Fünf Freundinnen. Fünf Liebesgeschichten. Eine große Schuld.
Jahrelang war Josie auf der Flucht. Für tot geglaubt, konnte sie sich fernab ihres Ruhms als Kinderstar ein Leben aufbauen. Doch als ihre alten Sommerfreundinnen aus dem Surfcamp auf Harbour Bridge in Not geraten, trifft sie die folgenschwere Entscheidung, nicht mehr davonzulaufen. Sie muss nicht nur ihre Freundinnen um Verzeihung bitten, sondern sich auch ihrer großen Liebe Andrea stellen – Andrea, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat, als sie damals verschwand.
Ein letzter Sommer auf Harbour Bridge
Doch gerade als Andrea beginnt, ihr zu vergeben, lässt Josie ihn erneut zurück. Denn die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht abschütteln. Um ihre Liebsten zu schützen, muss sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen ...
Vier Sommer, um sich zu verlieben. Ein Moment, der alles zerstörte. Nach zehn Jahren die zweite Chance.
Die ersten 4 Teile der „Breaking Waves“ Reihe habe ich sehr gerne gelesen und mit 3 x 5 Sternen und 1 x 4 Sternen bewertet. Als ich in der Verlagsvorschau gesehen habe, dass Kristina Moninger unerwartet einen 5. Teil geschrieben hat, habe ich mich sehr gefreut, nach Harbour Bridge zurückkehren zu können und endlich die Einzelheiten über Josie zu erfahren. Leider, leider muss ich allerdings sagen, dass ich „A girl named Josie“ rückblickend als überflüssig empfand. Schon im 4. Band war in Kurzform das Geheimnis um Josies Verschwinden gelüftet worden. Bedauerlicherweise gab es dem scheinbar nichts mehr hinzuzufügen. Dieses Buch ist im Grunde eine Wiederholung der bekannten Rahmendaten, die sehr detailliert ausgeschmückt werden ohne wirklich neue Informationen zu liefern. Hinzu kommt, dass Josie eine extrem unsympathische Protagonistin ist. Ohne Frage ist es schlimm, wie ihre Kindheit gestohlen wurde und was sie in ihrem jungen Leben alles durchmachen musste, aber die Art und Weise, wie sie mit den Gefühlen anderer Menschen umgeht ist einfach rücksichtlos. Auch wenn sie Andrea liebt, hat dieser Mann doch so viel mehr verdient, als immer wieder aus falschem Beschützerinstinkt vor den Kopf gestoßen und verlassen zu werden. Ich konnte mit diesem Paar überhaupt nicht mitfiebern. Von Josies Seite aus ist bei mir keinerlei Liebe angekommen. Die anderen 4 Mädels spielen in „A girl named Josie“ auch nur noch eine Statistenrolle und bleiben blass. Insgesamt war der Roman leider extrem langweilig. Gefühlt hat sich alles immer wieder im Kreis gedreht und wurde mehrmals durchgekaut. Es ist mir schwer gefallen, dass Buch zu Ende zu lesen und ich war froh, als ich auf der letzten Seiten angekommen war.
"A Girl Named Josie" bildet den Abschlussband der Breaking Waves Reihe, die mich nun ebenso wie die 5 Mädchen einige Sommer lang begleitet hat und es immer wieder geschafft hat, dieses wunderbare Strandgefühl einzufangen. Dieser letzte Band ist Josie selbst gewidmet, die nun endlich ihre Stimme findet und sich von den Schatten ihrer Vergangenheit befreit.
Bei dem Start in dem Buch war ich mir noch nicht sicher, ob es wirrklich genug Handlung für diesen Band geben würde, da ja eigentlich Band 4 den Abachluss schon recht rund erzählt hatte. So kam es auch, dass auch in diesem Band wieder einige inhaltliche Aspekte wiederholt wurden. Langweilig wurde es dennoch nicht, was meiner Meinung nach vor allem am Schreibstil der Autorin liegt, den ich einfach unfassbar gerne mag und der mich immer durch die Seiten fliegen lässt.
Josie wird in diesem Band erneut gefunden und flieht, dabei lässt sie jedoch auch Andrea zurück. Was folgt, sind Bruchstücke aus der Vergangenheit, während Josie in der Gegenwart versucht, den Mut zu finden, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Dabei kam für mich die Liebesgeschichte manchmal ein wenig kurz, vor allem in der Gegenwart. Das Hin- und Her war ein wenig ermüdend, denn immer wieder beteuert sie, wie sehr sie Andrea liebt, findet aber dann doch Gründe, warum es nicht sein soll. Dagegen konnten mich manche Szenen aus der Vergangenheit sehr bewegen.
Schön war es, all die bekannten Freundinnen aus den Vorgängerbänden wiederzusehen. Alles in allem eine schöne Reihe, die perfekt zum Sommer passt.
Bin immer noch dankbar, dass ich diesen Sommer wieder zurück nach Harbour Bridge durfte und hab auch dieses 5. Buch der Reihe wieder verschlungen. Eine so tolle Geschichte voller Freundschaft, Salzwasser und Spannung, mich hat es wieder total gecatcht 🙏🏼😍
War wieder super gut, aber es ist soo schade, dass sie nicht mit Andrea am Ende zusammen gekommen ist. :( Aber ich verstehe warum sie das Ende so geschrieben hat.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Das letzte Buch dieser 5-teiligen Serie und wie alle anderen vier Bücher richtig toll! Ich würde behaupten es ist die spannendste und auch irgendwie „härteste“ der 5 Geschichten. Traurig, berührend, stark, spannend und alles wieder in einem tollen Setting auf Harbour Bridge. Absolute Empfehlung!
Elf Jahre ist es her, dass Josie Blythe von der Bildfläche verschwand. Elf Jahre, in denen sie nie lange an einem Ort blieb, stets auf der Flucht, denn ihr altes Leben ließ sich nur schwer abschütteln. Nun kehrt sie nach Harbour Bridge zurück, an den Ort, an dem alles begann und auch endete. Wird es ihr dieses Mal gelingen, neu anzufangen?
"A Girl Named Josie" von Kristina Moninger ist der fünfte Band der eigentlich vierteiligen Breaking Waves Reihe, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der neunundzwanzig Jahre alten Josephine Blythe erzählt wird. Zwei Kapitel durften noch wir aus der Perspektive von Andrea Bianchi lesen.
Ich mochte ja schon die Geschichten von Avery, Isa, Odina und Lee echt gerne, habe mir aber immer einen fünften Band der Reihe gewünscht, in dem Josie ihre Geschichte selbst erzählt. Und während des Lesens habe ich gemerkt, wie sehr ich diesen Band gebraucht habe, denn er ist für mich zu der Kirsche auf der Sahne geworden, hat die Reihe für mich perfekt abgerundet.
Josie war ein Kinderstar, doch der frühe Ruhm hat sie schnell kaputtgemacht und an verbotene Substanzen herangeführt. Diese haben ihr wiederum ihren ersten Aufenthalt in der Rehaklinik Summerstone auf Harbour Bridge eingebracht. Josie war gar nicht davon begeistert, ihren Sommer auf der kleinen Insel zu verbringen, doch dann traf sie auf Avery, Isa, Odina und Lee, die ihre besten Freundinnen werden sollten.
