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Die Geister von La Spezia

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Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit

Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ...

Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.

409 pages, Kindle Edition

Published March 14, 2026

9 people want to read

About the author

Oliver Plaschka

101 books27 followers
Oliver Plaschka (born 1975 in Speyer) is a German science fiction and fantasy author who also works as a translator.

Publications in chronological order: "Fairwater" (2007, new edition 2018), "Der Kristallpalast" (2010, new edition 2018), "Die Magier von Montparnasse" (2010), "Das Licht hinter den Wolken" (2013), "Das öde Land" (short stories, 2015), "Marco Polo" (2016) and "Der Wächter der Winde" (2019).

He also writes for Perry Rhodan NEO.

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Sabine Winkler.
262 reviews1 follower
March 15, 2026
Erinnerungsreisen
Der Dichter Percy Bysshe Shelley ertrinkt 1822 bei einem Schiffsunglück. Während seine Witwe, Mary Shelley, die berühmt-berüchtigte Autorin von Frankenstein, um ihn trauert, gibt es Zweifel, ob Shelleys Tod tatsächlich ein Unglück war. Mittels einer Erinnerungsreise soll die Spezialagentin Pat Colombari die Umstände seines Todes aufklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary in die Vergangenheit zurück, lernt Lord Byron und dessen geheimnisvollen Keller kennen, und wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse.
Das Cover zeigt eine stürmische Nacht am Meer, mit beleuchteter Villa, einem Segelschiff in der tobenden See und zwei Gestalten, die aufs Wasser schauen. In dunklen Farben gehalten spiegelt das Bild die düstere und geheimnisvolle Stimmung der Geschichte wider. Am Anfang des Buchs ist eine Landkarte des ligurischen Küstenabschnitts abgebildet, in dem Shelley verunglückte. Im Nachwort gibt der Autor zahlreiche Literaturhinweise, die auf die gründliche Recherche zu diesem Roman hinweisen.
Das Buch besteht aus fünf Teilen, die wiederum in Kapitel unterteilt sind. Plaschka lässt durch seine bildhafte Sprache die Orte und auch die Atmosphäre vor den Augen der Leser entstehen; historische Fakten mischt er mit übernatürlichen Geschehnissen. Die Charaktere sind authentisch dargestellt.
Detektivin Patricia Colombari begibt sich mittels Mnemoskopie in die Gedanken von Mary Shelley und erlebt auf diese Weise wichtige Abschnitte aus deren Leben auch ganz persönlich. Diese Grundidee, die Geschehnisse aus der Erinnerung von Mary Shelley nachvollziehen zu können, gefällt mir sehr gut. Die Realisierung selbst empfinde ich allerdings als nicht ideal. Die Geschichte nur aus Marys Sicht zu erzählen, erschien dem Autor wohl zu einseitig. Daher ermöglichte er Pat, sich innerhalb von Marys Erinnerungen auch in die Gedanken weiterer Personen einzuklinken. Zusätzlich gibt es eine Art weitere eingestreute Handlung, in der Pat mit gleichgesinnten Erinnerungsreisenden in Verbindung tritt. Dieses Konstrukt macht den Roman leider unübersichtlich und kompliziert, denn es gibt zahlreiche zeitliche und geografische Sprünge.
Weiters störten mich auch die vielen Dialoge. Deren Inhalte hätte ich mir lieber aus Erzählersicht gewünscht – der Autor wäre auf jeden Fall in der Lage, das Gesprochene auf andere Weise umzusetzen. Erst ziemlich am Ende des Buches hat mir die Geschichte wieder richtig gut gefallen. Die Spannung aus dem Prolog war zurückgekehrt.
Ansonsten war die Sicht auf das Leben der britischen Schriftsteller in Italien recht interessant. Die Rückschau auf deren Leben und die eingestreuten Auszüge aus deren literarischen Werken geben einen wirklich guten Einblick in die damalige Zeit.
Profile Image for Julia .
180 reviews
March 14, 2026
Das Cover von Die Geister von La Spezia hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die dunklen, geheimnisvollen Farben, das Boot im Hintergrund – schon beim ersten Blick spürt man die melancholische, leicht düstere Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht.

