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Die neue autoritäre Linke: Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft

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Über eine Linke, die den Terror feiert

Sie gibt sich progressiv, tritt aber seit dem Angriff der Hamas auf Israel zunehmend demokratiefeindlich die neue autoritäre Linke. Mit dogmatischem Eifer deutet sie radikalislamistische terroristische Gewalt zum dekolonialen Widerstand um. Propaganda und Desinformation autokratischer Regime oder zweifelhafter "Alternativmedien" nimmt sie bereitwillig auf. Wer widerspricht, gilt schnell als Feind, gegen die Presse schürt sie Hass – bis hin zu Mordaufrufen.
Der Journalist Nicholas Potter gibt durch investigative Recherchen und seine persönliche Geschichte Einblicke in das Innerste dieser Bewegung. Er deckt das Netz der neuen autoritären Linken auf, zeigt, wie sie agiert, und Sind wir als demokratische Gesellschaft darauf vorbereitet?

257 pages, Kindle Edition

Published March 20, 2026

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1 star
11 (21%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Meike.
Author 1 book5,463 followers
June 28, 2026
Journalist Nicholas Potter was the victim of not only internet slander but also threats to his life because he - a man who has a history of reporting on antisemitism and right-wing extremism - criticizes the part of the left that defends terrorism on behalf of the Palestinian cause and attacks opponents with undemocratic means. The point here is not to defend the genocide perpetrated by Israel, but to point out that organizations like Hamas are not legitimate freedom fighters, but terrorists, and that murdering people and raping women are not acceptable or even effective acts of opposition. Should be obvious points, right?

See, it's not that I agree with every point Potter makes (for instance, I would uphold that he misrepresents the idea of settler colonialism, which is not a left or right political idea, but a concept that captures a certain type of colonialism, that's it), but generally, he does have a point: There is a tendency of a part of the left (and the right! - but that's not his topic here) to ridicule and discredit people who contradict their ideas, instead of engaging with their arguments, which would be the democratic thing to do. Yes: To not even mention one of his points but declare that he's wrong is useless and pathetic; to just cite conservative papers that applauded this work and just not mention the left-wing ones is framing; to omit all the leftist publications and organizations he has worked for and just mention that he now works for a conservative (democratic!) paper is framing; and to not read his book, admit that and still proudly state that it must be crap is not only stupid, but also proves his point: That to even consider arguments made by a man who clearly risked a lot for democratic values is too much for some people if they have a hunch that he might contradict the gospel. And then there's a subset of people who are ready to verbally and physically attack and harm others because of their ideological delusion.

And yes, we need to stand up against that. Ideology has always been shit, it's shit, it will always be shit. It's for people who are too lazy to think for themselves, or who need someone to fill the void for daddy/God/a brain. Yes, the book fails if you set scientific standards when it comes to building clear categories and it would also profit from a clearer, more concise structure, but what Potter says is important and he has the right to tell his story from his point of view, because he clearly went through a lot of very undeserved shit. And to laugh at that and call it boring when a journalist says that people threatened to murder him shows the very disregard for democracy he talks about. Because it's not only the journalists you agree with that should be allowed to do their job without living in existential fear.
Profile Image for uk.
241 reviews36 followers
June 20, 2026
So machen die das

Sie zerstören linke Kulturzentren.
Sie bedrohen antifaschistische Aktivistinnen.
Sie schlagen Andersdenkende zusammen.
Sie bedrohen Journalisten.
Sie bezahlen Terroristen.
Sie unterstützen Staatsverbrecherinnen.
Sie hetzen.
Sie erzählen russische Verschwörungsmythen.
Sie verbreiten antijüdische Stereotype.
Sie sind international vernetzt.
Sie kooperieren mit antidemokratischen, nationalistischen, religiösen Bewegungen.
Sie sind gewalttätig.
Sie verunglimpfen Jüdisches.
Sie machen Jagd auf jüdische Menschen.
Sie töten jüdische Menschen.

Sie machen kurzen Prozess.

So macht man das.
In der neuen autoritären Linken.

