielen neben den offensichtlichen Magiern auch Märchenmotive eine Rolle, ebenso wie sich seltsam verhaltende Mäuse, der Mann im roten Anzug oder eine Seance...

Insgesamt ist "Die Magier von Montparnasse" ein schönes Buch, trotz des einen oder anderen Kritikpunkts. Trotzdem traue ich mich nicht so recht, eine klare Kaufempfehlung auszusprechen, da ich vermute, dass das Buch doch sehr Geschmackssache sein könnte (und ja auch nicht ganz billig ist.)
Profile Image for sabisteb aka callisto.
2,342 reviews1 follower
March 10, 2011
Paris im Jahre 1926 am letzten Sonntag im September. Ravi und seine Assistentin Blanche absolvieren den letzten Auftritt ihres siebentätigen Engagements, aber etwas geht schief. Um sein Leben und das seiner Assistentin zu retten verstößt Ravi gegen die Gesetze der Société und setzt echte Magie ein. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Um diesem Verstoß auf die Schliche zu kommen nimmt die Société die Verdächtigen in einer Zeitschleife gefangen und schickt ihre Agenten. Wird es Ravi und Blanche gelingen ihre Unabhängigkeit zu bewahren?

Es gibt im englischen ein Sprichwort: "Never judge a book by its cover" - "Beurteile niemals ein Buch nach seinem Einband". Dieses Buch hat eine wunderbare Aufmachung. Ich habe schon lange keinen so schönen Einband mehr gesehen. Die Jugendstilornamente der einzelnen Kapitel sind ein Blickfang und die Karte im Buch auch sehr ästhetisch.
Leider kann der Inhalt nicht mithalten.
Die Geschichte wird aus stetig wechselnden Perspektiven der Protagonisten erzählt, als da wären Ravi (der Magier), Blanche (Ravis Assistentin), Justine (Kellnerin im Jardin), Alphonse (Justines Chef), Esmée (Alphonses Frau), Gaspard (Schriftsteller und Freund Justines) und Barneby (Spion der Société). Dabei überschneiden sich die Sichtweisen teilweise, teilweise schließen sie aneinander an und erzählen die Geschichte einfach weiter. Dieser stetige Wechsel der erzählenden Person ist ermüdend und anstrengend, alle paar Seiten muss man sich neu orientieren und wird so aus der Geschichte herausgerissen. Andererseits ist dies durchaus eine innovative und interessante Erzählweise.

Die Geschichte wird über sieben Sonntage erzählt im Stil von Und täglich grüßt das Murmeltier (Special Edition), nur dass hier für alle Magier die Zeit "normal" weiterläuft und nicht nur für eine Person. Diese Erzählweise bedingt, dass sich viele Ereignisse auf ermüdente Art und Weise wiederholen.

Oliver Plaschkas Schreibstil ist poetisch und philosophisch, nur dass das für ein Fantasy Buch alles andere als angebracht ist. Er beherrscht die hohe Kunst seine Protagonisten lange Gespräche führen zu lassen, ohne dass sie etwas sagen. Die Gespräche verlieren sich in Andeutungen und versickern im mysteriösen.

Ich habe mal ein paar Beispielsätze rausgesucht für die philosophisch nichtssagende, aber wunderschön klingende Schreibweise, die mir aufgefallen sind, weil sie so nett zu lesen und doch nichtssagend waren:
S. 37: Vielleicht. Irgendwann einmal. Aber sicher nicht heute. Und morgen nicht gleich.
S. 213: Lies mich Ravi - ohne dich bin ich nicht mehr als eine vergessene Villanella, die letzte Zeile ein endloser Ausklang.

Fazit:
Ein wunderbar gestaltetes Buch jedoch ist die Erzählweise mit dem häufigen Perspektivwechsel zwischen 7 Protagonisten anstrengend und reißt einen permanent aus der Handlung. Es wird viel geredet aber nichts gesagt. Die Handlung und die Gespräche versickern im mysteriösen Nichts und es kommt nicht ein einziges Mal Spannung auf. Der Showdown versickert zwischen den Seiten und mir wurde erst im Nachhinein klar dass es tatsächlich einen Endkampf gab.