Auch in diesem Band gab es wieder viele Rückblenden. Einige Szenen kannten wir bereits aus den Perspektiven der anderen Mädchen, viele Szenen waren jedoch neu, und wir haben Puzzlestücke bekommen, die mir bisher gefehlt haben, um Josies Leben komplett zu verstehen und auch ihr Verhalten nachvollziehen zu können. Hier wurden nicht nur ihre Sommer beleuchtet, in denen sie wirklich leben konnte, sondern auch die restliche Zeit des Jahres, in der sie überleben musste.
Gleichzeitig passieren auch in der Gegenwart spannende Dinge, denn Josie fühlt sich nach Jahren auf der Flucht noch immer verfolgt. Man weiß zuerst nicht, ob es nur Paranoia ist oder mehr dahintersteckt. Acht wunderschöne Monate hat sie mit ihrer großen Liebe Andrea auf Sizilien verbracht, doch da ist noch immer zu vieles, über das Josie nicht offen sprechen kann, und so flieht sie erneut, dieses Mal zurück nach Harbour Bridge, zu ihren Freundinnen, um herauszufinden, wer sie wirklich ist und hoffentlich endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können. Ich hätte mir vielleicht noch ein paar Szenen mehr gewünscht, die nach ihrem Verschwinden spielen und ihr Leben auf der Flucht abbilden, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen.
Ich mochte die Liebesgeschichte echt gerne. Das Timing von Josie und Andrea war nie richtig, aber da war immer eine besondere Verbindung zwischen den beiden. Nur ihm gegenüber konnte sie sich öffnen, musste keine Lügen erzählen, um dem Bild, das er von ihr hat, zu entsprechen. Doch sie waren zu verschieden und auch nach den Jahren ihrer Flucht konnte Josie sich nicht öffnen und ankommen. Ihre Rückkehr nach Harbour Bridge hat so einiges in Gang gesetzt. Gutes wie Schlechtes und ich mochte es wirklich sehr, zu sehen, wie Josie zu sich selbst findet. Noch schöner als die Liebesgeschichte war aber die Freundschaft der Mädchen, die über die Jahre zu den Frauen wurden, die sie heute sind. Lee, Odina, Isa und Avery hatten bereits Zeit, sich wieder anzunähern, aber gefühlt war Josie nie weg, was ich sehr spannend fand. Es gibt keinen Groll, sondern nur bedingungslose Unterstützung, was ich sehr gefeiert habe!
Ich liebe Kristina Moningers Schreibstil in der Breaking Waves Reihe wirklich sehr, denn schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Geschichte angekommen, ich liebe die Atmosphäre und das Setting von Harbour Bridge und den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Josies Geschichte konnte mich wirklich mitreißen, war für mich die spannendste und ist so auch zu meinem liebsten Band geworden! Für mich ein perfekter Abschluss!
Fazit: Ich würde ja fast behaupten, dass "A Girl Named Josie" von Kristina Moninger der fünfte Band der Breaking Waves Reihe ist, von dem wir nicht wussten, dass wir ihn brauchen. Aber ich habe mir schon immer einen Band aus Josies Sicht gewünscht und dieser war dann auch wirklich die Kirsche auf der Sahne und hat die Reihe für mich perfekt abgerundet! Man hat so viele neue Facetten von Josie kennengelernt, konnte sie so viel besser verstehen. Ich liebe die Freundschaft der fünf Frauen, aber auch die ihrer Männer und mochte auch die Liebesgeschichte echt total gerne! Josies Rückkehr nach Harbour Bridge war richtig spannend, ihre Suche nach ihr selbst, aber eben auch ihr Neuanfang, der noch immer bedroht wird. Mich konnte dieser fünfte Band wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Ich mochte die Atmosphäre sehr gerne, fand aber auch die Handlung von allen Bänden am stärksten. Für mich ein großartiges Finale, für das ich sehr starke vier Kleeblätter vergebe!
Endlich ist die langersehnte Fortsetzung zu einer meiner liebsten Reihen erschienen! Meine Vorfreude auf das Buch war wirklich riesig und nach dem Lesen kann ich nur sagen, diese Geschichten werde ich sicherlich nie vergessen, denn ich habe es wahnsinnig genossen, diesen Abschlussband zu lesen.
Allein wieder zurück nach Habour Bridge zu kommen fühlte sich ein wenig so an, als würde ich nach Hause kommen. Ich habe diesen Ort mit all den Eigenheiten und Nebenprotagonisten einfach total in mein Herz geschlossen und bin jetzt auch etwas traurig, dass es nicht mehr weitergeht.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht dabei Josie, die ihren eigenen Weg findet, mit allem, was passiert ist, umzugehen. Ihr früheres Leben hat sie gezeichnet und so waren die daraufhin folgenden Handlungen natürlich auch verständlich. Denn schließlich kennt sie eigentlich nur ein Leben auf der Flucht. So begleiten wir sie als Leser*in gewissermaßen auf eine Reise zu sich selbst. Aber das nicht alleine, sondern gewissermaßen zusammen mit ihrer damaligen Freundesgruppe, also den vier Hauptprotagonistinnen aus den ersten Bänden. Fast war es, als wäre Josie nie weg gewesen und so war auch der Prozess des zueinander Findens in Bezug auf ihre Freundschaft in meinen Augen eine ganz besondere. Schön fand ich dabei, wie greifbar und feinfühlig dies Kristina Moninger umgesetzt hat, mit allen Höhen und Tiefen, die dabei natürlich möglich sind.
Ich fand die Handlung wirklich sehr schön erzählt, denn ich konnte zu jedem Zeitpunkt mit den Charakteren mitfühlen und sie ebenfalls verstehen. Wobei sich eben auch offene Fragen geklärt und alle Puzzleteile gewissermaßen an den richtigen Ort gerückt sind. Vor allem fand ich die Rückblicke auch sehr spannend, um ihre Hintergründe besser verstehen zu können. Das war ja bereits in den Teilen zuvor der Fall, hier wirkte es jedoch ebenfalls sehr passend, da Josie ja im Grunde die Schlüsselperson war.
So sind mir aber auch wahnsinnig viele Momente total im Kopf hängen geblieben, die für mich ganz besonders sind. Wobei es natürlich hier und da auch ein paar Wiederholungen nur aus einer anderen Perspektive gab, da sich bestimmte Szenen erneut aufgegriffen haben. Gleichzeitig kommen aber auch die Emotionen und die inhaltliche Tiefe keinesfalls zu kurz. Und dann kam das Ende, das für mich auch irgendwie Spielraum für einen weiteren Band lässt, auch wenn ich eigentlich denke, dass die Reihe abgeschlossen ist.
Und auch die Liebesgeschichte zwischen Josie und Andrea war ganz natürlich und authentisch. Denn man merkt als Leser*in sofort, dass sich ihre Wege einfach nie richtig kreuzen konnten und sie so entsprechend auch mit der Zeit erst wieder zueinander finden und sich eine richtige Lovestory zwischen ihnen entwickelt. Aber genau diese Momente haben die Dynamik zwischen den beiden für mich sehr ausgemacht.
Die Geschichte selbst ließ sich dabei sehr leicht weglesen. Kristina Moninger hat in meinen Augen eine ganz eigene Art, spannende Protagonisten und Dialoge zum Leben zu erwecken. Und so würde ich ihren Schreibstil auch als packend, authentisch und greifbar zugleich beschreiben. Einmal angefangen, konnte ich deshalb das Buch auch nur noch schwer wieder aus der Hand legen.
