Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...
Unterhaltsame cozy crime Geschichte über eine Londoner Journalistin, die von ihrer schottischen Rantw ein B&B erbt, und dort schnell feststellt, dass ihre Tante nicht nur ermordet wurde, sondern selbst nicht sehr unschuldig war, und somit fast jede:r im Dorf verdächtig ist...
Melody Moss hat geerbt. Zugegeben, mit ihrer plötzlich verstorbenen Tante hatte sie nicht wirklich ein enges Verhältnis und ein geerbtes Bed & Breakfast an der schottischen Küste ist nun nicht gerade der Traum einer Londoner Journalistin, aber anschauen kann man sich es ja mal - vor allem, wenn man gerade seinen Job losgeworden ist. Komisch nur, dass im Ort niemand wirklich traurig über den Tod der alten Mabel zu sein scheint. Mit viel Charme und Witz beginnt Melody nachzuforschen und stellt dabei fest, dass jeder in dieser Stadt etwas zu verbergen hat.
Ich hatte überraschend viel Spaß mit diesem Krimi. Ich war zunächst etwas abgeschreckt vom Cover und finde es auch immer noch grässlich gephotoshopt, aber der Inhalt hat mich überzeugt! Anne Gordons Schreibstil ist so flüssig und humorvoll, dass man das Buch ohne Probleme in einem Rutsch verschlingen kann, so sehr fliegen die Seiten dahin. Das Setting in einer schottischen Küstenstadt tut sein übriges und erzeugt eine Menge Fernweh.
Ich habe ebenfalls geliebt, dass am Anfang des Buchs ein Personenregister aufgeführt ist, das sollte es so viel öfter geben! Bei den ganzen Namen und Berufen musste ich peinlich oft dahin zurückblättern. Hier hat mich jedoch gewundert, dass nicht alle relevanten Personen aufgeführt sind und sogar welche, aus deren Perspektive einzelne Kapitel erzählt werden, fehlen.
Insgesamt wird mir Mord & Breakfast als nicht sehr tiefgründige, aber unterhaltsame Lektüre im Gedächtnis bleiben und ich werde die Augen nach Folgebänden offenhalten.
„Mord & Breakfast“ geschrieben von Anne Gordon ist auf jeden Fall richtig humorvolle cosy Crime mit einer überraschend wendungsreichen Geschichte. Die verdächtigen Personen stapeln sich dabei fast schon und wirklich alle haben ein passendes Motiv. So unsympathisch wie Tante Mabel, war mir ein Mordopfer allerdings auch noch nie und viele der möglichen Motive kann man fast schon verstehen. Auch Protagonistin Melody trifft hin und wieder fragwürdige moralische Entscheidungen, letztlich überwiegt bei ihr aber finde ich das Gute. Auf jeden Fall wirft sie sich mehr als enthusiastisch in die Ermittlungen und es macht durchaus Spaß sie dabei zu begleiten. Der Schreibstil liest sich zudem sehr angenehm und zahlreiche witzige Situationen lockern die Handlung auf. Für Fans des Genres ist „Mord & Breakfast“ auf jeden Fall zu empfehlen. Ich persönlich bin mit dem Leseerlebnis voll zufrieden und verfolge diese unterhaltsame Reihe gerne weiter!
Anne Gordons Auftakt ihrer Melody Moss Serie ist eine gelungene Mischung aus Landroman, cosy crime und humorvoller Liebesgeschichte. Eingefleischte Krimifans, vor allem diejenigen die Spannung und Nervenkitzel in ihren Büchern brauchen, damit sie sie genießen können, werden hier allerdings weniger auf ihre Kosten kommen und sollten eher die Finger von dem Buch lassen.
Der Einstieg in das Buch ist mir recht leichtgefallen und ich konnte mich in der Geschichte recht schnell zu recht finden. Dies liegt natürlich einerseits daran, dass die Handlung nicht allzu kompliziert ist, aber auch daran, dass die Autorin sich zu Beginn ein wenig Zeit nimmt, um in die Gänge zu kommen. Bereits nach kurzer Zeit wird klar, dass es sich hier nicht um einen nervenaufreibenden Krimi, sondern um einen gemütlichen Cosy Crime Roman handelt. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass dies bereits nach dem ersten Blick auf das Cover und kurzer Studie des Klappentextes klar gewesen sein sollte.
Anne Gordons Schreib- und Erzählstil hat mir gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Beschreibungen der Personen und der Landschaft hat mir sehr gut gefallen und ich fand diese Ausführungen weder langweilig noch langatmig. Wie es sich für einen Landkrimi gehört, gibt es sehr viele doch recht skurrile Personen und alles ist gewürzt mit einer ordentlichen Prise Humor. Alle klassischen Zutaten, die man für diese Art von Buch braucht, hat die Autorin verwendet und meiner Meinung nach auch Großteiles richtig dosiert.
