Mara lebt in einer Welt aus Liebe und Verzweiflung, Nähe und Flucht, Kontrolle und Selbstzerstörung. Jede Entscheidung, jeder Blick, jede Berührung wird zu einem Balanceakt auf der Kante ihres eigenen Abgrunds. Dann trifft sie Jonas – ruhig, einfühlsam, verletzlich auf seine eigene Weise. Für einen Moment scheint alles mö Nähe, Vertrauen, vielleicht sogar Liebe. Doch Maras innerer Kampf, ihre Ängste und Selbstzweifel bedrohen alles, was sich zwischen ihnen entwickelt. Jeder Schritt aufeinander zu, kann das größte Glück oder den tiefsten Fall bedeuten. Splitter im Herz erzählt von einer Liebe, die intensiv, zerbrechlich und zugleich lebensrettend ist – von Schmerz, Sehnsucht und der Hoffnung, dass Heilung auch in den größten Bruchstellen möglich ist.
"Splitterregen" ist ein Buch mit einem emotionalen Auf und Ab. Nein, mit vielen Auf und Abs, die am Ende vielleicht kein klassisches Happy End, aber einen vorsichtigen Blick nach Vorn zulassen.
Die Geschichte von Mara und Jonas ist roh und ehrlich, was sich manchmal im Schreibstil widerspiegelt. Fast wie in Echtzeit werden Leser*innen mit den teils widersprüchlichen Gedanken und Gefühlen von Mara, aber auch Jonas, konfrontiert. Dabei kommt es häufig zu wiederholt auftretenden Formulierungen und inhaltlichen Dopplungen, die meinen Lesefluss zum Teil etwas gestört haben, weil sich Teile der Geschichte dadurch sehr lang gezogen haben. Gleichzeitig sind vielleicht genau diese Stellen Punkte, die eine Sichtbarkeit für das Innenleben der Personen schaffen und dem Werk als "Own Voice Roman" Authentizität und Mehrwert verleihen.
Bitte achtet beim Lesen auf euch, da teils sehr explizite Szenen oder Gedanken beschrieben werden.