Aber auch die Gestaltung ist für mich sehr hübsch! Ich mag die einheitlichen Cover sehr und finde auch die Farben, die Wellen und die Schrift als Highlight wunderschön. Außerdem wird so natürlich auch direkt der perfekte Summer-Vibe eingefangen, denn das Buch hat in meinen Augen einfach ideal zu den aktuellen Temperaturen gepasst und ist ein toller Read für diese Jahreszeit.
Aus diesem Grund ist das Buch sehr empfehlenswert. Wobei ich euch ans Herz legen würde, die vorherigen Bände zu lesen, um einfach die gesamte Stimmung einzufangen und mehr über die Hintergründe der Gruppe und ihre Dynamik zueinander zu erfahren. Wenn ihr jedoch noch nach super guten Büchern für euren Sommerurlaub sucht, solltet ihr euch diese Reihe auf jeden Fall näher ansehen!
Buchname: A Girl Named Josie: Breaking Waves | ein letzter Sommer auf Harbour Bridge Autor: Kristina Moninger Seiten: 432 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: Forever Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw rosa und weißfarbenen Buchstaben im unteren Bereich. Man kann ein Meer und ein kleines Surfbrett auf dem Cover erkennen. Man sieht es von der Vogelperspektive aus.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
LIMITIERT: nur die erste Auflage mit Farbschnitt und transparentem Page Overlay Die #1-Spiegel-Bestseller-Serie BREAKING WAVES ist zurück Fünf Freundinnen. Fünf Liebesgeschichten. Eine große Schuld. Jahrelang war Josie auf der Flucht. Für tot geglaubt, konnte sie sich fernab ihres Ruhms als Kinderstar ein Leben aufbauen. Doch als ihre alten Sommerfreundinnen aus dem Surfcamp auf Harbour Bridge in Not geraten, trifft sie die folgenschwere Entscheidung, nicht mehr davonzulaufen. Sie muss nicht nur ihre Freundinnen um Verzeihung bitten, sondern sich auch ihrer großen Liebe Andrea stellen – Andrea, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat, als sie damals verschwand. Ein letzter Sommer auf Harbour Bridge Doch gerade als Andrea beginnt, ihr zu vergeben, lässt Josie ihn erneut zurück. Denn die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht abschütteln. Um ihre Liebsten zu schützen, muss sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen ... Vier Sommer, um sich zu verlieben. Ein Moment, der alles zerstörte. Nach zehn Jahren die zweite Chance.
Averys Geschichte: Breaking Waves - One Second to Love Isabellas Geschichte: Breaking Waves - Two Lives to Rise Odinas Geschichte: Breaking Waves - Three Tides to Stay Lees Geschichte: Breaking Waves - Four Secrets to Share
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Josie Der Hauptprotagonist ist Andrea
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „ A Girl Named Josie“ von Kristina Moninger recht gut gefallen. Da es mehr oder weniger der fünfte Band einer Reihe ist – die man meiner Meinung nach schon nacheinander und zusammenhängend lesen sollte – werde ich hier auf eine kurze Zusammenfassung verzichten. Wer will, kann sich ja den Klappentext durchlesen. Mir persönlich hat das Buch auch Josie´s Sicht echt gut gefallen. Ich war sooo gespannt ihre Version zu lesen. Warum sie auf der Flucht war. Mich hat die Story echt gepackt und bin förmlich nur so durch die Seiten geflogen. Das lag auch an der ganzen Art und Weise von Kristina zusammen. Ich mochte ihren locker leichten, dennoch fesselnden Schreibstil sehr gerne. Ihre Story an sich wirkte auf mich gut ausgearbeitet und durchdacht. Ich mochte es unheimlich gerne, dass Josie eine Entwicklung durchgemacht hat. Das hat sie für mich sehr sympathisch und authentisch gemacht. Ich mochte das Geheimnisvolle an dem Buch. Das Setting im Surfcamp auf Harbour Bridge war einfach nur sommerlich schön. Ich mochte die Tiefe in dem Buch sehr gerne. Ja ich hatte ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden. Mir hat die ganze Reihe echt gut gefallen und für mich war es mal eine willkommene Abwechslung beim Lesen. Deshalb bekommt „ A Girl Named Josie“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Toller Abschlussband einer guten Reihe, die ich super gerne gelesen habe.
A girl named Josie von Kristina Moninger / Rezension
- Band 5/5 Breaking Waves - Nicht unabhängig lesbar, die Bände bauen unmittelbar aufeinander auf und erzählen eine große Geschichte aus mehreren Perspektiven und mit jeweils einem anderen Pärchen
❣️Meine Rezension enthält keine Spoiler zum Abschlussband, aber kleine Spoiler zur Reihe als solches sind möglich. Der größte Spoiler ist das Vorhandensein von Band 5, wenn Ihr mich fragt. Ich bin dankbar für den Thrill, den ich erlebt hab mit dieser Reihe, bevor ich wusste, dass es noch einen 5. Band geben würde.❣️
✨Zitate
„Diese Fähigkeit, mich wegzuträumen, hat mich durch all die dunklen Täler meines Lebens gebracht, doch hier im hellen Sonnenlicht, in absoluter Freiheit, ist sie unberechenbar.“
„Alles was ich immer wollte, war mit dir im gleichen Archipel zu leben.
✨Meinung
Ich habe ja schon nach Band 4 gedacht, dass die Reihe fertig ist, aber mir heimlich und offen immer noch einen Band für Josie gewünscht und nun bekommen. Ich bin hin und weg und so dankbar.
Ich liebe diese Reihe wirklich über alles, ein Re-Read war aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig, weil ich mich sogar noch an alle Details erinnern kann.
🩷Das liegt daran, dass ich diese Bücher nicht nur gelesen, sondern sie GELEBT habe.🩷
Ich war auf Harbour Bridge, ich habe Josie gesucht, ich habe mit Avery, Isa, Odina und Lee gelitten und mitgefiebert. Eine ganze Era geht hier vorbei, aber die Möglichkeit diese großartigen Bücher irgendwann nochmal zu erleben, bleibt bestehen.
Für mich bleibt Band 4 mein Favorit, weil wir da ja endlich erfahren haben, was überhaupt vorgefallen ist und Lee und Parker ein ganz besonderes Pärchen sind.
Band 5 ist ein schöner Abschluss, ich finde es sehr wichtig, dass wir nochmal richtig intensiv in Josies Vergangenheit eingetaucht sind, um ihr Verhalten und ihre Beweggründe noch besser nachvollziehen zu können. Sie hat definitiv viel durchgemacht und Kristina Moninger hat sehr schwierige Themen sensibel und mit Vorsicht, aber ohne Samthandschuhe, behandelt.
Meine Bewertung pendelt sich bei 4⭐️ für den Abschlussband ein, aber der gesamten Reihe als ein Kunstwerk gebe ich natürlich 5⭐️.
✨Fazit
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse ich das Breaking Waves Universum und damit Avery, Isa, Odina, Lee und Josie.
Eher mit einem weinenden Auge, diese Bücher bedeuten mir sehr viel. Am meisten liebe ich die Freundschaft der jungen Frauen und ihre Surfsommer mit Andy 🏄♂️.
😭🥹🥲😢😭
Meine Empfehlung:
Wer diese Bücher noch lesen möchte, dem empfehle ich ein chilliges Vorgehen bei dem die Reihe mit anderen Büchern zwischendurch gemixt wird, damit sich das Gelesene setzen und sich Euch ordentlich ins Hirn einbrennen kann.
