Дванадцять квартир у під`їзді великого будинку. Дванадцять трагічних, зворушливих, сумних і дивовижних історій. У звичайній «сталінці» звичайного робітничого містечка живуть звичайнісінькі люди Вєрка, алкоголічка зі стажем; філологи зі світовими іменами Ярополк і Федора Задорожні з дітьми Кирилом та Мефодієм; колишній «беркутівець» Бембі та інші. Їхні життя — це суми халеп завалений пам`ятник і показове самогубство, несподівані знайомства і листи далеким коханим, зухвалі плани захоплення влади і все те, що зазвичай називають «інші страшні речі».
Ich habe ja prinzipiell ein paar fundamentale Probleme mit Kurzgeschichten, erstens weil mir persönlich sehr oft der Raum für eine ausreichende Figuren- und Plotentwicklung zu eng ist, und zweitens, weil ich glaube, dass wenige Autoren diese Form des Schreibens richtig gut beherrschen. Eine ausgezeichnete, spannende Kurzgeschichte zu schreiben, finde ich fast herausfordernder, als einen Roman zu fabrizieren. Da ich aber in den letzten zwei Jahren diesbezüglich recht positiv überrascht wurde, habe ich mich wieder Mal auf diese Art des Erzählens eingelassen und bin – welch eine Überraschung – erneut sehr angetan von diesem Werk.
Dem ukrainischen Autor Oleksij Tschupa ist es auf sehr innovative Weise gelungen, ein Haus und damit die Gesellschaft in seinem Heimatland zu beschreiben. Die Kurzgeschichten sind so verpackt, dass hinter jeder Wohnungstür eines Mietshauses eine andere Story wartet. Eine sehr gute Idee! Die geneigte Leserschaft beginnt also mit den Mietern im Erdgeschoß, steigt langsam die Treppen hoch und in die Schicksale der Menschen ein, die hinter den Türen wohnen. Fast scheint es so, als hätte Tschupa uns einen modernen halben Adventskalender beschert, auch wenn die Nummern nur von 12-23 reichen. Dabei kommen selbstverständlich die von osteuropäischen Autoren sehr oft behandelten gesellschaftspolitischen Themen, die als relevant erachtet werden, nicht zu kurz.
Das Buch startet also im Erdgeschoß mit dem voyeuristischen Öffnen der Tür 12, hinter der die alte Labhua haust, die einmal mit dem Staatsanwalt des Gerichtsbezirks geschlafen hat, sich nun alles herausnehmen kann, weil sie durch dessen Korruption gedeckt wird und infolgedessen mit ihren Saufkumpanen das ganze Haus mit Lärm, Gewalt und anderen Widerlichkeiten terrorisiert. In Wohnung 13 geht es um eine umstürzlerische Revolutions-WG, die sich auf die Machtergreifung vorbereitet. Hinter Tür Nummer 14 begegnen wir osteuropäischem magischen Realismus mit einem bösen Geist und zwei gemeuchelten Kindern.
Beim Aufstieg in den ersten Stock wird die Leser*in mit Gewalt in der Familie diesmal aber unter umgekehrten Vorzeichen – der Enkel schikaniert die greise Großmutter, die sich nicht mehr wehren kann – konfrontiert. Auf Nummer 16 brechen bei einem politischen Täter, der im Rahmen des Jobs für die Exekutive Leute verletzt und tötet, plötzlich alle bisher gut funktionierenden Verdrängungsmechanismen zusammen. Er sieht sich unvermittelt mit seinem eigenen Gewissen konfrontiert und entwickelt posttraumatische Stressreaktionen. Aber auch eine liebevolle Annäherung einer Großmutter an ihre Enkelin darf hinter Tür 17 dieses Hauses nicht fehlen.
So wird Stockwerk um Stockwerk die Privatsphäre hinter den Türen entblößt. Im zweiten Stock auf Zimmer 20 wird es dann wieder sehr kurios und grandios. Da redet sich ein Dichter auf einer Party in seiner Arroganz und seinem Hang zu verschwurbelten Metaphern um Kopf und Kragen. Er behauptet, dass Dichter nur zwei Optionen hätten: Strick oder Vergessenwerden. Die sturzbesoffene Partygesellschaft nimmt ihn beim Wort, legt ihm ein Seil um den Hals und stellt ihn auf einen wackligen Hocker. Nun muss der Schreiberling mit eigenen Werken gegen die zwei Optionen andeklamieren.