Vielleicht mögen einige Leser diese Art des Erzählens als hohe Kunst ansehen, vielleicht ist sie das auch. Vielleicht verbringt sich eine Botschaft zwischen den Zeilen, ich konnte sie nicht finden. Ich fand das Buch nur gähnend langweilig.
Eigentlich ein 2** Buch, aber die wunderbare Gestaltung bekommt ein Extrasternchen.
Profile Image for Kerstin.
746 reviews24 followers
May 11, 2010
Kurzbeschreibung:
Justine, die junge Kellnerin, der bärbeißige Wirt Alphonse und der glücklose Schriftsteller Gaspard - keiner von ihnen weiß, warum sich plötzlich ein seltsames Dämmerlicht über Paris legt. Die geheime Société, die über alle Magie wacht, ist alarmiert und hat bereits ihre Vertreter entsandt, um den abtrünnigen Zauberkünstler Ravi und seine bezaubernde Assistentin Blanche zu bestrafen. Im "Jardin", dem kleinen Hotel am Boulevard Raspail, treffen sie schließlich aufeinander, um zu klären, was unerklärlich scheint. Der Kampf zwischen Wirklichkeit und Traum hält nicht nur Gaspard und Justine in Atem, sondern droht die gesamte Stadt zu verschlingen: Paris steht still, keine Glocke schlägt die Zeit. Das Pendel im Chor von Saint-Martin-des-Champs schwingt aus, und niemand weiß, ob sich die Welt noch dreht...

Zum Autor:
Oliver Plaschka, geboren 1975, studierte Anglistik und Ethnologie an der Universität Heidelberg und ist Mitverfasser des Narnia-Rollenspiels. Sein Roman "Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew" wurde 2008 als bestes deutschsprachiges Romandebüt mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Oliver Plaschka lebt in Speyer.

"Ich dachte an Justine und den Jungen, mit dem sie sich angefreundet hatte, und der nun aus ihrem Leben gelöscht war bis zu dem Moment, da er zur Mittagszeit aufs Neue das Jardin passieren würde, und ich empfand Trauer für die Menschen in dieser unwirklichen Welt, die gefangen waren, ohne dass sie es wussten." (Seite 164)

Rezension:
Leider konnte mich dieser Roman überhaupt nicht begeistern. Mehr schlecht als recht quälte ich mich regelrecht durch das Buch.

Positiv zu erwähnen sind allerdings die wechselnden Perspektiven der Hauptprotagonisten und die flüssige Sprache. Die Gesamthandlung allerdings ließ mich doch recht ratlos zurück, Spannung suchte man hier vergebens.

Ich erwartete eine schöne fantasiereiche Geschichte im Paris der 20er Jahre mit einem Hauch von Magie, doch das ganze Buch zieht sich je weiter man liest immer mehr in die Länge und verliert sich in ungeklärten Rätseln. Es blieben Fragen offen, auf die bis zum Schluß keine Antwort geliefert wird. Wirklich schade, denn die Geschichte an sich hatte Potential.

Zur Gestaltung des Buches: Hier möchte ich ein Lob aussprechen. Die Covergestaltung ist wunderbar und passend. Zwei Übersichtskarten im Buch helfen dem Leser, sich in der Welt rund um Montparnasse zurechtzufinden und es wurde ein Lesezeichen, das passend zum Buchumschlag gestaltet wurde, beigefügt.

Fazit: Schöne Gestaltung, aber Langeweile ohne Ende zu einem recht hohen Preis.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Profile Image for Bella (Bella's Wonderworld).
706 reviews37 followers
July 2, 2010
1926 Paris, Montparnasse: Der Zauberkünstler Ravi tritt mit seiner hübschen Assistentin Blanche in einem renommierten Etablissement Abend für Abend auf. Eines Abends jedoch bricht er die Regeln der Zauberer, und wendet echte Magie an um Blanche das Leben zu retten. Der Geheimbund Société wird beauftragt diesen Vorfall zu untersuchen.
In einem kleinen Hotel, dem Jardin, treffen die magischen Wesen aufeinander und die Société hält die Zeit an. Fortan wiederholt sich ein jeder Tag – sieben Tage lang bis der Fall geklärt ist. Eine ungeahnt große Rolle wird der Kellnerin Justine zuteil, die an diesem ersten Tag dem Schriftsteller Gaspard begegnet…

Oliver Plaschkas "Die Magier von Montparnasse" entführt den Leser in ein kleines verträumtes Städtchen in das Paris Anfang Mitte der 1920er Jahre. Haupthandlungsort ist das kleine Hotel Jardin mit seiner kunterbunt gemischten Belegschaft.

