Vor allem nicht Crane, denn im Kampf um ihre Freiheit ist er das größte Risiko.
Und ihre einzige Hoffnung.
In den berüchtigten Kerkern von Raspa wartet die vermeintliche Diebin Zara auf ihre Hinrichtung. Doch dann verspricht der König ihr die Freiheit – unter einer Sie muss sich in seinem tödlichen Wettkampf gegen andere Verurteilte behaupten, um dann ein legendäres Relikt zu stehlen. Die Mission ist überaus waghalsig, ihre Gegner sind gefürchtete Verbrecher, und Zara weiß, ihre einzige Chance zu überleben ist eine Allianz mit ihrem Zellengenossen Crane. Dieser ist undurchschaubar, gefährlich – und verfolgt seine eigenen Ziele. Kann sie ihm wirklich vertrauen? Denn in diesem Spiel gibt es keine Gewinner. Höchstens Überlebende.
Düster, rasant und herzzerreißend - der Auftakt zur Romantasy-Dilogie
Deadly Games, Strong Female Heroine, Rivals to Lovers, Morally Grey Hero, Hidden Identity, High Fantasy, Found Family
Ich habe mich auf The Crane and the Nightjar sehr gefreut, als ich durch Booktok davon erfahren habe. Da bin ich schon mit Erwartungen reingegangen und wurde ehrlich gesagt enttäuscht.
Kommen wir erstmal zu den Punkten, die mir gefallen haben:
- Das Magiesystem hat mich sehr angesprochen und mich echt beeindruckt. Ich fand cool, dass man statt Magier „Nebler“ hatte. Genauso hat es mir gefallen, dass man Magie kaufen kann und sogar Tattoos mit Magie versehen haben konnte. - Einzeln haben mir die Charaktere ganz gut gefallen. Vor allem die Zwillinge mochte ich sehr, weswegen ich ihren Tod sehr schade und auch irgendwie unnötig fand. Der Prinz des anderen Königreichs fand ich auch spannend. Gerade da hab ich mir gedacht, von dem würde ich gerne mehr lesen. Auch die anderen Nebenfiguren wie Dawn, Geist und Saylo waren cool. - Das Setting war ansprechend und die düstere Atmosphäre, die die Geschichte vermittelt, gefällt mir gut. -Auch die Grundidee eines Wettbewerbs unter Dieben hat mich persönlich angesprochen.
Komme ich nun zu den Sachen, die mir nicht so gut gefallen haben: - Leider konnte ich mich in Crane gar nicht so hinein fühlen und fand den Zugang zu dieser Figur sehr schwierig. Okay, er hatte einen schwierigen Vater und deswegen muss er kalt und unnahbar sein. Gleichzeitig gibt er einem aber auch Sunnyboy Vibes und er scheint alle genau analysieren und einschätzen zu können. Ich bin damit einfach nicht warm geworden. - Zara war cool, aber als Protagonistin auch ein wenig langweilig. Ehrlich gesagt, hab ich die ganze Zeit mit gefiebert, dass sie irgendwas Aufregendes mit ihrer Fähigkeit anstellt. Zum Beispiel einen Krähler zu manipulieren, aber da war nichts. Schade eigentlich. Auch ihre Gefühle konnte ich ihr nicht richtig abkaufen. - Wenn ich schon über Gefühle schreibe, was war das für eine Liebesgeschichte? Vielleicht ging es nur mir so, dann ist das wohl persönliches Empfinden, aber: Die Dynamik zwischen Crane und Zara empfand ich anfangs als super spannend und auch heiß. Dann war das Gefängnis, von dem ich nicht nachvollziehen kann, wie lange der Aufenthalt war. Schade auch, dass der gar nicht näher beschrieben wurde. Danach waren die beiden immer wieder zusammen und hatten auch nicht so wirklich eine Wahl. Die Liebesgeschichte wirkt leider sehr erzwungen, damit es unbedingt eine gibt. In meinen Augen fand ich es viel zu schnell und auch leider nicht so glaubwürdig. Erst mag sie ihn, dann hasst sie ihn. Dann ist er wieder toll. Am Ende verrät er sie und bricht ihr Vertrauen auf eine extreme Weise, aber den Abschiedskuss braucht sie, um danach zu schwören, ihn zu töten? Hm, ich weiß nicht. Ach ja, zwischenzeitlich dachte sie auch, er wäre tot. Aber das war gefühlt so nebensächlich und gefühlsmäßig gar nicht in Zaras Bewusstsein angekommen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das so wenig thematisiert wird. Hoffentlich ist Band Zwei wirklich Rache bzw. Female Rage und der Prinz aus dem Königreich wird ihr neuer Love Interest. Mein Interesse hat er auf jeden Fall. - Ein Wettbewerb unter Dieben und gefühlt sollten sie eigentlich die ganze Zeit nur Schlösser knacken. Ich denke, Diebe können noch deutlich vielseitiger sein. Zum Beispiel in ihrer Intelligenz, Strategie etc. - Schade fand ich, dass Saylo von diesem knallharten Dieb, aus dem Nichts sehr weich wurde. Irgendwie auch in dieser Entwicklung sehr schnell und so unterschwellig, dass ich das nicht ganz abkaufen wollte.
Insgesamt gibt es einen Stern für die interessante Idee & das Ende (klingt ja vielleicht vielversprechender), einen Stern für coole Nebenfiguren und einen Stern für das World Building in Kombi mit dem Magiesystem.
Als Zara nach einem illegalen Kartenspiel im Kerker von Raspa landet, macht der König den Insassen ein verlockendes Angebot: die Diebe sollen in einem Wettstreit gegeneinander antreten. Schlösser knacken, Aufgaben lösen, Gefahren überstehen - und am Ende vielleicht die Freiheit gewinnen. Das Problem? Zara ist alles andere als eine Diebin und wird im Wettkampf nur bestehen können, wenn sie sich mit ihrem Zellengenossen Crane zusammentut. Doch kann Zara ihm wirklich vertrauen, oder verfolgt er nur seine eigenen Ziele?
Ada Bailey hat für den ersten Band ihrer Dilogie einen direkten Einstieg gewählt, der mich ohne Umschweife in die Story und deren düstere Grundstimmung hineinkatapultiert hat. Entsprechend gespannt habe ich die ersten Kapitel und den Beginn der Wettkämpfe verfolgt. Deadly Games kann ich spätestens seit „Die Tribute von Panem“ einfach nicht mehr widerstehen! Die Spiele sind brutal, die Einsätze hoch und es wird sehr schnell deutlich, dass hier wirklich niemand sicher ist. Nur das große „Warum“ schwebt noch etwas unbeantwortet im Hintergrund.
