Das Sommerbuch für alle, die sich nach endlosen Tagen und mehr Natur sehnen
Nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus trifft Flora eine überstürzte Sie verlässt die Großstadt und zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. In dessen verwunschenem Garten entdeckt sie einen Schwarm Wildbienen, in deren ruhiger Präsenz sie endlich wieder zur Ruhe kommt. Als sie schließlich noch Eden kennenlernt, die im Dorfcafé arbeitet und ihr vom ersten Moment an seltsam vertraut ist, wird der Sommer zum schönsten ihres Lebens. Doch dann taucht Floras Familie auf, und plötzlich muss Flora eine Entscheidung Will sie in ihr altes Leben zurückkehren – auch wenn sie dafür Eden und die Wildbienen zurücklassen muss?
Ein Buch für alle, die endlich Sommer wollen und sich darauf freuen, am Strand oder im Freibad ein Buch zu lesen, das genau dieses Sommergefühl einfängt.
Dieses Buch ist nicht nur wunderschön, sondern auch wunderbar geschrieben. Es ist eine äußerst feine Erzählung über eine junge, autistische Frau, die gequält von Panikattacken, auf das Land flüchtet. Das Dorfleben und das alte Haus ihrer Oma halten viele Überraschungen bereit. Immer wieder muss sich Flora überwinden und neue Umgangs- und Bewältigungsmöglichkeiten finden.
Die Geschichte ist äußerst liebevoll und behutsam erzählt. Man kann Floras schwierige Momente jederzeit nachvollziehen, und das Verständnis für sie wächst mit jeder Seite. Ich habe den Einblick in das Innenleben, die Denkweise und die Herausforderungen der Protagonistin als sehr bereichernd empfunden.
Im Buch wurde aber nicht nur Flora sehr liebevoll gezeichnet, sondern auch alle anderen Figuren. Ich liebe ja Charaktere mit Ecken und Kanten, und davon gibt es hier genug.
Da ich selber erkrankt bin, mag ich auch Bücher, die diese Inhalte thematisieren. Für mich hält dieses Buch, was die Aufmachung verspricht. Es ist ein tolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Von mir gibt es deshalb ganz klar 5 Sterne!
Nach dem Klappetext, hatte ich nicht mit dem Thema Autismus gerechnet. Die Geschichte aus Sicht der autistischen Protagonistin habe ich als sehr bereichernd empfunden. Auch sonst gibt das Buch gute Frühlings- und Sommergefühle mit auf den Weg.
Es tut mir irgendwie leid, das Buch abzubrechen, aber es fühlt sich beim Lesen total falsch an und ich kann nicht mal sagen, wieso. Das Thema Autismus ist spannend und es gibt sogar eine lesbische Liebesgeschichte, aber ich werde mit der Protagonistin nicht warm. Es macht mir einfach keinen Spaß, die Geschichte zu lesen.
Es isch en mega schöni Gschicht, zum wohl fühle und uf de Summer warte.
Es gaht drum, dass d Hauptfigur Autistin isch und vo diheime weg wett. Ihri Grossmuetter hät sie ned wükli kännt und wo sie gstorbe isch hät d Hauptfigur is Huus vo ihrere Grossmuetter ineme chline Dörfli welle.
Das hät sie dänn au gmacht und isch dete iizoge. Wo sie nonig lang dete gsie isch, hät sie en Schwarm Wildbienli gseh ih ihrem Garte. Durch die lernt sie de August känne, wo ihre hilft und sie mached chli Sache zämme. (Er isch Erwachse wachse, also nüt Romance) Wiil sie so gern Tee hät, gaht sie inen Teelade und trifft uf d Eden. Und so entstaht dänn die ganzi Gschicht.
Es isch mega cutsy und mer merkt so die Dorfstimmig mega. Es isch ned unbedingt bsunders spannend, aber es passiert immer öbis und es isch eifach guet zum abschalte.