Die Charaktere sind wie bereits erwähnt teilweise sehr skurril und schräg. An manchen Stellen wandert die Autorin auf einem schmalen Grad zwischen übertrieben absurd und gerade noch angemessen witzig. In den meisten Fällen schafft sie es noch auf die richtige Seite. Da es sich aber um einen Reihenstart handelt, bin ich gespannt, wie das ganze weitergehen wird. Natürlich darf auch ein tierischer Sidekick nicht fehlen, der das ganze abrundet. Die Handlung ist recht interessant und wartet mit der einen oder anderen mehr oder weniger überraschenden Wendung auf. Als spannungsgeladen würde ich das Buch jetzt nicht unbedingt bezeichnen und die Kriminalromanelemente geraten sehr oft ein wenig in den Hintergrund.
Das Hörbuch wird von Sandrine Mittelstädt gelesen. Ihre Stimme passt perfekt zur Geschichte und rundet das Hörbucherlebnis auf eine eindrucksvolle Art und Weise ab. Sowohl der Klang ihrer Stimme wie auch ihre Art die Wörter zu betonen, passt einfach perfekt zur Handlung und zum Setting des Buches. In diesem Fall musste ich nicht einmal die Hörgeschwindigkeit erhöhen, wie ich es sonst meistens mache, denn auch das Tempo war hervorragend gewählt. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder ein Hörbuch mit der Stimme von Sandrine Mittelstädt in den Händen halten werde.
Alles in allem war es ein angenehmes und kurzweiliges Erlebnis und ein wunderbares Buch für zwischendurch. Besonders hohe Ansprüche an den Kriminalteil sollte man allerdings nicht haben. Fans von den Agatha Raisin Romanen werden hier aber auf ihre Kosten kommen.
Anne Gordons Auftakt ihrer neuen Cosy-Crime-Reihe „Mord & Breakfast“ ist ein herrlich atmosphärisches Lesevergnügen, das die klassische „Erbin zieht aufs Land“-Formel auf erfrischende Weise bricht. Als der Londoner Alltag der schlagfertigen Journalistin Melody Moss zusammenbricht, flieht sie in die raue Idylle von Seagull Bay. Doch das Erbe ihrer Tante Mabel – das charmante „Coastal Inn“ – ist an eine unbequeme Bedingung geknüpft: Melody muss das Bed & Breakfast selbst führen. Was zunächst wie ein tragischer Treppensturz der Tante aussieht, weckt schnell Melodys journalistischen Instinkt. Während der örtliche Detective Sergeant den Fall vorschnell zu den Akten legen will, blickt Melody hinter die Fassade der Dorfgemeinschaft. Dabei entpuppt sich die vermeintliche Idylle als moralisches Minenfeld: Die verstorbene Tante war keineswegs die gütige alte Dame, für die man sie hielt, sondern eine geschickte Manipulatorin, die ihre Nachbarn mit einem Archiv aus dunklen Geheimnissen fest im Griff hatte. Die Geschichte besticht durch ihre vielschichtigen Charaktere. Melody überzeugt als pragmatische Heldin, die zwischen Existenzangst und Neugier jongliert. Ihr zur Seite steht der schlagfertige Gärtner Dean, der weit mehr als nur exzellenten Kaffee und emotionale Unterstützung bietet. Nicht zu vergessen: der Hund Cheddar, der als heimlicher moralischer Kompass der Ermittlungen fungiert. Besonders spannend ist das Netz aus Verdächtigen – vom ehrgeizigen Politiker bis zum verzweifelten Pub-Besitzer –, die alle ein Motiv hatten, Tante Mabels Schweigen dauerhaft zu sichern. Die Autorin schreibt flüssig und mit viel Liebe zum Detail. Die Beschreibungen des Coastal Inn und der schottischen Küste sind so lebendig, dass man das Meer förmlich rauschen hört. Die Dialoge sind pointiert und der Humor ist herrlich britisch-trocken – perfekt für gemütliche Lesestunden. Anne Gordon fängt das schottische Lebensgefühl meisterhaft ein: Zwischen Highland Games, dem Peitschen des Seewinds am Pebble Beach und dem Duft frischer Scones entfaltet sich eine tragische Familiengeschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Entdeckung alter Briefe verleiht der Handlung eine unerwartete emotionale Tiefe und macht aus dem Krimi eine berührende Suche nach den eigenen Wurzeln. Fazit: „Mord & Breakfast“ ist ein Muss für Fans von Wohlfühlkrimis, die eine ordentliche Portion Nervenkitzel und schwarzen Humor suchen. Ein klug konstruierter Pageturner mit viel Herz, Hund und Hochland-Flair, der Lust auf viele weitere Fälle in Seagull Bay macht!