Ansonsten brennt Ihr aus oder geratet durcheinander 😅, wenn Ihr zu viel „Breaking Waves“ auf einmal konsumiert.
Für mich war es ideal, die Bücher jeweils rund um den Erscheinungstermin zu lesen, weil jedes Buch auf’s Neue die Vergangenheit wiedergibt, zwar mit neuen Details und Erkenntnissen, aber trotzdem. Am Stück wäre es mir wohl zu viel geworden und ich wäre schlechter mitgekommen. Klingt kontraintuitiv und ist sicherlich Geschmacksache, ich spreche da nur für mich.
Insgesamt ist es eine großartige Reihe und ich liebe sie.
-So sehr habe ich auf ein Buch für Josie gehofft und nun ist es endlich hier…es war wie nach Hause kommen -
Josie und Andrea verbringen einige Monate in Sizilien und genießen die gemeinsame Zeit, doch ganz angekommen fühlt sich Josie noch nicht. Als ihr dann auch noch jemand auf die Schliche zu kommen scheint, macht Josie das, was sie am besten kann: Verschwinden. Sie beschließt, dorthin zurückzukehren, wo alles angefangen hat. Endlich geht es für uns und Josie wieder nach Harbour Bridge.
Viele Details über Josies Leben hat man schon im Laufe der Reihe erfahren, doch nun lernen wir endlich alles aus ihrer Sicht kennen. In Form von Rückblicken springt die Geschichte immer wieder in die Vergangenheit. Josie ist ein Kinderstar und musste schon in jungen Jahren erfahren, von Erwachsenen sexualisiert und ausgenutzt zu werden. Der einzige Zufluchtsort ist Harbour Bridge und die Mädchen aus dem Surf Camp, mit ihnen ist alles etwas leichter. Doch auch hier gibt es immer wieder mal Streit, denn Josie ist bei weitem nicht fehlerfrei, sie manipuliert, lügt und spielt andere gegeneinander aus, nur um sich gesehen und geliebt zu fühlen. Doch man merkt auch, wie viel ihr die Mädchen bedeuten und dass sie erst lernen muss, wie man Freundschaften ohne Einfluss von Macht und Geld pflegt. Dass sie auch einfach liebenswert ist, wenn sie einfach Josie und nicht Josephine Blythe ist. Josies Geschichte ist mir echt nah gegangen und trotz ihrer toxischen Angewohnheiten -aufgrund ihrer Erfahrungen- habe ich sie so sehr in mein Herz geschlossen.
Andreas und Josies Beziehung ist von Anfang an kompliziert. Andrea ist ein sehr warmherziger und geduldiger Mensch. Er bietet immer ein offenes Ohr und offene Arme an. Josie fällt das deutlich schwerer, sie kennt die Schattenseite der Medien und möchte alle, die sie liebt, nicht mit in ihr sinkendes Boot ziehen. Dieses Push and Pull zieht sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und erfordert auch vom Lesenden Geduld. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt, dass sich die Dialoge oft wiederholen und im Kreis gedreht haben.
Die Suspense Elemente haben aber wieder ordentlich Spannung hereingebracht, und auch wenn es keinen unerwarteten Plot Twist gab, so fügte sich alles richtig zusammen. Das Ende war bittersüß, und ich bin ehrlich, es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass es nun vorbei ist.
Fazit: Eine absolute Herzensreihe für den Sommer. Danke Kristina für Avery, Isa, Odina, Lee und Josie. Die authentische, von Höhen und Tiefen geprägte Freundschaft der Mädchen hat diese Reihe für mich so besonders gemacht. Auch wenn die Reihe jetzt endgültig beendet ist, wird ein Teil meines Herzens immer auf Harbour Bridge verweilen.
Josie, Avery, Isabella, Lee und Odina haben sich in den Sommerferien in einem Surfcampf auf einer kleinen Insel kennengelernt und genießen seitdem jeden Sommer zusammen. Bis Josie eines Tages spurlos verschwindet, die Gruppe daran zerbricht und erst Jahre später wieder zusammen findet und erfährt, dass Josie am Leben ist.
Josie war jahrelang auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, doch sich selbst hat sie dabei nie gefunden. Nun begibt Josie sich auf ihre letzte Suche, zurück in die Vergangenheit und weg von dem Mann, den sie ihr Leben lang geliebt hat - Andrea.
A Girl Named Josie ist der Abschlussband der Geschichte um die fünf Freundinnen Josie, Avery, Isabella, Lee und Odina. Aus den vier Vorgängerbänden kennt man Josies Geschichte schon relativ gut, nun wollte ich aber mehr von Josie erfahren und habe mich total über diesen letzten Band gefreut. Auch Josies Geschichte erleben wir aus zwei Perspektiven: Vergangenheit und Gegenwart, aber auch Andreas Perspektive bekommen wir zu lesen und die Vergangenheit rückt immer näher an die Gegenwart.
Ich habe mir wirklich viel von diesem Band versprochen, dementsprechend war es womöglich auch leicht enttäuscht zu werden. Josies Perspektive hat mich in sehr vielen Belangen gestört. Da wären viele Aspekte, die wir durch die Vorgängerbände bereits gelesen haben und die durch Josies Perspektive leider kaum Tiefe gewann und das obwohl sie die Hauptbeteiligte war, dennoch wirkte es eher repetitiv und weniger mit neuen Gefühlen besetzt. Das mag aber auch daran liegen, dass Josie mir mit jeder Seite unsympathischer wurde. Denn das Schlimmste waren für mich Josies Handlungen gepaart mit ihrer Gedankenwelt. Ja, sie hatte ein toxisches Umfeld und litt darunter, aber sie entschied sich jedesmal bewusst (!) dazu, Menschen die sie scheinbar liebte, zu verletzen und das macht sie nicht weniger toxisch. Hätte ich hier eine Zerrissenheit gespürt oder unsichere Gedanken wahrgenommen, dann wäre das sicherlich anders, so war es für mich leider der Inbegriff einer 'Red flag'. All ihre Aktionen waren auch super unnötig und simples reden hätte eine Menge leid erspart, dass sie von allen Seiten auch noch Verständnis für ihr Verhalten bekommt - furchtbar! Daher konnte ich die ganze Geschichte um Josie und Andrea nicht fühlen, vor allem weil Josie sich auch über zehn Jahre später null entwickelt hat und weiterhin die gleichen Fehler macht.
Deswegen bleibt A Girl Named Josie leider weit hinter meinen Erwartungen zurück und das einzig Positive war die Rückkehr nach Harbour Bridge.
Wir waren dabei als Odina, Avery, Lee und Isa ihre Liebe gefunden haben, aber was ist nun eigentlich mit Josie passiert? In allen Bänden der Reihe war sie ein Thema und nun erfahren wir endlich ihre Seite der Geschichte.
"A Girl Named Josie" ist der fünfte Band der "Breaking Waves"- Reihe von Kristina Moninger und ich finde, es ist die Geschichte, die diese Reihe gebraucht hat, um einen wundervollen Abschluss zu erhalten. Ich habe mich gefreut, gemeinsam mit Josie nach Harbour Bridge zurückzukehren und endlich alle Geheimnisse zu lüften. Beim Lesen hatte ich nun so manchen "Aha"-Moment und ich liebe die Spannung im Buch sehr, die bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Der Epilog hat mich dann noch etwas zum Schmunzeln gebracht und ein kleines Highlight ist es für mich, wie toll das Buch mit seinem Cover und Farbschnitt die anderen vier Bücher ergänzt.