So, nun habe ich einige Türen einen Spalt geöffnet, um Euch hineinlinsen zu lassen, aber mehr will ich jetzt nicht mehr verraten. Auf jeden Fall ist das Potpourri an Lebensereignissen in diesem Mietshaus vom Autor sehr gut austariert: Da gibt es auch noch Liebe und Trennung, die Stories sind alle grandios konzipiert, manche sehr dramatisch, manche leise und hintergründig, ein paar mit melancholischem selbstironischem Witz. Auch sprachlich hat mich die Schilderung der Schicksale sehr überzeugt.
"Angst überfällt einen Menschen immer unerwartet, Angst kann lähmen, Angst kann motivieren, in Angst enthüllt sich in einem einzigen Moment unser Wesen und zieht uns schneller die Maske vom Gesicht als ein Psychoanalytiker in unzähligen Sitzungen. Wie du weiterlebst, hängt davon ab, ob du dein Spiegelbild erträgst, wenn deine vertraute Maske heruntergerissen wurde."
"Wenn ein Mensch irgendwann in seinem Leben beschließt, sich der Literatur zuzuwenden, und wenn es sich dabei auch noch um eine so leidgeprüfte wie die ukrainische handelt, bleibt das nicht ohne Folgen für sein weiteres Leben. Wenn man sich ständig mit diesen endlosen, tragischen Heldengeschichten und diesem ewigen sozioökonomischen Sadomaso befasst, sind psychische Schäden kaum zu vermeiden. Einmal eingetaucht in den Ozean ukrainischer Bücher erreicht man das andere Ufer nur schwerlich als gesunder glücklicher Mensch."
Fazit: Ein ausgewogenes, gut zusammengestelltes Potpourri an ausgezeichneten Kurzgeschichten, das innovativ arrangiert ist und sehr gut ukrainisches Leben abbildet. Ach ja, das Cover möchte ich ausnahmsweise auch lobend erwähnen. Es ist haptisch und optisch wundervoll.
Ein Haus im ostukrainischen Makijiwka. Die Bewohner leiden unter der brütenden Sommerhitze und unter ihren Nachbarn; oder den Familienangehörigen; oder dem Dasein ganz allgemein. Erdgeschoss, erster Stock, zweiter Stock, dritter Stock: jeweils drei Wohnungen mit drei Schicksalen. Die verrückte Labuha aus dem Parterre bringt mit ihrer lauten Musik und den nie enden wollenden Partys alle um den Verstand, außer vielleicht Klawa aus dem Stockwerk über ihr, denn die ist seit Jahrzehnten taub und kann sich kaum mehr mit ihrer Tochter und dem Enkel verständigen. Auch Forman im zweiten und seinen Freunden ist das heute wohl egal, nachdem sie zu plötzlichem Reichtum gekommen sind, muss geplant werden, was mit dem Geld zu tun ist. Derweil erweckt Olena ihre Großmutter mit isländischer Musik wieder zum Leben und zum ersten Mal seit Jahren reden die beiden Frauen wirklich miteinander. Zwölf Wohnungen, zwölf Geschichten, die Tschupa belauscht in einem Haus, das heute im Kriegsgebiet steht.
Literatur aus der Ukraine ist mir wenig bekannt, aber Oleksij Tschupas Text weist für mich einige Gemeinsamkeiten auf, die ich in osteuropäischen Bücher wiederholt gefunden habe. Auch er leitet nicht lange ein, sondern stürzt den Leser ins Geschehen, das schonungslos und direkt die Dinge beim Namen nennt. Wir befinden uns nicht in einer Märchenwelt, sondern in der unbarmherzigen Realität, die es mit den Figuren nicht immer gut meint. Es braucht bisweilen einen gewissen Humor oder Zynismus, um dies zu ertragen.
Viel mehr als den Hauseingang scheinen die Figuren nicht zu teilen. Wobei doch eine gewisse Melancholie über allen Episoden schwebt, vermutlich ist es genau dies, was auch in zwei der Geschichten anklingt, in denen der schwermütige Charakter der slawischen Literatur erwähnt wird, der sich unweigerlich auch auf die Leser niederschlagen muss. Ob die Menschen wegen der Literatur so sind oder die Literatur wegen der Menschen und der Lebensumstände, sei dahingestellt.
