»Ein hochaktueller, packender Kriminalroman. Ahnhems bester Fabian-Risk-Roman bislang.« Skånska Dagbladet An einem Spätsommerabend versinkt die Küste Schwedens plötzlich in völliger Dunkelheit. Fabian Risk erlebt den Stromausfall von seinem Segelboot aus, gemeinsam mit seiner Tochter Matilda.
Zurück in Helsingborg sehen sich Fabian und seine Kollegen mit einer Reihe scheinbar unerklärlicher Fälle konfrontiert, die auf den rätselhaften Blackout folgen. Zeugen verhalten sich seltsam, und nichts will zusammenzupassen.
Mitten in diesem Chaos meldet sich auch eine frühere Freundin von Fabian – ihre Tochter ist verschwunden. Wurde sie in der Dunkelheit entführt? Oder steckt der Vater hinter ihrem Verschwinden?
Bei der Suche nach dem Mädchen beginnt Fabian, einen Zusammenhang mit dem Stromausfall zu erkennen. Doch was übersieht er?
”As a kid, I never dreamt of being a writer. Putting letters in the right order to form words did not come easily to me. In school, while the rest of my class had Swedish lessons, a strange-smelling lady would pull me out of the classroom to play with wooden blocks painted with colourful letters.
For as long as I can remember, however, I have been a passionate storyteller. Growing up as an only child undoubtedly sparked my creativity, and all the hours spent playing by myself fed my vivid imagination. My grandfather’s rocking chair was a marvellous spacecraft able to transport me to all the planets in the universe. And the world map that my teacher stubbornly refused to pull down revealed precisely where the secret treasure was buried.
From that time on, the stories kept coming to me, as if from an inexhaustible source. But it wasn’t until I reached adulthood that I finally abandoned a future in physics and mathematics and realised that I had to pursue my true calling."
Stefan Ahnhem lives in Stockholm and is an established screenwriter. He has worked in both TV and film, with everything from comedy to thriller and with original ideas as well as adaptations. He also serves on the board of the Swedish Writers Guild. Victim Without a Face is his first novel.
Einige Jahre sind vergangen seit ich den letzten Fall mit Fabian Risk lesen durfte. Eine Reihe, die mich immer sehr begeistert hat. Mit„Wellengrab“ liegt nun endlich der siebte Fall für den Kommissar aus Helsingborg vor. Nicht nur im realen Leben sind einige Jahre vergangen, auch Fabian Risk ist älter geworden, seine Tochter Mathilda studiert mittlerweile. Während die beiden den Sonnenuntergang von einem Segelboot aus genießen, kommt es plötzlich zu einem Blackout an der Küste Schwedens. Merkwürdige Dinge ereignen sich in diesem Zeitraum. Ein Überfall auf ein Bargelddepot, seltsame Zeugenaussagen und auch Kinder verschwinden und tauchen wieder auf. Fabian Risk und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Dabei ahnen sie noch nicht, dass das Ganze nur die Spitze eines Eisbergs ist.
Stefan Anhem versteht wirklich sein Handwerk. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war ich schon wie gefesselt von dem Buch. Es geht nicht nur sehr spannend los, auch die Thematik, die sich im Laufe der Handlung herauskristallisiert, ist äußerst brisant. Bekannte Figuren aus den Vorgängerbänden tauchen auf, dabei habe ich mich besonders über ein Wiedersehen mit Dunja Hougaard gefreut. Man muss die Vorgängerbände im Übrigen nicht unbedingt gelesen haben, da der Fall in sich geschlossen ist. Zum Verständnis werden ausreichend Informationen geliefert ohne zu viel zu verraten. Der Lesespaß bleibt also erhalten, wenn man die vorherigen Bücher nicht kennt und noch lesen möchte. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven und man lernt dabei auch die Tätersicht kennen. So weiß man als Leser immer ein bisschen mehr und ist dem ermittelnden Team einen kleinen Schritt voraus. „Wellengrab“ umfasst mehr als 600 Seiten. Das klingt zunächst nach einem langatmigen Wälzer, doch dem ist nicht so. Das Buch ist durchgängig spannend und ich möchte keine einzige Seite davon missen. Stellenweise sind die Beschreibungen schon ziemlich brutal und es wird nicht mit blutigen Details gespart. Aber der Erzählstil insgesamt ist wirklich flüssig und extrem spannend, einfach top. Anhem greift zudem aktuelle Themen wie Migration und Manipulation durch Medien auf. Er zeigt wie wenig es braucht, um die Grundwerte einer Demokratie zu zerstören. Ein ziemlich erschreckendes, fast dystopisches Szenario. Nach Beendigung des Buches rätsele ich noch immer über den Titel, den ich als äußerst unpassend empfinde und der sich mir einfach nicht erschließt. Das Original lautet „Generation noll“, frei übersetzt „Generation Zero“, was viel treffender gewesen wäre. Insgesamt die die Fortsetzung der Reihe einfach perfekt gelungen. Der kleine Cliffhanger am Ende lässt mich hoffen, dass es noch einen weiteren Folgeband geben wird.