Josie war für mich vor allem im ersten Band ein Charakter, dem ich nicht viel Sympathie schenken konnte. Warum sie manche Verhaltensweisen gewählt hat, kann ich durch ihre Geschichte nun sehr gut nachvollziehen und ihre ganzen Erlebnisse bringen eine große Tiefgründigkeit mit sich. In meinen Augen hat Josie sehr viel durchgemacht und man spürt, wie sie sich teilweise selbst verloren hat auf der Suche nach Liebe, die sie vor allem von ihrer Mutter nie erhalten hat. Umso schöner ist es zu sehen, wie sehr sie sich im Verlauf des Buches entwickelt. Andrea war ihr dabei oft eine große Stütze, nur versuchte Josie, auch ihn vor sich selbst zu schützen. Andrea ist ein sehr liebevoller und hilfsbereiter Protagonist, den wir in den Vorbänden vor allem als Bruder von Odina kennengelernt habe. Nun spürt man die Achterbahn der Gefühle zwischen ihm und Josie deutlich, doch haben sie eine Chance, nachdem Josie ihm erneut das Herz gebrochen hat?
Ich liebe es, dass dieser Abschlussband meine vielen Fragen, die ich beim Lesen der anderen Bände im Kopf hatte, nun beantwortet hat und in meinen Augen ist es wirklich ein Buch, welches die Reihe sehr gelungen abschließt. Für mich ist die Sichtweise von Josie ein Must-Read für alle, die bereits die anderen vier Mädels und ihre Geschichten genauso geliebt haben wie ich.
Lange haben wir der Geschichte aus Josies Sicht entgegengefiebert. Und vor allem der Rückkehr nach Harbour Bridge dem Zuhause all unserer Surf-Sehnsucht und den liebgewonnenen Charakteren. Nachdem sich der Vermissten Fall von Josephine Blythe schon über die ersten vier Bände gezogen und sich Josies Schicksal immer weiter und im letzten Band vollständig aufgeklärt hatte, bekommen wir nun noch ein paar lose Fäden hergereicht und endlich vollends den Einblick in Josies Gedankenwelt und wie alles soweit kam. Bei mir sind die Vorgänger Bücher schon etwas länger her, sodass ich nicht mehr ganz auf dem Schirm hatte, was wir wo über wen zuvor erfahren hatten. Das hat mir auch ein bisschen den Einstieg in dieses Buch erschwert, es empfiehlt sich glaube ich zumindest nochmal den vierten Band zu überfliegen. Vielleicht hab ich mich deshalb ein bisschen schwergetan. Die Handlung spielt in mehreren Zeitzonen. Der aktuellen Zeit, Rückblenden auf die Zeit vor ihrem Verschwinden, sowie ein paar wenige Einblicke von der Zeit während ihres Verschwindens. Die Einblicke wie das Showbiz an mancher Stelle (leider) auch in der realen Welt funktioniert, was mit den Kinderstars passiert, wie sie getrimmt werden und abrutschen bekommt man im Buch anschaulich dargestellt. Es ist nicht immer alles Gold was glänzt und unter der schönen Oberfläche kommen leider ganz unschöne Dinge ans Licht. Es tat weh zu lesen, wie Josie das ganze Jahr kämpfen musste und wie sie nur in Harbour Bridge (meistens jedenfalls) ein relativ normales Leben mit Freunden und der ersten großen Liebe erleben konnte. Besonders Wichtig fand ich den Abschnitt über die #metoo Bewegung, weil dieses Thema leider immer noch zu oft einfach unter den Teppich gekehrt wird und die Verantwortlichen damit davonkommen. Auch wenn ich den Teil leider etwas schwächer fand, als die anderen, war es alles in allem ein schönes Ende der Zeit in Harbour Bridge.
Mit ihrer "Breaking Waves"-Reihe konnte Kristina Moninger mich sehr schnell begeistern und war für mich eine Reihe, die ich wahnsinnig gerne gelesen habe und wo ich jedem Band regelrecht entgegengefiebert habe. Gerade, da Josie auch in den Büchern eine so präsente Protagonistin war, wenn auch nicht im physischen Sinne. Somit freue ich mich einfach riesig darüber, dass sie nun auch noch ihr eigenes Buch bekommen hat.
Das Cover von "A Girl Named Josie" finde ich richtig schön, einfach weil es so gut zu den anderen passt. Ich liebe es, die Farbgebung, das Meer und wie es mich immer direkt an den Sommer erinnert.
Josie war für mich schon immer eine sehr vielschichtige Protagonistin, die mir mal mehr mal weniger sympathisch gewesen ist. Ich finde es aber toll, dass Kristina Moninger hier nun ihre ganze Geschichte nochmal erzählt und ich dadurch die Chance bekommen habe sie besser kennenzulernen. Ich konnte hier ihre Handlung viel besser nachvollziehen und vor allem habe ich auch eine Entwicklung bei ihr festgestellt.
Die Geschichte von Josie ist für mich eine hochemotionale Geschichte. Josie sucht nach Liebe und fühlt so viel Schmerz, was sie dazu bringt sich zurückzuziehen. Dennoch zeigt es auch, wie sehr man über sich hinauswachsen kann. Sie gibt nicht auf, sondern kämpft und hat dabei ihre Freundinnen an der Seite.
Bei der Liebesgeschichte habe ich auch sehr mitgefiebert, gerade da es hier auch noch so viel Schmerz aus der Vergangenheit gab, war es toll zu sehen, wie diese sich entwickelt hat.
Mein kleines Highlight des Buches war einfach die Freundschaft zwischen den Mädels und wie sehr Josie sich auch auf diese Verlassen konnte. Zudem war es auch einfach richtig schön die Protagoniste*innen aus den vorherigen Büchern wiederzusehen und von diesen zu lesen.
Der Schreibstil von Kristina Moninger hat es geschafft mich wieder direkt in die Welt der Breaking Waves zurückzuversetzen und einfach alles um mich herum zu vergessen.
Jeder, der die "Breaking Waves"-Reihe von Kristina Moninger gelesen hat, hat auf dieses Buch gewartet. Josie war in den Büchern, trotz ihrer Abwesenheit, eine so konstante Protagonistin, dass ich mir gewünscht habe ein Buch über sie zu lesen.
Das Cover finde ich richtig schön. Es passt hervorragend zu den anderen Büchern der Reihe, obwohl es glaube ich auch ein wenig verwirrend sein kann, da sich alle Bücher doch sehr ähnlich sehen. Durch den Titel hebt sich das Buch aber auch von den anderen Bänden ab.
Josie war eine Protagonistin, die ich in den ersten vier Bänden der "Breaking Waves"-Reihe nicht immer richtig einschätzen konnte. Hier hat man aber einen tieferen Einblick in ihre Gefühlswelt bekommen und was sie so als Kinderstar alles erleben musste. Gerade ihre Mutter fand ich richtig schrecklich und es hat mir sehr das Her gebrochen zu sehen, wie sehr sie darunter leidert, dass niemand wirklich für sie da ist und sie an die erste Stelle setzt.
Andrea hat mich schnell von sich begeistern können. Ich konnte verstehen, dass er verletzt war und gleichzeitig war es toll zu sehen, wie er mit Josie umgegangen ist.