Durch die leicht verständliche Schreibweise und die Kapiteleinteilung taucht man recht schnell in die Welt der Magie ein. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Vielfältigkeit an fein gezeichneten Charakteren. Dadurch dass man die Geschichte aus der Sichtweise von allen Hauptpersönlichkeiten geschildert bekommt, kann man sich nach und nach einen Überblick über die Kerngeschichte bilden. Besonders spannend dabei fand ich dass eine ganz gewöhnliche Kellnerin, mit ihren alltäglichen Sorgen und Ängsten in den Mittelpunkt gerückt wird.

Die Erzählung des Autors ist sehr bildlich und regt schnell die Fantasie des Lesers an. Leider gab es aber immer wieder Passagen im Buch die sich in die Länge gezogen haben, was die Spannungskurve ab und an ausgebremst hat.

Mein Fazit:
Eine magische Erzählung mit besonders facettenreich gezeichneten Charakteren.
Profile Image for Seychella.
173 reviews16 followers
November 12, 2011
Dieses bezaubernde Buch entführt uns in das Paris der 1920er Jahre, welches mich durch seinen ganz eigenen Charme überzeugen konnte – obwohl ich noch nie in Paris war und auch keine besondere Verbindung zu dieser Stadt habe.
In einem ruhigen, detailreichen und manchmal auch poetischem Stil wird die Geschichte abwechselnd aus dem Blickwinkel von gleich sieben Figuren erzählt. Dadurch werden die Charaktere sehr genau beschrieben und es fällt leicht, einen Zugang zu ihnen zu finden – manche Szenen erlebt man so sogar aus mehreren Perspektiven.

Durch die entstandene Zeitschleife wird auch mit der Zeit gespielt – und mit Möglichkeiten, Varianten des immer selben Tages. Welche Auswirkungen haben Abweichungen vom vorherigen Tag – und durch welche Handlungen kann man dem Stillstand der Zeit möglicherweise entkommen? Ganz besonders berührt haben mich dabei immer die Begegnungen von Justine und Gaspard, daher wurde auch mein Bezug zu den beiden mit jedem Tag stärker.

Dieser Roman ist sehr rätselhaft und wirft immer neue Fragen auf. Im Verlauf der Geschichte sind stetig Andeutungen zu finden, die sich oft erst viel später zu einem Bild zusammenfügen. Manche Kapitel haben mich im ersten Moment verwirrt, bevor sich meine grauen Zellen einschalteten, um Vermutungen und mögliche Verbindungen zu schaffen. Genau wie bei “Fairwater” muss man es also mögen, mitzudenken und sich Lösungen zu erarbeiten. Ich habe das wieder sehr genossen, ebenso wie die zauberhafte Atmosphäre dieser Geschichte.
Profile Image for hcelvis.
100 reviews
March 10, 2011
Paris, Montparnasse 1926: Beim letzten einer Reihe von Auftritten des Zauberkünstler Ravi bricht der Magier eine Zaubererregel: Er wendet echte Magie an, um sich und seine Assistentin nach einem gefählichen Malheur zu retten. Die geheime Societe, der Zaubererverband, schickt ihre Vertreter, um den Fall zu untersuchen. In einem kleinen Hotel treffen diese magischen Menschen zusammen und ziehen auch Unwissende und womöglich die ganze Welt in einen Kampf zwischen Traum und Wirklichkeit.