Besonders hat mir gefallen, dass die Bandbreite unheimlich groß ist; wir erleben Kinder ebenso wie junge und mittlere Erwachsene und die Alten, die das Ende ihres Lebens bereits kommen sehen. Die Kinder sind mir hierbei vor allem aufgefallen: obwohl es mehrere von ihnen im Haus gibt, scheinen sie keinen Kontakt zueinander zu haben, sondern ausgesprochen isoliert zu sein. Dass diese Einsamkeit nicht guttut, liegt auf der Hand und so ist auch ihr trauriges Schicksal nicht weiter verwunderlich. Mehr noch war ich jedoch von den alten Frauen beeindruckt – die Männer werden nicht alt in der Ukraine, scheinbar flüchten sie sich vorher in den Tod. Unfreiwillig erleben sie ebenfalls eine Isolation wie die Kinder. Zwar mag die Familie physisch nah sein, es fehlt jedoch die Verbindung zwischen den Generationen.
Neben den Geschichten, die mich jede auf ihre Weise ansprechen konnte, überzeugte mich Tschupa aber mit Zweierlei: er schafft es ausgezeichnet die Gegebenheiten in Worte zu fassen. Das Schwanken zwischen überbordendem Humor und erschreckend abstoßend lässt einem manchmal jedoch geradezu schwindelig werden. An anderen Stellen findet er großartige Metaphern wie beispielsweise bei Iryna, die sich und ihre Welt als Insel begreift, ein Motiv, das nicht nur wunderbar zur Figur passt, sondern auch überzeugend durch die ganze Episode hindurchgeführt wird.
Vieles ist voller Gegensätze in Oleksij Tschupas Roman. Es beginnt beim Titel, in dem die Begriffe Märchen und Luftschutzkeller zusammengebracht werden und dem grell-bunten Cover, dem ein schwarzer Hintergrund auf der Rückseite entgegensteht. Im Haus ist Leben in allen Facetten, tatsächlich jedoch wird die Region seit Jahren von Krieg und Tod beherrscht. Mal lacht man, man wird man nachdenklich, aber immer scheint man sich nur im Extrem bewegen zu können und so bleibt das Buch auch ganz sicher bei keinem Leser ohne nachhaltigen Eindruck.
Читати цю книгу було трохи страшно: усі переважно сходилися на тому, що вона дуже гарна, але що, якби мені не сподобалось? Сказати Олексієві "прочитав, ну таке" було б дуже важко.
Але не доведеться. Книга справді хороша, без усяких "втім" та "попри".
Щоправда, я так і не зміг визначити, чим саме мене підкупили "Казки": стилем, змістом чи тим, що всіх цих персонажів я знаю в реальному житті. Не в Макіївці - у Сніжному. І не в чотири-, а п'ятиповерхівці. Та це ті самі люди, яких розмножили на ксероксі та розкидали по всьому Донбасу в однакових концентраціях.
Хай там як, я дуже радий, що вдалося урвати останній примірник цього накладу.
Те, що було в 2014 близьким для Чупи, жителя Макіївки, тепер близьке для кожного українця.
Чупа описує звичайнісіньку багатоповерхівку початку-середини 2010х, у форматі «один розділ – одна квартира». Долі жителів будинку Олексія, як і кожного випадково взятого багатоквартирного будинку, іноді переплітаюся, а іноді й ні.
Чупа відверто каже, що він боїться зустріти усіх цих жителів. Він не знає, чи в нього з ними є щось спільне. Це спільне знаходиться восени 2014ого року, коли вони усі разом ховаються у підвалі від артилерійського обстрілу.
Наштовхнувся на книгу в маленькому магазині у Трускавці на 500+ день повномасштабної війни. Кожного з сусідів Олексія бачив у своєму під'їзді в Донецьку, але за 9 років вони залишилися аморфними примарами. Дякую, що нагадав.
Mtit "Märchen aus meinem Luftschutzkeller" zeichnet Oleksij Tschupa ein Bild der Ukraine jenseits der Klischees wogender Weizenfelder und blondbezopfter Frauen in buntbestickten Bauernblusen, aber auch jenseits der mittlerweile zur Routine gewordenen und schon halb vergessenen Szenen des andauernden militärischen Konflikts. Es ist eher eine Sammlung von Kurzgeschichten als ein Roman, die einzige Klammer ist das Haus in der Stadt Makijiwka, in der alle Figuren wohnen. Jede Episode ist mit einer Wohnung verbunden, vom Erdgeschoss bis zur dritten Etage.