Die Liebesgeschichte konnte mich schnell überzeugen, da man die Emotionen zwischen Josie und Andrea von Anfang an spüren konnte, auch wenn es gar nicht so einfach war das sie ihren Weg zueinander gefunden haben.
Etwas, das mir hier sehr gefallen hat, ist dass die Charaktere aus den vorherigen Büchern auch eine sehr präsente Rolle gespielt haben. Ich fand es toll, wie die Freundinnen immer füreinander da waren aber auch das man hier noch einen Einblick in die Leben von den anderen bekommen konnten.
Der Schreibstil von Kristina Moninger konnte mich schnell überzeugen. Ich hatte mich so sehr auf diese Geschichte gefreut und konnte es deswegen auch gar nicht erwarten, das Buch zu lesen. So kam ich aufgrund der Spannung auf sehr gut durch die Geschichte.
Schwächster Band der Reihe. Es ist toll wieder nach Harbour Bridge zurückzukehren und wieder ein Teil der Story zu sein. Ich habe mich sehr gefreut, dass ein Teil mit Josie erscheint, weil mich ihre Sicht der Dinge sehr interessiert hat.
Leider fühlte sich der Band sehr wie ein Rückblick der Bände 1-4 an. Dieser Band wäre auch eine gute Möglichkeit gewesen Josie in ein besseres Licht zu rücken, damit man sagen kann "Es gibt immer zwei Seiten.", da man die ihrer Freunde bereits kannte.
Hatte aber das Gefühl, dass sie sich leider zu Recht von ihr entfernt haben bzw auch nicht grundlos sauer auf sie waren. Josie ist kein guter Mensch und das hat nichts mit den Dingen zu tun, die ihr damals passiert sind. Jetzt mit Ende 20 hätte ich mir gewünscht, dass ein "erwachsener" Mensch nach Harbour Bridge zurückkehrt und kein Kind, das sie immer noch so sein scheint.
Während alle anderen erwachsen geworden sind, ist für Josie immer noch die Zeit stehengeblieben und innerlich war sie immer noch 16.
Da ich den Mystery Part der anderen Bände immer sehr mochte, hatte ich mir erhofft, dass es im 5. Band mit einer Racheaktion weitergeht. Leider kamen die Personen sehr wenig bis gar nicht vor und waren daher nur ein kleiner Nebenplot.
Die Rückblicke haben einen großen Teil eingenommen und teilweise fand ich es sehr verwirrend oder unnötig. Ich hätte lieber mehr Gegenwarts-Josie gehabt und dass sie es wert ist, geliebt zu werden. Ihre gute Seiten sehen...
Trotzdem mochte ich die Reihe, es gab tolle Charaktere, spannende Geschichten und es war schön ein Teil davon gewesen zu sein.
Ein würdiges Finale für Josies Geschichte Inhalt: Der Fünfte und Abschließende Band erzählt Josie’s Geschichte. Wie sie sich damals entschieden hat abseits des Ruhms als Kinderstar zu leben und sich ein neues Leben aufgebaut hat. Doch als ihrer alten Freundinnen ihre Hilfe brauchen, entscheidet sie sich, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch es wartet mehr als nur alte Freundinnen und eine alte Liebe auf Sie in Harbour Bridge und die Schatten der Vergangenheit finden sie schneller als gedacht.
Meine Meinung: Die Geschichte findet im 5 Band endlich ihr Ende. Das Verschwinden um Josie was die gesamte Buchreihe als roter Faden durchlaufen hat, findet hier seine Auflösung und auch weitere offene Fragen aus den anderen Büchern werden zusammengeführt. Der Schreibstil ist angenehm, gut verständlich und bildhaft, was einen entspannten Lesefluss erzeugt.
Josie konnten man als Leser schon aus der Sicht der Freundinnen kennenlernen, aber die Erzählung aus ihrer Sicht, mit ihren Gedanken zu hören, bringt nochmal eine neue Dynamik mit rein.
Der Aufbau und Spannungsbogen der Geschichte ist gut gelungen, auch wenn der letzte Band für mich an einigen Stellen etwas Länge hatte. Ich hatte auch nicht alles mehr aus den vorherigen Bänden im Kopf, ich finde es aber empfehlenswert die Reihe in der korrekten Reihenfolge zu lesen. Insbesondere der letzte Band kann, meiner Meinung nach, nicht alleine gelesen werden.
Fazit: Ein würdiger Abschluss, der die Reihe rund beendet und Josies Perspektive bereichernd in den Mittelpunkt stellt. Trotz kleinerer Längen lohnt sich das Finale besonders für Fans der gesamten Reihe.
Den ersten Band der Breaking Waves-Reihe fand ich damals durchaus gut. Die Geschichte rund um das Verschwinden von Josy hat mich sofort neugierig gemacht. Mit der Liebesgeschichte zwischen Avery und Jake wurde ich allerdings nie richtig warm und konnte das Buch deshalb auch problemlos aus der Hand legen. Die eigentliche Story fand ich aber gut.
Genau deshalb habe ich schließlich zum fünften Band gegriffen, denn ich wollte unbedingt erfahren, was damals wirklich mit Josy passiert ist.
Und genau das ist für mich die große Stärke dieses Buches. Endlich bekommt Josy ihre Geschichte und man versteht, warum sie damals verschwunden ist. Natürlich handelt sie auch aus Eigenschutz, aber auch um ihre Lieben zu schützen. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, welche tiefen Spuren ihr Verschwinden bei ihren Freundinnen und besonders bei Andrea hinterlassen hat. Dass Vergebung in so einer Situation nicht einfach ist, fand ich sehr nachvollziehbar dargestellt.
Kristina Moninger greift dabei einige wichtige und ernste Themen auf und behandelt sie mit viel Feingefühl. An manchen Stellen wirkte die Erzählweise auf mich allerdings etwas zu nüchtern und stellenweise auch etwas langatmig.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Josy und Andrea hat mir grundsätzlich gefallen. Dennoch ging es mir ähnlich wie schon im ersten Band: Emotional konnte sie mich nicht vollständig erreichen.
Trotzdem ist A Girl Named Josy ein gelungener Abschluss der Reihe, der endlich Antworten auf die größten offenen Fragen liefert und besonders durch die Geschichte hinter Josys Verschwinden überzeugt. Wer vor allem wissen möchte, was damals wirklich passiert ist, wird hier definitiv fündig.
„A Girl Named Josie“ ist der fünfte Teil der „Breaking Waves“-Reihe von Kristina Moninger. Ich habe die Breaking Waves Reihe geliebt und verschlungen und daher hatte ich mich auch riesig gefreut, als ich gesehen habe, dass wir nun auch Josies Version der ganzen Geschichte lesen können.
Wie auch schon in den Vorgängern, bekommen wir in „A Girl Named Josie“ immer abwechselnd Ausschnitte aus der Vergangenheit und der Gegenwart. In der Vergangenheit, berichtet Josie von ihrem Leben als Star und wie es ihr damit geht. Mit dem Druck, der auf ihr lastet, von ihrer Mutter, die mehr an der Karriere und dem Geld interessiert ist, als an ihrer Tochter und wir erfahren, wie es in Josies Innerem aussieht. In der Gegenwart wird Josie immer noch von den Dämonen ihrer Vergangenheit verfolgt.