-sehr naturverbunde und mer lernt viel über Bienli -mer gspürt die Verbundeheit vo allne Lüüt us em Dorf -es hät cute Lädeli im Dorf -es isch en lesbian romance aber nüt spice und es isch alles mega realitisch -mer bechunnt mega schön mit, mit was d Hauptfigur z'kämpfe hät wäg em Autismus und was für sie anderst isch, als lüüt wo's ned händ
4 von 5 Sternen Ich hatte eine bestimmte Erwartung an dieses Buch und wurde dann, zumindest teilweise, überrascht. "Im Sommer der Wildbienen" ist ein Sommerroman, der bewusst langsam erzählt und dabei eine emotionale Tiefe erreicht, die ich in diesem Genre nicht immer finde. Flora verlässt nach einer Panikattacke ihr altes Leben und zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. Dort findet sie in einem verwunschenen Garten voller Wildbienen eine Ruhe, die sie lange gesucht hat, und in Eden eine Verbindung, die sie nicht kommen gesehen hat. Was mich am stärksten beeindruckt hat: die Wildbienen sind keine Metapher, die erklärt wird, sondern eine Parallelebene, die einfach da ist und wirkt. Nina Mayen schreibt Natur mit Präzision, ohne ins Kitschige zu gleiten. Die Liebesgeschichte entwickelt sich ruhig und glaubwürdig. Handwerklich gibt es Stellen, die gestrafft hätten werden können, und manche Wendungen kündigen sich zu früh an. Aber der Grundton ist so stimmig, dass diese Punkte wenig Gewicht haben. Klare Empfehlung für alle, die sich von einem Buch tragen lassen wollen, statt von ihm getrieben zu werden.
4 out of 5 stars I came to this book with certain expectations, and it surprised me, at least in part. Im Sommer der Wildbienen is a summer novel that tells its story slowly and deliberately, and in doing so reaches an emotional depth I don't always find in this genre. Flora leaves her old life behind after a panic attack and moves into her late grandmother's house in the countryside. There, in an overgrown garden full of wild bees, she finds a quiet she has been searching for, and in Eden, a connection she didn't see coming. What struck me most: the wild bees aren't a metaphor that gets explained. They simply exist as a narrative parallel to Flora's inner journey, and they work. Nina Mayen writes nature with precision, without tipping into the sentimental. The love story between Flora and Eden develops slowly and with real believability. From a craft perspective, some scenes in the middle could have been tightened, and a few plot turns arrive too predictably. But the overall tone is so consistent and emotionally resonant that these points don't carry much weight. A clear recommendation for anyone who wants to be carried by a book rather than driven through it.
Nach einer Panikattacke trifft Flora eine mutige Entscheidung und lässt ihr bisheriges Leben in der Stadt hinter sich, um in das alte Haus ihrer Großmutter in der Eifel zu ziehen. Zwischen einem verwilderten Garten, Wildbienen und der Ruhe der Natur beginnt sie so langsam, ihren eigenen Weg zu finden. Neue Begegnungen, alte Erinnerungen und die wachsende Nähe zu Eden helfen ihr dabei, sich selbst besser kennenzulernen und ihren Platz im Leben zu finden.
Dieser Roman ist weit mehr als ein leichter Sommerroman, denn er erzählt ruhig, einfühlsam und mit viel Herz von Selbstfindung, Autismus und dem Wunsch, endlich so leben zu dürfen, wie es sich richtig anfühlt. Gut gelungen ist hierbei, wie nachvollziehbar Floras Wahrnehmung und ihre Herausforderungen dargestellt werden. Dadurch entsteht eine große Nähe zu ihrer Figur, und jeder kleine Fortschritt fühlt sich bedeutend an. Und auch das Setting trägt viel zur besonderen Atmosphäre bei, wobei die Natur, das alte Haus, die Wildbienen und das Dorfleben sehr schön ein Gefühl von Geborgenheit und Entschleunigung vermitteln. Die Liebesgeschichte entwickelt sich angenehm zurückhaltend und glaubwürdig, ohne die eigentlichen Themen zu überlagern. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, was insgesamt gut zur Ruhe und zum Ton des Romans passt und seine besondere Stimmung unterstreicht.
