Erwachsenwerden ist chaotisch, lustig und verdammt anstrengend – vor allem als Frau.
Das wissen auch Gesina Demes und Annika Prigge, die stolpernd, aber erfolgreich in ihren Dreißigern angekommen sind. In »Zum ersten Mal« erzählen die beiden Autorinnen und Podcasterinnen von ihrem Weg von Kurzhaarfrisuren, die bleibenden Eindruck hinterlassen, Schönheitsidealen, die zur Gefahr werden, und Heartbreaks, die sich anfühlen wie ein Weltuntergang. Dabei ist eine Gruppe Menschen immer da – vor allem, wenn es richtig ernst Freund*innen.
Ein tiefgründiges und witziges Buch über den Weg ins Erwachsenenleben von zwei Frauen, die selbst nicht genau wissen, wo es langgeht.
»Wer so witzig und ehrlich über das Leben und Aufwachsen als Frau schreibt, sollte gelesen und gefeiert werden.« Sophie Passmann
»Eine Liebeserklärung an die Freundschaft und das Leben.« Caro Wahl
Das war ziemlich genau das, was ich vom Buch erwartet habe: Die beiden sind natürlich privilegierte weiße Frauen, aber erzählen sehr ehrlich und nahbar über ihre struggles beim Aufwachsen und die Schattenseiten aber vor allem auch die schönen Seiten von girlhood. Sehr schneller read & ich hab viel mitgefühlt und teilweise in Nostalgie geschwelgt.
Von den beiden das Buch signiert bekommen zu haben& sie in echt sehr sympathisch gefunden zu haben, hat das Ganze bestimmt auch positiv beeinflusst
Das Buch habe ich unglaublich gerne gelesen. Es fühlt sich an, als würden die beiden Autorinnen mit den Lesern wie mit guten Freunden über ihre Erfahrungen in Sachen Liebe, Leben und allem drum herum sprechen. Ich konnte mich in vielen Momenten wiederfinden und fand es super tröstlich zu merken, dass niemand sofort sein Leben im Griff hat oder haben muss. Ein schönes und ehrliches Buch, das Mut macht.
„Zum ersten Mal“ ist eine ehrliche, witzige und zugleich nachdenkliche Reise durchs Erwachsenwerden. Gesina Demes und Annika Prigge schaffen es, die Unsicherheiten, Brüche und kleinen Triumphe der Dreißiger greifbar zu machen. Besonders stark sind die Passagen über Freundschaften und gesellschaftliche Erwartungen an Frauen. Der Ton ist locker, selbstironisch und nahbar, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Man erkennt sich oft wieder, auch wenn nicht jede Episode gleich stark ist. Insgesamt ein kluges, unterhaltsames Buch mit Herz und Haltung, das Mut macht, den eigenen Weg zu gehen.
Vorab: EndZwanni ist mein Comfort-Podcast, deswegen hab ich mir auch direkt das Buch vorbestellt. Das Buch war für mich auch ein Comfort-read über das Aufwachsen als Frau und Freundinnenschaft. ❤️🩹 Ich denke nicht, dass es ein Must-read ist, wenn man den Podcast nicht hört, aber weil ich den Podcast so liebe konnte ich nicht weniger als 4 Sterne vergeben haha. Ich will auch auf jeden Fall, dass meine 16jährige Schwester dieses Buch liest, für sie wär das Buch glaub ich richtig toll!
kann den beiden forever zuhören und hätte es wsl auch nicht gelesen wenn da nicht bookbeat probe abo wäre😮💨 1 stern abzug weil jetzt nichts bahnbrechendes und auch nicht unglaublich relatable aber trotzdem enjoyable :)
Ich hab das Buch im Laufe eines Tages durchgelesen und es hat mich vollumfänglich berührt! Sowohl mein 15-jähriges als auch 21-jähriges Ich hätten dieses Buch gut gebrauchen können. Ich bin froh, heute mit Ende Zwanzig mindestens eine Freundschaft zu haben, wie sie im Buch beschrieben wird - das hätte mir wohl damals gefehlt. Auf jeden Fall bleibt das Buch so lange im Regal, bis ich es eventuell eines Tages mit meine potentiellen Tochter lesen kann.