Krimi mit reichlich Spannung Klappentext: n einem Spätsommerabend versinkt die Küste Schwedens plötzlich in völliger Dunkelheit. Kommissar Fabian Risk erlebt den Blackout von seinem Segelboot aus, gemeinsam mit seiner Tochter Matilda. Zurück in Helsingborg werden Fabian Risk und seine Kollegen mit einer Reihe scheinbar unerklärlicher Fälle konfrontiert, die auf den rätselhaften Stromausfall folgen. Zeugen verhalten sich seltsam, und nichts will zusammenpassen. Mitten in diesem Chaos meldet sich auch eine frühere Freundin von Fabian, ihre Tochter ist verschwunden. Bei der Suche nach dem Mädchen findet Fabian Risk eine Verbindung zu dem Stromausfall. Doch was übersieht er?
„Wellengrab“ ist der 7. Band der „Fabian-Risk-Krimis“ von Stefan Ahnhem
Kommissar Fabian Risk ist mit seiner Tochter Matilda mit dem Segelboot unterwegs und kann vom Wasser aus den Stromausfall in Helsingborg beobachten. Gleichzeitig mit dem Stromausfall passieren seltsame Dinge und Risk sieht sich einigen recht sonderbaren Fälle gegenüber stehen. Risk und seine Kollegen untersuchen den Grund für den Stromausfall und die Folgen, wie zum Beispiel ein Banküberfall. Dazu kommt noch, dass die Tochter einer Freundin vermisst wird. Wie hängen die seltsamen Fälle, das vermisste Mädchen und der Stromausfall zusammen?
Stefan Ahnhem zieht hier alle Register in Punkto Spannung. Er zeigt in seiner Geschichte auf, wie brüchig doch unsere Demokratie ist und wie schnell sie infiltriert werden kann.
Der Autor hat seine Protagonisten gut gezeichnet. Fabian Risk und seine Kollegen sind mir schon länger bekannt und ich freue mich immer wieder sie wieder zutreffen.
Die Beschreibung der Handlungsorte ist auch in diesem Buch wieder gut gelungen. Die Ermittlungen gehen schwer voran. Zeugen verhalten sich seltsam.
Stefan Ahnhem baut gleich zu Anfang Spannung auf und hält sie auch über dem gesamten Buch aufrecht. Das Szenario, dass der Autor sich hier ausgedacht hat, kann schnell überall passieren. In unserer digitalen Welt ist eine Stadt oder sogar ein Land auf diese Art schnell lahmzulegen.
Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist wie immer flüssig, gut verständlich und fesselnd. Die meist kurzen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger und so wird man dazu verführt immer weiterzulesen. Das Buch hat über 600 Seiten und ich habe es an 3 Abenden verschlungen. „Wellengrab“ ist zwar der 7. Band der Risk Reihe kann aber unabhängig gelesen werden.
Mit „Wellengrab“ hat Stefan Ahnhem wieder einmal bewiesen, dass er einer der ganz großen Krimiautoren ist.
Skandinavische Krimis sind selten "Wohlfühlkrimis" wie so manche britischen Cosy Crimes, bei denen gemütlich Tee getrunken und nebenbei ein Mord aufgeklärt wird. Noch haben sie erheiternde Elemente wie z.B. die bayrischen Rita-Falk-Krimis. Sie sind meist deutlich "strenger", düsterer, und mit einem Ermittler voller persönlicher Probleme. Das ist bei Fabian Risk nicht anders.