Mir hat Josies Geschichte wirklich gut gefallen. Ich hatte mich bei den Vorgänger-Bänden immer gefragt, was nun wirklich hinter Josie Blythe steckt. Sie war ja das große Mysterium der Reihe. Man hat hier nun einen guten Einblick in ihr Leben und ihre Gefühlswelt bekommen. Aber irgendwie hat mir hier ein wenig die Spannung gefehlt. Oder vielleicht bin ich auch einfach nicht mehr so in der Geschichte drin gewesen, da der letzte Band ja vor zwei Jahren erschienen ist. Dieses ist für mich jetzt aber auch kein großer Minuspunkt. Ich habe mich trotzdem über das Buch gefreut und dieser Band ist definitiv ein Must-Read für alle, die die „Breaking Waves“-Reihe auch geliebt haben.
Nach langersehnten warten hat uns Kristina Moninger endlich Josies Geschichte erzählt und das dieses Mal exklusiv. Denn als Fan der Breaking Waves-Reihe, muss man auch Josies Geschichte gelesen haben. Sie ist in gewisserweise wie eine Legende und hat etwas von dem Pretty Little Liars Vibe, sodass es stetig mysteriös und geheimnisvoll war von ihr zu lesen. Durch ihre Augen endlich ihre Geschichte zu sehen macht sie uns nahbar und gibt uns einen einheitlichen Abschluss. Für Neuankömmlinge ist das Buch aber dennoch was, denn man kann es auch unabhängig lesen. Aber mal ehrlich, ich würde euch die Reihe ans Herz legen, denn sie steckt voller Herzschmerz und Hoffnung.
Das Setting Harbour Bridge hat sich ein bisschen wie nach Hause kommen angefühlt und auch die Freundinnen wiederzusehen war schön. Im Fokus steht Josie, die sich ihrer Vergangenheit stellen muss, nachdem sie jahrelang untergetaucht war. Da Josie ein Kinderstar war gibt es viele traumatisierende Themen, aber auch herzzerreißend schöne Momente in dem Buch. Die wechselnden Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für zusätzliche Spannung und Tiefe. Die Freundschaft zwischen den fünf Frauen hat dabei einen großen Stellenwert und genau das finde ich so schön mitzuerleben. Die Lovestory war auch ganz schön, aber ich war weniger emotional involviert als bei den anderen Büchern, was ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist. Ansonsten finde ich aber das die Geschichte mir einen guten Abschluss gegeben hat und mir viele meiner offenen Fragen beantworten konnte. Ich gebe dem Buch 4,5 Herzen.
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn eine Reihe, die eigentlich abgeschlossen ist, noch einen weiteren Band bekommt, weil ich immer das Gefühl habe, dieser Band ist ein Nachsatz und kein Teil der Reihe selbst. Trotzdem wollte ich A Girl Named Josie eine Chance geben, auch wenn ich zugeben muss, ein wenig vorurteilbehaftet an das Buch gegangen zu sein, da ich davon ausging, es erzählt die Geschichte lediglich noch einmal aus Josies Perspektive. Zum Teil stimmt das: Das Buch ist wie auch die Bände davor schon auf zwei Zeitebenen erzählt, eine davon ist die Vergangenheit auf Harbour Bridge. Was man hier erfährt, ist aber trotzdem interessant. Vielleicht lag es daran, dass es eine Weile her ist, dass ich die anderen Bände gelesen habe oder auch daran, dass man sehr tief in Josies Gedankenwelt abtaucht und sich dadurch doch noch einmal eine sehr neue Perspektive auftut. Ich habe mich auf alle Fälle nicht gelangweilt; die Handlungen aus den Teilen davor geht hier nochmal wirklich in die Tiefe und gerade durch Josie als Erzählerin noch einmal andere Facetten. Josie selbst ist eine Protagonistin mit vielen Ecken und Kanten, bei der ich nicht nur einmal am liebsten ins Buch beißen wollte, aber gerade das hebt sie ab und macht sie so interessant. Gerade das letzte Drittel hat mich dann noch einmal so richtig gepackt und der Epilog? Hab ich komplett geliebt. Nachdem ich die Bände davor mittelmäßig bis gut fand, war A Girl named Josie für mich ein wirklich überraschender 5 Sterne Read. Ich bin sehr froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben.
Nachdem die Reihe Breaking Waves ursprünglich nur aus vier Bänden bestand, aber irgendwie immer noch die Geschichte der fünften Freundin, Josie, gefehlt hat, habe ich mich sehr gefreut als dann auch diese zu lesen war.
Das Cover passt hervorragend zu den anderen Bänden und sie sehen sehr schön zusammen im Regal aus. Das gefällt mir sehr und vermittelt direkt das richtige Gefühl fürs Lesen.
Inhaltlich geht es um Josie, die fünfte der Freundinnnen, die Geschichten von Avery, Isa, Odina und Lee wurden bereits in den ersten vier Bänden erzählt. Wer die nicht gelesen hat, sollte den fünften Band definitiv nicht lesen, sonst spoilert man sich sehr und versteht auch die Hälfte nicht.
Ich hatte zunächst auch etwas Probleme in die Geschichte reinzukommen, da ich Band 4 direkt zum Erscheinungstermin gelesen habe und das nun doch einige Zeit her ist. Da ich Band 1-4 außerdem gerade verliehen hatte, konnte ich nicht nochmal nachlesen. Nach einiger Zeit war ich aber wieder drin und habe mich daran erfreut Josies Weg zurück ins Leben zu finden. Ich mochte, dass alles eine Zeit gedauert hat, aber auch alle relevanten Protagonisten der anderen Bände nochmal vorkamen. Auch die Begegnung mit Josies Mutter hatte ich mit Spannung erwartet.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und es war ein schöner Abschluss der Reihe, der diese jetzt nochmal abgerundet hat und verbliebene Fragen beantwortet hat. Auch das Ende mochte ich und diese kleinen Meldungen im Harbour Chronicle zum Ende hin waren auch sehr cool. Super Reihe!
Schöner Abschluss der Reihe Noch einmal zurück nach Harbour Bridge. Darauf habe ich mich sehr gefreut. Da ich alle anderen Teile schon kannte, war ich nun sehr gespannt auf Josies Geschichte. Josie war jahrelang auf der Flucht, wurde für tot gehalten, doch sie kann ihrer Vergangenheit nicht entkommen. Jetzt ist sie bereit sich ihren Dämonen zu stellen, um frei leben zu können. Ich bin sehr schnell wieder ins Buch hineingekommen. Josie war mir bis jetzt sind sonderlich sympathisch, trotzdem wollte ich unbedingt wissen, was mit ihr passiert ist. Die Erzählung handelt sowohl von Josies Vergangenheit, als auch von der Gegenwart. Was am Anfang etwas verwirrt, wird im Verlauf immer spannender, bis es zum großen Showdown kommt und mit einem Knall endet. Man lernt Josie im Verlauf immer besser kennen und auch verstehen. Sie ist im Rampenlicht aufgewachsen, ohne Unterstützung und hat in Harbour Bridge echte Freundinnen und ihre große Liebe gefunden. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn der Schreibstil ist spannend und emotional, man fühlt mit Josie und ihrer Situation. Odina, Avery, Lee und Isa sind auch wieder mit dabei und Andrea, dem Josies Herz gehört. Alle Charaktere sind einfach toll, die Loyalität zueinander, die Liebe und der Rückhalt sind einfach nur wundervoll. Mich hat das Buch sehr berührt und bin traurig, dass es nun vorbei ist. Fazit: Ein wundervoller Abschluss einer berührenden und spannenden Reihe.