Zum ersten Mal – Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen von Gesina Demes und Annika Prigge ist ein Buch, das sich auf sehr persönliche und zugleich universelle Weise mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzt. Die beiden Autorinnen greifen zahlreiche Themen auf, die viele junge Frauen beschäftigen – von Liebe und Sexualität über Unsicherheiten bis hin zu gesellschaftlichen Erwartungen und den eigenen Gefühlen.
Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Innerhalb der Kapitel blicken die Autorinnen zunächst auf eigene Erfahrungen aus ihrer Jugend zurück und reflektieren diese anschließend mit dem Wissen und der Perspektive, die sie heute haben. Diese Mischung aus persönlicher Erinnerung und späterer Einordnung macht die Texte besonders zugänglich und authentisch. Beim Lesen entsteht oft das Gefühl, zwei Freundinnen zuzuhören, die offen über Dinge sprechen, über die sonst erstaunlich selten gesprochen wird. Besonders stark ist das Buch darin, vermeintliche Tabuthemen anzusprechen und damit einen Raum zu schaffen, in dem man sich wiederfinden kann. Viele Situationen, Gedanken oder Gefühle wirken plötzlich weniger isolierend, weil deutlich wird, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Dabei geht es den Autorinnen nicht darum, perfekte Antworten zu liefern oder einen festen Weg vorzugeben. Vielmehr ermutigen sie dazu, den eigenen Weg zu finden und anzuerkennen, dass Unsicherheiten, Fragen und auch Rückschläge ganz selbstverständlich zum Erwachsenwerden dazugehören. Der Ton des Buches ist offen, persönlich und oft unterhaltsam, sodass sich die einzelnen Kapitel gut zwischendurch lesen lassen. Immer wieder regt der Text dazu an, über eigene Erfahrungen nachzudenken und gesellschaftliche Erwartungen zu hinterfragen.
Gerade weil die Autorinnen kein außergewöhnliches Leben präsentieren, sondern von ganz alltäglichen Erfahrungen erzählen, fällt es leicht, Parallelen zum eigenen Leben zu entdecken. Insgesamt ist Zum ersten Mal ein einfühlsames, ehrliches Buch über das Frausein und das Erwachsenwerden – eines, das vielen Leserinnen vermutlich mehr als einmal das beruhigende Gefühl geben wird: Mit diesen Gedanken und Gefühlen ist man nicht allein.
Das Buch Zum ersten Mal von Gesina Demes und Annika Prigge beschäftigt sich mit dem Erwachsenwerden einem Prozess, der selten geradlinig verläuft. Die Autorinnen erzählen in persönlichen Episoden aus ihrem Leben, von Unsicherheiten, Beziehungen, Schönheitsidealen, Freundschaften und den vielen kleinen und großen Momenten, die das Leben in den Zwanzigern und Dreißigern prägen. Dabei geht es weniger um eine klassische Handlung als um Erfahrungen und Gedanken, die viele Menschen in dieser Lebensphase begleiten. Besonders positiv fällt mir das Cover und die Gestaltung des Buches auf. Es wirkt sehr ästhetisch und kreativ, und man merkt, dass viel Arbeit und Liebe zum Detail darin steckt. Vor allem Annika Prigges gestalterischer Einfluss ist spürbar. Das Buch ist definitiv ein Hingucker im Bücherregal und macht schon optisch neugierig auf den Inhalt. Inhaltlich ist die Geschichte nicht besonders aufregend und das soll sie auch gar nicht sein. Statt dramatischer Wendungen erzählen die Autorinnen von ganz normalen Lebenssituationen. Gerade dadurch wirkt das Buch sehr authentisch und nahbar. Viele Leser*innen können sich vermutlich in den beschriebenen Erfahrungen wiederfinden Unsicherheiten über das eigene Leben, Liebeskummer, Selbstzweifel oder auch die Bedeutung von Freundschaften, die einen durch schwierige Zeiten tragen. Diese Alltäglichkeit macht das Buch sympathisch. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu folgen. Die Texte lesen sich angenehm und locker, sodass man schnell durch die Kapitel kommt. Gleichzeitig bleiben die Geschichten verständlich und zugänglich, ohne kompliziert oder überladen zu wirken. Für mich persönlich ist das Buch interessant, weil ich selbst eine junge Frau bin und es schön finde, wenn jungen kreativen Frauen eine Stimme gegeben wird. Solche Perspektiven können inspirierend sein und zeigen, dass viele Menschen ähnliche Erfahrungen machen. Trotzdem vergebe ich 3 von 5 Sternen, weil die Geschichten zwar solide und angenehm zu lesen sind, aber vermutlich nicht lange im Kopf bleiben werden. Insgesamt ist Zum ersten Mal jedoch ein gutes Buch für zwischendurch eine ehrliche, reale Erzählung über das Erwachsenwerden, die ich Lesenden empfehlen würde, die authentische und persönliche Geschichten mögen.