Erzählt wird die Geschichte aus mehreren wechselnden Perspektiven, wobei Zara und Crane den Hauptpart übernehmen. Neben den Hauptfiguren dürfen auch überraschende Nebencharaktere ein oder zwei Kapitel übernehmen, was der Handlung zusätzliche interessante Blickwinkel verleiht. Auch die Dynamik in der Gruppe von Insassen hat mir von Anfang an gut gefallen. Von direkter Abneigung, über Misstrauen, Zweckgemeinschaften und ersten vorsichtigen Allianzen ist alles dabei. Found Family ist in Ansätzen vorhanden, mir hat bis zum Ende aber doch noch etwas das Vertrauen zwischen den Figuren gefehlt.
Der Plot ist unterhaltsam mit einer spannenden Grundidee. Gleichzeitig hat mich beim Lesen öfter das Gefühl beschlichen, dass in dieser Geschichte eigentlich viel mehr steckt, als der Umfang des Buches zulässt. Manchmal springen wir doch sehr schnell von einer Szene in die nächste. Es passiert sehr viel, denn nach den Wettkämpfen geht „The Crane and the Nightjar: Nebelverhüllt“ noch ein ganzes Stück weiter, sodass einige Momente kaum Zeit bekommen, sich wirklich zu entfalten.
Auch der Fantasy-Anteil mitsamt Worldbuilding bleibt eher vage, da im Fließtext wenig Input zu beiden Themen kommt. Stattdessen taucht zwischen den Kapiteln immer wieder ein Glossar auf, das einzelne Begriffe oder Aspekte der Welt erläutert. Eine interessante Idee, dennoch hätte ich mir gewünscht, die vorgestellten Konzepte noch stärker zu erleben und weniger erzählt zu bekommen.
Was das Buch definitiv kann: unterhalten. Die Mischung aus gefährlichen Spielen, düsterer Atmosphäre und einer Prise Romantasy liest sich schnell weg und hat echtes Suchtpotenzial. Besonders gegen Ende zieht das Tempo noch einmal deutlich an. Die Handlung nimmt eine unerwartete Wendung, bevor ein Twist alles noch einmal komplett auf den Kopf stellt und auch mich eiskalt erwischt hat.
Fazit: Romantasy zum Durchsuchten - auch wenn es für ein Highlight nicht ganz gereicht hat. Ada Bailey macht bereits mit der Lesprobe alles richtig und liefert einen spannenden, düsteren Auftakt ihrer Romantasy-Dilogie, der definitiv Lust auf den zweiten Band macht.
Dieses Buch klang bereits so unglaublich gut, sodass ich direkt mit dem Lesen starten musste, nachdem mich der Titel erreicht hat. Und die Geschichte rund um Zara war einfach total mitreißend geschrieben!
Und auch der Schreibstil von Ada Bailey ist sehr lebhaft, interessant und spannend zugleich. Aus diesem Grund sind die Seiten auch förmlich nur so an mir vorbei gezogen, weshalb ich das Buch an nur einem Abend ausgelesen habe. Zudem bin ich vollkommen in die Welt eingetaucht, die mich irgendwann nicht mehr losgelassen hat. Diese fand ich zudem sehr detailreich beschrieben und auch der Fantasy-Charakter wurde so gut eingefangen.
In der Geschichte selbst lernen wir Zara kennen, die eine Chance erhält, ihrer geplanten Hinrichtung aufgrund ihres vermeintlichen Fehlers zu entkommen. Diese wirklich düstere Atmosphäre war grandios und beängstigend zugleich. Dabei hält auch die Handlung selbst so viel bereit und es gab mehr als eine unerwartete Wendung, die mich mehr als überraschen konnte. Generell war die Geschichte für mich sehr spannend und besonders durch Geheimnisse und der einen oder anderen Intrige sowie die Machtdemonstration gekennzeichnet. Nie kann und sollte man sich entsprechend wirklich sicher sein.
Besonders interessant fand ich dabei jedoch die Charakterdarstellungen. Denn Zara war für mich an vielen Stellen eine absolut mutige und taffe Protagonistin, die trotz all der Dunkelheit keinesfalls aufgibt. Mehr als einmal schafft sie es mit ihrem klugen Kopf und Ruhe so der einen oder anderen Situation zu entkommen. Auch wenn wortwörtlich ihr Leben auf dem Spiel steht.
Gleichzeitig entwickelt sich zwischen ihr und Crane, ihrem Zellengenossen, schnell nicht nur eine Allianz, sondern auch mehr. Die Autorin hat die wirklich grandiose Verbindung zwischen den beiden so gut beschrieben. Ich konnte definitiv sehr gut greifen und habe mit den beiden auf jeden Fall mitgefiebert. Auch wenn man eigentlich weiß, dass man niemanden so richtig vertrauen kann, sind die Protagonisten sich ebenfalls irgendwann nicht mehr sicher, auf welcher Seite sie wirklich stehen sollen. Crane war dabei ein faszinierender, nicht immer zu durchschauener Protagonist, der definitiv auch seine eigenen Päckchen zu tragen hat. Aber dadurch war er für mich auch umso spannender.
Und so würde ich definitiv sagen, haben die beiden ihre ganz eigenen Methoden, mit den Wettkämpfen und dem Konkurrenzdruck umzugehen. Zudem zeichnen auch all die Nebenprotagonisten die Geschichte für mich sehr aus und geben der Handlung noch einmal Tiefe. Zudem entwickeln sie sich ebenfalls über die Zeit wahnsinnig weiter.
Aber auch die Optik mag ich richtig gerne. Der düstere Vibe ist so wahnsinnig gut dargestellt und ich mag auch den Nebel im Hintergrund, den Mond als Highlight mit der tollen Schrift sowie die Farben allgemein sehr. Nach dem Lesen kann ich zudem sagen, dass das Buch wirklich sehr gut zur Handlung passt.
Und dann kam das Ende, bei dem ich einfach sprachlos zurückbleibe. Denn was für einen Cliffhanger hat Ada Bailey da geschrieben? Am liebsten würde ich direkt mit dem zweiten Band starten, wenn ich ihn hätte. Denn ich muss eigentlich sofort wissen, wie es weitergeht!
Für mich also insgesamt eine wirklich unglaublich faszinierende Geschichte, die tiefer geht, zwei tolle Protagonisten mit Ecken und Kanten in den Mittelpunkt stellt und zudem durch einen richtig guten Schreibstil überzeugt. Aus diesem Grund ein richtiges Romantasy-Highlight!
Eigentlich wollte Zara Nightjar nur benötigtes Geld bei dem nicht ganz legalen Kartenspiel gewinnen, doch dann findet sie sich in einem der schlimmsten Gefängnisse wieder und muss in den Minen schuften. Als man sie aus der Zelle holt, wähnt sie sich schon auf dem Weg zur Hinrichtung, doch dann wird sie mit anderen Häftlingen in ein Spiel des Königs eingebunden. Wer seine Aufgaben löst, dem winkt die Begnadigung.