Nachdem ich 2021 "Meeressarg" gelesen hatte nahm ich an, dass die Fabian-Risk-Reihe nun abgeschlossen ist. Vielleicht war das sogar Ahnhems Intention. Offensichtlich ist es aber anders gekommen und so liegt uns nun mit "Wellengrab" ein recht neuer, sehr umfangreicher (624 Seiten!) aber auch kurzweiliger und wieder mal sehr packender Krimi vom schwedischen Polizeikommissar Fabian Risk vor. Ich war aber auch ein bisschen dankbar, dass es diesmal nicht ganz so krass war wie im vorherigen Buch, dort ging mir die Thematik (und die Ungerechtigkeiten) doch schon sehr an die Nieren. Hier konnte ich als Leserin etwas entspannter mitfiebern.
Man muss übrigens die vorherigen Bände um Fabian Risk nicht zwingend gelesen haben, um "Wellengrab" zu verstehen. Es tauchen einige bekannte Figuren wieder auf, aber die Zusammenhänge werden ausreichend erklärt. Man kann hier mit Band 7 also auch ganz neu in die Reihe einsteigen. Die Risk-Bände ab Nr. 3 bis inklusive Band 6 hingegen sollte man möglichst am Stück lesen, da es immer wieder Cliffhanger gibt Erzählstränge weitergeführt werden, bzw. Band 4 + 5 quasi ein echter Zweiteiler ist.
Aber man muss auch bei Wellengrab genau aufpassen, wer was wie und wo passiert, denn es gibt mehrere Erzählperspektiven die sich abwechseln. Ich muss mir da oft anfangs ein paar Notizen zu den einzelnen Sichtweisen + Personen machen, um auch gedanklich mitzukommen. Das legt sich dann aber im späteren Verlauf, wenn alles vertrauter und bekannter ist.
Oft schreibe ich ja in meinen Rezensionen, dass mir eine bestimmte Figur sympathisch oder nicht ist. Bei Risk kann ich das tatsächlich gar nicht so genau sagen. Er ist mir nicht unsympathisch, aber ich wüsste nicht ob ich mit ihm im echten Leben befreundet sein wollen würde. Nichtsdestotrotz waren meine Daumen wieder für ihn gedrückt. Und wieder mal teasert Stefan Ahnhem am Ende etwas an, so dass er offensichtlich noch viel mehr Ideen für zumindest einen 9. Fall für Fabian Risk hat.
Während eines Segelausflugs erleben Kommissar Fabian Risk und seine Tochter Matilde wie an der Küste Helsingbrogs der Strom ausfällt. Am diesem Spätsommerabend teilen sie das Erlebnis mit vielen Menschen. Sie haben doch insofern Glück, dass sie auf dem Boot nicht direkt betroffen sind. Wieder an Land eilt Risk natürlich sofort zu den Kollegen. Sie ermitteln in mehreren Ereignissen, die erstmal keinen Zusammenhang erkennen lassen. Eine Frau wird vermisst, ein Kind ist verschwunden und es gab einen Raubüberfall. In seinem Haus findet Fabian seltsame Zettel, deren Bedeutung er sich nicht erklären kann. Und eine neue Kollegen packt die Arbeit aus einem frischen Blickwinkel an.
In seinem siebten Fall bekommt Kommissar Fabian Risk nicht nur eine neue Kollegin, sondern auch einen sehr komplizierten Fall. Es ist nicht einmal klar, ob es ein Fall ist. Es scheint so, als wäre der Stromausfall einfach genutzt worden. Unzusammenhängende Ereignisse und Zeugen, die wie so häufig eher schweigen. Heikel werden die Nachforschungen als eine Bekannte Fabians sich meldet und berichtet aufgelöst, ihre Tochter sei verschwunden. Die Suche nach einem Kind bekommt Priorität. Der Vater des Mädchens benimmt sich merkwürdig. Allerdings führen auch hier die Nachforschungen zunächst ins Leere. Es ist verhext und dann werden dem Team auch noch von anderer Seite Steine in den Weg gelegt.