Ich oute mich zu Beginn gleich mal als Hörerin des End Zwanni Podcasts. Dadurch hab ich schon sehr früh mitbekommen, dass Gesina und Annika ein Buch schreiben und für mich war eigentlich direkt klar, dass ich das lesen möchte. Einfach, weil ich die beiden so sympathisch finde. Ich würde das Buch auch am ehesten dieser Zielgruppe empfehlen, da es ziemlich genau das ist, was man erwartet: Geschichten und Anekdoten aus den Leben der beiden Autorinnen, die man teilweise schon aus dem Podcast kennt, die hier aber nochmal detaillierter erzählt werden. (Einige Storys kannte ich aber auch noch gar nicht.) Man kann als Frau um die 30 dann ganz gut mit dem Erlebten relaten und erfährt vielleicht auch die ein oder andere neue Perspektive (bei mir z.B. wenn es um Annikas Erfahrungen mit Panikattaken und Phobien geht). Dennoch geht das Buch dann nicht sonderlich viel weiter, ich konnte keine großen neuen Erkenntnisse daraus gewinnen, wobei ich das eben auch nicht erwartet habe. Der Schreibstil ist oft so wie die beiden auch sprechen (sie nennen sich z.B. “Engl”, es gibt schon mal hin und wieder eine Wiederholung usw.). Wenn man Fan des Podcasts ist oder ein Paar Einblicke in das Leben von zwei dreißigjährigen Freundinnen bekommen möchte, ist “Zum ersten Mal” sicherlich eine gute Wahl.
Locker, ehrlich und mit einer guten Prise Humor erzählen die beiden Autorinnen in „Zum ersten Mal“ von ihrem Weg ins Erwachsen- und Frauwerden. Dabei nehmen sie kein Blatt vor den Mund: Zwischen erster Menstruation, unpassenden Kommentaren, Essstörungen, Verliebtheit und Freundschaft beleuchten sie all die schönen, schrägen und auch unangenehmen Seiten des Erwachsenwerdens.
Das Buch fühlt sich an wie ein langer, vertrauter Abend mit guten Freundinnen, bei dem man gemeinsam lacht, inne hält und merkt: „Ja, genau so war das bei mir auch.“ Besonders beeindruckend ist die Offenheit, mit der beide Autorinnen über sehr persönliche Erfahrungen sprechen – ohne Pathos, aber mit viel Wärme und Menschlichkeit.
Durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bleibt das Lesen abwechslungsreich, man springt förmlich mit den Autorinnen durch verschiedene Lebensphasen. Allerdings ging mir dabei stellenweise etwas der rote Faden verloren; einige Übergänge wirkten ein wenig abrupt. Dennoch überwiegt das Gefühl, diesen ehrlichen, authentischen Stimmen gerne zuzuhören.
„Zum ersten Mal“ ist ein Buch, das man sich als junges Mädchen oder junge Frau gewünscht hätte – tröstlich, witzig und unglaublich echt.
