Sie - Reja - ist eine Diwata, ein Wesen des Lichts, und verkörpert den Tag. Er - Titus - ist ein Aswang, der über die Schatten herrscht und sie nachts den Menschen raubt. Unterschiedlicher könnten beide Wesen nicht sein und sind dennoch aufeinander angewiesen.
Nachdem Titus und Rejadine den Angriff von Vitos und seinen Anhängern auf der Insel Crescina überlebt haben, beginnt Reja umzudenken. Ständig ertappt sie sich bei dem Gedanken nicht doch freiwillig auf dem Anwesen Trerice bleiben zu wollen, bis der Ball naht. Der Ball, auf dem Titus zweiunddreißigster Geburtstag gefeiert wird. Wird Rejadine ihre Gefühle Titus gegenüber eingestehen, oder das Anwesen verlassen? Oder wird der Diwata die Entscheidung abgenommen, weil Vitos hinterhältige Pläne, die beiden auseinander zu bringen, dazwischenkommen?
(Geeignet ab 16 Jahre)
TEIL I: SILBERLICHT TEIL II: SCHATTENKUSS TEIL III: NACHTHAUCH
LESEPROBE Verdammt, ich kann nicht so gut in der Dunkelheit sehen wie er. Ich habe das Tier nicht mal entdeckt, als er mich gewarnt hat. Jetzt reiß dich zusammen und gib ihm dein Blut. Aber wenn er mich genauso abschlachtet wie die Menschen … Du hast dein Licht. Er wird dir nichts tun. Sie biss sich auf die Zähne und drehte ihre Handinnenseite zu ihm hin. »Ich hoffe, du brauchst nicht zu lange, denn ich fahre ungern über hundertvierzig mit nur einer Hand.« »Es geht schnell.« Während sie weiter auf die Fahrbahn blickte und ihre rechte Hand auf dem Lenkrad ablegte, versuchte sie sich nicht vorzustellen, was er machte. Der Aswang nahm ihre Hand und strich sanft über ihre Haut, um die Stelle zu spüren, an der er den Schnitt ansetzen wollte. Plötzlich spürte sie ein leichtes Brennen, verbiss es sich aber weiterhin, hinzusehen. Mit seinem Zeigefinger fuhr er ruhig über die Haut ihrer Innenhand, bis ein roter sauberer Schnitt zu erkennen war. Er war nicht tief, aber es quoll anscheinend so viel Blut hervor, wie er brauchte. Als sie einen Blick aus den Augenwinkeln auf ihre Hand warf, zuckte sie zusammen. Sie sah, dass sein Mund über ihrer Hand lag, wie er über ihre Haut leckte, ohne dass sie es fühlte. Sie spürte nichts, nicht mal ein Kitzeln. »Was machst du? Du leckst meinen Schatten …« »Schhh … Nein, Aswangs können keine Schatten auflecken, sondern sie nur mit ihren eigenen rauben. Vertraue mir.« Vertrauen? Das sprach er schon so oft … »Du trinkst mein Blut!« Ihre Stimme klang aufgebracht. Er antwortete nicht, sondern verschmolz mit der Finsternis.
Kurzbeschreibung Reja ist auf Trerice dem Anwesen von Titus und wird Stück für Stück wieder gesund.
Allerdings ist Reja niedergeschlagen durch den Verrat von Julien und das der Orden ihre Nichte Kathy hat. Die Angst und die Sorge um sie beschäftigen sie und auch das Titus ihr Licht will.
Aber Titus verhält sich nicht so wie Reja es erwartet hätte und kommt ihr entgegen mit einem Plan der für Reja alles bedeutet und zwar Kathy zu retten....
Cover Das Cover ist Klasse und mit der Frau und dem Blick in die Ferne auf alle Fälle ein Eyecatcher zusammen mit dem Titel sehr gut gelungen.
Charaktere Reja auch Rejadine Meuniere genannt ist taff und lässt sich nichts gefallen. Allerdings will sie niemandem mehr vertrauen da sie mehr als einmal ausgenutzt wurde und belogen.
Titus Clermont ist nicht nur ein Schattenmeister sondern auch sehr darum bemüht seiner Diwata keine Angst zu machen.
Schreibstil Die Autorin Lexy v. Golden hat einen tollen flüssigen Schreibstil, der mich immer wieder begeistert und mitnimmt in die Welt ihrer Fantasie. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und es macht Spaß zu lesen.
Meinung Wenn die Wahrheit die Du glaubtest sich verändert, dann ändert sich alles....
Gerau das passiert Reja in diesem tollen zweiten Teil.
Reja ist verletzt und wird auf Titus Anwesen Trerice gesund gepflegt, während Titus sehr viel Geduld mit Reja hat.
Er weiß dass sie Angst vor ihm hat und schlägt ihr einen Deal vor. Denn Reja ist unglücklich darüber dass Kathy beim Orden ist und will sie befreien, was sich für Reja allerdings als unmöglich herausstellt den sie weiß noch nicht mal wo der Orden ist.
So schlägt Titus ihr vor wenn sie 7 Tage bei ihm zu Gast bleibt und zwar freiwillig hilft er ihr Kathy zu befreien, allerdings muss sie sich an seine Regeln halten in dieser Zeit und auch an das täglich Training. Den gegen einen Aswang hätte Reja nicht die geringste Chance.
Reja stimmt dem Vorschlag zu und erfährt von Titus das Vito ihre Schwester Fiona damals auf dem Gewissen hatte und nicht Titus.
Im Gefühlswirrwarr ob sie Titus wirklich vertrauen kann beginnt die Zeit zu laufen......
Fazit Für mich ein Klasse zweiter Teil und bitte mehr davon ich freu mich schon sehr auf den dritten der am 26. DEZEMBER 2014 unter dem Titel Nachthauch erscheint
Klappentext Sie - Reja - ist eine Diwata, ein Wesen des Lichts, und verkörpert den Tag. Er - Titus - ist ein Aswang, der über die Schatten herrscht und sie nachts den Menschen raubt. Unterschiedlicher könnten beide Wesen nicht sein und sind dennoch aufeinander angewiesen. Nachdem Titus und Rejadine den Angriff von Vitos und seinen Anhängern auf der Insel Crescina überlebt haben, beginnt Reja umzudenken. Ständig ertappt sie sich bei dem Gedanken nicht doch freiwillig auf dem Anwesen Trerice bleiben zu wollen, bis der Ball naht. Der Ball, auf dem Titus zweiunddreißigster Geburtstag gefeiert wird. Wird Rejadine ihre Gefühle Titus gegenüber eingestehen, oder das Anwesen verlassen? Oder wird der Diwata die Entscheidung abgenommen, weil Vitos hinterhältige Pläne, die beiden auseinander zu bringen, dazwischenkommen?
Meine Meinung Das Buch erzählt aus der Sicht von Rejadine, einer Diwata. Ab und an gibt es Abschnitte aus der Sicht von Titus. Rejadine, kurz Reja genannt, ist stur, mutig, entschlossen, ihre Nichte aus den Fängen der Aswangs zu retten. Sie hat Schwierigkeiten damit, Anderen zu vertrauen und ihre Gefühle offen zu zeigen. Die Beziehung von Reja und Titus steht ein wenig im Vordergrund, aber auch die Gefahr von Vitos, der diese Beziehung zerstören will. Die Geschichte schreitet relativ schnell voran. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungener Abschluss, der mir besser als die Vorgänger gefallen hat und mich wirklich gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente 4 von 5 Würmchen