Humorvoller cosy Crime mit wunderbarem Setting Das Buch „Mord & Breakfast: Ein Fall für Melody Moss“ ist der erste Band der neuen cosy Crime Reihe, die uns an die wunderschöne Küste Schottlands führt. Die Geschichte handelt von Melody Moss, die von ihrer Tante Mabel Moss ein Bed & Breakfast erbt, geknüpft an die Bedingung, es weiterzuführen zu müssen. Melody Moss ist eine Großstadtpflanze aus London und tut sich zunächst mit der Führung des Bed & Breakfast und den eigenwilligen Bewohnern des Örtchens Seagull schwer. Doch da sie schnell ahnt, dass Mabel Moss keinesfalls freiwillig oder durch einen Unfall aus dem Leben geschieden ist und durch ihre Aktivitäten im Ort nicht gerade beliebt war, macht sich Melody gemeinsam mit der liebenswerten Bulldogge Cheddar auf Spurensuche.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Melody ist eine etwas chaotische aber doch liebenswerte Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihre Ermittlungen sind immer spannend, von vielen Verdächtigen geprägt und versehen mit einem typischen britischen Humor, sodass es im Buch viel zu Lachen gibt. Die Bewohner des Örtchens Seagull sind alle so vielfältig und eigenwillig, dass es eine Freude ist, sie und ihre Eigenheiten im Buch näher kennenzulernen. Mabel hatte es faustdick hinter den Ohren und es ist spannend zu beobachten, wie nach und nach ihre Geheimnisse ans Licht kommen. Ganz besonders gefallen hat mir der spritzige und moderne Schreibstil der Autorin, der mich von Anfang an begeistern konnte. Das Buch ist von Beginn bis zum Ende spannend, abwechslungsreich aber auch mit einem gemütlichen Touch versehen. Das Setting in Seagull Bay hat mich besonders begeistert, da es so schön atmosphärisch beschreiben ist. Die örtlichen Feste, die schottischen Spezialitäten und der Charme der Landschaft so wie des Bed & Breakfast wurde so malerisch beschrieben, dass man das Gefühl hatte, hautnah mit dabei zu sein. Man konnte sich in diesem Buch wirklich wunderbar an die schottische Küste träumen sowie die salzige Meeresluft förmlich riechen und den Wind auf der Haut spüren.
Fazit: Wunderbar atmosphärischer cosy Crime, mit liebenswerten, eigenwilligen Charakteren, einer spannenden Handlung und einem malerischen Setting an der Küste Schottlands. Die perfekte Mischung für gemütliche Lesestunden mit viel rabenschwarzem Humor, der einem zum Schmunzeln bringt. Ich freue mich schon sehr auf dem zweiten Band.
„Mord & Breakfast. Ein Fall für Melody Moss“ ist ein toller Wohlfühlkrimi mit Setting in Schottland von der Autorin Anne Gordon.
Wir lernen Melody Moss kennen, die ihren Job als Journalistin verliert. Ihre aufgeweckte, positive und offene Art ist direkt einnehmend. Ein Anruf aus Schottland ändert ihr Leben endgültig, als sie erfährt, dass ihre Tante Mabel ihr das Bed & Breakfast „Coastal Inn“ vererbt hat. Die genauen Erbansprüche findet sie erst in Schottland heraus. Doch sie muss nicht nur das B&B übernehmen um es zu erben, sondern Melody überkommt auch schnell das Gefühl, dass ihre Tante nicht sehr beliebt war und ihr Unfalltod vielleicht keiner war. Sie findet das Nebengeschäft ihrer Tante heraus und dass die Bewohner irgendwie alle Probleme mit Mabel hatten. Mit der Hilfe von dem Gärtner Dean, den sie aus ihrer Kindheit kennt, schafft sie es auf eigene Faust hinter die Umstände von Mabels Tod zu gelangen.
Der Schreibstil ist locker und humorvoll, dabei ist auch der leicht ironische Unterton sehr angenehm. Die skurrilen und teilweise etwas schrägen Charaktere tragen zu einer lockeren Atmosphäre bei. Die kleine Küstenstadt, in der Melody ankommt, ist ein Beispiel dafür, dass alles in einem kleinen Dorf gesehen und viel getratscht wird. Ihre Entwicklung von der rasenden Reporterin zu der neuen B&B Besitzerin fand ich wirklich authentisch und Marbel hätte sich wirklich keine bessere Erbin vorstellen können.
Die Ermittlungsarbeit von Melody fand ich nachvollziehbar und gut in die Handlung eingebettet. Eine wirkliche Runde Geschichte mit tollen und liebeswerten Hauptprotagonisten. Mit den 272 Seiten und eine Spieldauer von 7 Stunden und 51 Minuten, ist dieser Krimi kein dicker Wälzer und kann gemütlich in wenigen Stunden gelesen werden. Ein toller Zeitvertreib der Spaß macht und zum Träumen von Schottland einlädt.
Die Sprecherin Sandrine Mittelstädt kannte ich noch nicht, aber ich fand ihre Stimme sehr passend für diesen Cozy-Krimi. Die Tonlage und Betonungen haben richtig gut gepasst und auch die Emotionen sind sehr deutlich geworden. Zudem konnte man auch immer gut der Handlung folgen und ich hatte so eine tolle Hör-Erfahrung.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung diese Reihe.