Ich fand das Buch eine schöne Sammlung an Erlebnissen der beiden Autorinnen aus ihrem Leben. Der Fokus liegt - wie der Titel schon vermuten lässt - auf den "Ersten Malen" im Leben. Das erste Mal verliebt sein, die erste Beziehung, das erste Mal von zu Hause ausziehen, das erste Mal, dass eine Freundschaft auseinanderbricht. Ich konnte mich in einigen Situationen wiederfinden, bin ab und zu auch ein wenig wütend geworden. Ich denke, dieses Buch kann Mut machen, kann jungen Frauen zeigen, dass viele der Erfahrungen, die wir machen, ganz normal sind. Trotzdem habe ich immer eine gewisse Distanz zum Text gespürt, konnte nie so ganz reinfinden. Das Buch erzählt Erfahrungen von zwei verschiedenen Frauen und doch habe ich die ganze Zeit damit gestrugglet, diese auseinanderzuhalten. Vielleicht hätte ich mich auch noch mehr reinfinden können, wenn ich den beiden Autorinnen auf Social Media folgen würde oder ihren Podcast hören würde; gut möglich, dass das Lese- bzw. Hörerlebnis dann noch einmal ein ganz anderes ist, dass sich die beiden Lebensgeschichten noch einmal schärfer voneinander trennen, wenn man den Erzählungen Gesicher zuordnen kann. Alles in allem aber ein mMn lesenswertes Buch :)
'Zum ersten Mal' erzählt von vielen großen und kleinen ersten Malen im Leben der beiden Autorinnen. Humorvolle Anekdoten, lustige Begebenheiten und auch ernste Themen werden hier erzählt. Dabei gliedert sich das Buch in unterschiedliche Abschnitte, die immer von anderen 'Problemen' erzählen. Die Abwechslung zwischen den beiden Autorinnen und die unterschiedlichen Zeitabständen wirkt, als ob man in geselliger Runde mit seinen Freundinnen zusammen sitzt und sich gut unterhält. Der Aufbau des Buches und der Schreibstil ist schön flüssig, verständlich und gut zu lesen. Locker flockig gelangt man von einer Geschichte in die nächste, springt zwischen den Autorinnen und Zeiten hin und her. Dies ist den beiden wirklich gut gelungen, das Lesen macht viel Spaß. Was mir besonders git gefallen hat, ist, dass die Themen, die eigentlich behandelt werden, durchaus ernst sind. Gespräche über vermeintlich ideale Körper, Pubertät und die Warnehnung und der Stellenwert von Frauen in unserer Gesellschaft spiegeln viele Ereignisse im Buch wieder. Dennoch liegt dem ganzen ein gewisser Humor zugrunde, der einem auch über diese ernsten Themen schmunzeln lässt, ohne sie ins lächerliche zu ziehen. Fazit: Für alle Frauen, egal welchen Alters!
"Zum ersten Mal - Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen" von Gesina Demes und Annika Prigge besticht durch ein minimalistisches und farbenfrohes Cover, welches keine Rückschlüsse auf den Inhalt zulässt, aber sehr ansprechend und passend gewählt ist. Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr ehrlich, humorvoll, gut verständlich und locker leicht, obgleich auch ernste Themen, wie z.B. Essstörungen, thematisiert werden. Dabei fühlt sich das Lesen an als würde man mit einer guten Freundin gemütlich beisammen sitzen und über zahlreiche Themen sprechen, die wohl die meisten Frauen im Laufe ihres Lebens beschäftigen. Die beiden Autorinnen sind sehr authentisch, nahbar und sympathisch. Sie berichten von sehr persönlichen Erlebnissen. Schnell fühlt man mit ihnen mit und kann sich mit ihnen identifizieren. Das Buch zeigt auf, dass es im Leben immer weitergeht und spendet Hoffnung. Das Buch ist empfehlenswert für jene, die eine Umarmung durch ein Buch benötigen und eine lockere, humorvolle sowie lebensnahe Lektüre suchen.
Zugegeben, in die ersten paar Geschichten - besonders die aus der sehr jungen Perspektive - bin ich nicht richtig reingekommen; so waren mir zu einfach konstruiert. Ich hab dann das Buch für ein paar Stunden weggelegt und dann gemerkt, dass mir doch einige Punkte und Tipps hängen geblieben sind, die ich (wieso auch immer) vorher nicht kannte. Vielleicht sind es auch die kleinen Dinge. Von Geschichte zu Geschichte begann ich mich aber häufiger selbst wiederzufinden, bestätigt zu fühlen, kleine Dinge zu lernen und über mich selbst zu reflektieren. Insgesamt fand die nach themengeordneten Geschichten sehr abwechlungsreich - mal gefiel mir eine besser, mal fand ich mich darin weniger wieder. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr locker, wie als höre man gerade der Geschichte einer Freundin zu, dadurch schaffen sie Nähe und Vertrauen. Ich glaube, dass das Buch nicht nur jungen, gerade-erwachsen-werdenden Frauen eine Stütze sein, sondern auch Männern die weibliche Realität durch alltägliche Situationen, Probleme und Gedanken aufzeigen kann.