Oliver Plaschka entführt in das Italien des Jahres 1822, direkt in Mary Shelleys Welt voller Trauer, Erinnerungen und unaufgelöster Geheimnisse. Ich habe beim Lesen sofort mit Mary mitgefühlt. Ihre Trauer um Percy Bysshe Shelley ist greifbar, und die Momente, in denen Pat Colombari sie durch Erinnerungen führt, fühlten sich fast magisch an. Ich konnte die italienischen Küsten, die stürmische See und die dunklen Paläste so lebendig vor mir sehen, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst dort zu stehen.

Besonders die Begegnungen mit Lord Byron und den anderen Zeitgenossen haben mich überrascht und fasziniert. Sie wirken lebendig, manchmal chaotisch, und spiegeln die Intensität dieser Zeit wider. Auch die subtilen übernatürlichen Elemente sind geschickt eingewoben – sie lassen das Historische auf geheimnisvolle Weise noch lebendiger erscheinen.

Auch wenn der Mittelteil etwas ruhiger ist, lohnt sich die Reise durch diese geheimnisvolle Geschichte. Ich habe das Buch mit wachsender Neugier gelesen, oft innegehalten, um Szenen nachklingen zu lassen, und wurde immer wieder von der Bildkraft und Atmosphäre des Romans gefesselt.

Wer historische Settings liebt, aber auch Lust auf Mystery, Fantasie und etwas Unheimliches hat, wird hier ein stimmungsvolles, überraschendes Leseerlebnis finden.
Profile Image for Archer.
644 reviews12 followers
March 16, 2026
1822. Mary Shelley, die berühmte Autorin von Frankenstein, lebt im Exil in Italien. Ihr Mann Percy ist vor kurzem beim Segeln ertrunken und sie trauert, als plötzlich eine exzentrische Person bei ihr auftaucht: Pat Colombari. Pat ist eine Spezialagentin und arbeitet tatsächlich an sehr speziellen Fällen und mit sehr speziellen Methoden. Dazu gehören Erinnerungsreisen, die Mnemoskopie, die sie mit wundersamen technischen Mitteln vollbringt. Dabei reist sie in und mit den Erinnerungen ihrer Klienten in die Zeit zurück, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dabei lernt Pat nicht nur Lord Byron und dessen Freunde kennen, sondern auch, welche unheimlichen Ereignisse stattgefunden haben.