„Mord & Breakfast“ aus der Feder von Anne Gordon ist der Auftakt einer neuen Cosy-Crime Reihe, die an der schottischen Ostküste spielt. Dies ist der 1. Fall für die frisch gebackene B&B-Besitzerin Melody Moss. Der Inhalt: Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Wow! Was für ein supertoller Auftakt. Ich habe mich hier in dem schottischen Seagull Bay sofort pudelwohl gefühlt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch und so läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich reise mit Melody, einer liebenswerten Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, nach Schottland und war schon neugierig, was mich hier alles erwartet. Melody ist Journalistin und hat ein feines Gespür das hier etwas faul ist. Und gemeinsam mit ihr habe ich mich auf Spurensuche begeben. Ich sehe Melodys erstauntes Gesicht vor mir, als sie Mables Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Damit ist so einiges klar. Gemeinsam mit ihr bin ich auf Mördersuche gegangen und es war gar nicht so einfach. Ich lerne liebenswert-skurille Dorfbewohner kennen, von denen so mancher verdächtig war. Der Spannungsbogen war einfach fantastisch und ich habe dem Ende förmlich entgegengefiebert. Ein sommerlicher Krimispaß aus Schottland mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whiskey. Ein Wohlfühlroman der Extraklasse den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Übrigens, das Cover ist auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Mit Mord & Breakfast hat Anne Gordon einen herrlich gemütlichen Cosy Crime geschaffen, in den ich mich sofort verliebt habe. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in Seagull Bay – einem fiktiven kleinen Ort in der Nähe von Edinburgh, der mit seinem charmanten Küstenflair und den liebevollen Details echtes Schottlandfeeling vermittelt und der für mich in kurzer Zeit ein wahrer Wohlfühlort wird.
Im Mittelpunkt steht Melody Moss, die nach dem Verlust ihres Jobs eher widerwillig nach Schottland reist, um das Erbe ihrer verstorbenen Tante anzutreten. Obwohl sie ihre Tante kaum kannte, verbindet Melody viele Kindheitserinnerungen mit Seagull Bay, wo sie früher oft ihre Ferien verbracht hat. Doch schnell wird klar: Seagull Bay ist nicht nur ein Ort voller Erinnerungen an ihre Kindheit, sondern auch voller Geheimnisse. Besonders schön fand ich die persönliche Entwicklung von Melody, im Laufe der Geschichte ihren eigenen Weg findet.
Und natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen: Aus dem frechen Jungen aus ihrer Kindheit ist inzwischen ein attraktiver Gärtner geworden – da sind Herzklopfen und charmante Begegnungen vorprogrammiert. Ja, der Roman bedient einige typische Klischees des Genres, aber genau das macht seinen Charme aus. Ich konnte mich vollkommen in die Geschichte hineinfallen lassen und habe die Mischung aus gemütlicher Atmosphäre, Humor und leichter Romantik sehr genossen. Gleichzeitig wird es auch spannend: Melody glaubt nicht daran, dass der Tod ihrer Tante wirklich ein Unfall war, und beginnt kurzerhand selbst Nachforschungen anzustellen.
Die Mischung aus Wohlfühlroman, Humor, leichter Romantik und spannender Spurensuche funktioniert wunderbar. Mord & Breakfast ist der perfekte Auftakt für alle, die wie ich charmante Cosy Crimes mit sympathischen Figuren, einem kleinen Schuss Romance und viel Schottlandatmosphäre lieben.
Ein Cosy Crime zum Verlieben – Schottland, Geheimnisse und eine Bulldogge namens Cheddar
Ich habe „Mord & Breakfast“ von Anne Gordon geradezu verschlungen. Genau so einen Cosy Crime liebe ich: gemütlich, spannend genug, um dranbleiben zu wollen, aber nicht so, dass man nachts das Licht anlassen muss. Und genau das habe ich mit diesem Buch bekommen: einen Cosy Crime durch und durch.
Melody Moss mochte ich sofort. Sie ist witzig, schlau und irgendwie bodenständig, auch wenn ihr Leben gerade ziemlich aus den Fugen geraten ist. Ich fand es toll, wie sie sich Stück für Stück in den Fall einarbeitet – und nebenbei versucht, ihr neues Leben zu ordnen. Doch der heimliche Star des Buches ist ganz klar Cheddar, die Bulldogge, die einfach nur großartig artig ist - ich musste öfter schmunzeln! Aber auch die anderen Nebencharaktere tragen maßgeblich dazu bei, dass das Buch so "gemütlich" ist, denn sie haben alle viel Charme und sind wirklich liebevoll ausgearbeitet.
Die kleine Küstenstadt in Schottland ist ebenfalls total stimmig beschrieben. Man spürt die rauen Klippen und sieht die traumhafte Küstenkulisse bildlich vor dem geistigen Auge und es entsteht der Wunsch am liebsten vor Ort zu sein, während es sich beim Lesen gleichzeitig so angefühlt hat, als wäre man genau das. Generell mochte ich den leichten, humorvollen sowie bildlichen Schreibstil der Autorin super gerne, denn ich flog nur so durch die Geschichte.