Wholesome In "Zum Ersten Mal" erzählen Gesina Demes und Annika Prigge vom Aufwachsen als Frau. Die beiden sprechen unterschiedliche Themen an und erzählen jeweils abwechselnd die individuell gemachten Erfahrungen zu einem bestimmten Thema/Lebensbereich/Gefühl. Für mich hat sich das Lesen wie eine warme Umarmung angefühlt und ich hatte durchgehend das Gefühl, dass schon alles gut werden wird. Mich hat das richtig hoffnungsvoll gestimmt. Die beiden Autorinnen haben sich mit dem Buch unheimlich vulnerabel gemacht und das bewundere ich ganz doll. Ich konnte eigentlich durchgehend mitfühlen und ich hätte am Ende sogar gerne noch über mehr Lebensbereiche der beiden gelesen. Der Schreibstil ist locker leicht, die Kapitel sind nicht zu ausführlich, aber auch nicht zu wenig und man kommt super durch. Von mir ganz klar eine Empfehlung!
Das Buch "Zum ersten Mal-Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen" von Gesina Demes und Annika Prigge ist eine spannende Sammlung von Geschichten über das Aufwachsen und Erwachsenwerden als weiße, heterosexuelle Frau in Deutschland. Das Buch ist unterteilt in einzelne Kapitel, in denen beide Autorinnen abwechselnd Erzählungen aus verschiedenen Altern in ihrem Leben zu dem Thema teilen. Dabei gehen sie bezüglich des Alters chronologisch vor. Beide teilen sehr intime Momente und Erlebnisse ihres Lebens mit ihrer Leser*innenschaft. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Ich kannte vorher weder die Autor*innen noch ihren Podcast, aber das Buch war auch so interessant. Es hat in mir Erinnerungen und Fragen zum Nachdenken angestoßen. Insgesamt kann ich das Buch für solche Reflektionen empfehlen.
„Zum ersten Mal“ liest sich wie ein ehrliches, manchmal chaotisches, aber sehr vertrautes Gespräch mit einer guten Freundin. Gesina Demes und Annika Prigge erzählen offen von Menstruation, Scham, ersten sexuellen Erfahrungen, Selbstzweifeln und Freundschaft – direkt, humorvoll und ohne belehrenden Unterton. Die wechselnden Perspektiven und Zeitebenen können stellenweise etwas sprunghaft wirken, passen aber zum autobiografischen Charakter und zur Idee eines gemeinsamen Erinnerns. Besonders stark ist das Buch dort, wo es intim und konkret wird, ohne ins Vulgäre abzurutschen. Es macht sichtbar, wie viele Erfahrungen individuell wirken und doch kollektiv geteilt werden. Ein nahbares, solidarisches Debüt über Frausein, Erwachsenwerden und die Kraft von Freundinnenschaft.
ehrliche, bewegende anekdoten aus dem leben als frau - und gleichermassen ein loblied auf freundinnenschaften. ich höre schon lange annika und gesinas podcast und daher fühlte sich das buch an wie ein gespräch mit freundinnen. solidarität, verstanden-fühlen und so viel wut dafür, dass wir alle irgendwie dasselbe erleben müssen und sich trotzdem nichts ändert. (und alles in sehr schöner sprache)
Ein Reminder an die Leiden der Jugend, Angst vor dem Ungewissen und das Freundschaften kommen und gehen. Ich habe mitgelacht, geweint, Ängste gewonnen und ein paar auch ein wenig verloren. Aber vor allem vermisse ich verlorene Freundschaften und bin so gespannt auf mein Leben in 5-10 Jahren.
Ich höre den Podcast von den beiden schon seit Jahren und es ist zu einem richtigen comfort Space geworden. Und genauso fühlt sich auch dieses Buch an. So relatable und so ehrlich.