Ein warmherziger, berührender Roman über Selbstakzeptanz, Neuanfänge und die Kraft der Natur, der mit authentischen Figuren, emotionaler Tiefe und einer besonderen Wohlfühlatmosphäre überzeugt und noch lange nach dem letzten Kapitel nachklingt.
Im Mittelpunkt steht Flora, eine Autistin, die versucht, sich möglichst "normal" zu verhalten und ihre Gedankenwelt sowie ihre Panikattacken vor ihrer Familie zu verstecken. Ihre Perspektive fand ich unglaublich nahbar und authentisch. Gepaart mit dem schönen Schreibstil und der ruhigen Atmosphäre hat die Autorin mich sehr begeistern können. Mayen fängt die Ruhe des Landlebens, den gemütlichen Garten und die Wildbienen so lebendig ein, dass ich beim Lesen völlig abschalten konnte.
Zum Ende hin wurde es mir persönlich nur ein kleines bisschen zu dramatisch, das hätte nicht sein müssen.
Insgesamt ist es aber ein wunderschönes Wohlfühlbuch über Selbstfindung und die heilende Kraft der Natur. Perfekt für alle, die sich nach etwas Ruhe und Natur sehnen.
Flora zieht von der Grosstadt aufs Land in das Haus ihrer verstorbenen Grossmutter. Sie hat kürzlich die Diagnose Autismus erhalten und hofft auf ein wenig Ruhe, um zu sich selbst zu finden und über ihre Zukunft zu entscheiden. Überraschenderweise findet sie im Dorf schnell Anschluss. Das erste Mal in ihrem Leben kann Flora so sein, wie sie wirklich ist und muss sich nicht mehr verstellen. Auch eine zarte Liebesgeschichte entspinnt sich zwischen ihr und Eden, der Tochter der Cafébesitzerin im Ort. Als dann aber ihre Familie eines Tages unangekündigt bei ihr vor der Tür steht, fällt sie in alte Muster zurück und stellt alles in Frage. Nach ein paar Tagen zurück bei ihrer Familie in der Stadt hat sie Sehnsucht nach ihrem Haus mit dem schönen Garten und den Wildbienen. Sie kehrt zurück und weiss endlich, was sie will.
Ein berührender Roman, perfekt für eine Lese-Auszeit an einem schattigen Plätzchen.
Wirklich süß, schön gezeichnete Charaktere und auch das ganze Dörfchen fühlt sich an, als könnte man gleich hinziehen. Es erfindet nicht das Rad neu, eigentlich plätschert die Geschichte in erster Linie dahin und manche Handlungsstränge hätten ein bisschen mehr Substanz und/oder closure vertragen können, aber wenn man einen light read mit Frühsommer vibes und interessanten Charakteren sucht, ist dieses Buch auf keinen Fall ein schlechter Griff. 🌿🐝
3.5 Sterne trifft es gut. Ein schöner, aber nicht grandioser Roman über Demaskierungsprozesse und Ich-Werdung; potentiell gut als Urlaubslektüre für Eltern/Freund*innen von frisch/spätdiagnostizierten neurodivergenten Personen geeignet, die sich schwer damit tun, sich in neurodivergente Lebensrealitäten einzufühlen. Ich war nicht so richtig Zielgruppe und fand manche Verläufe/Figuren oberflächlich, nicht ganz rund. Deshalb 3 statt 4 Sterne. Aber liest sich gut runter. :)
Dieses Buch hat sich angefühlt wie eine kleine Umarmung. Die Geschichte ist leicht, warmherzig und voller Sommerstimmung. Ja, manches ging mir etwas zu schnell, war ein bisschen zu schön, um wahr zu sein, und stellenweise vielleicht auch etwas kitschig. Trotzdem mochte ich die Atmosphäre und den Schreibstil so sehr, dass ich das Buch richtig gern gelesen habe. Perfekt für alle, die einfach mal abschalten und sich in einer Wohlfühlgeschichte verlieren möchten.