Die Kriminalromane von Stefan Anhem stehen für spannende Unterhaltung. Und so ist es auch in diesem Fall. Es dauert eine Weile bis sich ein Bild zusammenfügt. Wenn man jedoch ungefähr zu erkennen beginnt, was sich da zusammenbraut, ist man richtig gefesselt. Zwar gibt es auch Momente, in denen man schneller erahnt, was passieren wird, aber grundsätzlich ist die Handlung sehr packend. Man wird mit der Boshaftigkeit und Perfidität gewisser Menschen oder Organisationen konfrontiert. Dass so etwas passieren kann, möchte man sich nicht vorstellen. Dass so etwas möglich sein könnte, lässt einen erschauern und man fragt sich, wie einer solchen Entwicklung entgegen gewirkt werden könnte.
Gekonnt und lebhaft liest David Nathan diesen fesselnden Krimi, von dem man in manchen Momenten denkt, da müsste noch was kommen.
Fast viereinhalb Jahre mussten die Fans der Reihe um Fabian Risk warten, bis endlich ein neuer Roman erschienen ist. Wie in der realen Welt, sind auch in der Reihe mehrere Jahre vergangen. Über den Inhalt will ich gar nicht so viel erzählen, und am besten liest man auch gar nicht den Klappentext, der wieder einmal zu viel spoilert.
Fabian Risk scheint mittlerweile einigermaßen in seinem Leben angekommen zu sein. Er trauert natürlich noch, hat aber einen guten Draht zu seiner Tochter, die mittlerweile studiert und ihrem Vater ein bisschen Glück in der Liebe gönnen würde. Eigentlich wollten die beiden zu Beginn des Romans das Wochenende miteinander verbringen, doch dann gibt es erst einen Stromausfall, und schließlich wird Fabian zu einem neuen Fall gerufen. Dass dieser sich als ein wahrer Albtraum entwickeln würde, konnte er da noch nicht ahnen.
Neben Fabian trifft man auch ein paar bekannte Kolleg:innen von ihm wieder, und sogar die Dänin Dunja Hougard ist überraschenderweise wieder mit von der Partie. Ziemlich früh lernt man auch bereits die Antagonist:innen kennen, deren Taten nicht nur auf vielen Ebenen sehr perfide sind, sondern auch mehr als erschreckend.
Ich hatte schnell den Eindruck, als hätte Stefan Ahnhem zunächst vielleicht gar keinen neuen Band geplant, auf Grund der, wie soll ich sagen, Weltlage, aber nicht umhin gekonnt, dieses Thema aufzugreifen. Dass dieses so aktuell wirkt, ist wohl das erschreckendste an diesem Roman, macht aber auch einen Teil der Spannung aus.
Und spannend ist der Roman, ich mochte ihn kaum aus der Hand legen. Was hier geschieht ist so unglaublich, und dennoch kann man sich vorstellen, dass es real sein könnte, dass Menschen dazu fähig sein könnten. Erzählt wird aus einigen Perspektiven, auch auf Seiten der Antagonist:innen, das erhöht die Spannung zusätzlich, denn als Leser:in weiß man oft ein bisschen mehr als die Ermittler:innen, was einen zusätzlich mitfiebern lässt.
Ich bin ziemlich geflasht von dem Roman, der sehr spannend ist, aber leider auch sehr aktuell. Unbedingte Leseempfehlung für Genrefans!
Wellengrab hat mich die ersten zwei Drittel wirklich gepackt. Der Stromausfall als Ausgangspunkt ist ein starkes Mittel, die Atmosphäre an der schwedischen Küste ist dicht, und die Fälle, die danach keinen Sinn ergeben wollen, haben mich neugierig gehalten. Ich hab das Buch als Hörbuch gehört und David Nathan ist, wie immer, ein echter Hörgenuss. Er gibt dem Text mehr Gewicht als er manchmal verdient. Irgendwo bei ungefähr 65 Prozent ist mir dieser Sog dann entglitten. Die Handlung verliert ihre innere Logik, die Auflösung wirkt konstruiert, und das Ende hat etwas Absurdes, das nicht zu der Ernsthaftigkeit der vorherigen Seiten passt. Einzelne Plotlinien werden zusammengezwungen statt organisch zusammenzuführen, und die Charaktermotivationen kippen ins Klischeehafte. Für einen siebten Band einer Reihe mit so einer starken Figur wie Fabian Risk ist das schade. Das Potential war da. Für Fans der Reihe trotzdem lesbar, aber mit Erwartungsmanagement.