Von der Welt, in der Zara lebt, lernt man zunächst nur ihre Heimat, das Königreich Raspa kennen, ein düsterer Ort voller Nebel. So werden auch die Magier dort Nebler genannt. Deren Magie ist endlich, jedes Mal, wenn sie eingesetzt wird, verliert der Magier einen Teil seiner Seele, und, ist sie ganz aufgebraucht, wird er zu einem menschenfressenden Monster, einer sogenannten Krähle. Magie kann auch weiterverkauft werden, so dass es Magier verschiedener Ordnungen gibt, je nach Herkunft ihrer Magie. Ob Zara eine Neblerin ist, erfährt man lange nicht.
Der Roman wird vorwiegend aus Zaras Perspektive, und der eines anderen Gefangenen, Crane, erzählt, jeweils in Ich-Form. Auch Crane wurde für das Spiel des Königs ausgewählt, er ist von Anfang an undurchschaubar, und sprach Zara schon vor ihrer Verhaftung an. Zwischen ihnen entsteht eine Art Hassliebe, gleichzeitig knistert es gewaltig.
Auch einige der anderen Häftlinge, die am Spiel des Königs teilnehmen müssen, lernt man näher kennen, nicht alles sind sympathisch, doch einige schon. Gleichzeitig muss man ständig gewahr sein, dass nicht alle überleben werden.
Es gibt einige Überraschungen, nicht nur für die Charaktere. Da es noch einen weiteren Band geben wird, ist die Geschichte am Ende des Romans noch nicht zu Ende erzählt. Ob ich den nächsten Band lesen möchte, weiß ich allerdings noch nicht sicher.
Denn ich hatte so meine Probleme mit dem Roman. Zum einen gibt es einige inhaltliche Fehler, so ist die Figur Flutter zur selben Zeit an verschiedenen Orten, und nein, das ist nicht ihre magische Fähigkeit, sondern ganz eindeutig ein Fehler, der eigentlich nicht passieren sollte. Noch gravierender für mich war allerdings, dass ich viel zu oft ein Déjà-vu-Gefühl hatte, vieles habe ich schon einmal gelesen, ich hatte fast das Gefühl als wären Versatzstücke aus anderen Romanen genommen worden und zu einem neuen Roman zusammengeworfen worden. Und dadurch war für mich auch vieles vorhersehbar, zum Beispiel auch der Plottwist gegen Ende.
Für mich wirkte zudem die Liebesgeschichte nicht authentisch. Ich bin generell kein großer Fan von Liebesgeschichten, doch wenn sie stimmig ist und zur Geschichte passt, ist es für mich okay. Hier wirkte es für mich sehr aufgesetzt, die Gefühle kamen bei mir nicht an.
Dennoch habe ich die Geschichte nicht ungern gelesen, die Welt und das Magiesystem sind interessant, es gibt Charakteren, denen ich gerne wieder begegnen würde, und ja, ein bisschen bin ich auch gespannt, wie es weitergehen wird. Ich werde also den zweiten Band vielleicht doch lesen.
Leider konnte mich der Roman, trotz interessanter Welt, Magiesystem und Charakteren, nicht richtig überzeugen, dafür hatte ich zu oft ein Déjà-vu-Gefühl, auch die Inhaltlichen Fehler störten mich, sowie die nicht überzeugende Liebesgeschichte. Wahrscheinlich werde ich den zweiten Band trotzdem lesen, denn ich bin neugierig, wie es weitergeht.
✨ Gefährliche Spiele im Nebel, eine Geschichte voller Spannung, Geheimnisse und Herzklopfen ✨
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht, im allerbesten Sinne. Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass mich hier eine besondere Geschichte erwartet. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll, leicht düster und unglaublich fesselnd, sodass ich sofort komplett in die Welt der Geschichte eintauchen konnte. 🌫️✨
Die Geschichte beginnt mit Zara im Kerker, allein, verzweifelt und scheinbar ohne Ausweg. Doch dann öffnet sich eine Tür, eine letzte Chance auf Freiheit, die alles andere als einfach ist. Ein tödlicher Wettbewerb, gefährliche Prüfungen, ein mysteriöses Relikt und Intrigen, die hinter jeder Ecke lauern, sofort spürt man: Diese Geschichte wird intensiv, emotional und atemlos zugleich. 😱💔
💫 Zara hat mein Herz im Sturm erobert. Sie ist stark, klug und kämpft für das, was sie liebt, aber sie ist auch verletzlich, menschlich und voller Zweifel. Ich habe mit ihr gehofft, gelitten, gezittert und mich gefreut, als sie kleine Siege errungen hat. Jede ihrer Entscheidungen fühlt sich echt und nachvollziehbar an, und genau das macht sie so nahbar. 💪💖
Und dann ist da Crane… 😳🖤 Zwischen ihm und Zara knistert es von der ersten Begegnung an. Misstrauen, Geheimnisse, unterschwellige Anziehung, alles wird langsam aufgebaut und sorgt dafür, dass ich jedes Mal ein bisschen schneller geschlagen habe, wenn sie sich begegnen. Ihre Dynamik ist intensiv, spannend und gleichzeitig unglaublich berührend. Man spürt die Chemie richtig, aber sie wird nie überstürzt, genau diese Balance macht es perfekt. 💞🔥
🌫️ Die Atmosphäre in diesem Buch ist einfach magisch. Düster, geheimnisvoll, manchmal bedrohlich und doch wunderschön. Die Welt ist so lebendig, dass man fast das Gefühl hat, selbst durch den Nebel zu wandern, die Prüfungen zu bestehen und jeden Schritt mit Zara zu gehen. Intrigen, Geheimnisse und Wendungen sorgen dafür, dass man nie weiß, was als Nächstes passiert.
