DIE LINIE ZWISCHEN DEM WUNSCH, IHN ZU SCHLAGEN, UND DEM WUNSCH, IHN ZU KÜSSEN, WAR NICHT MEHR NUR DÜNN. SIE WAR KOMPLETT VERSCHWUNDEN. Jamie Campbell Brandon O’Connell anzuschreien war sinnlos. Ehrlich, es war, als würde man versuchen, mit einer Wand aus Eis und Muskeln zu diskutieren. Aber da standen wir, mitten auf dem verdammt kalten Parkplatz der Arena, der Dampf unserer Atemzüge vermischte sich in der Luft wie eine Kriegserklärung. Er war nah. Zu nah. Die Hitze, die von seinem Körper ausstrahlte, stand in krassem Gegensatz zu der mörderischen Kälte in seinen grauen Augen. Ich hasste seine Kontrolle. Hasste seine kalkulierte Ruhe. Am meisten aber hasste ich, wie mein Körper, dieser verdammte Verräterarsch, auf seine Nähe reagierte. Auf seinen Geruch – Schweiß, Winter und etwas düster Männliches, das mich schwindelig machte.
„Du kapierst es nicht, oder?!“, spie ich die Worte praktisch aus, meine Brust bebte vor Wut. „Beim Eishockey geht es nicht nur darum, dem verdammten Handbuch zu folgen! Es geht um Instinkt! Um Leidenschaft! Dinge, von denen du nicht mal weißt, was sie sind!“
Er rührte sich nicht. Stand einfach nur da, der Kiefer angespannt, die Statue des perfekten, irritierenden Kapitäns. Meine Augen fielen gegen meinen Willen für eine Sekunde auf seinen Mund. Ein fester Mund, den man selten lächeln sah, und bei dem ich den wahnsinnigen, selbstmörderischen Drang verspürte, herauszufinden, ob er aus der Nähe genauso kontrolliert war. Scheiße. Konzentrier dich, Jamie.
„Leidenschaft gewinnt keine Trophäen, Campbell“, war seine Stimme ein leises Grollen, das in dem winzigen Raum zwischen uns vibrierte. „Disziplin schon. Kontrolle schon. Dinge, von denen du nicht die geringste Ahnung hast, was sie sind.“
Er machte einen Schritt. Näher. Der dicke Stoff seiner Jacke streifte meinen. Mein Herz raste und hämmerte gegen meine Rippen. Die Linie. Diese beschissene Linie zwischen dem Wunsch, ihm eine in seine perfekte Fresse zu hauen, und dem Wunsch, ihn am Kragen zu packen und dieses Maul mit meinem zu stopfen ... sie wurde gefährlich dünn. Und durch den düsteren Funken, der für einen Moment in seinen Augen aufblitzte, wusste ich es. Er fühlte dasselbe. Und Hass hatte sich noch nie so verdammt aufregend angefühlt. Der Sturm zog gerade erst auf. Und ich hatte das Gefühl, wir würden darin ertrinken. MACH DICH BEREIT FÜR EINE ENEMIES-TO-LOVERS-GESCHICHTE, DIE DIR DEN ATEM RAUBEN WIRD. DIE CHEMIE IST EXPLOSIV, DIE STREITIGKEITEN SIND VORSPIEL UND JEDE BERÜHRUNG IST EIN VERSPRECHEN DER SÜNDE. WIRD DAS EIS UNTER SO VIEL HITZE ENDLICH SCHMELZEN? UND WAS PASSIERT, WENN HASS ZUM INTENSIVSTEN VERLANGEN IHRES LEBENS WIRD? HALT DICH FEST, DIE TEMPERATUR WIRD STEIGEN. 🔥🏒💦