The first two thirds of Wellengrab really pulled me in. A blackout along the Swedish coast is a great starting point, the atmosphere is dense and unsettling, and the cases that follow are strange enough to keep you curious. I listened to the audiobook with David Nathan as narrator, and as always he brings an extra layer of depth to the material. Somewhere around the 65 percent mark, I lost the thread. The plot starts to lose its internal logic, subplots get forced together rather than genuinely converging, and by the end things tip into something almost absurd that doesn't match the seriousness the novel builds for most of its 600 pages. Character motivations, which felt grounded earlier, start following genre clichés rather than their own logic. For fans of the Fabian Risk series, this is still readable. As a standalone thriller or an entry point into the series, it's harder to recommend. The bones of a strong crime novel are here. The architecture just doesn't hold all the way through.
Fesselnder und vielschichtiger Krimi mit Aktualitätsbezug
Mit "Wellengrab" gelingt es Stefan Ahnhem erneut, seine Leserinnen und Leser über mehr als 600 Seiten hinweg in Atem zu halten. Der Autor versteht es meisterhaft, Spannung und Unbehagen Schritt für Schritt aufzubauen und über weite Strecken aufrechtzuerhalten. Zwar nimmt die Erzählgeschwindigkeit im Mittelteil etwas ab, doch die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven – unter anderem aus Sicht von Ermittler Fabian Risk, seinen Kolleginnen und Kollegen, den Täterinnen und Tätern sowie den Opfern – sorgen durchgehend für Dynamik und Abwechslung.
Die Handlung ist vielschichtig, gut konstruiert und zudem erschreckend aktuell: Ein Stromausfall, ein Banküberfall, eine Tote, verschwundene Kinder und widersprüchliche Zeugenaussagen verdichten sich zu einem bedrohlichen Puzzle. Stück für Stück gelingt es Ahnhem, die verschiedenen Handlungsstränge zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzuführen. Dabei schreckt er nicht vor drastischen Szenen zurück – Gewalt und Blut gehören im düsteren Universum von Fabian Risk erwartungsgemäß dazu.
Gegen Ende zieht das Tempo rasant an, fast schon zu sehr: Die Ereignisse überschlagen sich, und der Autor will nach dem bedächtigen Aufbau offenbar alles auf einmal auflösen. Hier leidet die Glaubwürdigkeit ein wenig, und nicht alle Fäden werden ganz befriedigend zu Ende geführt. Dennoch bleibt Wellengrab ein packender, atmosphärisch dichter und inhaltlich aktueller Krimi, der Lust auf weitere Teile der Reihe macht.
Ich liebe skandinavische Thriller und „Wellengrab“ von Stefan Ahnhem hat mich wieder komplett abgeholt. Von der ersten Minute an herrscht diese beklemmende, raue Atmosphäre, die man förmlich spürt. Die Kulisse wirkt kalt und unbarmherzig und passt perfekt zur Geschichte. Die Handlung ist komplex, aber nie verwirrend. Ahnhem versteht es, Spannung langsam aufzubauen und immer wieder überraschende Wendungen einzubauen. Gerade als ich dachte, ich hätte den Durchblick, wurde ich eines Besseren belehrt. Dieses permanente Miträtseln hat für mich den besonderen Reiz ausgemacht. Besonders hervorheben möchte ich das Hörbuch: David Nathan liest absolut großartig. Mit seiner markanten Stimme verleiht er den Figuren Tiefe und Persönlichkeit. Er schafft es, die düstere Stimmung noch einmal zu verstärken, ohne überdramatisch zu wirken. Für mich ein echtes Erlebnis. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig, mit Ecken und Kanten genau so, wie ich es bei einem starken Thriller erwarte. Manche Szenen sind durchaus intensiv und nichts für Zartbesaitete, aber genau das macht die Geschichte so eindringlich. Für mich ein fesselnder, atmosphärischer Thriller mit großartiger Sprecherleistung. Klare Empfehlung für alle, die nervenaufreibende Spannung mit psychologischer Tiefe lieben.