💖 Besonders schön finde ich die emotionale Tiefe. The Crane and the Nightjar – Nebelverhüllt ist nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern erzählt auch von Vertrauen, Mut, Verrat und davon, seinen eigenen Weg zu gehen, selbst wenn die Welt gegen einen zu sein scheint. 💔✨
⭐ Mein Fazit:
Dieses Buch ist ein absoluter Volltreffer! Spannend, emotional, düster, romantisch und menschlich, alles auf einmal. Ich habe jede Seite genossen, mitgefiebert, gezittert und mich in die Charaktere verliebt. Ich wollte gar nicht, dass das Buch endet und freue mich jetzt schon riesig auf die Fortsetzung! 🤩📚💫
Ein absolutes Muss für:
•. alle, die düstere Fantasy lieben 🌫️
• Fans starker, vielschichtiger Heldinnen 💪
•. Liebhaber von nervenaufreibenden Prüfungen ⚔️
• Slow-Burn-Romance-Emotionen, die richtig unter die Haut gehen 💞
💌 Mein Tipp:
Lass dich fallen, verliere dich im Nebel und geniesse jede Sekunde dieser atemberaubenden Geschichte. ✨🖤📖
The Crane and the Nightjar – Nebelverhüllt von Ada Bailey war ein düsterer und spannender Auftakt, der mich mit seiner intensiven Atmosphäre, interessanten Charakteren und einem gefährlichen Wettstreit überzeugt hat. Eigentlich hatte ich in Sachen Fantasy das Trope mit tödlichen Spielen etwas satt, ich bin aber sehr froh, dass ich mich davon nicht habe abschrecken lassen. Es war zwar etwas dasselbe Grundkonzept wie bei vielen solcher Bücher, allerdings hatte es so viele neue Aspekte und Fassetten, dass es wirklich sehr stimmig und spannend war.
Die Idee mit den verschiedenen tödlichen Spielen, um statt einer Hinrichtung um sein Leben kämpfen zu können. Dass die Protagonistin Zara gezwungen ist mit Crane zusammenzuarbeiten, demjenigen warum sie überhaupt erst im Gefängnis gelandet ist, fand ich auch sehr gelungen und verständlich. Ein Highlight der Geschichte ist der Wettstreit zwischen Dieben, der immer wieder für spannende und kreative Lösungen bei den Spielen sorgt. Besonders da Zara eigentlich keine Diebin ist, sondern sich nur in Sachen Sprengstoff gut auskennt. Gleichzeitig wird die Welt von Magie geprägt, die jedoch ihren Preis hat, wer sie zu oft nutzt, verliert Stück für Stück sich selbst und seine Seele und kann schließlich zu einem Krähenartigen Monster werden. Diese Idee verleiht der Geschichte eine düstere und beklemmende Atmosphäre.
Besonders gelungen ist für mich die Hauptfigur Zara beschrieben worden. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern vorsichtig, misstrauisch und handelt oft aus der Not heraus. Genau das macht sie greifbar und authentisch. Auch Crane bleibt lange rätselhaft und sorgt mit seiner distanzierten, geheimnisvollen Art für eine spannende Dynamik zwischen den beiden. Gerade als man denkt Crane besser verstehen zu können überrasch einen die Autorin noch mehr. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und glaubwürdig und steht nicht zu sehr im Vordergrund, sondern wächst parallel zur gefährlichen Handlung. Persönlich mag ich es mehr, wenn der Fantasy Anteil den Romance Anteil überwiegt, was bei dem Buch somit gelungen ist.
Der Schreibstil von Ada Bailey ist sehr flüssig und leicht zu lesen, wodurch man schnell in die Handlung eintauchen kann. Ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen und konnte es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen.
(Spoilerfrei) Das Ende schließlich hat mich mit dem unerwarteten Plot Twist auch kalt erwischt und hat mich wirklich geschockt zurückgelassen. Fazit: Eine empfehlenswerte Geschichte für alle, die düstere Romantasy, eine starke Protagonistin und spannende Wettkämpfe mögen.
oh gott wo fange ich überhaupt an. Die Geschichte hatte eine Menge Potential. Yey. Das wars eigentlich an positiven Sachen.
Massive Spoiler für das Ende des Buches in jeden Absatz dises Reviews!!!!!
Okay. Wofür genau hat die Hauptcharakterin Magie? Sie benutzt sie laut dem Buch an genau zwei Stellen, aber ganz ehrlich, ich bin zurück zu den Szenen und selbst mit dem Wissen das sie ihre Magie einsetzt, merke ich es nicht??? AND! Wenn sie leute kontrollieren kann...warum bleibt sie dann im Gefängnis? Aus langeweile? Keiner außer Crane weiß das sie überhaupt Magie hat, soweit wir wissen kann sie also einfach fucking gehen????? Niemald wird in diesem Buch etwas erwähnt das Magie schwächt, blockiert oder sonst irgendetwas, also wie zum Teufel bleibt sie in einem Gefängnis????? I get, das es einen Teil ihrer Seele kostet sie anzuwenden, aber wenn sie das noch kaum in ihrem Leben getan hat, dann sollte doch alles fein sein????? Warum ist ihr letzter Gedanke "ich werde Crane töten" GIRL DAS HÄTTEST DU VOR DREI SEKUNDEN TUN KÖNNEN DU KANNST LEUTE KONTROLLIEREN... omg this book pisses me off
...verdammt jetzt hab ich an Crane gedacht. Sein Plan macht ja mal von vorne bis hinten keinen Sinn. Warum muss der ganze extra Scheiß mit dem Spiel überhaupt sein? Wenn das alles sein Plan ist, soll er einfach den 5 besten Dieben eine Begndigung anbieten, sie das ding stehlen lassen, und sie dann verraten. es gibt keinen Grund das Leben der tatsächlich guten Diebe aufs Spiel zu setzten, in Herausforderungen die viel tödlicher sind als sie irgendeinen Grund haben zu sein??? VORALLEM wenn er ein paar von den Teilnehmern 100000% braucht damit sein (ziemlich dämlicher) Raub funktioniert. Like bro. Warum machst du es dir selbst so unnötig difficult?
Und natürlich will der sie kaum kennende Prinz eines zweiten Reiches ihre Unterstützung weil sie so unglaublich toll und mächtig ist und alles perfekt macht omg. nvm das sie ihm gegenüber kaum etwas getan hat und wir nun wirklich keine zweite love interest brauchen. Not everybody has to be SJM!!!!
Und natürlich dachte sich Crane "ich werfe mal ne Bombe um die Wachen abzulenke, oh wo werfe ich sie nur hin? AUF ALLE MEINE ALLIERTEN die ich noch LEBEND brauche UM SIE AUSZULIEFERN" like bro. this is your own stupid plan what are you doing..... omg how tf did i ever finish this entire book.
ich glaube das wars. Die Grundidee ist aber echt cool. Man ey.
"The Crane and the Nightjar" ist ein sehr spannendes, düsteres Buch, das ich insbesondere zu Beginn sehr gerne gelesen habe. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der einen in die Geschichte zieht und fesselt und das von Seite 1 an. Der Fokus liegt dabei auf den beiden Hauptcharakteren Crane und Zara, aber auch andere Charaktere kommen zu Wort, manchmal auch mit eigenen Kapiteln.