Der Mordfall an sich ist nicht mega kompliziert, aber das muss er auch gar nicht sein. Trotzdem war es spannend den Fall zu lösen und die Geheimnisse aufzudecken.
Alles in allem ein richtig schöner Cosy Crime. Man kann sich wunderbar fallenlassen, miträtseln und zwischendurch einfach die Atmosphäre genießen. Ich bin gespannt, wie es mit Melody weitergeht, denn es soll ja der Auftakt einer Reihe sein.
Was ein frustrierendes Buch! Ich habe nach der Hälfte abgebrochen.
Die Protagonistin Melody soll zielstrebig wirken, kommt allerdings selbstgefällig und selbst überschätzend rüber. Kaffee zu lieben ist keine Persönlichkeit. Die Narration mag behaupten, sie sei kompetent, aber ihre Taten und Gedankengänge untermauern dies nicht. Ganz im Gegenteil. Dauernd wird gesagt, sie sei neugierig, aber Beweise gibt es nicht. Ihr vermeintlicher „journalistischer Instinkt“ den der Text so anpreist ist unauffindbar und die Charakterisierung dadurch schlichtweg unstimmig und irgendwie eindimensional. Dasselbe Schicksal ereilt auch die restlichen Charaktere, entweder sind sie gut oder böse, da werden Leser:innen auch brav an die Hand genommen, damit sie das kapieren. Die Perspektivenwechsel soll Spannung erzeugen, wirkt aber gezwungen. Es entsteht keine Spannung, es bleibt belanglos und uninspiriert. Der simple Schreibstil ist angenehm, zwischendurch ein paar Sätze, die Hoffnung wecken, der Erzählstil könnte noch eine positive Wendung nehmen... leider nein. Die Logiklücken häufen sich, genau wie die Einwürfe englischer/schottischer Begriffe und Kosenamen, was so wirkt, als wollte die Autorin auf Teufel komm raus Atmosphäre erzeugen. (Welche Atmosphäre Harry-Potter-Referenzen bei mir auslösen lasse ich mal unausgesprochen.) Hauptsache es haben auch alle verstanden, dass Dean gut aussieht und Muskeln hat! Das ist das Wichtigste.
Sadrine Mittelstädt, die Sprecherin, leistet wirklich gute Arbeit. Doch auch sie kann dieses dürftige Werk nicht retten...
Danke an NetGalley und den Audio Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!
Die Journalistin Melody Moss wird unter fadenscheinigen Gründen von ihrem Boss entlassen und steht nun ohne Job und auf finanziell sehr wackligen Füßen da. Da kommt ihr der Anruf eines schottischen Anwalts zur rechten Zeit. Ihre Tante Mabel, mit der Melody schon viele Jahre keinen Kontakt mehr hat, ist verstorben und hat sie als Alleinerbin ihres Bed & Breakfast im idyllischen Seagull Bay eingesetzt. Also macht sich Melody auf den Weg nach Schottland, mit dem Ziel ihr Erbe möglichst schnell zu Geld zu machen und nach London zurückzukehren. Doch vor Ort ergeben sich immer mehr Ungereimtheiten am Tod von Mabel und Melodys Neugier ist geweckt...
Das Cover dieses Buches hat mich sofort angesprochen und passt auch wirklich hervorragend zum Buch. Der Schreibstil ist leicht und locker und durch die angenehme Länge der Kapitel ist man immer geneigt schnell noch ein Weiteres zu lesen. Am Anfang wurde ich mit Melody noch nicht so warm. Großstadtmädchen kommt auf's Land und rümpft erstmal über alles Mögliche die Nase was ihr als rückständig erscheint, so kam es mir Anfangs vor. Aber das hat sich schnell gelegt als auch Melody in Seagull Bay etwas mehr ankam. Das Setting war ganz zauberhaft und auch die Charaktere waren alle toll gezeichnet. Nichts ist so wie es scheint und es gibt etliche Geheimnisse in dem vermeintlich ruhigen Dorf. Es hat wirklich Spaß gemacht von Anfang bis Ende dabei zu sein und war ein schönes kurzweiliges Buch, das ich mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann, der gemütliche Kleinstadtkrimis mit schönem Setting und herzigen Charakteren mag.
Mord & Breakfast ist ein klassischer Cosy-Crime, der sofort Lust auf eine Reise an die schottische Küste macht. Die Mischung aus idyllischem Setting, skurrilen Dorfbewohnern und einem Mordfall hat mir richtig gut gefallen. Genau die Art Krimi, die man gemütlich an einem Abend weglesen kann.
Im Mittelpunkt steht Melody Moss, eine Journalistin aus London, die ausgerechnet an dem Tag, an dem sie ihren Job verliert, erfährt, dass sie das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel in Schottland geerbt hat. Die Tante soll angeblich von einer Klippe gestürzt sein, doch als Melody im kleinen Küstenort Seagull Bay ankommt, merkt sie schnell, dass kaum jemand wirklich um Mabel trauert. Ihr journalistischer Instinkt sagt ihr sofort, dass hinter dem Tod mehr stecken könnte und so beginnt sie selbst zu ermitteln.