Ideologisch aufmunitioniert.
Intellektuell asthenisch.

Brutal.
Beschämend.
Verblödet.
Sinnentleert.
Moralisch bankrott.

So machen die das.
In der neuen autoritären so genannten Linken.
Profile Image for MB .
17 reviews4 followers
March 22, 2026
above all fucking boring.
Profile Image for Sevi.
21 reviews
April 13, 2026
Leider ist dieses Buch für mich eine Enttäuschung. Es findet keinerlei Begriffsarbeit statt. Was ist diese "Neue autoritäre Linke"? Oder grundsätzlicher: Wie versteht der Autor Autoritarismus? Muss der Autoritarismusbegriff aktualisiert werden? In diesem Buch findet sich hierzu leider keine Antwort. Das liegt insbesondere wohl daran, dass der Autor wenig Interesse zeigt über sein titelgebendes Thema zu schreiben. Er berichtet lieber von Antisemitismus in der deutschen Linken und vor allem von sich selbst. Das Wörtchen "Ich", in verschiedensten Kasus, kommt erstaunlich oft vor, für ein Buch, dass eigentlich ein vermeintlich neues Phänomen beschreiben und analysieren möchte. Potter hätte lieber eine persönliche Genealogie der Ereignisse nach dem 7. Oktober geschrieben. Mit viel Fleißarbeit trägt er hier alle möglichen linken Akteure zusammen, die sich palästinasolidarisch bis antisemitisch in Bezug auf den Gazakrieg positioniert haben. Leider franst dabei jeglicher Begriff bis zur Unkenntlichkeit aus. Sowohl der des Antisemitismus als auch der des titelgebenden Autoritarismus. Beides sind Themen mit denen sich die Linke in Deutschland, wie auch global befassen muss, möchte sie eine progressive Kraft sein. In diesem Buch werden beide Begriffe aber praktisch in eins gesetzt. Dies führt dazu, dass sich Stalinisten, Trotzkisten und Vertreter*innen der Queer- und Postcolonialstudies plötzlich in einem Topf wiederfinden. Analytisch gewinnbringend ist das nicht. Potter spricht von Roten Gruppen, K-Gruppen und Kaderorganisationen und verwendet diese Begriffe synonym, was jegliche differenzierte Analyse verunmöglicht. Aus diesem Werk lassen sich noch weit mehr Beispiele mit derartiger Unschärfe aufführen. Diese Rezension ist aber eh schon zu lang. Autoritarismus und Antisemitismus haben in diesem Buch leider keinen eigenen Wert. Es bleibt auch unklar wie sie zusammenhängen. Potter liefert hier lediglich eine Materialsammlung, die man rechten Agitatoren an die Hand geben kann, um gegen links mobil zu machen. Mit Potter als Token-Linken, als Kronzeuge. Kein Wunder, dass das Buch in Welt, NZZ, etc. so gut bekrittelt wurde. Damit erinnert es sehr an das ebenfalls von Potter zitierte Buch "After Woke" von Jens Balzer, das den Hamasüberfall vom 7. Oktober zum Anlass nahm, um nochmal alle seit den 90ern bekannten Argumente gegen die vermeintliche Wokeculture mit besonderer Dringlichkeit in die Öffentlichkeit zu brüllen.
Zusammenfassend bleibt zu sagen: Rechte finden hier viele Beispiele als Argumentationsstütze gegen Links und wir Linken werden unsere nötigen Analysen zu autoritären und antisemitischen Strukturen wohl selbst machen müssen.
Profile Image for kim.
40 reviews16 followers
June 22, 2026
hetzkampagnen gegen journalisten zu starten, die inzwischen sogar staatlich sanktioniert werden, und das ermorden von journalisten in gaza zu entschuldigen, dann aber über die vermeintliche pressefeindlichkeit der sog. autoritären linken zu schreiben, ist ein bisschen lustig. ansonsten findet sich hier nur langweiliges und inhaltsleeres oder inhaltlich falsches/zu kurzes gejammer, weil ihn linke nicht mögen, und anwendung genau der methoden, die er behauptet zu verurteilen. quelle surprise! peinliches buch, aber als springer-bewerbung hat es ja funktioniert. ich gratuliere.
114 reviews3 followers
Read
April 11, 2026
Ein zwiespältiger read. Im Kern einige gute und wichtige Kritikpunkte, insbesondere zu diversen K-Gruppen (leider nix zu deren Täterschutz naja). Die Recherche ist auf jeden Fall sehr detailliert, also an Informationsdichte mangelts definitiv nicht. Je nach Kapitel schwankt es dann mal mehr, mal weniger zwischen reiner Recherchepräsentation (gut) und eher persönlicher Meinungsäußerung. Um das entsprechend einordnen zu können braucht es relativ viel Vorwissen. Sehr schade, so verschwimmt die grundsätzlich sinnvoll argumentierte Kritik halt mit undifferenzierten und verkürzten Formulierungen. Eine Konsequenz oder ein produktives Fazit hat mir auch bisschen gefehlt.