In dem Buch müssen Crane und Zara sich verschiedenen düsteren Aufgaben stellen, die herausfinden sollen, wer die besten Diebe in ihrem Land sind. Nur wenige überleben bei diesen tötlichen Spielen. Außerdem ist es ein Land der Magie und wird die Magie von den sogenannten Neblern zu oft genutzt, verwandeln sie sich in sogenannte Krählen, also blutrünstige Monster, die alles und jeden verschlingen. Ich mochte vor allem die sehr einprägsamen Namen in der Geschichte, die dem Weltenaufbau viel Magie geschenkt haben. Gleichzeitig blieb die Welt noch ein wenig blass und ich habe nicht ganz durchblickt, wo genau die Magie herkommt oder wie die einzelnen Kategorien nun funtkionieren. Es gibt zwar immer wieder kurze EInschübe, zum Beispiel aus Lexika, aber insgesamt war es mir noch zu verworren und ich blieb mit einigen Fragen zur Magie selber zurück.
Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn allen voran einige Nebencharaktere noch etwas blass bleiben. Die Spannung ist konstant hoch, da niemand wirklich sicher zu sein scheint. Ein paar Entwicklungen, insbesondere das Ende, empfand ich jedoch als recht vorhersehbar.
Was mich leider aber sehr verwirrt zurückgelassen hat, waren einige Entscheidungen von Zara (und auch Crane), die in meinen Augen absolut keinen Sinn gemacht haben - aber hier will ich nicht zu viel sagen, um nicht zu spoilern. Also Achtung, im Folgenden sind kleiner Spoiler enthalten:
Insbesondere Zaras Magie hätte die ganze Geschichte eigentlich hinfällig werden lassen können. Und da sie ihre Magie zu einem späteren Zeitpunkt schließlich auch einsetzt, hätte sie das in kritischeren Situationen ja auch viel früher machen können, z.B. bei ihrer Verhaftung.
Ich hatte erwartet, hier irgendwann noch Klarheit zu bekommen oder eine große Wendung zu lesen, aber es schien inhaltlich genauso angedacht? Alles in allem bleibe ich bei diesem Ende einfach so verwirrt zurück und verstehe nicht, wieso so entschieden wurde ... dass mir hier das Lesevergnügen doch ein wenig gemindert wurde.
Ich habe dieses Buch geliebt und ich bin absolut noch nicht über dieses Ende hinweg. Ich habe es weggesuchtet und inhaliert. Für mich eins der besten Bücher dieses Jahr! Der Schreibstil ist mega gut, flüssig und düster. Die Autorin hat mich von Anfang an abgeholt. Der Prolog wirft einen Haufen Fragen auf aber dann kommt man sofort in der Geschichte an. Man lernt Zara und Crane kennen die sich das erste mal beim verbotenen Karten spielen treffen. Die Spannung zwischen den beiden ist ab Minute eins greifbar und absolut gut. Zara habe ich sowas von gefeiert. Sie ist eine mutig, taffe und starke junge Frau und egal welche Hindernisse ihr in den Weg gelegt werden, sie überwindet alle und gibt nie auf. Dabei ist sie aber nie drüber oder naiv, ich konnte wirklich jede ihrer Handlungen nachvollziehen. Und trotzdem ist sie unglaublich nett, warmherzig und absolut sympathisch. Sehr authentisch. Crane ist dagegen wirklich schwer zu greifen. Wo sind seine Motive, was ist das für ein seltsamer Auftrag und wieso genau braucht er Zara. Er lässt nichts raus und trotzdem mag man ihn einfach. Egal was ist, er ist da, hilft Zara oder lässt sie ihr Ding machen wenn er weiß sie kann es. Ein absolut charmanter und toller Kerl. Beide haben für mich viel Tiefe in dem Buch erhalten. Und auch die anderen Charaktere waren wirklich gut beschrieben und hatten Tiefe. Eine meiner absoluten Lieblinge sind Wes und Sam. Ich hätte wirklich gerne noch mehr von ihrer flapsigen humorvollen Art gelesen. Die Geschichte an sich ist richtig gut. Gefängnis, Wettstreit, Düsternis und Magie, ich bin dabei. Das Magiesystem an sich ist nicht neu und trotzdem anders. Der Wettstreit der Diebe hats richtig in sich, die Aufgaben sind spannungsgeladen aber nie drüber. Ich konnte das Buch fast nicht weg legen. Und dann natürlich dieses Ende. Es hat mich völlig gekillt, ich hab es so wirklich nicht kommen sehen. Wie soll ich es bis Band zwei schaffen? Ich muss wissen wie es weiter geht. Dazu kommt dann noch ein wunderschönes Cover mit tollem Farbschnitt. Die Farben sind super und die Spielkarten natürlich absolut passend. Für mich war die Charakterillustration im Buch auch ein absolutes Highlight. Alles in allem hat mich das Buch sowohl inhaltlich als auch optisch total abgeholt. Ich liebe es und kann es absolut nur empfehlen. Für mich eins der besten Bücher dieses Jahr!
Tödlicher Wettbewerb Zara sitzt unschuldig im Gefängnis und soll hingerichtet werden. Der König bietet ihr jedoch eine Chance auf Freiheit – wenn sie an einem tödlichen Wettbewerb teilnimmt. Um zu überleben, muss sie sich mit ihre, gefährlichen und geheimnisvollen Mithäftling Crane verbünden. Doch Vertrauen ist riskant, denn in diesem Spiel gibt es keine Sieger. Höchstens Überlebende. Von Beginn an war der Schreibstil des Buches sehr atmosphärisch. Man hat die Umgebung wahrgenommen, als wäre man selber vor Ort. Der Schreibstil war zudem eine Mischung aus sehr nüchtern und sehr emotional. Wenn es zu emotionalen Szenen kam, hat man meistens mit den Protagonisten mitgefühlt. Die Charaktere haben mir generell auch sehr gut gefallen. Zu allen Haupt- und Nebencharakteren hatte man sofort eine Meinung auf Grundlage ihres Verhalten. Diese Meinung hat sich im Laufe des Buches allerdings oft geändert. Diese Wandelbarkeit und Vielschichtigkeit hat die Charaktere fast schon zum Leben erweckt. Die Kapitellänge war in den meisten Fällen auch immer sehr angenehm zu lesen. Zwischen den Kapiteln gab es hin und wieder auch Erklärungen zur Welt oder zum Magiesystem, was das ganze nochmal verständlicher gemacht und gut veranschaulicht hat. Die meisten Kapitel waren nur aus Perspektive der zwei Protagonisten Crane und Zara geschrieben, allerdings gab es auch manchmal kurze Kapitel aus Sicht einer Nebenfigur. Dadurch wurde die Geschichte deutlich abwechslungsreicher und vielschichtiger. Was mir allerdings sehr häufig aufgefallen ist, waren Fehler im Ablauf der Geschichte. Mal war das Kleid schwarz, mal grün. Mal war die Person tot, im nächsten Moment stand sie wieder daneben. Mal sind sie in den Waschraum gegegangen, dann waren sie doch im Schlafzimmer. Das waren jetzt nur ein paar Beispiele. Leider haben diese Fehler den Lesefluß ein bisschen gestört. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende. Ja, es war ein krasser Plottwist, aber irgendwie war die Erklärung nicht sinnvoll. Anhand der gelieferten „Hinweise“, die angeblich in der ganzen Geschichte verteilt waren, war der Plottwist null herleitbar und hätte jeden betreffen können. Ich war natürlich trotzdem sehr überrascht, aber diese Zufälligkeit war schade. Alles in allem hat mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Band.