Zum Inhalt: Fabian Rusk ist gerade mit Tochter Matilda auf seinem Segelboot unterwegs als ein totaler Stromausfall die Küste Schwedens in Dunkelheit versinken lässt. Dann werden Fabian und seine Kollegen mit unerklärlichen Fällen konfrontiert, die scheinbar einen Zusammenhang mit dem Blackout haben. Und dann meldet sich auch eine frühere Freundin, deren Tochter verschwunden ist. Meine Meinung: Das war mal ein hochspannender Thriller, der einem mehr als einmal eine Gänsehaut verpasst hat. Dieser totale Blackout allein hatte schon Gänsehautpotenzial, denn man mag sich ja kaum vorstellen, dass so etwas mal passiert und welche Folgen das haben kann. Die Story ist enorm komplex und man muss die Sinne zusammen halten um der Story zu folgen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind alle auf ihre Art total interessant, besonders spannend fand ich die Hintergründe der Geschichte, das perfide Vorgehen Kinder zu benutzen. Insgesamt schon ein Buch, dass überrascht und mich gut unterhalten hat. Ich hatte auch die Gelegenheit, das Hörbuch zu genießen und auch das hat mir gut gefallen. Klare Leseempfehlung. Fazit: Sehr spannend
Die ganze Reihe war bisher super, deswegen war die Vorfreude auf diesen 7. Band sehr groß. Hier war die Grundidee auch gleich wieder packend. Die Geschichte hat von Beginn an ein hohes Tempo. Nach einem großflächigen Stromausfall an der schwedischen Küste wird Kommissar Fabian Risk mit rätselhaften Fällen konfrontiert, darunter ein Banküberfall und mehrere Kindesentführungen. Die düstere Atmosphäre, das Gefühl permanenter Unsicherheit und der komplexe Plot machen das Buch zu einem fesselnden Pageturner. Die Haupt- und Nebenfiguren sind sehr vielschichtig ausgearbeitet und interessant. Auch ohne Vorkenntnisse der Reihe ist der Roman gut lesbar, da der Fall in sich abgeschlossen ist, aber die Vorgänger sind ebenfalls sehr lesenswert. Ein spannungsgeladener Thriller mit toll umgesetzten, hochbrisanten Themen!
Stefan Ahnhem hat wieder einmal bewiesen, dass er konstant sehr gute Krimis schreibt. Mit „Wellengrab“ zieht er den Leser wieder einmal in ein zunächst verwirrendes Geflecht scheinbar unzusammenhängender Ereignisstränge hinein. Ein Bankraub, ein zunächst nicht erkannter Mord, ein Stromausfall, wie soll das zusammenhängen und doch streut der Autor in seinen Schnipseln auch Hinweise ein, die auf ein größeres Ganzes hinweisen. Der Leser braucht etwas Durchhaltevermögen, bis sich die Verknüpfungen deutlich genug zeigen. Dann nimmt die Geschichte aber Fahrt auf.
Die Spannung baut sich perfekt auf, das Buch jetzt aus der Hand zu legen, fällt immer schwerer. Zuweilen hofft man als Leser auf eine einfache, „gewöhnliche“ Lösung, weil die Alternative zu dramatisch wäre, zu weitreichende Folgen hätte.
Im neuesten Band der skandinavischen Krimi-Reihe um Fabian Risk wird die Spannung bis zum blutigen Ende wieder sehr hoch gehalten.
Kommissar Fabian Risk und sein eingespieltes Team bekommt es hier mit einigen, anscheinend nicht zusammenhängenden Fällen zu tun. Von einem Blackout mit Banküberfall, Erpressung, Kindesentführung und Mord ist alles dabei. Die Täter verhalten sich merkwürdig, wissen nicht, von wem sie den Auftrag erhalten haben. Hinter allem steckt viel mehr, als man jemals ahnen kann. Ein bedrückendes, aber leider hochaktuelles Szenario lässt den Leser erschauern. Zartbesaitete Leser muss ich warnen, es gibt auch einige recht grausame Szenen zu verkraften.