Besonders gefallen hat mir das Setting. Das kleine Dorf, die raue Küste und das gemütliche Bed & Breakfast sorgen für eine richtig schöne Atmosphäre. Dazu kommen einige sehr unterhaltsame Nebenfiguren – allen voran der Gärtner Dean und die Bulldogge Cheddar, die der Geschichte noch einmal extra Charme verleihen.
Der Fall selbst lädt zum Miträtseln ein, weil im Dorf gefühlt jeder ein Geheimnis hat und damit auch als Verdächtiger infrage kommt. Gleichzeitig bleibt der Ton angenehm leicht und humorvoll, wie man es von einem Cosy-Krimi erwartet. Wer blutige Thriller sucht, ist hier falsch. Dafür bekommt man eine charmante, spannende Geschichte mit britischem Flair.
Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Für mich ist Mord & Breakfast ein gelungener Auftakt für eine neue Krimireihe rund um Melody Moss.
Unfall oder Mord? Erst einmal hat mich das Cover direkt angezogen. So idyllisch und doch trügerisch. Die Landschaft Schottlands ist einzigartig. Ich liebe Bücher mit diesem Setting. Dazu noch der lockere und leichte Schreibstil. Ich war sofort in der Story drinnen. Humorvoll und doch geht der Ernst der Sache nicht verloren. Melody ist ein starker Charakter, der nicht so schnell aufgibt. Nachdem sie ihren Job verloren hat erbt sie unverhofft das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel. Die beiden hatten schon lange keinen Kontakt mehr, daher weiß sie nicht, was sie in Schottland erwartet. Angeblich war der Tod ihrer Tante ein tragischer Unfall, doch immer mehr zeigt sich, dass nichts so war wie es scheint. War der Unfall vielleicht doch Mord? Man spürt direkt, wie Melodys journalistischer Spürsinn wieder zum Leben erwacht. Das kleine Dorf Seagull Bay birgt so einige Geheimnisse. Aber man spürt auch, dass Melody immer mehr hinterfragt, was sie selbst eigentlich im leben will. Die Autorin versteht es, die Spannung hoch zu halten. Ich habe sosehr mit Melody mitgefiebert. Immer wieder tauchen neue Fragen und Ungereimtheiten auf. Spannend von Anfang bis zum Ende. Ein rundum gelungenes Leseerlebnis und ich freue mich schon jetzt auf Band 2!
Anne Gordon hat mit "Mord & Breakfast - Ein Fall für Melody Moss" einen temporeichen cozy Krimi geschrieben. Das Buchcover nimmt einen gleich stimmungsvoll mit an die Küste Schottlands, Cheddar der Hund und das gemütliche B&B sind auch mit abgebildet. Auf launige, unterhaltsame und doch spannende Weise erzählt die Autorin dann von den unfreiwilligen und dann doch motivierten Ermittlungen der Journalistin Melody Moss, die nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer Tante deren B&B, die Buldogge Cheddar und so einiges mehr erbt. In dem Buch tauchen regelmäßig verschiedene Charaktere auf, die von der Autorin so genau skizziert sind, dass sie mit ihren jeweiligen Persönlichkeiten und Charaktereigenschaften die Handlung maßgeblich prägen und ich auch bei nur 270 Seiten deren Zusammenspiel bildhaft vor Augen habe. So liest sich das Buch wirklich flott und macht Laune, es passiert immer wieder etwas neues und ich fühle mich auf jeder Seite gut unterhalten. Ein Krimi der einen nicht gruselt sondern amüsiert mitfiebern lässt und sich schon ein bisschen wie Urlaub in Schottland anfühlt.
Mit "Mord & Breakfast" entführt uns die Autorin Anne Gordon ins beschauliche Örtchen Seagull Bay. Die Journalistin Melody Moss erbt dort ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel, zu der sie allerdings seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Mit dem festen Vorsatz das Erbe zu Geld zu machen um in London ein besseres Leben führen zu können reist Sie ins schöne Schottland, doch schnell weckt der Tod ihrer Tante ihren investigativen Sinn - war es vielleicht doch kein Unfall? Um dieses Rätsel zu lösen, bleibt sie doch länger als ursprünglich gedacht und langsam schleicht sich Seagull Bay und deren Bewohner mehr und mehr in Melodys Herz...
"Mord & Breakfast" hat mich total abgeholt. Die Geschichte, die Menschen und Tiere - ein Herz für Cheddar - haben sich schnell in mein Herz geschlichen. Die Geschichte war spannend und einige Wendungen habe ich wirklich nicht kommen sehen. Wie gebannt bin ich durch die Seiten geflogen und habe herrliche regnerische Nachmittage mit dem Buch verbracht. Einzig Dean ist mir etwas zu kurz gekommen, da hatte ich irgendwie vom Klappentext her erwartet, dass die beiden mehr miteinander agieren bzw. ermitteln.
