Deutsches Reich 1914. Johanna, Sophie und LouiseLuise sind drei mutige, starke und schöne junge Frauen, die Zukunft liegt verheißungsvoll vor ihnen. Doch dann bricht der Krieg aus und sie lernen das Leben von seiner finstersten Seite kennen. Sophie erwartet ein Kind von einem Franzosen, der jetzt Feind ist, Luise und Johanna geraten in russische Gefangenschaft. Der Krieg verlangt ihnen alles ab. Aber er macht sie auch stärker.
Die Studentin Zita ersteigert im Internet ein Notizbuch. Der silberne Einband und das alte Aussehen haben es ihr angetan. Wider Erwarten ist es nicht leer. Beim Lesen nimmt sie die Geschichte der unbekannten Schreiberin immer mehr gefangen. Viel erfährt sie nicht, aber das was sie erfährt berührt sie so tief, dass sie sich an den Bodensee aufmacht und die Frau sucht, die das Notizbuch verkauft hat. Dort erlebt sie eine Überraschung: die Frau ist seit Jahren tot.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart und während des ersten Weltkriegs. Das Notizbuch ist von seiner Besitzerin einer Freundin geliehen worden und dient als Tagebuch der Frauen und der damaligen Zeit.
Die Geschichte von Sophie, Johanna und Luise während des ersten Weltkriegs ist bewegend. Sie erzählt die Zeit aus der Sicht der Frauen, die zurückbleiben mussten und nicht wussten, wie es ihren Liebsten geht. Manches ist ein wenig vorhersehbar, aber trotzdem hat mich die Geschichte gefangen genommen.