Ich mochte wirklich sehr die Atmosphäre, die der Autor die meiste Zeit heraufbeschwören konnte. Wie er die wahrscheinlich tatsächlichen Ereignisse am Genfer See mit seinen fantastischen Ausführungen verbindet, gefällt mir gut. Auch Pat selbst mochte ich, obwohl sie mir ein bisschen zu modern vorkam, selbst wenn man bedenkt, dass sie sich durch Mary im Dunstkreis von Lord Byron bewegt hat mit ihren Erinnerungsreisen. Und so sehr ich auch oft eine Art Sog beim Lesen verspürt hatte, so zog sich doch manches, gerade im Mittelteil des Buches, arg dahin, sodass ich nicht immer den unbedingten Willen zum Weiterlesen hatte. Alles in allem ist das Ganze ein guter Abstecher in einen modernen Schauerroman, dem ein paar Kürzungen oder zumindest Straffung gutgetan hätte. 3.5/5 Punkten
Profile Image for Elke.
1,929 reviews42 followers
Review of advance copy
March 12, 2026
Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen und ich hatte mich auf eine spannende und fantastische Reise durch die Erinnerungen von Mary Shelley gefreut. Leider war der Mittelteil dann sehr dröge und es schien nicht viel mehr zu passieren, als dass die illustre Gesellschaft rund um Lord Byron inklusive der Shelleys mal hier, mal da in Italien residierte, Phrasen schwang und ansonsten diversen Lastern fröhnte. Pat als Beobachterin war immer dabei, und ab und zu wurde auch die Technik hinter ihrem Eintauchen in die Gedanken der Personen angesprochen, aber so richtig umfassend erklärt wurde es für meinen Geschmack nicht. So blieb das ganze immer etwas vage und geheimnisvoll, abgesehen davon dass ich die vielen Sprünge durch Zeit und Erinnerung sehr unruhig und abrupt fand. Erst gegen Ende, nach ca. 80%, nahm die Handlung dann - endlich - Fahrt auf und es wurde sogar richtig spannend. Zugegebenermaßen habe ich der Einbindung von Mary Shelleys Meisterwerk von Anfang an wohl zu sehr entgegengefiebert, auch wenn diese nicht explizit als Thema genannt wird. Nun ja, wie der Autor schreibt hat er sich an vielen tatsächlichen Begebenheiten orientiert, aber abgesehen von den klangvollen Persönlichkeiten geben die leider nicht allzu viel her. Erst als er seine eigene Fantasie ins Spiel bringt, gelingt es ihm aus der nicht allzu spannenden Vergangenheit eine doch noch faszinierende und düstere Geschichte zu weben, wie ich sie mir für das ganze Buch gewünscht hätte.
13 reviews
March 17, 2026
Der Einstieg in den Roman ist mir sehr leicht gefallen: Die düstere Atmosphäre, das stürmische Meer und die historische Kulisse rund um Mary Shelley und Lord Byron haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Im Mittelteil hat die Geschichte für mein Empfinden jedoch etwas an Tempo verloren. Viel dreht sich um Reisen, Gespräche und das Leben der damaligen Gesellschaft, was zwar atmosphärisch dicht und gut recherchiert ist, aber stellenweise auch etwas langatmig wirkt. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel sorgen zusätzlich dafür, dass man konzentriert lesen muss, um nicht den Überblick zu verlieren. Erst gegen Ende nimmt die Handlung dann deutlich an Fahrt auf. Hier wird es endlich richtig spannend und auch die fantastischen Elemente treten stärker in den Vordergrund. Gerade dann zeigt sich, wie viel Potenzial in der Verbindung aus historischer Realität und fiktionaler Ausschmückung steckt.
Insgesamt ist es ein stilistisch starkes, atmosphärisches Buch mit einer interessanten Idee, das aber etwas Geduld erfordert. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer dichten, teils düsteren Geschichte belohnt – auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Spannung früher konsequenter aufgebaut wird.
193 reviews2 followers
March 24, 2026
Nach dem neugierig machenden Prolog hatte ich mich auf eine mystische Fantasy Geschichte gefreut, die nur langsam ihre Geheimnisse offenbart. Leider kam ich überhaupt nicht in die Geschichte rein. Die ProtagonistInnen sind von historisch wahren Persönlichkeiten inspiriert und viele der Geschehnisse sind nach wahren Begebenheiten. Man wurde direkt am Anfang mit so vielen Figuren auf einmal konfrontiert, dass ich auch nach über 100 Seiten immer noch nicht wusste wer wer ist. Ich denke der Autor wollte die Geschehnisse möglichst historisch korrekt schildern. Allerdings kam ich als Person, die die Historie und die historischen Persönlichkeiten nicht kennt, ohne entsprechende Einleitung überhaupt nicht in die Geschichte rein. Auch der Fantasy Aspekt wird verwirrend geschildert und bis zum Ende habe ich nicht ganz verstanden, wie die übersinnlichen Mitteln nun funktionieren. Ich bin es als Fantasy Leserin gewohnt nicht direkt in eine neue Welt finden zu können oder dass am Ende noch Fäden offen sind. Allerdings konnte ich in diese Geschichte bis zum Ende nicht richtig reinfinden. Mir fehlte der gewohnte Moment, wo man in eine Geschichte endlich richtig eintaucht. Dieses Buch lässt mich leider nur verwirrt zurück und ich habe nicht das Gefühl die Figuren richtig kennengelernt zu haben.
14 reviews
March 20, 2026
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, immerhin ist Mary Shelley ja eigentlich jedem Bücherleser ein Begriff.
Sowohl das tolle Cover als auch die Inhaltsangabe beziehungsweise der Klappentext hatten es mir sofort angetan.
Leider wurde ich sehr enttäuscht.
Die Geschichte hat eine gute Grundlage, Pat möchte mit Hilfe von einer Art Erinnerungsübertragung den Tod von Mary Shelley's Ehemann Percy aufklären. So weit so gut und verständlich. Warum dann aber Pat eine Rolle in der Geschichte bekommt statt nur stiller Teilhaber oder Zuschauer zu sein hat sich mir schon überhaupt nicht erschlossen.
Dann gab es so viele handelnde Personen und so viele Verwirrungen und Verwicklungen, dass man buchstäblich den roten Faden verliert.
Der Schreibstil ist nicht so mitreissend, dass er das ausgleichen könnte. Zudem recht oft mit Rechtschreibfehlern gespickt.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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