Das Cover von "The Crane and the Nightjar" finde ich wahnsinnig schön. Ich liebe es wie zentral der Mond ist und auch, die er dunkleren Farben. Gerade mit dem Blau im Hintergrund harmoniert das wirklich großartig. Auch das lila sticht durch die Farbe des Mondes noch einmal hervor. Zudem mag ich es sehr, wie das Cover in den Farbschnitt übergeht und auch die Karten passen sehr gut zum Inhalt der Geschichte.
Zara war eine Protagonistin, die mich schnell von sich überzeugen konnte. Sie hat es definitiv nicht leicht, aber sie gibt nicht auf, sondern stellt sich allem auf sehr mutige Art und Weise. Sie ist jemand mit dem ich mich gut identifizieren konnte, da ihre Handlung immer sehr gut nachvollziehbar waren. Nicht für jedes Problem lässt sich eine schnelle und richtige Lösung finden, aber sie gibt nicht auf.
Crane war für mich ein absolut spannender Charakter, einfach weil ich ihn lange gar nicht einschätzen konnte. Jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte ihn etwas besser kennenzulernen oder zu verstehen, hat sich das doch relativ schnell wieder geändert. Dadurch ist er aber auch durchweg ein sehr interessanter Charakter geblieben über den ich gerne mehr lernen wollte.
Die Handlung fand ich richtig gut, einfach weil ich relativ leicht in die Geschichte gefunden habe und das Buch eine solche Spannung hatte, dass ich am liebsten gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Gerade, dass Magiesystem und die Spielen fand ich unglaublich interessant und wollte am liebsten immer noch mehr darüber erfahren. Auch der Romanceanteil kam hier nicht zu kurz. Ich fand die Emotionen sehr stark, habe richtig mitgefibert und fand es toll zu sehen, wie sich zwischen Crane und Zara mehr entwickelt hat.Zudem überrascht die Autorin hier mit dem ein oder anderen Plot Twist. So hat mich vor allem das Ende des Buches sehr überraschen können, weswegen ich am liebsten auch direkt den zweiten Band lesen will.
Für mich war es das erste Buch von Ada Bailey, dass mich noch dazu direkt überzeugen konnte. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen und fand die Spannung, die Plot Twists und vor allem auch die Emotionen, die bei der Liebesgeschichte rübergekommen sind fantastisch. So würde ich nun am liebsten direkt den zweiten Band lesen um herauszufinden, wie es weitergehen wird.
Mit "The Crane and the Nightjar - Nebelverhüllt" von Ada Bailey bin ich in eine Geschichte eingetaucht, die vor allem durch ihre dichte Atmosphäre und den ruhigen Aufbau überzeugt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, von einer geheimnisvollen Stimmung umgeben zu sein, die sich wie Nebel langsam über die Handlung legt und mich neugierig weiterlesen ließ. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin ihre Welt Stück für Stück entfaltet. Man bekommt nicht sofort alle Antworten, sondern entdeckt gemeinsam mit den Figuren immer mehr Details. Das sorgt für eine angenehme Spannung, die nicht auf schnelle Action setzt, sondern auf subtile Entwicklungen und emotionale Momente. Gerade diese ruhigere Erzählweise hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht. Auch die Figuren wirkten auf mich greifbar und interessant. Ihre Gedanken und Gefühle wurden nachvollziehbar dargestellt, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Dabei mochte ich vor allem, dass nicht alles sofort klar ist und man die Charaktere erst nach und nach besser kennenlernt. Das hat für mich zusätzlich zur geheimnisvollen Stimmung beigetragen. Der Schreibstil von Ada Bailey ist angenehm zu lesen und unterstützt die besondere Atmosphäre der Geschichte sehr gut. Die Beschreibungen sind detailreich, ohne zu überladen zu wirken, und schaffen lebendige Bilder im Kopf. Gleichzeitig bleibt genug Raum für eigene Vorstellungen, was ich persönlich immer sehr schätze. "The Crane and the Nightjar Nebelverhüllt" ist für mich ein gelungener Auftakt oder eine Geschichte, die vor allem von Stimmung, Geheimnissen und leisen Entwicklungen lebt. Wer Bücher mag, die sich Zeit nehmen, ihre Welt aufzubauen, und die eine geheimnisvolle Atmosphäre lieben, sollte hier definitiv einen Blick riskieren. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.
In „The Crane and the Nightjar: Nebelverhüllt“ von der Autorin Ada Bailey lernen wir zunächst Zara kennen, die nur wenigen Menschen vertraut. Dies ändert wird sich aber bald ändern müssen. Sie lernt Crane kennen und landet wegen ihm in den Minen, um dort auf ihre Hinrichtung zu warten mit anderen vermeintlichen Verbrechern. Doch der König bietet einen Ausweg und sie und ausgewählte andere Verurteilete müssen zur Unterhaltung des Königs Prüfungen bestehen. Dabei trifft sie Crane wieder und sie müssen, um zu überleben, zusammenarbeiten. Doch wird sie Crane je wieder vertrauen können?
Man spürt immer wieder Zaras Zerrissenheit eigentlich für sich alleine kämpfen zu wollen, aber um ihre Freiheit zu erlangen, muss sie Allianzen schmieden und mit den anderen zusammenarbeiten. Dabei werden die Nebencharaktere auch immer wieder gut beleuchtet und man bekommt ein gutes Bild von den anderen Teilnehmern dieser Prüfungen. Sie werden vielfältig und mit unterschiedlichen Persönlichkeiten beschreiben, sodass mir die Gruppendynamik immer wieder gut gefallen hat.
Crane wirkte in diesem Band noch etwas blass für mich und der Nebel des Geheimnisvollen hat sich nicht lichten können. Auch bei ihm ist man sich nie sicher, ob Zara ihm vertrauen kann.
Insgesamt empfand ich den ersten Band als spannend, aber nicht unbedingt mit vielen emotionalen oder actiongeladenen Szenen. Es gibt zwar immer wieder Überraschungen und Wendungen, aber es bleibt durchweg düster und einfach interessant. Es ist ein ruhiger Roman, denn man aber gerade deshalb genießen kann und eine gewisse Tiefe erhält.