Melody Moss schreibt für eine Zeitung. Nichts Dramatisches, Weltbewegendes. Sie hofft auf einen Aufstieg. Doch stattdessen wird sie entlassen. Sie hat Geld aus der Kaffeekasse entwendet.
Ziemlich am Boden erfährt sie auch noch, dass ihre Tante Mabel gestorben sei. Gefallen ist sie. Auf einmal ist sie die Erbin eines Bed & Breakfasts. Zunächst mag sie alles nicht daran, doch nach und nach erwärmt sie sich dafür. Besonders für Chedder, der Bulldogge von Mabel. Melody kommt mit den Menschen in dem Gebiet Schottlands in Gespräch. Und stellt schnell fest, dass Mabel gar nicht von allen gemocht wurde und einige Geheimnisse hatte. War der Unfall vielleicht gar kein Unfall?
Es ist eine lockere, leichte Geschichte, die mir echt gefallen hat. Ich mag es, wie Melody langsam aus sich herauskommt, aber nicht mehr so wichtig nimmt. Das Setting ist schön und angenehm. Ich mag die Herangehensweise, wie Melody versucht, hinter all dem zu kommen. Und hoffe auf weitere Bücher mit ihr.
Während ich zunächst Probleme mit Melody hatte, möchte ich sehr gerne wissen, wie ihre Geschichte weitergeht.
Was für ein fantastischer Cosy Crime 😍. Das Buch passt perfekt ins Genre!
Die junge Journalistin Melody verliert auf ärgerliche Weise ihren Job in London - & erbt taggleich das Bed & Breakfast „Costal Inn“ ihrer Tante Mable in Schottland. Da Melody das Geld, welches mit dem Erbe einhergeht, gut gebrauchen kann, fährt sie also nach Schottland um sich alles anzuschauen. Eigendlich hat sie ja nicht vor in dem kleinen Küstenstädtchen als Hotelbesitzerin zu versauern .. aber .. das Städtchen hat schon seinen Charme, genauso wie der Gärtner des Costal Inn 😏 … & es drängt sich Melody der Verdacht auf, dass ihre Tante nicht aufgrund eines einfachen Unfalls ums Leben kam! Melody’s journalistischer Spürrsinn ist geweckt & sie fängt an, Ermittlungen anzustellen - sehr zum Ärgernis einiger Bewohner des Küstenstädtchens.
Mord & Breakfast konnte mich auf ganzer Länge überzeugen 😍. Über das wirklich gemütliche Setting an der Küste Schottlands, den Kleinstadt Flair mit kleinen Gassen & vielen Geheimnissen, sympathische (& auch nicht ganz so sympathische) Charaktere, sowie den absolut fantastisch geschriebenen ersten Fall für Melody!
Durch diesen ersten Fall -den nicht ganz so tragischen „Unfall“ ihrer Tante- wurde man wunderbar in die Kleinstadt Seagull Bay, deren Bewohner & das Costal Inn als Main Setting eingeführt. Auch das recht illegale „Geschäftsmodell“ von Melody‘s Tante hat perfekt zum „Kennenlernen“ aller Charaktere beigetragen 👀.
Das „Tüpfelchen auf dem i“ war für mich, dass zuletzt nochmals Melody‘s Kündigung als Journalistin aufgegriffen wurde & einen kleinen netten Twist mit sich bringt. Hiermit schlägt die Story einen Bogen zum Beginn des Buches & arbeitet diesen Punkt noch auf interessante Weise auf 😌.
Ein absolut empfehlenswerter Einstieg in eine neue Cosy Crime Reihe! Ich bin schon gespannt, welche Verbrechen sich als nächstes in Seagull Bay ereignen (auch wenn es laut DS Johnson natürlich gar keine Verbrechen im Städtchen Seagull Bay gibt 🤨) & wie es mit Melody & dem Costal Inn weitergeht 💗.
Zunächst hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden, da der Anfang eher ruhig und stellenweise etwas langweilig wirkt. Statt eines klassischen Krimis steht zunächst die Atmosphäre im Vordergrund, wodurch das Buch mehr wie ein unterhaltsamer Roman als wie ein spannender Kriminalfall wirkt.
Mit der Zeit entfaltet sich jedoch der besondere Charme der Geschichte. Vor allem die liebevoll gestalteten Charaktere aus dem schottischen Küstenort Seagull Bay machen das Buch sehr lesenswert. Besonders Cheddar, der lustige Hund, sorgt immer wieder für humorvolle Momente. Auch die Idee, die Figuren gleich zu Beginn übersichtlich vorzustellen, gefällt mir sehr gut und erleichtert den Einstieg.
Insgesamt ist Mord und Breakfast ein vergnüglicher, atmosphärisch gut geschriebener Roman, der weniger durch Spannung als durch Humor, Charme und lebendige Figuren überzeugt. Wer einen gemütlichen Cosy Crime mit Wohlfühlfaktor sucht, ist hier genau richtig.
