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Ein widerliches kleines Gefühl

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Der neue Krimi der krimipreisgekrönten Autorin Regina Nössler.
Was will Jennifer? Wieso taucht sie nach über dreißig Jahren bei Evelyn in Berlin auf? Eine Heimsuchung aus der Vergangenheit, aus einer anderen sozialen Realität. Was war damals passiert? Weshalb empfindet Evelyn den Besuch zunehmend als bedrohlich? Wieso verhalten sich ihre Arbeitskollegen auf einmal seltsam Evelyn gegenüber? Gleichzeitig driftet Evelyns Nachhilfeschüler, der dreizehnjährige Noah, von allen unbemerkt in eine gefährliche Parallelwelt ab. Wie in allen Romanen der Autorin geht es um unterschiedliche Aspekte sozialer Realität und um die Abgründe des Alltags, in denen dramatische Kräfte brodeln und an die Oberfläche kommen.

333 pages, Paperback

Published October 10, 2025

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About the author

Regina Nössler

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Community Reviews

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1 (14%)
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Profile Image for Lisa-Marie K.
7 reviews
December 30, 2025
Evelyn ist Mitte vierzig, lebt in Berlin und steht eigentlich fest im Leben. SIE hat sich von ihrer Partnerin getrennt, wie sie immer wieder betont, und seitdem läuft doch eh alles viel besser. Sie ist mittelbeliebt, trägt als Teamleiterin Verantwortung im Job und legt sich jeden Abend ihre Kleidung für den nächsten Tag raus. Es könnte nicht besser laufen, doch die Vergangenheit lauert ihr in Form ihrer alten Klassenkameradin Jennifer unerwartet auf und plötzlich bekommt Evelyns Fassade Risse.

Die Autorin nimmt diverse Erzählperspektiven von jung und älter ein und springt immer wieder zwischen der Vergangenheit und Gegenwart, um die dunklen Geheimnisse der jeweiligen Personen aufzudecken.
Es ist spannend einen Blick hinter die Mittelmäßigkeit der Protagonistinnen zu werfen und festzustellen, das schlussendlich alle von ihren Leichen im Keller eingeholt werden, egal wie sehr sie sich wehren und versuchen zu vergessen.
Die Geschichte hatte meiner Meinung nach viel Potenzial, zerfranst aber ab Mitte des Buches etwas. Man taucht als Leser:in an einigen Stellen tief ab, das hat mir gefallen. Ich hatte aber auch immer wieder das Gefühl, Dinge zum wiederholten Male zu lesen. Ich verstehe, dass die Autorin dies vielleicht absichtlich nutze, um Evelyn Zustand zu verdeutlichen. Allerdings vielen mir die ständigen Wiederholungen auch bei den anderen Charakteren auf.

Das Ende fand ich dann doch auch sehr abrupt und unlogisch (woher hat Jennifer plötzlich Noahs Messer). Alles in allem ein nettes Buch.
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