Das Ende des Buchs endet leider mit einen offenen Cliffhanger, der mich aber sehr neugierig auf die Fortsetzung werden lässt. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Zara und Crane weitergehen wird.
Nach einem Kartenspiel in einer Hafenspelunke werden Zara Nightjar und Crane festgenommen und in den Kerker von Raspa gebracht. Der König verspricht einigen Dieben die Freiheit, wenn sie sich in einem Wettkampf behaupten und im Anschluss für ihn ein wertvolles Relikt stehlen. Ja, ich muss zugeben, das Cover hat mich tatsächlich angelockt. Es wirkt irgendwie wie von einer Graphic Novel. Nebel, Dornen und dazu die Spielkarten, keine grellen Farben, alles ganz geheimnisvoll und mysteriös. Mir gefällt es sehr gut. Den Anfang des Romans fand ich schon richtig gut und es hat mich sofort überzeugt, wie Crane und Zara Nightjar beim Kartenspiel im Hinterzimmer einer Taverne sitzen. Zwielichte Leute aus dem Hafendistrikt hatten sich in der Spelunke versammelt. Ich konnte mir bildlich alles sehr gut vorstellen. Auch der weitere Verlauf der Handlung war spannend zu lesen, der tödliche Wettkampf und dann diese Mission um das mysteriöse Relikt. Ich fand die Handlung durchgehend spannend und das Ende hat mich doch ziemlich überrascht. Crane und Zara haben mir richtig gut gefallen als Protagonisten und auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Nun bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band dieser Dilogie, ich hätte jetzt gerne sofort weitergelesen. Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich überzeugen. Der Text ließ sich richtig gut lesen. Auch diese manchmal ganz knappen Sätze fand ich richtig gut. Von Ada Bailey hatte ich bisher noch nichts gelesen. Ich bin jetzt sehr begeistert von diesem Fantasyroman und der Autorin. Spannender Auftakt dieser Romantasy-Dilogie. Leseempfehlung.
Ich hatte bei The Crane and the Nightjar wirklich hohe Erwartungen und ich muss sagen: Der Einstieg hat mich komplett abgeholt.
Die Atmosphäre ist unglaublich stark. Dieses düstere, nebelverhangene Setting, die gefährlichen Prüfungen, das Gefühl, dass niemand sicher ist, das war genau mein Vibe. Auch das Magiesystem fand ich super spannend, vor allem die Idee, dass Magie ihren Preis hat. Am Anfang dachte ich wirklich: Das wird ein Highlight.
Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr haben sich kleine Dinge eingeschlichen, die mich immer wieder rausgebracht haben. Vor allem die vielen Anschlussfehler sind mir extrem aufgefallen. Charaktere sind plötzlich wieder da, obwohl sie vorher gegangen sind, Details wie Kleidung ändern sich einfach und sowas reißt mich leider komplett aus der Geschichte.
Auch einige Entscheidungen der Charaktere konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was es für mich schwierig gemacht hat, wirklich mitzufiebern.
Die Lovestory zwischen Zara und Crane hatte eigentlich richtig viel Potenzial. Dieses Misstrauen, diese Spannung zwischen ihnen, das hätte perfekt für mich sein können. Aber emotional hat es mich einfach nicht so erreicht, wie ich gehofft hatte.
Was ich dafür wirklich positiv hervorheben muss: Der Plot Twist am Ende war richtig gut. Damit habe ich nicht gerechnet und er hat das Buch für mich nochmal deutlich aufgewertet.
Fazit: Ein Buch mit einer richtig starken Atmosphäre und einer spannenden Grundidee, das für mich aber an zu vielen kleinen Fehlern und einer nicht ganz überzeugenden Umsetzung gescheitert ist. Der Twist am Ende war stark. Insgesamt bleibt es für mich aber leider im guten Mittelfeld.
"The Crane and the Nightjar" war für mich ein absolutes Überraschungspaket und ich habe alles daran geliebt. Das Cover, die Gestaltung der Innenklappen, der Farbschnitt, die winzig kleinen Zeichnungen die ab und an versteckt sind - einfach alles wunderschön und absolut auf das Thema des Buchs abgestimmt. Hier wird schon die düstere Atmosphäre angedeutet. Die Protagonisten sind unheimlich gelungen ausgearbeitet und mir total ans Herz gewachsen. Zara wächst während dem Verlauf der Geschichte unheimlich an sich selbst, hat einige Schläge verkraften müssen und trotzdem nicht aufgegeben. Manche Handlungen kommen impulsiv - zum reinen Überleben - manche überdenkt sie dann fast zu sehr. Also keine perfekte Protagonistin, sondern so ausgearbeitet, dass man das Gefühl von Menschlichkeit sieht. Crane ist absolut undurchschaubar und lässt viele Fragen offen. Es werden dem Leser immer nur kleine Brotkrumen hin geschmissen, was es für mich umso interessanter gemacht hat. Die Handlung mit dem Wettstreit und den tödlichen Spielen finde ich super. Auch das Magiesystem, das nur "begrenzt" verfügbar ist, bevor man sich in eine Krähle verwandelt, fand ich super spannend und absolut passend ausgearbeitet. Das Ende hat mich total überrascht und auch ein klein bisschen sprachlos zurück gelassen. Einige Sachen konnte ich mir schon vorstellen, aber... Mit DEM hätte ich nicht gerechnet. Also warte ich jetzt absolut gespannt auf den zweiten Teil, weil ich unbedingt wissen will, wie es nach diesem Ende weiter geht.
"The Crane and the Nightjar" ist ein sehr spannendes, düsteres Buch, das ich insbesondere zu Beginn sehr gerne gelesen habe. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der einen in die Geschichte zieht und fesselt und das von Seite 1 an. Der Fokus liegt dabei auf den beiden Hauptcharakteren Crane und Zara, aber auch andere Charaktere kommen zu Wort, manchmal auch mit eigenen Kapiteln. In dem Buch müssen Crane und Zara sich verschiedenen düsteren Aufgaben stellen, die herausfinden sollen, wer die besten Diebe in ihrem Land sind. Nur wenige überleben bei diesen tötlichen Spielen. Ich mochte vor allem die sehr einprägsamen Namen in der Geschichte, die dem Weltenaufbau viel Magie geschenkt haben. Gleichzeitig blieb die Welt noch ein wenig blass und ich habe nicht ganz durchblickt, wo genau die Magie herkommt oder wie die einzelnen Kategorien nun funtkionieren. Aber insgesamt war es mir noch zu verworren und ich blieb mit einigen Fragen zur Magie selber zurück.Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn allen voran einige Nebencharaktere noch etwas blass bleiben. Die Spannung ist konstant hoch, da niemand wirklich sicher zu sein scheint. Ein paar Entwicklungen, insbesondere das Ende, empfand ich jedoch als recht vorhersehbar.Leider gab es aber auch einige Logiklücken vor allem bei den Entscheidungen bestimmter Figuren .Insbesondere Zaras Magie hätte die ganze Geschichte eigentlich hinfällig werden lassen können .Alles in allem bleibe ich bei diesem Ende einfach so verwirrt zurück.