Kein Rating weil Sachbuch.
Profile Image for Kamelbusfahrer .
14 reviews15 followers
May 3, 2026
Potter scheitert beim Versuch eine "neue Autoritäre Linke" zu kategorisieren schon an dem Versuch diesen Begriff auf die theoretische Grundlage von Adorno und Fromm zu zubauen. Das spielt für in im weiteren auch keine Rolle, denn das Folgende prangert verschiedene Gruppe und Akteure an die nach Ansicht des Autors noch weiter sanktioniert, verboten oder beobachtet gehören. Das vermeintlich "linke" Umfeld Potters, zum links sein bekennt er sich immer wieder selber, besteht bspw. aus Bild Reportern und Polizeibeamten. Diese liefern Interviews an denen dann festgelegt werden soll, dass der Staat (bzw. Der Verfassungsschutz) viel zu zimperlich sind.
Abseits von Anschuldigungen gegen Linke (seiner Feinde) schafft er es nicht 5 Seiten zu füllen ohne über sich selbst zu schreiben.

Zusammenfassend: Absoluter Müll von einem weinerlichen Wichtigtuer der seine Bewerbung für Axel Springer (oder den Verfassungsschutz?) noch einmal der Weltöffentlichkeit präsentieren wollte.
Profile Image for Bene ✨.
17 reviews1 follower
March 29, 2026
Auch wenn dem Buch in Teilen noch mehr Differenzierung gut getan hätte, ist es ein wichtiger Beitrag zur Debatte über antisemitische und autoritäre Tendenzen in einem Teil linker Strömungen und wie wir diesen entgegen treten können.
Profile Image for Tobias.
52 reviews
May 13, 2026
(Vielleicht doch eher 2 Sterne, idk). Ich denke die Gewichtung des Inhalts müsste genau umgekehrt sein. Das Buch ist eine lange Aneinanderreihung von Beispielen, aber die Analyse selbst ist sehr kurz und mehr oder weniger nur am Anfang. Es ist nicht klar, was der autoritäre Charakter dieser ‚Linken‘ sein soll? Wenn diese Analyse mehr Raum bekommen würde und aus den Beispielen abgeleitet werden würde (und nicht die Beispiele auf die ‚Analyse‘ folgen), würde vielleicht auch deutlicher werden, welcher Begriff von der ‚Linken‘ hier angewendet wird? Meines Wissens nach beziehen sich die Attentäter von Bondi Beach auf den IS und damit wohl kaum auf einen Teil der Linken? Gleichzeitig werden hier natürlich viele Akteur:innen genannt, von denen man sich abgrenzen sollte beziehungsweise die man eben kritisieren muss.