Was eine atemberaubend spannende Geschichte erwarten läßt, überzeugt leider nicht. Wirklich fesselnd wird Die Magier von Montparnasse nämlich erst im Showdown, der 300 Seiten auf sich warten lässt. Bis dahin dümpeln die Geschehnisse so dahin, nicht uninteressant, aber langatmig. Der doch überraschende Schluss, die ständig wechselnden Perspektiven sowie der schöne, kunstvolle Schreibstil von Oliver Plaschka, authentisch zu 1926 und dennoch sehr gut lesbar, retten Die Magier von Montparnasse dann doch noch. Dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack sowie das Gefühl, dass hier weniger mehr gewesen wäre.
Profile Image for Teipu.
215 reviews9 followers
July 13, 2011
(eher 3,5 Sterne)

An sich kein schlechtes Buch. Die Idee, das Setting und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Paris der 20er Jahre war sehr hübsch beschrieben (wie realgetreu kann ich allerdings nicht sagen) und die Atmosphäre des Buchs hat mir sehr gut gefallen.
Jedoch war es mir an vielen Stellen zu langatmig und kam einfach nicht auf den Punkt. Es gab immer wieder kryptische Hinweise auf die Auflösung des großen Zeitschleifenproblems, aber die waren... wie gesagt, sehr kryptisch. Plaschka hätte sie genausogut weglassen können, denn sie haben mich beim miträtseln keinen Deut weitergebracht, sondern nur noch mehr verwirrt. Außerdem hasse ich pseudo-philosophische Passagen in Büchern, die mich eigentlich nur unterhalten sollen. Ich kann immer nicht einschätzen, ob mir der Autor nun wirklich was fürs Leben mitgeben will, einfach nur seine Ansichten loswerden muss, oder um jeden Preis die Seiten vollkriegen möchte.

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71 reviews
March 3, 2011
verworrene Geschichte, bei der die Leserin erst allmählich dahinter kommt, worum es geht. Eine Gruppe von Menschen erlebt einen Tag immer wieder und wieder, was aber nur ein paar von ihnen wissen. Trotz der vielen Wiederholungen in den Handlungssträngen, blieb es interessant. Es galt herauszufinden, welche Ziele die Wissenden verfolgten und wer auf wessen Seite stand. Das Ende fand ich trotz eines spannenden Showdowns unbefriedigend.
Profile Image for Marcus with a C.
94 reviews10 followers
January 9, 2013
Although I read the book in my native language I found it a bit confusing. Many readers referrred to the book/movie "Groundhog Day" and it does make sense. It also reminded me of the concept of Bram Stoker's Dracula with the story written from different ankles.

The story as such is wonderful and magical but remains was a bit unclear at some points which I found was a pity.
If you like magic, then I still recommend it.
36 reviews1 follower
October 5, 2014
Um ehrlich zu sein, war es vor allem das Cover, welches mich angezogen hatte :D
Leider war es für mich eher ein Kampf, dieses Buch zu lesen. Es war durchaus kreativ und mit sehr viel Liebe geschrieben und gestaltet, das merkt man... jedoch hinterließ es mir nur das unangenehme Gefühl, zu dumm zu sein. Ich habe leider keinen/kaum einen Zugang zu der Symbolik oder was auch immer das ist, gefunden.

War vielleicht einfach nichts für mich.
Profile Image for Rut.
64 reviews12 followers
December 26, 2019
Ich fand es unheimlich schwer, den Überblick über Personen und Handlung zu behalten. Auch die Auflösung am Ende hat mich nicht komplett erhellt. Die Welt des Romans hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen.
Für einen besseren Überblick muss man das Buch vermutlich möglichst am Stück lesen. Aber leider hatte ich dafür die Ruhe und die Motivation (aufgrund des Aufbaus/ Schreibstils) nicht.
Profile Image for Anna-Lisa.
825 reviews75 followers
August 14, 2010
This was an entertaining, refreshing, intelligent fantasy novel about magicians, wizards, magic and illusions.

The language was great and I loved that the author wrote the book from the different views of all the characters!

A delightful read!
Profile Image for Katharina.
108 reviews
August 8, 2013
Schade, dass das Buch so langweilig ist. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach wirklich mehr hergeben können.
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