Nebelverhüllt startet direkt düster! Zara sitzt im Kerker und wartet auf ihre Hinrichtung. Von der ersten Seite an geht es ums Überleben, nicht um Glanz oder große Heldenträume, sondern um Angst, Instinkt und kluge Entscheidungen. Diese Grundspannung trägt das ganze Buch.
Besonders gefallen hat mir, dass Zara keine perfekte Heldin ist. Sie ist vorsichtig, misstrauisch und handelt oft aus Not heraus. Das macht sie greifbar. Auch die Dynamik zwischen ihr und Crane lebt genau davon: Vertrauen entsteht nicht sofort, sondern langsam, zwischen Zweifeln und unausgesprochenen Fragen. Die Romance steht nicht kitschig im Vordergrund, sondern entwickelt sich leise neben den Gefahren der Handlung.
Das Setting ist atmosphärisch und stellenweise richtig beklemmend. Intrigen, Machtspiele und dieser ständige Druck sorgen dafür, dass man weiterlesen möchte. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, ohne unnötige Ausschmückungen.
Was mir ein wenig gefehlt hat, war noch mehr Tiefe in manchen Nebenfiguren und einzelnen Wendungen. Einige Entwicklungen waren für mich vorhersehbar oder hätten emotional stärker ausgearbeitet werden können.
Insgesamt aber ein gelungener, eher ruhiger Romantasy-Auftakt mit düsterer Stimmung und einer glaubwürdigen Liebesentwicklung.
Für alle, die eine dunkle Atmosphäre, starke Protagonistinnen und eine langsam wachsende Beziehung mögen.
The crane and the nightjar hat mir auf den ersten Seiten schon sehr gut gefallen. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und konnte es meistens nur schwer wieder aus der Hand legen. Die Autorin schreibt super angenehm und ohne irgendwelche unnötigen Längen. Dadurch bekommt die Handlung auch ein gutes Tempo. Außerdem hat die Autorin es geschafft, die Spannung aufrecht zu erhalten. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, vor allem aus der von Zara und Crane. Zara ist stark, klug und ziemlich entschlossen, auch wenn sie schnell merkt, dass sie allein in dieser brutalen Welt kaum überleben kann. Crane ist sehr interessant, weil er vor allem am Anfang etwas rätselhaft ist. Nach und nach erfährt man mehr über ihn, wodurch sich auch der Blick auf ihn verändert. Ansonsten fand ich die Gruppendynamik der Figuren noch sehr interessant. Sie sind nicht miteinander befreundet, sondern konkurrieren miteinander und misstrauen einander. Das bleibt allerdings nicht die gesamte Handlung so. Auch das Magiesystem hat mir sehr gut gefallen. Hier hat Magie immer einen Preis und wer sie nutzen möchte, verliert einen Teil von sich selbst. Das macht alles noch riskanter und verstärkt die Spannung. Das Ende habe ich nicht so kommen sehen und bin wirklich extrem gespannt auf den zweiten Band.
Die vermeintliche Diebin Zara wartet in den berüchtigten Kerkern von Raspa auf ihre Hinrichtung. Die einzige Möglichkeit diesem Schicksal zu entgehen ist ein tödlicher Wettkampf gegen andere Verurteilte, durch den der König die besten Diebe für eine gefährliche Mission sucht. Zara weiß, ihre einzige Chance zu überleben ist eine Allianz mit ihrem Zellengenossen Crane. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Zara ist eine starke Protagonistin, die nicht so schnell aufgibt und im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Lösungen sucht. Ich mochte sie von Anfang an sehr gern. Crane ist sehr undurchsichtig und schwer einzuschätzen. Man erfährt sehr wenig über seine Beweggründe und dadurch ist er für mich ein sehr spannender Charakter. Die Anziehung zwischen den beiden ist spürbar, nimmt aber nicht zu viel Raum ein. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet und haben mir gefallen. Das Worldbuilding ist bildhaft beschrieben und passt gut in das Gesamtbild. Die Handlung ist spannend und düster ohne unnötige Ausschmückungen, was perfekt passt. Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, Intrigen, Verrat und einer Liebe, die sich leise entwickelt. Ich habe dieses Buch von der ersten Seite an genossen. Ich mag die Zara und Crane und auch die Entwicklung der Handlung. Ich bin jetzt schon total gespannt auf die Fortsetzung, besonders nach dem Ende.
Ich empfand die Idee des Buches so interessant, dass auch wenn ich seit Schulzeit kaum ein Buch gelesen habe, dieses hier gelesen habe. Plot ist gut durchdacht und Schreibstil ist sehr gut :) Das Genre Romantasy ist noch neu für mich, aber es war/ist ein guter Einstieg. Es ist so gut, dass ich mir um diese Review zu hinterlassen einen Account erstellt habe, um meinen Wiedereinstieg ins Lesen zu celebrieren. Wahrhaftig Danke, Ada!
Mir gefällt das Konzept der Neblermagie, die einen nach und nach konsumiert(bis man sich selbst verliert). Auch die Tatsache, dass viele Dinge und Motive nach und nach aufgeklärt werden und zum Ende hin teils noch offen bleiben... ich freue mich bereits auf Teil 2 :) Die Crew ist cool und divers, die Interaktionen fühlen sich seltsam real an. Gerade die Szene wo diese nach ein paar Verlusten Abschied nehmen. Im Dampfbad...Hot and Steamy... und heißes Wasser und Dampf gibt es dort auch😉
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Das Cover und der Farbschnitt passen perfekt zum Inhalt des Buches und sehen im Regal natürlich auch toll aus! Die schöne Aufmachung hat mich direkt neugierig gemacht und auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Die Geschichte selbst war wirklich gut, spannend, emotional und mitreißend. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man startet auch sofort ins Geschehen rein. Keine lange Vorgeschichte und auch kein umfassendes Worldbuilding. Das ist während der Geschichte mit eingearbeitet, was meiner Meinung nach den Lesefluss gesteigert hat. Ich hatte tatsächlich nicht erwartet, dass die Handlung teilweise so brutal ist, also checkt die Trigger Warnungen! Ich muss gestehen das mich der Cliffhanger nicht allzu sehr überrascht hat, da ich es bereits geahnt hatte. Trotzdem war der erste Band gelungen und ich bin gespannt wie es in Band 2 weitergehen wird.