Fabian und sein Team wird sehr gut beschrieben und man fiebert bis zum Ende mit. Die Atmosphäre ist sehr packend, aber auch verstörend. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Mit Wellengrab hat Stefan Ahnhem einen Kriminalroman geschrieben, der mich insgesamt gut unterhalten konnte. Besonders der sympathische Kommissar hat mir gefallen – man begleitet ihn gerne durch die Ermittlungen und fiebert mit, wie sich der Fall entwickelt. Die Geschichte greift ein interessantes Thema auf und baut nach und nach Spannung auf. Gerade die Ermittlungsarbeit und die Atmosphäre haben mir gut gefallen, weil sie sehr authentisch wirken. An einigen Stellen empfand ich die Handlung zwar etwas langatmig, doch die Spannung blieb trotzdem erhalten und hat mich neugierig gemacht, wie sich alles weiterentwickelt. Insgesamt ein lesenswerter Krimi mit guten Figuren und einem spannenden Fall, der besonders für Krimi-Fans empfehlenswert ist. Das Buch ist im Ullsteinverlag erschienen und hat insgesamt 622 Seiten.
Fabian Risk und sein Team stecken in einem Fall fest, der sich als viel größer entpuppt, als zuerst angenommen. Unser Leben wie wir es gewohnt sind, ist in Gefahr.
Meine Meinung
Dies ist mein erstes Buch dieses Autors und es brauchte ein bisschen, bis ich mit ihm warm wurde und mich die Story gepackt hat. Sie ist spannend und interessant. Nicht ganz unglaubwürdig und sehr beängstigend.
Ich habe das Hörbuch gehört und fand den Sprecher sehr gut. Er hat eine angenehme und ausdrucksstarke Stimme.
Die Personen und Handlungen werden sehr gut erklärt und verständlich beschrieben.
Der Titel hat für mich wenig Bezug, das Cover gefällt mir sehr gut und wäre mir in jedem Buchladen sofort aufgefallen.
„Wellengrab“ von Stefan Ahnhem ist ein spannender Thriller, der Geduld belohnt. Der Einstieg wirkt zunächst etwas unübersichtlich, da viele Personen und Schauplätze eingeführt werden und man sich erst orientieren muss. Mit fortschreitender Handlung fügt sich jedoch alles schlüssig zusammen, die Zusammenhänge werden klarer und die Spannung zieht deutlich an. Am Ende überzeugt der Roman mit einem durchdachten Plot und typischer Ahnhem-Dynamik. Ein empfehlenswerter Thriller für alle, die komplexe Geschichten und skandinavische Krimis mögen.
Sofort nach Veröffentlichung gelesen. Ein klitzeklein wenig "schlechter" als die vorherigen Bände. Vermutlich habe ich das aber nur so empfunden, weil die ganze Story einfach zu dicht an der durchgeknallten Wahrheit und mir an einigen Stellen zu brutal ist.
Der siebte Teil der Serie war fulminant, die Geschichte baut sich langsam, aber stetig auf und ist wahnsinnig spannend. Lediglich gegen Ende hin gab es einige sehr brutale Szenen, die für meinen Geschmack nicht notwendig gewesen wären, daher 4/5 Sterne.
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, so wie alle anderen Teile der Reihe auch. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, als ich hier entdeckt habe, dass ein weiterer Teil der Reihe um Fabian Risk erscheint, denn ich hatte sogar nicht damit gerechnet und die Reihe auch irgendwie aus den Augen verloren.
Wiedermal war es ein sehr gelungener Teil, wenn auch etwas schwächer als die vorherigen Teile. Vorallem die immer offen bleibenden Kapitelenden zwingen einen regelrecht dieses Werk mehr oder weniger in einem Stück zu lesen bzw in meinem Fall zu hören. Auch in dieser Geschichte hat Stefan Ahnhem wieder bewiesen, dass er ein meister darin ist Grusel, Thrill, Politische Themen, persönliche Traumata und hervorragend ausgearbeitete Protagonisten in einem spannenden Plot zu verbinden.
Ich freue mich schon sehr, wenn hoffentlich in den nächsten Jahren wieder ein weiterer Teil erscheint.