Der Online Discourse um diesen Band ist mal wieder maximal nervig. Wenn der Jacobin schreibt „Dies ist nur eines von zahllosen Beispielen, in denen er [Potter] die skandalöseste Interpretation von Slogans, Statements und Postern als absoluten Fakt präsentiert.“ kann man das wohl auf den ganzen Israel-Palästina-Diskurs ausweiten, aber na gut. In die selbe Kerbe schlägt denke ich auch das Argument, dass Potter Zuspruch von der falschen Seite (NZZ, Welt, etc.) bekommt. Begründet das doch lieber im Inhalt, als auf dieser Jeff-Bezos-owned Plattform eine nutzlose 1-Satz-Rezension zu schreiben (– auch wenn die Skepsis im Hinblick auf seine Person durch diese Verbindung natürlich nicht ganz unbegründet ist). Die Tendenz, hier entweder 1- oder 5-Sterne zu geben (und ich hab weder den Eindruck, dass es so gut noch dass es so schlecht ist), führt bei mir mal wieder nach dem Wunsch zu mehr Diskurs.

Ganz ehrlich: I/P ist nicht der neue Hauptwiderspruch es gilt auch nicht „Palestine will set us free“. Es ist gut und wichtig, sich für Frieden in der Region und eine Befreiung (wie auch immer die dann aussieht) der Palästinenser:innen einzusetzen, aber damit endet nicht auf magische Weise jeder andere Konflikt. Aber wenn ihr / wir da wirklich eine Chance haben wollen, müssen wir schon versuchen, über einen Minimalkonsens hinweg wieder gemeinsame Ziele zu finden. Ad infinitum gilt, was Bernice Johnson Reagon sagt (und Judith Butler gerne zitiert): „If you’re in a coalition and you’re comfortable, you know it’s not a broad enough coalition.“
6 reviews12 followers
June 20, 2026
Leider leider zu
* anekdotisch
*repetitiv
* wenig analytisch
liest sich, wie eine excel-Tabelle in Prosa
Profile Image for Jonas.
245 reviews8 followers
May 1, 2026
1/5- Welch ein peinliches, schlechtes Buch.
Profile Image for Sebastian.
3 reviews
May 7, 2026
Anhand interner Chats, Social-Media-Posts und Experteninterviews zeigt der Journalist Nicholas Potter, wie sich eine neue autoritäre Linke geformt hat, die Terror relativiert oder offen verherrlicht. Der 7. Oktober 2023 hat diese Entwicklung nicht ausgelöst, sondern katalysiert und sichtbar gemacht.

Autoritär ist diese Strömung, weil sie genau das praktiziert, was sie vorgibt zu bekämpfen: sektenartige Strukturen, in denen Widerspruch als Verrat gilt, eine binäre Weltsicht ohne Raum für Ambivalenz und die aktive Unterdrückung abweichender Meinungen. Terroristische Gewalt wird dabei nicht als Problem, sondern als legitimes Mittel des antiimperialistischen Kampfes gerahmt. Besonders aufschlussreich sind Potters Recherchen zu K-Gruppen sowie Organisationen wie Samidoun und Masar Badil, deren enge Verbindungen zur Terrororganisation PFLP er offenlegt, und zur Rolle von Red Media als russisches Propagandanetzwerk, das kritische Journalisten wie Potter selbst mit koordinierten Hetzkampagnen zum Schweigen bringen will.

Als jemand, der sich selbst als links versteht, hat mich das Buch tief getroffen. Eine Linke, die Schutz von Minderheiten, Meinungsfreiheit und den Grundsatz, dass Gewalt immer das letzte Mittel sein muss, als Kernwerte versteht, darf nicht schweigen, wenn genau diese Werte im Namen vermeintlich progressiver Ideologie verraten werden. Der Antisemitismus von heute ist das Endprodukt einer gefährlichen Mischung. Desinformation trifft auf eine postkoloniale Theorie, die Mord zum Befreiungskampf adelt. Die Ignoranz gegenüber den Opfern des 7. Oktobers ist da nur noch die konsequente Begleiterscheinung.
8 reviews
May 5, 2026
Absoluter Satzzirkus, Kopfsalat, Hasbara, persönliche Abrechnung, widerlegt eigenes Narrativ— kann es nur belegen und widerlegt es auch eigenständig, peinlich selektiv unrecherchiert quasi blind, verwerfliche Arbeitsweise des Autors: nutzte KI-Gesichtserkennungstools, um mehrere Aktivisten zu identifizieren und namentlich zu diffamieren,…
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