Makijiwka ist auch die Geburtsstadt des Autors in der Ostukraine, im Donbas, dem Kohlerevier, Teil der international nicht anerkannten Republik Donezk. Wenn hier von Nationalisten die Rede ist, sind die Anhänger der Regierung in Kiew gemeint. Doch die Notwendikeit eines Luftschutzkellers wird allenfalls im Nachwort Tschupas erläutert, denn die meisten seiner Hausbewohner haben entweder mit genügend Problemen ihres eigenen Alltags zu kämpfen, sind schon viel zu alt und abgeklärt, um sich übermäßig über die Gegenwart zu sorgen oder haben einen Wodkapegel erreicht, in dem eh alles egal ist.
Rentnerinnen, die auf den Tod warten, kleine Gauner, Säufer, Einsame - Tschupa nähert sich ihnen mal mit gerade zu poetischen Beschreibungen, mal mit rauem Realismus, mal mit Ironie. Es gibt eine Episode, die als fantastische Literatur einzuordnen ist und andere, die Charakterstudien und Porträts ihrer Protagonisten sind.
"M��rchen aus meinem Luftschutzkeller" ist mit 208 Seiten ein eher schmaler Band, doch Tschupa schafft es, mit seinen Skizzen Eindrücke zu hinterlassen. Etwa Klawa, deren Einsamkeit wegen ihrer Taubheit nur noch größer ist, in "Stille als Gendefekt", oder das stille unspektakuläre Auseinanderbrechen einer Ehe. Oder die Geschichte einer bereits auf den Tod wartenden Großmutter und ihrer Enkelin, die mit isländischer Musik der Oma nicht nur neuen Lebenswillen vermittelt, sondern auch das zu Sprachlosigkeit erstarrte Verhältnis wieder belebt. Einen Knalleffekt liefert gleich das erste Kapitel mit der Begegnung eines unglücklichen Bankberaters mit der Skandalnudel des Hauses, der angejahrten und dauerbesoffenen Lebefrau Vira, die seit 30 Jahren das Zusammenleben der Hausbewohner erschüttert.
Für mich sind die "Märchen aus dem Luftschutzkeller" eine Entdeckungsreise nicht nur Makijiwkas und seiner Einwohner, sondern auch mit einem Autor, von dem ich vorher nicht gehört habe und der mich neugierig gemacht hat.
Роман в новеллах. Чупа рассказывает о своих соседях родного дома в Макеевке. Истории не особо связаны между собой где-то граничат с фантасмагорией, где-то поражают глубиной, несмотря на совсем короткий формат. Автору удаётся сделать непредвзятый портрет очень разношерстной аудитории. Единственное, что её объединяет - отчаяние и попытка вырваться. Вырваться хоть куда-то. Сбежать если не из города, то хотя бы от себя.
Приятно, что с Чупой ощущаешь себя другом. Он делает много музыкальных отсылок, которые прекрасно, хоть иногда и неожиданно, вписываются в антураж "квартир". От Сигур Рос до непроговоренной отсылки к Оззи.
Похоже на Роман Д по форме, но несёт другой вайб. Очень хорошая книга.
Коли я читаю в рецензії на книгу письменника якого ще не читав, що "автор є зіркою, лауреатом чи номінантом літературних премій" тощо, то завжди з підозрою ставлюсь до такої книги. В цьому випадку сказати, що я був приємно здивований - це нічого не сказати. Я був вражений. Єдиний, з ким можна порівняти - це Жадан. Дуже сильно і просто написана книга, але кожен персонаж - живий, його бачиш і відчуваєш.
Як же це чудово стати на мит героєм власного твору. Опинитись у вибраному місці з усіма тими про кого ти пишеш. Відчути їхнє дихання, їхній потиск руки. Чупа був з ними я в це вірю, я вірю в це його бомбосховище, вірю його словам, хочу слухати ці його замальовки тому як не повторити: "пиши, Чупа, пиши "
Für manche wäre eine Rezension dieses Buches vermutlich die Antwort auf folgende Erwägungen: Tschupa ist "proukrainischer" Ukrainer, also gegen die Russen, das ist gegenwärtig das Ding im Milieu, also wird das Buch hochgevotet. Dass das bei mir so nicht läuft, sollte den ganz wenigen, die mich kennen, klar sein.