"Dass ein Menschsein immer bedeutet, Facetten zu haben. Wir sind keine grünen oder roten Flaggen im Wind, wir sind nicht gut oder böse. Wir sind alles davon. Kanten und Ecken, und mit Glück haben wir Freunde, die diese Kanten abrunden und sich nicht an den Ecken stoßen."
Beim letzten Buch der Breaking Waves-Reihe habe ich noch geschrieben, wie schön es wäre, ein Buch aus Josies Sicht zu bekommen, and here it is!
Es war wunderbar, noch einmal nach Harbour Bridge zurückzukehren und alle Mädels wiederzutreffen. Besonders gut gefallen hat mir, dass viele Ereignisse und Details aus den vorherigen Bänden noch einmal aufgegriffen und aus Josies Perspektive erzählt wurden. Dadurch wurden viele ihrer Entscheidungen und Verhaltensweisen deutlich nachvollziehbarer und man versteht endlich, warum sie in bestimmten Situationen so gehandelt hat.
An vielen Stellen war es schmerzhaft zu lesen, was Josie durchmachen musste. Gerade diese Einblicke haben ihre Geschichte aber umso bewegender gemacht und viele offene Fragen beantwortet. Lediglich die Liebesgeschichte mit Andrea kam mir stellenweise etwas zu kurz.
Das Ende empfand ich als sehr passend und gelungen. Ich war erleichtert zu sehen, dass Josie endlich ihren Weg zur Heilung gefunden hat.
Danke, Kristina, für diesen fünften Band! Für mich war es ein absolut gelungenes Wiedersehen mit den fünf Freundinnen und ein schöner Abschluss dieser besonderen Reihe.
Wenn man die Autorin und auch die Breaking Waves Reihe kennt, kann man sich schon vorstellen was man hier erwarten darf. Ein ganz besonderes Highlight sind das Cover und der Farbschnitt. Sie gliedern sich perfekt in die Gestaltung der bestehenden Bücher ein. Auch das Page Overlay ist wieder total gelungen und spiegelt das Bild, welches man beim Lesen von Josie erhält, wider. Inhaltlich entspricht auch dieses Buch absolut dem Stil der Autorin. Dieses Mal wird aus Sicht von Josie geschrieben und damit bildet das Buch einen krönenden Abschluss. Da die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind kann man der Handlung auch ohne der Vorgeschichte bestens folgen. Zeitlich springt das Buch immer wieder mal zwischen damals, als die 5 Freundinnen ihre Sommer auf Harbour Bridge verbracht haben und der Gegenwart. Damit schließen sich im Laufe der Buches immer mehr Puzzleteile. Besonders spannend fand ich zum Schluss die beiden Kapiteln in welchen aus Sicht von Andrea geschrieben wurde, denn es hat mich in einigen Situationen brennend interessiert wie das Erlebte bei ihm ankommt, wie er denkt und welche Schlüsse er aus Josies Handlungen zieht. Alles in allem ist das Buch wieder einmal die perfekte Mischung aus Romanze und Spannung. Josie war mir etwas zu dramatisch bzw. leicht übertrieben. Wobei man ihr das nach all dem erlebten definitiv nicht verübeln kann.
Ich kannte die vorherigen Teile der Reihe nicht, bin aber trotzdem gut in die Geschichte reingekommen. Am Anfang merkt man zwar, dass es schon viel Vorgeschichte gibt, vor allem rund um Josie, ihre Freundinnen und das, was damals auf Harbour Bridge passiert ist. Durch Rückblicke, Zeitungsartikel und andere Einschübe konnte ich die wichtigsten Zusammenhänge aber gut verstehen. Josie fand ich als Figur sehr interessant. Sie wurde jahrelang für tot gehalten, war früher ein Kinderstar und hat sich ein neues Leben aufgebaut. Als sie zurückkehrt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch Andrea, dem sie damals das Herz gebrochen hat. Besonders gut gefallen hat mir die emotionale Spannung. Man merkt die ganze Zeit, wie viel Schmerz, Schuld und unausgesprochene Gefühle zwischen den Figuren stehen. Die Liebesgeschichte ist dadurch nicht einfach leicht und süß, sondern eher bittersüß und verletzlich. Die Geschichte hat sich für mich manchmal etwas langsamer gelesen, weil viele alte Ereignisse aufgearbeitet werden. Trotzdem wollte ich wissen, was wirklich passiert ist und ob Josie endlich aufhört wegzulaufen. Insgesamt ein emotionales Buch über Schuld, Vergebung, zweite Chancen und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.
Was für ein schöner und emotionaler Abschluss dieser Reihe! Ich habe die vorherigen Bände wirklich geliebt und hatte mich deshalb sehr auf Josies Geschichte gefreut. Und ich muss sagen: Genau diesen Abschluss hat die Reihe gebraucht. Die Atmosphäre, die Rückblicke auf die vergangenen Sommer und dieses Thema von zweiten Chancen haben mich sofort wieder abgeholt. Ich wollte immer wissen, was mit Josie eigentlich passiert ist.
Besonders gelungen fand ich, wie die Geschichte zeigt, dass manche Wunden auch nach Jahren noch nachwirken und dass Vergebung nicht immer einfach ist. Die emotionale Spannung zwischen Josie und Andrea ist intensiv und genau nach der Art Drama, die perfekt zu der Reihe passt.
Trotzdem muss ich ehrlich sagen, dass Josie für mich immer die unsympathischste der Freundinnen war. Im Vergleich zu den anderen Mädels konnte ich mich einfach nie ganz mit ihr identifizieren, und auch hier hatte ich zwischendurch Schwierigkeiten, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Dadurch hat mich ihre Geschichte emotional nicht ganz so tief erreicht wie die der anderen Protagonistinnen.
Dennoch rundet das Buch die Reihe wunderbar ab und schenkt den Figuren einen Abschluss, der sich verdient anfühlt. Für Fans der Reihe auf jeden Fall ein Muss!
Ich liebe die Breaking the waves-Reihe und mit Avery startete mein Liebe zu New-Adult Suspence Romane. Muss dieser fünfte Band wirklich sein? War es nicht gut, so wieder Abschluss war?
Das waren die Frage, die ich mir stellte und ich muss sagen, es war es wert. Jede Zeile, jedes Wort und sei es nur um die Easter Eggs zu anderen Autorinnen zu finden oder die wieder viel zu vielen tollen Metaphern.
Josies Geschichte erfolgt im Jetzt und in der Vergangenheit. In der Vergangenheit erfahren wir alle Bände nochmal aus ihrer Sicht und es juckte mich in den Fingern, die Reihe nochmals zu lesen. Mit dem Wissen von heute.
Und dann ist da ja noch das Nachtschattengewächs und die Sonnenblume – die Liebe, welche einfach nur die wahre große Liebe sein kann und ich mich nach der ganzen Toxik freue, dass das Buch ein Happy End bekommt.
Ich bin sofort wieder da, bei dem Frauen und der Freundschaft und fühlte mich eingehüllt. Ich fieberte mit und war am Ende auch etwas traurig und wütend und vor allem stolz. Ich glaube, das hat bisher noch kein Buchcharakter geschafft, aber hier, ich in einfach nur stolz auf Josie.
Das Buch ist toll, es ist tief – bitte die Triggerwarnungen ernst nehmen – und es ist ein wirklich guter Abschuss der Reihe.