Das Waisenmädchen Pearl ist bettelarm, aber sie ist mutig und klug. Und entschlossen, bei ihrer Jagd nach einer legendären Perle über jede Grenze zu gehen.
Jamaica in den 1730er Jahren. In Port Royal wächst das Waisenkind Pearl unter Bettlern, Sklaven und Tagelöhnern zu einer bildschönen jungen Frau heran. Um ihre Herkunft rankt sich ein sagenhaftes Gerü sie soll die Tochter der berühmten Piratin Anne Bonny sein. Ihr größter Traum ist es, in die irische Heimat ihrer Mutter zurückzukehren. Als ihr zu Ohren kommt, dass ein spanischer Konvoy mit einem unermesslichen Schatz an Bord unterwegs ist, ist sie bereit, alles zu wagen, und findet sich unversehens zwischen den Fronten wieder. Denn auch die Engländer machen Jagd auf die größte Perle der Welt. Pearl ist gezwungen, für ihren Traum ausgerechnet das Leben des Mannes in Gefahr zu bringen, der sie zutiefst der junge Ire Val, der aufgrund einer tragischen Verstrickung in der britischen Armee dienen muss ...
Elisabeth Herrmann ist eine der aufregendsten Stimmen unserer Zeit. Lebendig, abgründig, atmosphärisch – ihr Stil begeistert Krimileser seit der Veröffentlichung von Das Kindermädchen. (In der Verfilmung für das ZDF wird Jan Josef Liefers in der Hauptrolle zu sehen sein.) Mit Zeugin der Toten legt Elisabeth Herrmann nun einen Spannungsroman vor, der eine ganz ungewöhnliche Heldin vorstellt. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
„Pearl: Königin der Meere“ konnte mich leider weder inhaltlich noch emotional überzeugen – und das, obwohl der Klappentext wirklich vielversprechend klang.
Der Einstieg fiel mir noch recht leicht und die Geschichte hatte zunächst etwas Unterhaltsames. Doch je weiter ich gehört habe, desto deutlicher wurde für mich, dass es der Handlung an Tiefe fehlt. Vieles bleibt oberflächlich, wodurch die Story insgesamt eher blass wirkt und kaum nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Besonders schade fand ich, dass ich keinerlei emotionale Verbindung zu Pearl oder den anderen Charakteren aufbauen konnte. Weder ihre Entwicklungen noch ihre Entscheidungen haben mich wirklich berührt oder mitfiebern lassen, was für mich bei einem Hörbuch ein entscheidender Punkt ist.
Wichtig zu betonen: An der Vertonung lag es definitiv nicht. Die Sprecherin hat das Geschriebene sehr angenehm und überzeugend umgesetzt, wodurch das Zuhören an sich durchaus positiv war. Umso enttäuschender ist es, dass mich die Geschichte selbst nicht abholen konnte.
Letztlich habe ich das Hörbuch abgebrochen, da mich weder Handlung noch Figuren ausreichend fesseln konnten. Insgesamt eine enttäuschende Erfahrung, vor allem weil das Potenzial durchaus vorhanden gewesen wäre.
Bewertung: ★☆☆☆☆
Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Vielen Dank an den @deraudioverlag und @netgalleyde für die Zurverfügungstellung des Hörbuchs Inhalt Jamaica in den 1730er Jahren. In Port Royal wächst das Waisenkind Pearl unter Bettlern, Sklaven und Tagelöhnern zu einer bildschönen jungen Frau heran. Um ihre Herkunft rankt sich ein sagenhaftes Gerücht: sie soll die Tochter der berühmten Piratin Anne Bonny sein. Ihr größter Traum ist es, in die irische Heimat ihrer Mutter zurückzukehren. Als ihr zu Ohren kommt, dass ein spanischer Konvoy mit einem unermesslichen Schatz an Bord unterwegs ist, ist sie bereit, alles zu wagen, und findet sich unversehens zwischen den Fronten wieder. Denn auch die Engländer machen Jagd auf die größte Perle der Welt. Pearl ist gezwungen, für ihren Traum ausgerechnet das Leben des Mannes in Gefahr zu bringen, der sie zutiefst fasziniert: der junge Ire Val, der aufgrund einer tragischen Verstrickung in der britischen Armee dienen muss ... Meinung Ich bin ganz gut ins Buch gekommen. Die Geschichte unterhält ganz gut, für mich blieb die Story aber blass, keinerlei Emotionen konnte ich für Pearl oder andere Charaktere aufbauen. Das lag keinesfalls an der Vertonung die fand ich sehr gelungen. Dem Buch fehlte es an Tiefe, obwohl der klappentext mich angesprochen hatte, war das Buch nicht wirklich eingehend. Lese Empfehlung