Das Buch wurde 2014 geschrieben, hat also mit dem gegenwärtigen Krieg ziemlich wenig zu tun. Selbst die ethnische Frage wird fast gar nicht angespielt. Autor Tschupa lebte 2014 in Makijwka, einer Stadt in der Nähe von Donezk, und sammelt in dem Buch 12 Kurzgeschichten, die er den verschiedenen Mietern seines Wohnhauses zuordnet. Märchen klingt besser als Kurzgeschichten und Luftschutzkeller täuscht aktuelle Relevanz vor. Tatsächlich wurde das Wohnhaus nach Fertigstellung des Buches 2014 (nicht von den Russen) beschossen und der Autor floh in die Zentralukraine. Aber eben, das war nach Fertigstellung.
Die 12 Kurzgeschichten sind ein Kaleidoskop skurriler Typen von ganz unterschiedlicher Qualität und Relevanz. Die Knastbrüder, die als Teenager einen auf Satanisten machten und eine Woche nach der Entlassung aus dem Gefängnis eine Apotheke überfielen; die Jungs, die die örtliche Leninstatue kippten und dabei die Parteikasse der KP im Sockel fanden; die Ehefrau, die ihrem Liebhaber einen Liebesbrief schreibt; das Ehepaar, das sich ständig streitet, der Vater seinen Sohn beruhigt, man werde sich nicht scheiden lassen, und die Mutter, die Stunden davor steht, Ehemann und Sohn allein zu lassen; die 90-jährige Rentnerin; die pensionierte Literaturlehrerin, die sich für eine Adelige hält usw. usf.
Etwa ein Drittel der Geschichten fand ich ganz nett. Aber nett war meine Großmutter auch. Schlecht war keine der Geschichten. Aber eben, krampfhaft wird versucht, aus den aktuellen Tragödien des Krieges Kapital zu schlagen. Erst wollte ich dafür drei Sterne geben, aber wenn ich dies so lese, ziehe ich dafür noch einen Stern ab.
дуже дивні враження після прочитання, думка протягом книги змінювалась три рази, але більше я схиляюсь що це не моє. люди, життя яких тут описані - не найприємніші персонажі і я б ніколи в житті не хотіла жити з ними поруч. мені здається, що ці люди насправді могли б бути кращими, але автор пройшовся по всім поверхово і негативного показав більше. вони грубі, нещасні, злі, деякі хочуть втікти, але чому не написати бодай краплю чогось, що б показало, що там залишилось щось людяне і воно переважає. з іншої сторони, це книга про його сусідів і як він їх бачив, тому в цьому може бути сенс. також, я очікувала тут більше «екскурсії Донбасом», як написано на обкладинці, але отримала екскурсію до неблагополучного будинку, який треба обходити стороною. я не хочу і не буду оцінювати по цій книжці Донецьку область, хай можливо цього і хотів автор.
Я в захваті. 1) побудова героїв по поверхах житлового будинку і по квартирах. Кожен розділ - одна квартира. 2) герої досить детально змальовані, аби показати їх розвиток 3) деталі життя на Донбасі(не знаю чи реалізм правдивий, але я повірила 4) є й історія, й філософія, й містика, негідники, націоналісти, зрадники, завойовник , й майдан, і головне фінал. Фінал : коли почали бомбардування Макіївки 2014 року. Точно рекомендую. П.с. я слухала аудіоваріант на пробіжці. Дуже рекомендую.
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Mehr noch als die Geschichten an sich gefiel mir das gesamte Konzept des Buches – so lässt es sich etwa (auch von der dargebotenen Stimmung) mit dem Song »Haus der Lüge« der Einstürzenden Neubauten vergleichen, was dem Ganzen gleich noch einen weiteren interessanten Anstrich verpasst. Definitiv eine Lektüre wert, die sich trotz teilweise gewaltiger Inhalte schnell aneignen lässt. Nicht zuletzt in der aktuellen politischen Situation sollten wir diesem Werk mehr Beachtung schenken.
Знову відчула подих рідної Донеччини, з усіма її кошмарними, обридливими, чарівними і милими сторонами.
Окрім того, твори автора дуже "гордовиті": неможливо відкласти книгу і дочитати колись потім... а поміж тим прочитати щось инше. Сюжет так сильно вплітається у думки, що розійтися можна лише за взаємною згодою, тобто, дочитавши до кінця.
Цікава книга про історію одного під’їзду. Про кожну квартиру розказано окремо, про жителей, їх заняття, статус, думки і почуття. Читати незвично такий твір, але справді було дуже цікаво.
THis is a great book! I found it very easy to read and not too brutal, as the book is not turning around the bombings and brutal war as such type of literature normally does. I advice to read this book to everyone who is interrestes in the short stories. This book is a unique one. I have really enjoyed it!