Ein absolut gelungener Cosy Crime vor der traumhaften Kulisse Schottlands.
Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin in London und erfährt kurz darauf, dass sie das Bed & Breakfast ihrer Tante geerbt hat – einer Tante, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Obwohl Melody von der Gegend sofort verzaubert ist, hängt ihr Herz zunächst noch an ihrem alten Leben in London. Doch als sich herausstellt, dass der Unfall, bei dem ihre Tante ums Leben kam, vermutlich gar kein Unfall war, wird sie unweigerlich in die Geschehnisse hineingezogen.
Melody ist eine großartige Protagonistin, deren Gedanken und Entscheidungen jederzeit nachvollziehbar sind. Auch die übrigen Figuren passen wunderbar in das Genre und machen großen Spaß – vor allem, weil man beim Lesen ständig miträtselt. Das Setting eines idyllischen, kleinen schottischen Dorfes ist atmosphärisch beschrieben und sorgt sofort für Fernweh.
Ein wirklich schönes Buch, und ich hoffe sehr, noch mehr von Melody lesen zu dürfen.
Eine Pension in Schottland. Ein Sturz über die Klippen. Und eine Journalistin auf der Suche nach der Wahrheit. Das alles spielt in „Mord& Breakfast“ eine Rolle.
Melodys Tante verunglückt tödlich. Sie hinterlässt der frisch entlassenen Journalistin ein Bed and Breakfast in Schottland. Doch da warten einige Geheimnisse auf Melody…
Was habe ich mich amüsiert! Gleich zu Beginn, als Melody gekündigt wurde, war ich im Bann der Erzählung. Ein Fettnäpfchen jagt das nächste und alles wurde detailreich und humorvoll beschrieben. Melodys Entwicklung von der überheblichen Journalistin zur Betreiberin der Pension ist gut zu verfolgen. Mit dem Bed and Breakfast von Tante Mabel sind zahlreiche Geheimnisse und Gerüchte verknüpft, die Melody angeht. Da bleibt der eine oder andere Plottwist zur Spannung nicht aus. Mir persönlich fehlt es an nichts, was einen brillanten cosy Crime ausmacht. Ich gebe den amüsanten und leichten Krimi fünf Sterne.
Ein wunderschönes Cover. Die schottische Gegend ist ja auch ein beliebtes Reiseziel, so werden Sehnsüchte geweckt. Und das gelingt der Autorin. Feinfühlige Beschreibung sowohl der Landschaft, der Häuser mit Interieur als auch der Personen lassen den Leser umfassend beteiligt sein. Die Journalistin Melodie Moss wird entlassen und etwas aus der Bahn geworfen. Eine Tante vererbt ihr eine Pension in Schottland. Melodie will das Erbe abwickeln, aber verliebt sich zunehmend in die Rolle der Pensionswirtin. Dabei entdeckt sie viele Gemeinheiten der trauten Bürger, auch ihrer Tante und kommt zunehmend zum Schluss, dass der zufällige Sturz ihrer Tante von der Terasse beim Blumengießen wohl ein Mord war. Es sind viele Bürger von der Tante erpresst worden. Der träge Dorfpolozist ist keine große Hilfe. Ein leichter Unterhaltungskrimi.
Das Cover ist ganz nett und passt sehr gut zum Buch. Man findet sich sofort in Seagull Bay ein und die Protagonistin Melody ist ein toller und netter Mensch. Nach etwas Pech wird sie vom Erbe ihrer Tante überrascht. Sowohl Melody, als auch ihre Tante und alle anderen aus dem kleinen Dorf werden gut beschrieben. Es klingt dort alles sehr idyllisch, aber wird bald zum Krimi. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und ganz wundervoll geschrieben. Ich kann es kaum erwarten den 2. Band zu lesen. Am liebsten würde man direkt selbst zu dem wunderschönen Bed&Breakfast nach Schottland reisen, das Melody von ihrer Tante Mabel geerbt hat. Einfach ein Feelgood Krimi zum genießen. Ich konnte das Buch kaum weglegen und hatte es viel zu schnell durch. Auf jeden Fall eine klare Empfehlung. Von der Autorin hatte ich vorher noch nichts gehört, aber freue mich auf mehr.
Eine moderne Miss Marple mit einer Prise Humor und Kleinstadt-Vibes.
Wer auf Cosy Crime steht, kommt an Melody Moss kaum vorbei. In Mord & Breakfast serviert uns die Autorin genau die richtige Mischung aus herrlich schrulligen Charakteren, einem idyllischen Setting (das natürlich viel gefährlicher ist, als es aussieht) und einem Plot, der einen bis zum Schluss rätseln lässt. Es ist kein brutaler Thriller, sondern ein „Wohlfühl-Krimi“. Man bekommt Herzklopfen, behält aber trotzdem seinen Tee in der Hand.
Fazit: Ein absolutes Must-Listen für alle, die ihre Kriminalfälle lieber mit einer Prise Humor und viel Atmosphäre mögen als mit literweise Blut. Perfektes „Comfort Listening“!